Noir: In Memento Mori

von F4S4N
GeschichteRomanze / P18 Slash
Kirika Yumura Mireille Bucket
15.06.2007
01.11.2011
25
45.206
 
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 Datenschutzinfo
 
15.06.2007 596
 
Disclaimer: Noir, die Personen, Marken der Waffen und Objekte und sonstigen Lizenzen gehören nicht mir, sondern den betreffenden Firmen. Die Idee an der Geschichte obliegt dem Autor.

Notiz des Autors: Enthält explizite Gewaltschilderungen sowie Liebesszenen zwischen Frauen.

Information: Diese Geschichte ist eine direkte Fortsetzung zu meiner Fanfiction „Noir – Abgründe“, die man vorher gelesen haben sollte. Ihr könnt aber auch gerne einfach hier anfangen. Ich wollts nur gesagt haben :P.

Für Fabiola



Noir – In Memento Mori

Prolog

Rhodes sah seine Sekretärin verdutzt an. „Meine Frau? Sie will mich sprechen?“ Die brünette Frau nickte kurz. Rhodes zögerte kurz, dann nickte er. „Okay, stellen Sie sie durch. Danke.“ Die Sekretärin verließ mit einem Nicken Rhodes‘ Büro und ließ den schwarzhaarigen Mann in Gedanken versunken zurück.

‚Meine Frau?‘ Rhodes wunderte sich wirklich sehr. Claire hatte drei Jahre nicht mehr mit ihm gesprochen. Um genau zu sein, seit er befördert worden war, als er einen gewissen Jean Marceau, den er einst als Freund bezeichnet hatte, wegen schlimmster Gewaltverbrechen und Anstiftung zum Mord hinter Gitter gebracht hatte. Seitdem hatte sich viel in seinem Leben verändert und Rhodes bedauerte es nur ein wenig, dass Claire es nicht verstanden hatte, das seine Arbeit ein wichtiger Bestandteil in seinem Leben war. Und auf diese Beförderung hatte er sein Leben lang hingearbeitet. Wenn Claire das nicht verstehen konnte... Nun, vielleicht hatte sie sich ja geändert und... Es klopfte. Rhodes bat, einzutreten.

Kirika Yumura war nicht wohl bei dem Gedanken, dass Mireille sich so in Gefahr begab. Ohne Waffe sich in die Höhle des Löwen zu gehen... das war Wahnsinn! Die Japanerin öffnete das Handschuhfach des Honda Civic und zog eine Beretta hervor. Mit einem schnellen Handgriff überprüfte sie das Magazin und entsicherte dann die Waffe. Dann öffnete sie die Beifahrertür und stieg aus dem Wagen. Die Waffe ließ sie unter ihr T-Shirt gleiten und steckte sie in den Hosenbund ihrer ausgebleichten Jeans. Aufmerksam beobachtete sie ihre Umgebung und das ihr gegenüber liegende Gebäude, welches Mireille soeben betreten hatte. Kirika wusste, das es so sicherer war. Und doch gefiel ihr der Gedanke nicht, ihre Partnerin und Freundin ungeschützt und alleine auf so gefährliches Terrain zu lassen. Die letzten drei Jahre waren wunderschön gewesen und allein bei dem Gedanken an die Geschehnisse der letzten drei Jahre lief ihr ein wohliger Schauer über den Rücken. Fernab von der Hektik des modernen Europas hatten sie relativ zurückgezogen von der Außenwelt in Frieden gelebt, waren erst einmal untergetaucht, nachdem sie den Fängen Interpols entwischt waren. Rhodes hatte Wort gehalten und ihnen waren ein paar Tage zur Flucht geblieben. Und während der Zeit im Ausland war die Beziehung zu Mireille gereift und Kirika hatte das Gefühl, ebenfalls gereift zu sein. Ein Grinsen huschte kurz über ihr Gesicht...

Rhodes sah in eine Akte, als sich die Tür öffnete. ‚Nur kein Anzeichen von Schwäche!‘, sagte er sich. ‚Lass sie erstmal köcheln...‘ Er hörte, wie sich die Tür schloss und die eingetretene Person ein paar Schritte auf den großen Schreibtisch zuging, den Stuhl zu sich heranzog, der vor dem Tisch stand, und sich setzte. Eine Weile schwiegen sie sich an. Dann fing die Person an zu sprechen: „Ich sehe, sie sind in der Tat befördert worden, Monsieur Rhodes.“ Ruckartig hob Rhodes den Kopf. Diese Stimme gehörte definitiv nicht seiner Frau und doch kannte er sie nur zu gut. Doch schnell bezwang er seine Überraschung und erlangte wieder die Kontrolle über sich selbst. Mit noch etwas belegter Stimme antwortete er: „Es sieht ganz so aus... Frau Bouquet.“


Endnotiz: Ich weiß, ein sehr kurzer Prolog... Aber ich war im Abistress, also sehts mir nach ;).
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