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Doremis Geheimnis

von Red Gun
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P12 / Gen
Bibi Harukaze Doremi Harukaze Emilie Fujiwara Hanna Nicole Segawa Sophie Senno
19.06.2007
21.06.2007
6
6.402
2
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19.06.2007 1.267
 
Kapitel 1: Schmerzen
Mein Name ist Doremi Harukaze, ich bin 15 Jahre alt und gehe in die 9. Klasse.
Heute ist Montag ich muss zur Schule. Mein Wecker klingelt und ich kann schon meine kleine Schwester hören, wie sie auf meine Zimmertür zu rennt. Sie reist sie auf und schreit: „Aufstehen Faulpelz!“ Sie versucht mich, wie jeden Morgen, zu ärgern, in der Hoffnung dass ich sie jage, tollpatschig bin und sie mich wieder auslachen kann. Aber das hat sich geändert. Wann vor etwa drei Monaten. Bibi sieht mich an, ich kann die Verwirrung und die Enttäuschung in ihren Augen sehen. Sie läuft zurück in die Küche, während ich ins Bad gehe. Das selbe Ritual wie jeden Morgen, duschen, anziehen, Haare machen, Zähne putzen, Medis. Ja Medikamente, etliche Tabletten über den ganzen Tag verteilt. Morgens vorm Spiegel die ersten beiden. Am wichtigsten sind für mich immer noch die Schmerztabletten. Ich schaffe es jetzt seit drei Monaten, meinen Zustand, nicht nur vor meiner Familie sondern auch vor meinen Freunden geheim zu halten. Sophie, Emilie und Nicole wissen genauso wenig bescheid wie Dodo, Mahorka und Lala. Aber auch die Flat 4, allen voran Al, die uns immer wieder in der Menschenwelt besuchen, wissen nicht bescheid. Ich hüte mein dunkles Geheimnis und wenn es für immer sein sollte. Ich sitze am Frühstückstisch, meine Familie wirft mir immer wieder misstrauische Blicke zu. Zu sagen niemand hätte bemerkt dass ich mich verändert habe, wäre sehr übertrieben. Ja sie bemerken es, aber können es nicht erklären und das ist für mich am wichtigsten. Denn sie würden versuchen es zu ändern und das kann und will ich nicht zulassen. Ich befinde mich mittlerweile auf dem Weg zur Schule, es ist noch sehr früh deswegen sind die Mädchen noch nicht da. Sagte ich vorhin das niemand bescheid weiß? Das stimmt nicht ganz. Schwester Yuki weiß bescheid, ich habe sie schwören lassen das sie nichts verrät. Im Gegenzug dafür muss ich mich jeden Morgen bei ihr Melden, für eine Untersuchung. Deswegen bin ich auch schon so früh auf dem Schulgelände, damit niemand etwas mitbekommt. „Guten Morgen Schwester Yuki.“ Ich hasse das, sie blickt mich immer so an, als würde ich jede Sekunde tot umfallen. Ja ich bin Todkrank, aber dieser Blick muss wirklich nicht sein. „Guten Morgen Doremi, setz dich, wie fühlst du dich!“ Seufz jeden Morgen die selbe Frage. Gut, ja ich habe gut geschlafen und ja ich habe genug gegessen, mich nicht überanstrengt und jeden Tag meine Medikamente genommen.“ Ich wollte sie eigentlich nicht so angehen, es tut mir auch leid, aber sie fragt wirklich jedes Mal dasselbe. „Es tut mir leid, ich wollte nicht gemein sein.“ „Schon gut, hier nimm die dann kannst du in den Unterricht.“ Toll zwei weiter Pillen, ich schlucke sie brav.
Überstanden, jetzt muss ich nur noch die Standpauke der Mädchen überstehen. Das Klassenzimmer ist noch leer, ich setze mich an meinen Platz, die erste Stunde ist englisch. Ich sehe mir das von letzter Stunde noch mal an wir bekommen sicher die Tests zurück. Die Tür geht auf, es ist Marina, sie war früher immer die erste, weil sie sich um ihre Blumen kümmert. Aber jetzt bin ich immer, mindestens eine halbe Stunde eher da. „Guten Morgen Doremi.“ „Morgen Marina.“ Sie gießt wie jeden Morgen die Blumen und stellt einen frischen Strauß auf Frau Sekis Tisch.
