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Bonkers- Forces Behind Funny Faces Teil 1)

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery / P6 / Gen
27.06.2007
29.06.2007
3
3.321
1
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27.06.2007 1.360
 
[algin type="left"] DISCLAIMER: "Bonkers-Der listige Luchs von Hollywood" wurde produziert für und ist im alleinigen Besitz von Disney Enterprises, Inc.. Ich besitze keinerlei Rechte an den Namen und Charakteren. Das nachfolgende Manuskript ist eine reine Fan Fiktion, inoffiziel wie inkommerziel.

Vorwort
Dies ist eine dreiteilige Bonkers- Fanfiction, inspiriert durch die Weltanschauung der Kirche im Mittelalter, die Meinung meiner Großmutter über Micky Maus und natürlich die Trickserie "Bonkers".
Was ich noch DRINGEND anmerken möchte: Auch wenn Bonkers einen Teil der Story `verhindert´ ist, taucht er am Ende von Teil 2) wieder quicklebendig auf und nimmt die Dinge selbst in die Hand.
Doch beginnen wir nun erstmal mit der Geschichte...


*BONKERS - FORCES BEHIND FUNNY FACES * Teil 1)

*Kapitel 1*
Rückblende 1917: Vergnügte Leute saßen gemütlich in einem Kino. Über die Leinwand flimmerte ein Cartoon in dem gerade irrwitzige Verfolgungsjagd stattfand: Ein schwarzes Schaf floh vor einem Wolf, welcher wiederum von einem Hirtenhund verfolgt wurde. Als die Drei über eine Koppel liefen, schloß sich ihnen noch ein wütender Stier an. Die komplette Truppe rannte dann mitten durch einen Hühnerstall! Das Publikum bog sich vor Lachen und der Klavierspieler haute ordentlich in die Tasten. Da geschah das Unfassbare: Das Schaf sprang zusammen mit einem Dutzend aufgebrachter Hühner aus der Leinwand hinein in den Saal! Dicht gefolgt von Wolf, Hund und Stier. Die Zuschauer stoben kreischend auseinander! Nüsse flogen durch die Luft und der Spieler rettete sich in den Klavierkasten!
Am nächsten Tag stand in der Zeitung "Cartoonfiguren erwachen zum Leben - wir würden es nicht glauben, wenn wir es nicht gesehen hätten!". Dies las auch ein Pfarrer über seinem Frühstücksei. "Und ich dachte, dies sei ein seriöses Blatt", bemerkte er säuerlich. Kaum hatte er ausgesprochen, sprang aus dem Comicstrip der gegenüberliegenden Seite ein Löwe auf den Esstisch! Der Pfarrer wurde bleich vor Schreck. "Einen wunderschönen guten Morgen, Hochwürden", sprach der Löwe liebenswürdig. "Dürfte ich wohl mal den Sportteil haben?"
Der Geistliche verdrehte die Augen und kippte ohnmächtig mit dem Stuhl um.

Gegenwart 1995: Bonkers und Miranda stehen im Büro von Inspektor Nörgel. Der Inspektor mustert sie scharf, während er verbissen einen Bleistift spitzt: "Wieder ist eine Woche vergangen...wieder sind Toons verschwunden...Wofür werden Sie eigentlich bezahlt?! Ich will endlich Indizien sehen!"
"Aber Sir, es gibt keine", wagt Bonkers zu antworten.
"Falsch!", fährt ihn Nörgel an. "Ihr Bemüht Euch nicht genug!" Der Bleistift in seinen Händen wird immer kleiner.
"Bonkers hat nicht ganz unrecht", beginnt Miranda vorsichtig. "Die Täter müssen erst einen Fehler machen."
"Ach wirklich? Und wie lange sollen wir darauf warten?! Mir kann es ja egal sein, wenn dieser Kontinent täglich um Toons ärmer wird, aber der Chef verliert allmählig die Geduld!" Bei diesen Worten wedelt der Inspektor mit dem Bleistift in der Luft herum, von dem inzwischen nur noch der Radiergummi übrig ist. Als Nörgel das bemerkt, steckt er ihn verlegen weg und meint: "Ach übrigens, es ist eine neue Vermisstenmeldung eingegangen." Der Inspektor holt ein Foto hervor. "Hier", sagt er und reicht es Bonkers, "könnte glatt ein Verwandter von dir sein."
Bonkers sieht auf das Bild und heult fast augenblicklich los: "NEIN ! ! Nicht Bolonihihihihie ! ! ! "
Miranda nimmt sanft das Foto aus seinen Händen. Es zeigt einen kleinen Toonluchs mit derselben roten Nase und den selben `Antennenohren´ wie Bonkers sie hat.
"Boloney C. Luchs, wohnhaft bei seinem Bruder Bother G. Luchs in der Gorden Ave. 12. Er ist gestern Morgen auf dem Weg zur `Rufus Rookie´-Schule verschwunden", erklärt der Inspektor.
"Wir werden uns sofort darum kümmern", sagt Miranda und zieht den heulenden Bonkers mit sich aus Nörgels Büro.

