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Verletzung

von cora-baby
GeschichteDrama / P12 / Gen
Alec Asha Barlow Logan Cale Max Guevara
10.08.2007
14.09.2007
6
17.507
1
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Dieses Kapitel
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10.08.2007 2.590
 
@Dhana: Danke für dein Review, ich freue mich immer deine Meinung zu hören (na ja, oder besser gesagt: zu lesen). Du hast Recht. Max und Asha sehen das Problem aus verschiedenen Perspektiven! Max hat natürlich ihr eigenes Wohl und das ihrer Geschwister im Auge, während Asha nur sieht, dass es Alec schlecht geht. Im Folgenden Teil werden sie dieses Thema ausführlich diskutieren. Also viel Spaß!

Teil 5

Sie wählte Laurens Nummer.

„Hm? Was?“

„Was für eine nette Begrüßung!“

Sie kicherte: „Sorry, Boss. Wir langweilen uns!“

„Ihr könnt zurück fahren. Hier gibt’s doch nichts zu tun.“

„Okay“, sie sprach vom Telefon weg, „Packt eure Sachen, Leute. Wir ziehen ab.“

„Was macht ihr?“

„Oh, du – viel! Ich werde mich weiter um unseren netten kleinen Abgeordneten kümmern. Du weißt schon, der Zuhälter.“

„Hm, gibt’s da Fortschritte?“

„Immer langsam, meine Hübsche! Ich arbeite da erst seit drei Tagen dran. Ich bin noch nicht mal damit fertig alle Ladys auszumachen, die er auf den Strich schickt.“

„Warum nicht?“

„Ich, dumme Gans, dachte, ich suche sie, rede ein wenig mit ihnen und finde so irgendwas raus.“

„Warum dumme Gans? Ist doch die übliche S-1-W-Vorgehensweise.“

„Sicher, der Plan an sich ist nicht übel, aber er hinkt. Denn ich muss mittlerweile Buch führen. Ich kann mir ja ein paar Namen merken, aber mittlerweile bin ich schon bei der siebenundsechzigsten Nutte und damit wird’s nicht einfacher. Ich bin noch nicht fertig.“

„So viele? Das ist doch ein größerer Fisch als wir dachten.“

„Genau. Ich habe mir schon die Freiheit genommen Louisa und Giselle abzuziehen, damit sie mir helfen. Rick arbeitet immer noch daran ein neues Waisenhaus für die Kids zu finden. Auch das ist nicht einfach, wenn ich das so sagen darf“, ihre Stimme klang wieder entfernter, „Nein, Louisa! Fahr doch nicht mitten in der Rushhour durch die South Market! Wie lange lebst du schon in Seattle? Fahr hier rechts ab und dann hinten rum!“, ihre Stimme kam näher, „So, da bin ich wieder.“

„Ich höre du hast alles bestens im Griff.“

„Klar, Boss. Bleib ruhig noch eine Weile bei deinem schnuckeligen Transgeno, ich liebe es den Chef raushängen zu lassen.“

„Er ist nicht mein schnuckeliger Transgeno“, sie grinste, „Er ist nur ein schnuckeliger Transgeno. Woher weißt du das überhaupt?“

„Red dir das nur weiter ein! Logan hat doch angerufen. Wie geht’s ihm?“

„Wieder gut. Zum Glück.“

„Okay, gut. Dann bleib bei dem schnuckeligen Transgeno und sorg dafür das du ihn bald als deinen bezeichnen kannst.“

„Wie kommst du darauf, dass ich das will?“, fragte sie herausfordernd ihre beste Freundin.

„Süße, dem Rest der Welt kannst du vielleicht was vormachen, aber nicht Lauren! Wenn er dir egal wäre, hättest du nicht alle S-1-W-Aufgaben völlig ignoriert.“

„Ich habe überhaupt nichts ignoriert. Außerdem, als ich alles an dich weitergegeben habe, wusste ich noch gar nicht, das es um ihn ging – bzw. das er verletzt ist.“

„Du hältst dich grad für schlau, was?“, sie kicherte, „Wenn er dir egal wäre, hättest du für seine Versorgung gesorgt und wärst zurück gekommen, schließlich haben wir hier einige wichtige Sachen zu tun. Du brauchst dich vor mir auch nicht rechtfertigen. Ich kann das verstehen! Beinahe jedenfalls!“

Ihrer besten Freundin war es egal, ob sie mit einem Mann oder einer Frau zusammen war, obwohl sie sich nach eigener Aussage mehr zu Frauen hingezogen fühlte.

