Woke up

von Allegra
GeschichteDrama / P16
17.07.2007
17.07.2007
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Seven Days – Das Tor zur Zeit

Die erste Folge der virtuellen vierten Staffel von Fans-Creative.com

Titel:  Woke up
Autor: Allegra
Datum: 21. April 2005
Rating: Ich würde sagen R.
Kategorie: Friendship, Charakters Death, Angst
Spoiler: Ein bisschen Jenseits des Todes (1x14),
Short-Cut: Durch einen Fehler der Kapsel kommt Frank Parker ums Leben und bald stellt sich auch heraus, was bzw. wer diesen Fehler ausgelöst hat. War es Absicht oder doch nur ein Fehler der Konfiguration?
Disclaimer: Nix meins…. Nur die Idee gehört mir.
Autorenblablub: Joa, also dies ist doch tatsächlich meine erste reine Seven Days Fanfiction die ich schreibe. Ich hoffe sie gefällt euch. Bitte schreibt Feedback! Ganz wichtig für die Qualität einer Story!




Woke up


Dunkle Gassen laufe ich entlang, die ich normalerweise nicht einmal bei Tageslicht passieren  würde. Doch diese Nacht ist es anders. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich habe den höchsten Verrat begangen, den es gibt. Mein Land und meine Leute nur für einen Batzen Geld. Aber ich weiß, dass ich das Richtige getan habe.

Morgen früh, wenn ich von den morgendlichen Sonnenstrahlen geweckt werde ist alles vorbei. Dann wird niemand mehr von ihnen leben. Niemand kann es dann noch rückgängig machen. Nicht einmal Frank Parker.

Nun muss ich aber erst noch einen anderen Auftrag ausführen. Jemand anderes muss als erstes sterben. Ein hohes Tier der NSA, der morgen eigentlich Projekt Zeitsprung besuchen will. In seinem Beisein wird die Kapsel untersucht und gewartet und genau das darf nicht passieren.
Niemand wird mir in die Quere kommen.

Niemand.

Mittlerweile bin ich an eine Hintertür angekommen. Hier wohnt der NSA Typ. Ohne ein Geräusch zu machen, knacke ich das morsche Schloss der Tür und trete ein. Der Raum vor mir hüllt sich im Dunkeln und ich schalte meine Taschenlampe ein. Das Schlafzimmer befindet sich oben und die Treppe die dorthin führt liegt genau hinter diesem Raum hier. Ich ziehe meine Waffe aus dem Holster und schraube den Schalldämpfer darauf.

Vorsichtig gehe ich einen Schritt nach dem Nächsten und nähere mich der Treppe. Ich kann nicht leugnen, dass gerade mein Herz wie verrückt rast. Ich habe noch nie einen Menschen getötet.

Nachdem ich die Treppe passiert und an der Tür des Schlafzimmers angekommen bin, horche ich noch eine Weile und vernehme ein leises Schnarchen meines Opfers.
Ich trete ein und stelle vor mich direkt vor das Bett.
Da liegt mein Opfer, nicht ahnend was nun auf ihn zu kommt und ich ziele mit dem Lauf meiner Waffe auf den entspannten Körper.
In diesem Moment bleibt für mich die Zeit stehen. Mein Brustkorb zieht sich zusammen und ich höre auf zu atmen. Eine Weile stehe ich nur da, meine geladene Waffe auf einen Menschen gerichtet und warte ab.

Ich höre wie Teufelchen und Engelchen in meinem Hinterkopf anfangen sich zu streiten, aber ich ignoriere beide.

Mir bleibt keine Wahl.

Ich habe wieder angefangen zu Atmen und nun bin ich bereit. Mein Finger findet den Weg zum Abzug und die Kugel verlässt den Lauf. Sie durchschneidet die Luft und zerreist alles, was sich ihr in den Weg stellt. Schließlich endet ihre Bewegung in dem Kopf meines Opfers.

Ich überprüfe noch mal alles auf eventuelle Spuren und verlasse durch die Hintertür wieder das Haus.

Niemand hat etwas gesehen oder gehört. Keiner ahnt was hier passiert ist und ich habe meinen Auftrag ausgeführt.

Nun mache ich mich auf den Weg. Ich habe noch sehr viel vor mir.


xxx

Ende Prolog
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