Nach und nach füllt sich das Zimmer. Ich warte auf die Mädchen. Es ist soweit, die Tür wird mit lautem Knallen aufgeschoben und Sophie betritt, gefolgt von Emilie und Nicole, den Raum. Sie kommt auf mich zu, ich beobachte sie aus den Augen winkeln und wie jeden Morgen, wartet die ganze Klasse auf die Standpauke. „Guten Morgen Doremi, wolltest du nicht mit uns in die Schule gehen?“ Eigentlich würde ich jetzt ganz ruhig irgendeine Ausrede vorbringen, so wie jeden Morgen. Wie gesagt eigentlich, aber ich habe die Lügerei satt und ich habe höllische Kopfschmerzen, vielleicht ist es besser wenn sie sich jetzt schon daran gewöhnen ohne mich zu Recht zu kommen. Also beende ich das hier und jetzt, so weinen sie dann wenigstens nicht um mich. „Hör zu Sophie du hast weder das Recht mich so anzugehen, noch darauf das ich dir sage warum ich keine Lust habe mit euch mit zu gehen.“ Ich werde immer lauter und ich sehe dass ich sie getroffen habe. Emilie wendet sich an mich: „Doremi, warum willst du nicht mit uns gehen? Wir laufen seit der Grundschule jeden Morgen zusammen, aber seit drei Monaten nicht mehr was ist passiert, wir sind doch deine besten Freunde.“ Ich muss jetzt schnell vom Zeitpunkt ablenken, sonst kommt sie noch drauf das seit meinem Arzttermin vor drei Monaten alles anders ist. „Bist du dir sicher dass ihr meine Freunde seid? Ich meine ihr benehmt euch nicht wie welche.“ Jetzt platzt auch Nicole der Kragen und sie schreit mich an: „Na wenn du der Meinung bist, dann sollten wir vielleicht ab jetzt getrennte Wege gehen!“ Sophie und Emilie nicken, sie sind also Nicoles Meinung gut: „Schön das war’s mit der Freundschaft!“ Ich drehe mich zurück zu meinem Englischbuch und ignoriere die drei einfach. Sie setzen sich und tun das selbe mit mir. Es klingelt und Frau Seki betritt das Klassenzimmer. Niemand rührt sich, oje die haben wir aber geschockt. „Was ist setzt euch der Unterricht beginnt. Also gut hier sind eure Tests. Ich war enttäuscht, er ist sehr schlecht ausgefallen. Alle bis auf zwei. Emilie natürlich eine eins. Ein Test hat mich überrascht. Doremi du hast eine eins geschrieben.“ „Na und ich hab eben gelernt.“ Oh man ich hasse es wenn man mich anstarrt.
Tja der Rest des Tages ist relativ ruhig. Sophie, Emilie und Nicole haben jetzt ihre ganzen AGs, deswegen bin ich allein auf den weg in den Flower Garden. Vielleicht kann ich gehen bevor die anderen kommen. „Da bist du ja endlich, wo warst du so lange, los an die Arbeit!“ War klar das Mahorka mich wieder anschnauzt. Die ersten Kunden kommen und ich bediene sie.
Etwa zwei Stunden später. Ich sehe von weiten die Mädchen kommen: „Hey Mahorka, ich gehe jetzt, die anderen kommen.“ Ich verschwinde bevor Mahorka auch nur reagieren kann. Ich laufe nach Hause, es dämmert bereits, und dann passiert es, Vor meinen Augen verschwimmt alles, als mich die Erkenntnis trifft, ich hätte, als ich im Flower Garden ankam, meine Medikamente nehmen müssen. Die Schmerzen treffen mich wie ein Bus. Von weiten kommt Rike auf mich zu, ich sehe bereits ihren spöttischen Gesichtsausdruck. Ich kann kaum noch stehen. Aber ich kann weder vor ihr meine Tabletten nehmen, noch zusammenklappen, ich muss mich zusammen reißen. „Na wenn das nicht die neue Einzelgängerin ist, was machst du denn so ganz allein?“ „Hallo Rike, mir geht’s gut, wenn du mich dann entschuldigst.“ Ich laufe so schnell ich kann um die nächste Ecke. Ich merke dass sie mich verfolgt, aber die Schmerzen sind zu groß. Ich laufe zur nächsten Parkbank, öffne meinen Rucksack, schütte ihn auf der Bank aus und schnappe mir die Pillendose. Ich schlucke gleich zwei. Das ist die maximale Dosis die ich nehmen darf. Sie macht recht schläfrig, aber das ist mir jetzt egal, ich kann spüren wie die Schmerzen nachlassen. Leider bemerke ich nicht nur, das Rike mir gefolgt ist und mich jetzt geschockt und verwirrt ansieht, sondern auch Bibi, sie hat mich gesehen und kommt zu mir gelaufen. Ich mache das einzige was mein müder verstand zulässt: meinen Kram einsammeln, nach hause laufen und tu so als hätte ich sie nicht bemerkt. Ich wünschte ich könnte noch Zaubern. Dann könnte ich ihre Gedächtnisse verändern. Die Konsequenzen währen mir egal ich sterbe sowie so.
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