„Na, schön. Ich werde bald zurückkommen. Lass mir ein bisschen Arbeit übrig.“

„Das kannst du kriegen. Bis später. Hab dich lieb.“

„Ich hab dich auch lieb. Baut keinen Mist.“

„Ach! Wir doch nicht!“, lachend legte sie auf. Asha ließ das Telefon wieder in ihre Tasche gleiten.

Eine Schwester betrat das Zimmer: „Ich soll die Entlassungspapiere abgeben“, sie sah Alec an, „Für ihn?“, wollte sie skeptisch wissen.

„Er mag keine Krankenhäuser“, Asha lächelte und nahm die Papiere, „Danke, Schwester.“

„Kein Problem“, damit verschwand sie. Asha füllte auch diese Papiere aus. Gerade als sie fertig war, betrat Max das Zimmer.

Sie lächelte Asha direkt an: „Hey. Wie geht’s?“

„Er war vorhin wach, hat geredet und will nach Hause.“

Das Lächeln der Transgeno wurde breiter: „Ich meinte dich.“

„Oh“, ehrlich überrascht fuhr sie sich durch die schon lange nicht mehr perfekt sitzende Frisur, „Geht so.“

„Willst du nach Hause fahren? Schlafen und dich umziehen? Ich bleib bei Alec.“

Asha entschied, das die Idee nicht schlecht war. Abstand zwischen sich und Alec zu bringen, sorgte vielleicht für Klarheit in ihrem Herzen. Sie nickte: „Danke“, und gab der dunkelhaarigen Frau die Papiere, „Wenn er meint stark genug zu sein, gebt die Papiere vorn ab, dann kann er gehen.“

„Danke.“

Asha war schon fast aus dem Zimmer, als Max sie noch mal ansprach: „Hey.“

„Hm?“

„Ich wollte ihn nicht sterben lassen.“

Asha drehte sich um und sah sie an: „Wieso hast du mich ihm dann nicht helfen lassen?“

„Weil er Recht hatte, die Gefahr...du kannst das nicht verstehen! Eine Fehlentscheidung und alle könnten sterben.“

„Max“, sie trat wieder ins Zimmer und schloss die Tür, „Ich verstehe das! Ich bin nicht...naiv – oder was immer du von mir denkst. Ich wusste, dass eine gewisse Gefahr bestand, aber ich habe euch gebeten mir zu vertrauen. Darauf zu vertrauen das auch einige von uns Normalen in der Lage sind Problemlösungen zu finden die funktionieren!“

„Es ist nicht so leicht Außenstehenden zu vertrauen“, murmelte Alec verschlafen aus dem Bett.

Asha drehte sich zu ihm: „Ich stehe nicht außen, Alec. Vielleicht kümmere ich mich nicht wie Logan 24 Stunden am Tag nur um transgenetische Belange, aber ich verfüge sehr wohl über die nötigen Infos und auch die nötige Intelligenz um die Lage richtig einzuschätzen und dementsprechend zu agieren.“

„Niemand hat deine Intelligenz angezweifelt“, sagte wieder Max.

„Nein, ihr habt lediglich bezweifelt, dass ich etwas von meinem Job verstehe. Was glaubt ihr eigentlich, was die S-1-W den ganzen Tag macht? Kranke und Gebrechliche pflegen? Wir sind kein diakonischer Verein, verdammt!“

„Asha“, murmelte Alec besänftigend.

„Nein, ich habe keine Lust mich zu beruhigen. Mir nicht zu erlauben dich in ein Krankenhaus zu bringen, weil es angeblich zu gefährlich ist, war nicht nur lebensgefährlich dumm, es war auch beleidigend!“

„Asha, wir müssen Prioritäten setzen“, Alec setzte sich auf.

