Parallel Lines

GeschichteRomanze / P18 Slash
Harry Potter Severus Snape
06.06.2007
07.12.2008
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Huhu,
so hier kommt schon das nächste Pitel!

vielen lieben Dank für die lieben Kommis!   *euch knuddel*

auch ein großes Danke an meine Beta: Snape's kleine Fledermaus!!  *dich auch ganz fest knuddel*

so und jetzt viel spaß:


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Parallel Lines


Part 2



Severus folgte der kleinen Familie den Korridor hinunter in die Küche. Diese ruhige Akzeptanz der Muggel der Magie gegenüber war ein wenig befremdlich. Normalerweise, wenn die Professoren zu den Eltern geschickt wurden, um sie über Hogwarts und die Zauberwelt aufzuklären, bevor ihre kleinen Schätze die Schule besuchten, wurden immer ein paar Beruhigungstränke gebraucht, da die Muggel gewöhnlich nicht bereit waren, Etwas außerhalb ihrer eigenen Kenntnis zu akzeptieren.

„Würden Sie gerne frühstücken, Professor Snape? Es ist noch einiges übrig.“ sagte die Frau.

„Nein, danke. Ich habe in Hogwarts gefrühstückt, ehe ich hergekommen bin.“

„Lassen Sie mich nur kurz den Abwasch machen. Harry, David, würdet ihr Professor Snape wohl das Wohnzimmer zeigen?“

„Okay, Mum.“ sagte Harry. Severus hatte keine Wahl, als ihnen in den anderen Raum zu folgen. Das Zimmer war schlicht dekoriert mit Familienfotos an den Wänden. Da war auch eine dieser Muggelerfindungen, Fernsehen, hieß das nicht so? Ein bisschen wie magische, bewegliche Bilder, aber auch mit Ton. Der Raum war auch sauber und ordentlich, obwohl es kein Zeichen von Hauselfen gab.

„So, alles erledigt.“ sagte Helen Johnson, als sie das Wohnzimmer betrat und sich zu ihrem Mann auf das Sofa setzte. Harry hatte sich, neben seinem Adoptivvater, auf die Armlehne des Sofas gesetzt und Severus nahm sich einen Sessel, legte den Aktenkoffer in seinen Schoß.

„Mr. und Mrs. Johnson.“ begann er, als er die Schnallen aufmachte.

„Bitte, nennen Sie uns David und Helen.“ sagte David und Severus starrte ihn an, entsetzt und überrascht zugleich. Wussten sie nicht von der Macht, die in Namen steckte? Aber natürlich, wie könnten sie, sie waren Muggel. Es war nur höflich, ihnen jetzt anzubieten, ihn Severus zu nennen, aber es gelang ihm nur unter Schwierigkeiten den Mund zu öffnen und genau das zu tun. Sie lächelten und gehorchten, erwähnten nicht einmal, wie ungewöhnlich sein Name war.

„Nun, wie bereits in dem Brief geschrieben, wurde Harry im Prinzip in Hogwarts aufgenommen. Um diese Aufnahme bindend zu machen, brauche ich Ihre Unterschriften auf einigen Papieren und natürlich werde ich versuchen, Ihnen mögliche Fragen bezüglich Hogwarts und der Zauberwelt zu beantworten. Eines der Erfordernisse, damit Harry die Schule besuchen kann, wird für Sie alle drei sein, die Geheimhaltungspapiere zu unterzeichnen. Ich kann Ihnen alle Fragen beantworten, aber Sie dürfen die magische Welt mit niemand anderem bereden, als einem Mitglied der magischen Bevölkerung oder einem Muggel – nicht magisches Volk - , der bereits über unsere Welt Bescheid weiß. Sie werden auch ein Einverständnis unterschreiben müssen, dass sie die Schule nicht wegen irgendwelcher Unfälle oder anderen Belangen zur Rechenschaft ziehen.“

„Unfälle?“ fragte Helen, die Hand ihres Mannes drückend.

