Am Abgrund

von KisamaTao
GeschichteThriller / P16 Slash
HoroHoro Ren Tao
03.06.2007
03.06.2007
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Am Abgrund

>Unsere Welt endet hier


Wenn ich gehe, dann mit dir


~~~
Wie in der Kurzbeschreibung schon erwähnt, hatte ich einfach Bock auf ne neue FFXD
Wieder mit viel DramaxDD Achja, das Ganze is aus Rens SichtXD
~~~

Ich erinnere mich noch ganz genau..
Du sahst mich an, lächeltest.
Es gab keinen Ausweg. Und doch..
"Wenn ich gehe, dann mit dir.."
Worte, die mir für immer in den Ohren liegen sollten..

Dein Blick haftete fest an mir.
An diesem schwülen Sommertag, dem wir alles verdankten.
All unser Leid.
"Was ist los, Renchen?", fragtest du mich und grinstest.
Mein Kopfschütteln sollte dich beruhigen, doch das tat es nicht.
"Sag schon.."
"Sie werden kommen..", murmelte ich.
"Dann werden wir kämpfen..", fingst du an, doch ich unterbrach dich: "Das schaffen wir nicht.."
Du sahst mich an, als sei ich totkrank, während du aufgebracht fragtest: "Ren?! Was ist in dich gefahren? Du warst doch sonst immer derjenige, der um jeden Preis kämpfen wollte! Kämpfen für das, was wir uns aufgebaut haben!"
Ich senkte den Blick.
"Sie werden nicht von uns ablassen.."
"Na und? Dann schlagen wir sie eben immerwieder.. immer.. immerwieder!", begehrtest du auf, doch ich wollte nicht.
Ich wollte dich nicht unnötig in Gefahr bringen.
"Geh.."
"Niemals"
Wie sehr hatte ich befürchtet, dass du eben dies zu mir sagen würdest?
Verdammt, wie ich dich in diesem Moment hasste; wie ich dich liebte.
"Du musst gehen!", wiederholte ich.
Dein Kopfschütteln lies mir die Tränen in die Augen schießen.
"Horo!! Du musst gehen!!"
Wieder schütteltest du den Kopf.
"Wenn ich gehe, dann mit dir..", hauchtest du, ehe du mich in eine sanfte Umarmung zogst und mir deine Lippen auflegtest.
Völlig aufgebracht und doch ruhig erwiderte ich den Kuss und kuschelte mich an dich.
Wie konnte man nur so verdammt naiv sein?
Es vergingen einige Momente, ehe wir uns voneinander lösten und ich dich vorwurfsvoll ansah.
"Wenn ich gehe, dann mit dir..", wiederholtest du nocheinmal und liest mir keine andere Wahl als zu Seufzen.
"Du willst es doch auch..", meintest du, während du mir den Rücken zukehrtest und sein Snowboard nahmst.
Nie hatten deine Worte mich so furios gemacht, wie in diesem Moment.
Wutentbrannt packte ich deine Schulter und riss dich wieder herum: "NEIN!!! Ich will, dass du lebst! Du darfst nicht an meine Seite sterben!! Versteh doch..!!"
Dein Lächeln lies mich stutzen.
Wie konntest du in so einer Situation lächeln?
Ich schrie dich an, ich war mir sogar sicher dir wehgetan zu haben, als ich dich herumgerissen hatte, und doch lächeltest du mich an.
"'Versteh doch'..", äfftest du mich nach, "Renchen.. Ich verstehe dich sehr gut.. Aber.. versuch doch mal mich zu verstehen.. Was nützt mir mein Leben ohne dich? Sag mir.. was soll ich tun, wenn ich alleine bin?.. Wenn ich dich tot weiß.. An dieser Vorstellung würde ich sowieso vergehen.. Darum.. bitte ich dich: Lass mich an deiner Seite sterben. Lass uns versuchen zu entkommen, solange zu überleben wie möglich, nur wir beide. Wenn wir leben, dann gemeinsam, wenn wir sterben, dann ..gemeinsam.."