„Ein Menschenleben verliert gegen eingebildete – bzw. lösbare Probleme? Das kann doch wohl nicht euer ernst sein.“

„Es sind keine eingebildeten Probleme! Genau das meine ich“, fuhr Max sie an, „Du verstehst es nicht!“

„Richtig, ich verstehe nicht, warum ihr es nicht einmal versuchen wolltet! Ich habe euch angeboten dafür zu sorgen, dass das mögliche Problem nicht auftritt, aber statt mir zu vertrauen habt ihr lieber Alecs Leben riskiert. Das kann ich nicht verstehen!“

„Wir dürfen nichts riskieren! Sieh mich an, Asha“, verlangte Alec. Ihr Blick ging zu ihm.

„Mach Max keine Vorwürfe, das werde ich nachher noch tun.“

„Warum?“, Max drehte sich nun auch zu ihm um.

„Weil du Asha angerufen hast und ihr mich hierher gebracht habt.“

„Du hast selbst gesagt“, setzte Max an.

„Nur weil Asha mir gedroht hat. Ich wäre zuhause geblieben, wenn Asha nicht wieder bei mir aufgekreuzt wäre.“

„Ich habe dir gedroht?“, Asha erwiderte Max fragenden Blick und zuckte mit den Schultern.

„Klar, du hast gesagt, dass es dich umbringt, wenn du mir beim Sterben zusiehst.“

„Du wärst lieber gestorben?“, sie trat auf ihn zu, bis sie nah vor ihm stand.

Er sah die letzten paar Zentimeter zu ihr auf: „Es war die Entscheidung die ich getroffen hatte und durchgezogen hätte.“

„Und dann wärst du gestorben, Alec! Warum? Wofür? Um als Märtyrer dastehen zu können?“

„Um Max und die anderen zu retten“, berichtigte er sie gelassen.

Asha drehte sich zu Max um: „Wie jetzt? Opfer müssen gebracht werden?“

„Asha“, Max trat wieder ruhiger auf sie zu, „Wir stehen nicht rum und sagen: heute lassen wir Alec sterben und übermorgen Mole. Es ist...wenn du es nicht geschafft hättest Louis davon abzuhalten ihm Blut abzunehmen und er hätte es untersucht. Wer will garantieren, dass er es niemandem erzählt? Niemandem von der Presse oder der Regierung. Hättest du das garantieren können?“

„Nein.“

„Genau“, setzte Alec an.

Doch Asha fuhr zu ihm herum: „Aber ich hätte euch garantieren können, das er ihm gar nicht erst Blut abnimmt.“

„Und was ist mit einer übereifrigen Krankenschwester, die den Arzt beeindrucken will und ohne seine Zustimmung Blut abnimmt und sie ins Labor bringt? Ehe wir das herausgefunden hätten, wäre es vielleicht schon zu spät gewesen.“

„Keine Einwände, Max. Aber wegen dieser recht unwahrscheinlichen Möglichkeit könnt ihr doch nicht Alecs Leben riskieren!“

„Wenn er gesagt hätte, dass er in ein Krankenhaus möchte, dann hätten wir ihn hingebracht. Aber er wollte nicht und er hatte Recht.“

„Vor allem, Max, hatte er Fieber!“

Asha erschreckte sich, als Alec nach ihrer Hand griff.

„Sieh mich an, Asha! Ich lebe, es ist alles gut.“

Sie sah ihn an und spürte, das ihr Herz weicher wurde: „Mag sein, aber das ist ganz sicher nicht euer Verdienst.“

Lachend küsste er ihre Hand: „Keine Einwände.“

Sie legte ihre Hand an seine Wange, sah ihn aber streng an: „Ihr seid ja so...“

„Charmant? Gut aussehend? Witzig?“, lächelte Max.