„Es ist eine Schule der Magie, da passieren manchmal Unfälle, aber wir haben einen voll ausgestatteten Krankenflügel und unsere Krankenschwester, Madam Pomfrey, ist eine der Besten in ihrem Fach.“

„Das ist eine Erleichterung.“ sagte Helen. „Gibt es noch irgendetwas, das wir wissen sollten? Wie sieht es mit Schulgebühren aus?“

„Hogwarts Schulbildung ist frei für alle magischen Kinder von elf bis siebzehn Jahre. Die einzigen Kosten werden Harrys Bücher und Ausrüstung sein, zusammen mit seiner Schuluniform und ein paar Roben. Alle Mahlzeiten und die Verpflegung werden von der Schule übernommen.“

„Oh!“ sagte David. „Wir wussten nicht, dass es ein Internat ist. Ich bin nicht sicher, ob ein Internat die beste Umgebung für Harry sein würde. Es könnte so aussehen, als wollten wir ihn aussetzen. Was denkst du, Harry? Würdest du gern auf ein Internat gehen?“

„Ich weiß es nicht.“ sagte der Junge leise. „Ich habe eigentlich noch nie darüber nachgedacht. Ich will mein Zuhause nicht verlassen, aber ich würde auch gern Magie lernen.“

„Ich fürchte, die Schule ist zu weit weg, um Tagesschüler zu erlauben. So wäre die einzige Möglichkeit, ganz zur Schule zu gehen, wenn Harry es so will.“

„Harry, es liegt wirklich an dir.“ sagte Helen. „Wenn du gehen willst, dann kannst du das tun.“

„Professor, die Leute an dieser Schule, können sie Dinge machen? Dinge passieren lassen?“

„Jeder, der in Hogwarts aufgenommen wird, hat magische Fähigkeiten, Harry, du wirst dort nicht fehl am Platz sein.“

„Dann, ja, ich würde gern gehen. Aber Professor, ich weiß nicht, wo ich meine Ausstattung herbekommen soll. Niemand hier in der Nähe verkauft Kessel oder solche Sachen.“

„Das ist ein weiterer Grund, warum ich hier bin. Es gibt eine Zaubererstraße in London mit dem Namen Winkelgasse, aber sie ist für Muggel nicht betretbar, außer sie werden von einem Zauberer oder einer Hexe begleitet. Dort ist auch die Gringotts-Bank, ich habe deine Papiere und den Schlüssel zu deinem Verließ hier irgendwo.“ Severus durchstöberte den Aktenkoffer und legte die erwähnten Dinge auf den Tisch vor ihm.

„Verließ?“ fragte Harry blinzelnd.

„Ja, Harry. Du bist nun der einzige Erbe des Potter-Vermögens. Natürlich wird es von deinen Adoptiveltern verwaltet, bis du erwachsen bist. Du wirst ihre Unterschrift brauchen, ehe du Geld abholen willst.“

„Oh.“ sagte Harry ruhig. „Dann sind meine biologischen Eltern tot?“

„Leider ja, Harry.“

„Entschuldigen Sie, Severus,“ unterbrach Helen, „aber wer passt auf die Kinder auf, während sie in der Schule sind?“ Severus konnte beinahe schon die Sorge der Frau fühlen. Sie liebte den Jungen wie einen Sohn, ganz egal, dass sie nicht blutsverwandt waren.

„Es gibt vier verschiedene Häuser in Hogwarts.“ erklärte Severus. „Jedes mit seinen eigenen Schlafsälen und Gemeinschaftsräumen. Jeder Hauslehrer trägt die Verantwortung für die Kinder unter seiner Obhut, so wie auch jeder normale Lehrer. Ich selbst bin Hauslehrer von Slytherin. Wir wählen auch Vertrauensschüler, sowie Schulsprecher und Schulsprecherin unter den älteren Schülern aus. Das Schloss und die Umgebung sind auch durch magische Zauber geschützt und ich muss betonen, dass die Schulregeln einen Grund haben, nur einen einzigen, nämlich dass die Schüler sicher sind.“

„Hast du das gehört, Harry? Du musst auf deine Lehrer hören.“

„Ja, Dad.“

Severus sah den Jungen wieder an, er fühlte sich unsicher unter dem Blick der grünen Augen, die ihn so sehr an Lily erinnerten. Ihn daran erinnerten, wie sehr er versagt hatte. Er war so entschlossen gewesen, den Sohn von James Potter zu hassen, hatte erwartet, dass dieser nichts als Potters Klon sein würde. Dieses Kind sah zwar wie James aus, aber er war das Ergebnis beider Eltern.

„Machen Sie sich keine Sorgen, Helen, David. Man wird gut auf Harry aufpassen, besonders wenn man in Betracht zieht, wer er ist.“

„Wer er ist? Was meinen Sie damit?“ fragte David.

