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Suta-Nin - Vertrag mit dem Teufel

von Stefano
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Hinata Hyuga Itachi Uchiha Kiba Inuzuka Neji Hyuga Sasuke Uchiha TenTen
10.08.2007
13.06.2008
90
99.956
 
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Dieses Kapitel
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10.08.2007 1.003
 
danke danke für eure Kommis.
Ich freu mich ja so.
Und hab mir gedacht, dass ich euch auch mal was zu diesem Kapitel anbieten sollte:
So, hier habt ihr eine Schüssel Gummibärchen mit sechs verscheidnen Geschmacksrichtungen.
Hoffentlich reicht das
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Zehn Leichen

Friedlich leitete der helle Mond eine ruhige und sternenklare Nacht ein. Wäre da nicht der liebeskranke Chu-Nin, der verzweifelt gegen die Mülltonnen des dorfbekannten Restaurants schlug.
„Junge“, rief der Kellner und kam zu Neji heraus. „Was veranstaltest denn du hier?“
„Kümmern Sie sich um Ihre Sachen!“ Fuhr Neji ihn an und trat eine der Mülltonnen um.
Der Kellner reagierte verständnisvoll.
„Jetzt komm erst einmal rein, bevor du noch das gesamte Dorf aufweckst.“ /
„Was willst du trinken?“ Fragte der Kellner ihn, als Neji wenig später vor ihm an der Theke saß.
Nejis Blick ging zu den Alkoholgetränken. Besonders zu der Wodkaflasche vor ihm.
Der Kellner reagierte nur mit einem müden Lächeln.
„Das kannst du dir gleich aus dem Kopf schlagen. Erstens bist du noch minderjährig und zweitens werden deine Probleme davon nur noch schlimmer.“
In dem Moment kam der Koch aus der Küche.
„Kannst du mal kommen, ich glaube, wir haben die falschen Gewürze gekauft.“
Widerwillig folgte er dem Koch in die Küche. Als er zurückkam war die Theke leer. Neji war verschwunden und mit ihm die Flasche Wodka.
„Mensch Junge, fang damit erst gar nicht an.“ Seufzte er kopfschüttelnd.

Am nächsten Tag wachte der langhaarige Chu-Nin erst mittags auf. Mit der leeren Wodkaflasche in der Hand und ziemlichen Kopfschmerzen. Erschöpft fasste er sich an die Schläfe, die wie ein Walzwerk auf ihn eindrückte.
Da ging die Tür auf und sein Cousin Masabu betrat sein Zimmer.
Schnell versteckte Neji die Falsche unter seiner Decke.
„Bist du auch schon wach?“, fragte Masabu ihn und rümpfte dabei angewidert die Nase. Der Muff in seinem Zimmer war kaum zu überriechen. „Was hast du gestern Abend gemacht? Du solltest mal Duschen und vielleicht etwas Lüften.“
„Du hast bestimmt andere wichtige Dinge zu tun, als mir auf die Nerven zu gehen.“ Erwiderte Neji abfällig.
„In der Tat. Ich treffe mich gleich mit Tenten. Wir wählen die Blumendekoration aus.“
„Dann viel Spaß.“ Versuchte Neji so gut er konnte freundlich rüberzubringen.
Sein Cousin jedoch bemerkte, wie sehr er damit in Nejis sensible Stellen trat. Doch das war genau das, was er damit beabsichtigte. Er lächelte seinem Cousin noch einmal überlegen zu und verließ dann wieder das Zimmer.
Am liebsten wäre Neji auf ihn losgegangen, doch sein schmerzender Kopf riet ihm lieber noch etwas liegen zu blieben. Er holte die Wodkaflasche unter der Decke hervor. Bereuend warf er sie unters Bett. Was hatte er sich nur dabei gedacht? Alkohol galt zu einen der drei Tabus der Shinobis und ein guter Kämpfer wie er sollte sich nicht erst auf diese Schiene begeben. Nicht wegen seinem arroganten Cousin... nicht wegen Tenten.