Sie blickte von einem Transgeno zum nächsten und seufzte: „Manipulativ!“

„Auch gut“, Max ergriff Ashas andere Hand und zog sie von Alec weg zur Tür, „Fahr nach Hause. Heute Abend geht’s nicht, aber wenn du morgen ins Crash kommst, lad ich dich auf ein Bier ein.“

„Wie könnte ich bei dieser charmanten Aufforderung ‚nein’ sagen?“, sie lächelte Alec noch mal an, „Versuch dich zu schonen und such dir jemanden der deinen Rücken mindestens zweimal täglich mit Feuchtigkeitscreme einreibt – allerdings eine Creme ohne Alkohol!“

„Jawohl, Ma’am!“, er winkte ihr leicht, bevor er sich an seine Schwester wandte, „Jetzt erzähl mir noch mal von eurem Einbruch ins Irrenhaus.“

Die Antwort bekam Asha schon nicht mehr mit. Sie rollte die Schultern und lief vom Krankenhaus nach Hause. Es war nicht sonderlich weit. Zuallererst stellte sie sich unter die Dusche und genoss es ein paar Minuten lang gar nichts zu tun. Anschließend zog sie sich an, trocknete ihre Haare und ging arbeiten.

Rick kam direkt auf sie zu: „Ich denke ich habe ein Haus gefunden. Es liegt ein wenig außerhalb der Stadt. Komm es dir ansehen.“

„Jetzt nicht. Morgen.“

„Gut. Soll ich den Nonnen schon Bescheid geben?“

„Warst du schon da?“

„Vor einer Stunde.“

„Wie sieht’s aus?“

„Besser als das Jetzige!“

„Fahr hin, sag ihnen, das wir vielleicht was in Aussicht haben und zeig’s mir morgen.“

„Alles klar. Bis später. Lauren ist oben – sie nervt, wenn sie glaubt, dass sie der Boss ist“, er grinste.

„Gönn ihr doch den Spaß! Jetzt ist es wieder vorbei.“

„Bin weg!“, damit rauschte der platinblonde Mann durch die Tür ins Freie.

Asha lachte und ging in ihr Büro. Lauren saß auf Ashas Stuhl, hatte die Füße auf dem Tisch und der Telefonhörer klemmte ihr lässig zwischen Ohr und Schulter während sie aus dem Fenster sah und mit einem Feuerzeug spielte.

„Ich weiß, Schätzchen, aber ich bin mit Arbeit geradezu voll geschüttet. Wenn ich zwischendurch mal zum Atmen komme, rufe ich dich an...Natürlich tue ich das, du kennst mich doch...oh, hast du das gehört?...Nein? Da brüllt schon wieder jemand nach mir. Ich muss weg...Bye“, sie legte auf und seufzte genervt.

„Mann oder Frau?“, fragte Asha und schob die Beine ihrer besten Freundin von der Tischplatte um sich darauf zu setzen.

„Hey, Boss. Was glaubst du? Männer sind im Allgemeinen nicht so anhänglich.“

„Aber der schon?“

Sie lachte: „Jeder andere Mensch hätte jetzt angenommen, das es deshalb nur eine Frau sein konnte. Woher weißt du das immer?“, sie sprang auf, „Ah, vergiss es. Ich will es gar nicht wissen! Es ist eines der Dinge, die ich am meisten an dir liebe. Wie geht’s dem Transgeno?“

„Ziemlich gut. Max ist jetzt bei ihm.“

Lauren strich ihr über die Wange: „Du siehst erschöpft aus.“

„Bin ich auch“, sie rollte die Schultern, „Lass mich ein wenig arbeiten. Das entspannt mich.“

„Wie versprochen haben wir dir was übrig gelassen. Rick hat...“

„Weiß ich schon. Hab ihn gerade getroffen. Hast du noch mehr Prostituierte gefunden?“

„Bin grad auf dem Weg Neue zu finden. Giselle und Louisa sind schon unterwegs. Marc und Carla beschatten noch den Typ der seine Frau – nach deren Meinung – betrügt. Aber Carla hat gesagt das, wenn er es macht, er es sehr geschickt anstellt. Aber solange sie zahlt sind sie und Marc gern bereit sich zu langweilen. Sie haben schon sieben komplette Kreuzworträtsel geschafft.“