Bald darauf sitzen die Beiden im Streifenwagen auf der Fahrt zu Boloneys Toon-Schule. Bonkers, der sich inzwischen wieder gefangen hat, betrachtet wehmütig Boloneys Foto. "Er ist gewachsen", stellt er fest. "Ich habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen."
Behutsam fragt Miranda: "In wie fern ist Boloney mit dir verwandt?"
"Er ist mein kleiner Bruder", antwortet Bonkers kläglich.
"Dann ist dieser Bother ja auch ein Bruder von dir", bemerkt seine Partnerin. "Aber warum hast du ihn so lange nicht gesehen? Er wohnt ja nicht gerade weit weg."
Bonkers seufzt: "Bother schirmt ihn vor mir ab. Wir zwei sind zerstritten."
Miranda reagiert erstaunt: "Du meinst, so richtig zerstritten, mit >ich rede nicht mehr mit dir< und so? Komm schon Bonkers! Das passt nicht zu dir."
"Ich weiß ja auch nicht, was ich ihm angetan habe. Er will es mir einfach nicht verraten!", erwidert der Luchs ein wenig ärgerlich. "Einstmals haben wir viele Cartoons zusammen gedreht, wie: `Jittlöckchen und die drei Luchse´, `Die drei Luchse auf der Ponderosa´ oder `Die drei Bonketiere´. Doch mit der Zeit wurde Bother immer missmutiger und aufbrausender. Eines Tages bei den Dreharbeiten, bekam er einen fürchterlichen Wutanfall und warf mir die unmöglichsten Sachen an den Kopf. Seit dem Tage will er nichts mehr von mir wissen. Wenn ich ihn besuchen kam, schlug er mir die Tür vor der Nase zu. Wenn ich ihn anrief, legte er den Hörer wieder auf. Und was er mit meinen Briefen gemacht hat, weiß ich nicht."

Später sind Bonkers und Miranda in der `Rufus Rookie´-Schule und befragen Boloneys Mitschüler. "Hat ihn einer von euch auf seinem Weg zur Schule begleitet oder gesehen? Wißt ihr, ob er manchmal einen Umweg gemacht hat? Hatte er vielleicht irgendwelche Freunde, die euch nicht ganz geheuer waren?" fragt Miranda.
"Oder Kontakte zu Ausserirdischen?", will Bonkers wissen. Doch auf alle Fragen gibt es nur Kopfschütteln und Verneinen.
"Okay, das war es schon", sagt Miranda, "danke für eure Hilfe." Enttäuscht verlassen unsere beiden Spürnasen den Schulhof. "Jetzt können wir nur noch sehen, ob uns auf seinem Schulweg etwas verdächtiges auffällt", meint Miranda. Sie suchen also Boloneys Schulweg mit all seinen Nebenstrassen, Ecken und Winkeln nach Spuren ab. Als sie am Ende der Strecke angekommen sind, bleibt Miranda stehen und sagt: "Gib es auf Bonkers. Das bringt doch nichts."
Ihr Toon-Partner beäugt gerade rückwärts gehend das Bordstein-Pflaster durch eine Lupe: "Aber Miranda, es muß einfach irgendwo einen Hinweis auf Boloney geben!" Dabei rempelt er gegen jemanden hinter sich und dreht sich um. Da steht ein großer, rotnäsiger, Toonluchs mit Antennenohren, der stirnrunzelnd auf ihn herab sieht. Er hat lange keinen so imposanten Backenbart wie Bonkers oder Boloney, dafür ist sein Kinn aber umso kräftiger. "Ich hab euch schon eine ganze Weile beobachtet. Hätte mir ja gleich denken können, dass man dich auf den Fall ansetzt!", sagt er grimmig zu Bonkers. "Wirst wohl als Experte" -er spuckt das Wort förmlich aus- "für derlei Angelegenheiten gehandelt, wie?!" Bei jenen Worten beugt er sich so tief über Bonkers, dass dieser in die Knie geht. "Bildest dir sicher ne' Menge drauf ein Mister >Aller-einzigster-Toon-Cop< ! Aber ich sag dir was!" Der große Luchs drückt seinen dicken Finger auf Bonkers' Nase: "Solltest du Boloney nicht in absehbarer Zeit finden, knöpfe ich mir dich persönlich vor. Und wenn ich mit dir fertig bin, gehst du gut und gerne als Fußabstreifer durch!" Damit läßt er Bonkers stehen und stapft ärgerlich von dannen.
Mit einer hochgezogenen Augenbraue sieht ihm Miranda nach: "Lass mich raten...Bother G. Luchs. Wenn man sich den so anschaut", meint sie beim Einsteigen in den Streifenwagen, "könnte man glatt denken, du wärst mal ein arrogantes Ekel gewesen." Bonkers, der bereits auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat,  hört ihr gar nicht zu. Vielmehr grinst er begeistert vor sich hin. "Hey Bonkers!", ruft Miranda. "Kannst du mir mal verraten, warum du wie ein Weihnachtsbaum strahlst?"
Da blickt er mit glänzenden Augen auf und antwortet ergriffen: "Er hat mit mir gesprochen!"
Bonkers' Partnerin verdreht die Augen und fährt los. [/algin]
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