„Natürlich, Sie können das ja gar nicht wissen. Harry ist der Junge, der lebt.“

*-*-*-*

Drei Wochen später kam Severus wieder, um sie in die Winkelgasse zu begleiten, wo sie dann Harrys Schulsachen besorgen würden. Harry saß neben dem Professor auf dem Rücksitz im Auto seiner Eltern und dachte darüber nach, was er ihnen heute über seine biologischen Eltern erzählt hatte. Er hätte eigentlich nicht bei den Johnsons aufwachsen sollen, sondern bei den Dursleys. Mrs. Dursley war seine Tante, die Schwester seiner Mutter und das würde den Schläger, Dudley Dursley, zu seinem Cousin machen. Wie wäre es gewesen, bei ihnen zu leben? Hätte Dudley dann immer noch versucht ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu schlagen?

Harry bevorzugte wirklich seine Mum und seinen Dad. Er hatte die Dursleys noch nie gemocht und war froh gewesen, als der Professor ihnen erklärt hatte, er könnte auch weiterhin bei den Johnsons wohnen, wenn er nicht in der Schule war. Die Dursleys wussten nichts von ihrer Verbindung zu Harry und so sollte es auch bleiben, sodass sie nichts von den bösen Zauberern, die immer noch nach ihm suchten, zu befürchten hatten.

Harry war berühmt in der Zauberwelt, weil er nicht in dieser Nacht gestorben war wie seine Eltern. Lord Voldemort hatte versucht ihn umzubringen, aber der Fluch war abgeprallt, der Zauberer verschwand und Harry wurde mit einer seltsamen Narbe zurückgelassen. Er und seine Eltern hatten gedacht es sei ein Geburtsmal.

Harry hatte den Eindruck, dass der Professor ihnen nicht alles erzählt hatte, oder zumindest nicht ihm, da er auf sein Zimmer geschickt worden war und der Professor über eine Stunde lang mit seinen Eltern alleine geredet hatte. Was hatten sie ihm nicht erzählt? Was verbargen sie vor ihm?

Er war aufgeregt, da sie in die Zaubererstraße gingen, aber auch ein wenig nervös. Nach Hogwarts zu gehen, bedeutete zum ersten Mal von seinem Zuhause weg zu sein, aber er wollte seine Eltern nicht beunruhigen und so behielt er seine Ängste für sich. Er sah hinüber zu Professor Snape und bemerkte, wie er sich an den Türgriff klammerte, als hinge sein Leben davon ab. Seine andere Hand lag auf dem Sitz neben ihm.

Der Mann war sehr blass und Harry fragte sich, ob ihm vielleicht übel vom Autofahren war oder er normalerweise immer so weiß war. Harry hatte vorher niemanden mit solch dunklen Augen gesehen, er konnte nicht wirklich sagen, ob die Farbe schwarz oder ein sehr dunkles Braun war. Seine Nase war krumm, als wäre sie schon oft gebrochen worden und nicht richtig verheilt.

„Sind Sie in Ordnung, Professor?“ fragte Harry besorgt. Er hatte das dringende Bedürfnis, die Hand des Mannes zu halten, um ihn zu beruhigen.

„Ich habe die Transportmöglichkeiten der Muggel noch nie wirklich gemocht.“ erwiderte er, noch blasser als vorher.

„Zauberer haben also keine Autos, Sir?“

„Einige schon, verzauberte, die fliegen können.“

„Wow!“ rief Harry, fast schon auf seinem Sitz hüpfend. Autos, die fliegen konnten. Es war wahr, Magie gab es wirklich.

Seine Mutter drehte sich im Beifahrersitz um und lächelte sie beide an. „Sie können sich wirklich glücklich schätzen, Severus. Harry ist Fremden gegenüber sonst immer so schüchtern.“

„Er ist kein Fremder, Mum“ sagte Harry, obwohl er nicht wirklich erklären konnte, wieso. Sich nicht weiter über dieses Bedürfnis wundernd, griff Harry nach der Hand des Mannes und hielt sie fest.

Professor Snape keuchte und starrte ihn an, aber er nahm seine Hand nicht weg.


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so, das wars auch schon wieder.
wie fandet ihrs?

werd mir mühe geben, das nächste Pitel bis nächste Woche fertig übersetzt zu haben. =)

vergesst nicht, mir ein Kommi dazulassen!  *g*

bye, wölfin
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