Mit gesenktem Kopf öffnete Tsunade die Tür und bat Kakashi und Sasuke in ihr Büro. Sie ahnte schon, weshalb die beiden bei ihr waren. Trotz, dass sie durchaus Sasukes Gefühlslage nachempfinden konnte, gab sie sich gegenüber den beiden gleichgültig und unnahbar wie immer.
„Was wollt ihr? Mein persönliches Okay, dass die Nachricht wahr ist, die durch Konoha geht?“
„Akatsuki ist also wirklich vernichtet.“ Begriff Kakashi erstaunt.
Sasuke wollte es nicht wahrhaben.
„Ist mein Bruder wirklich tot?“ Wollte er noch einmal von der Hokage hören.
Die gab sich leicht genervt.
„Akatsuki wurde besiegt. Meine Leute haben sich von den Leichen selbst ein Bild gemacht.“
„Sind sie hier?“ Hakte Sasuke nach.
Tsunade wollte ihm erst nicht antworten. Sie ahnte, worauf er hinauswollte.
„Sind sie.“ Nickte sie dennoch.
„Ich will sie sehen.“
„Sasuke“, warf Kakashi ein. „Ich glaube nicht, dass das so eine gute Idee ist.“
Der Chu-Nin beachtete seinen Lehrer gar nicht. Er schaute die ganze Zeit zu Tsunade.
Sie bemerkte den eisernen und entschlossenen Ausdruck in seinen Augen.
„Nun gut“, beschloss sie dann, „wenn du sie unbedingt sehen willst.“
Sasuke verzog keine Miene. Er hätte vielleicht ein bisschen Erleichterung zeigen sollen, doch er schaute seine Gegenüber weiterhin mit demselben entschlossenen Blick an.
Kakashi wollte der Hokage erst widersprechen, doch dann sah auch er den Ausdruck seines Schülers.
»Es scheint ihm wohl wirklich wichtig zu sein«, dachte er sich.

Knarrend ging die alte Buchentür auf, als Tsunade den Kellerraum mit ihren beiden Gästen betrat. Ein kalter Hauch und der Geruch des Todes kam ihnen entgegen, als sie den ersten Schritt hineinsetzten. Zehn Liegen befanden sich in dem trostlosen Raum mit je zehn Personen darauf, von Laken bedeckt.
Sie gingen zu dem ersten und Tsunade machte Anstalten das Laken wegzuziehen.
„Bist du dir wirklich sicher?“ Fragte Kakashi noch einmal seinen Schüler.
Dieser antwortete nicht. Wie hypnotisiert starrte er auf das Laken, in der Hoffnung, es bald hinter sich zu haben.
„Der Junge wird schon wissen, was er will.“ Fand Tsunade und zog das Laken ohne Zögern hinunter.
Ein Fischmenschähnlicher Nuke-Nin mit Kiemenartigen Malen unter den Augen kam zum Vorschein. Zwar war seine undruchblutete Haut ganz blass, jedoch war sich auch bläulich gefärbt. Seine Augen waren weit aufgerissen und sein Hals wies eine seltsame Rötung auf.
„Kisame Hoshigaki“, erklärte die Hokage. „Einer der 7 Schwertkämpfer.“
„Wo ist mein Bruder?“ Wollte Sasuke wissen.
Tsunade schaute unter ein weiteres Laken. Ein Mann mit einem mechanischen Auge und langen blonden Haaren lag darunter. Eine seiner Arme rutschte von der Liege. Sasuke erkannte eine Art Mund in dessen Handfläche, die extrem gerötete war.
„Der ist es nicht.“ Murmelte Tsunade und ging zu der daneben liegenden Liege.
Als sie das Laken herunterzog zuckte Sasuke geschockt zusammen. Der Tod des Uchihas ging ihm näher, als er sich eingestehen wollte. Vorsichtig trat er näher und schaute seinem toten Bruder ins Gesicht. Jetzt, da er ihn so daliegen sah, war all sein Zorn und Hass auf ihn verschwunden. Eine Träne der Trauer glitzerte in seinem Auge, die er sofort unterdrückte.
„Da siehst du, er ist tot.“ Sagte Tsunade nur.
„Moment mal“, rief Kakashi plötzlich und trat näher. Er bemerkte etwas. „Das kann doch nicht sein.“

kara Stefa

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