„Na, da bin ich aber stolz. Warum müssen sie zu zweit sein?“

„Weil es sonst noch Langweiliger ist. Außerdem haben wir nicht viel was anderes zu tun. Lana, Alex, Carlos und Luca machen Recherche für mich, Carla und Rick.“

„Und was mache ich?“, sie lächelte, „Ich dachte ihr habt mir was übrig gelassen.“

„Und ob! Du kannst deinen besten Freund anrufen und ihm sagen, das er schon wieder mal mit einer Zahlung hinterher hinkt.“

„Nein“, sie verzog gequält das Gesicht, „Warum muss ich ihn immer anrufen?“

„Weil er auf dich steht und mit uns anderen nicht redet. Außerdem hast du die Sache angeleiert.“

„Ich bereue es.“

„Es bringt uns Kohle rein. Nun mach schon. Ich bin weg“, sagte sie und verschwand.

Asha warf dem Telefon einen gequälten Blick zu. Wär sie doch nur gelangweilt im Krankenhaus geblieben! Sie hob den Hörer ab und wählte.

„Detektei Rutchford! Rutchford persönlich am Telefon. Was kann ich für Sie tun?“

„Hey, Daniel.“

„Asha?“

„Ja.“

„Asha! Was für eine schöne Überraschung!“

„Eine Überraschung, ja? Das wundert mich! Eigentlich müsstest du doch wissen, das ich anrufe!“

„Wegen dem Geld, oder?“

„Immer wieder aufs Neue. Wir haben diesen Monat fünf deiner Fälle gelöst, du schuldest uns einiges.“

„Ich musste einige Anschaffungen tätigen!“

„Wer muss das nicht? Ich hab’s dir schon so oft gesagt, Daniel. S-1-W arbeitet nicht für lau. Wenn du Hilfe brauchst, zahlst du dafür! Ich hab die Verträge auf dem Tisch liegen und weiß daher ganz genau wie viel Kohle ich in fünf Tagen auf meinem Konto finden werde.“

„Na, schön. Du bekommst dein Geld. Hätte auch schon einen neuen Auftrag, bei dem ich einfach nicht weiter komme.“

Entspannt ließ sie sich auf ihren Stuhl fallen: „Erzähl mal.“

„Es geht um einen Anwalt der einen anderen Mann dabei beobachtet hat, wie er ohne Hilfsmittel auf eine drei Meter hohe Mauer springt. Ich weiß, wer es ist, aber er entwischt mir ständig.“

Na, wenn das nicht verdächtig nach einem Transgeno klang!

„Hm“, Asha versuchte skeptisch zu klingen, „Bist du sicher, dass er nicht unter Drogen steht?“

„Nein, ich selbst habe den Typ beobachtet. Er springt tatsächlich über hohe Zäune, rennt schneller als mein Mofa fährt usw.“

„Ich renne auch schneller als dein Mofa fährt, Daniel“, sie lachte, „Aber okay. Mail mir den Vertrag und ich sehe es mir an. Ich rufe dich später an, ob ich den Fall übernehme. Hast du ein Foto von dem Superhelden?“

„Ja. Ich schicke es dir.“

„Danke. Bis später.“

Asha lehnte sich zurück. Bis sie das Foto hatte, brauchte sie Max und Logan nicht zu nerven. Bis sich etwas Neues ergab machte sie erstmal ihre Ablage. Später bekam sie von Daniel die Infos und leitete die Mail direkt an Logan weiter. Er wollte sich um den unvorsichtigen Transgeno kümmern. Für Daniel dachte sie sich in ein paar Tagen eine plausible Geschichte aus. Aber bis dahin wurde sie von ihm fürs Nichtstun bezahlt, was auch nicht schlecht war, schließlich wusste sie, das der Vertrag den er ihr geschickt hatte nicht der war, den er mit dem Kunden hatten. Das er mindestens doppelt so viel verdiente, wie er ihr weismachen wollte.

Fortsetzung folgt...
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