Wieder kam eine unbeschreibliche Wut in mir auf.
Wieso?
Wieso musstest du nur so an mir hängen?
Ich konnte dir nicht widersprechen, konnte nicht zustimmen.
In diesem Moment konnte ich nur weinen.
Bittere Tränen floßen über meine Wangen.
Stocksteif stand ich da und weinte wie ein kleines Kind.
Du sahst in mir mehr, als das.
Ganz sanft drücktest du mich an dich und küsstest die Tränen von meinen Wangen.
Salzig.
Natürlich waren meine Tränen salzig, doch dich schien es nicht zu stören, nicht solange du bei mir sein konntest.
Solange du mir nahe warst.
Oft lagst du in meinen Armen, lag ich in deinen Armen.
Gegenseitig spendeten wir uns Trost.
Unsere Liebe schien alles zu überwinden.
Schade nur, dass der Schein oftmals trügt.
Langsam drückte ich dich von mir und sah dir in die Augen.
Mein Blick war noch leicht verschleiert von den Tränen, doch kannte ich dich gut genug, um auch so sehen zu können, wie du mich gerade ansahst.
"Wir müssen hier weg..", flüsterte ich fast tonlos.
Du nicktest.
"Wir brauchen Proviant.. und.. und wir müssen deiner Familie noch..", begann ich, doch du winktest ab.
"Ich hab zwei Rucksäcke vollgepackt und einen Zettel in Pilikas Zimmer gelegt..", erklärtest du mir mit einem traurigen Lächeln auf den Lippen.
Dieses Lächeln verpasste meinem Herzen einen fürchterlichen Stich.
Wieso nur war unsere Liebe so stark?
Trotz meines gesunden Menschenverstandes wollte ich dich bei mir haben.
Nur für deine Wärme, würde ich dein Leben geben.
Nur für dein Leben, würde ich mein Leben geben.
Ich würde alles geben, um für immer bei dir zu sein..
"Wann..?", hinterfragte ich, als du mir schon antwortetest: "Heute Morgen.. als du noch geschlafen hast.."
Stimmt ja.
An diesem Tag warst ausnahmsweise du einmal der, der als erstes aufgestanden war.
Wie konnte das sein?
Normalerweise stand immer ich zuerst auf, ich brachte dich nichtmal ohne Schläge oder zumindest Küsse aus dem Bett und an diesem Tag..?
Vieles war an diesem Tag anders.
Ich war anders.
Mein Wille war gebrochen.
Dabei war ich mir immer so verdammt sicher gewesen, dass niemals jemand meinen Willen brechen könnte, dass mich nie jemand besiegen könnte, nicht, solange ich bei Horo war.
Irren ist menschlich.
Ein uralter Spruch, der trotz allem noch heute gilt.
Ein dummer Spruch.
Ich seufzte.
"Alles okay..?", fragtest du erneut.
Erst sah ich dich nur an; sollte ich antworten?
Nach einer Weile entschied ich mich dazu es zu tun: "Das weißt du genau.. Solange Sie leben kann es mir nicht gut gehen.."
Anstatt es dabei zu belassen, gabst du mir einen Kuss auf die Stirn und säuseltest in mein Ohr: "Dann muss ich eben dafür sorgen, dass du Sie endlich mal vergisst~"
Und schon fingst du an meinen Hals herab zu küssen, was mich keuchen lies.
Wie konntest du in so einer Situation nur an Sex denken?
Langsam fingst du an mein Hemd aufzuknöpfen und lecktest über mein Schlüsselbein, das zum Vorschein kam.
"Lass es..", murmelte ich, wobei ich ziemlich erbärmlich geklungen haben musste, denn eigentlich sehnte ich mich nach nichts anderem, als Horos Berührungen.
Ich spürte förmlich auf meiner Haut, wie du breit grinstest und dich an eben dieser festsaugtest.
Mein Kopfschütteln brachte da auch nichts, im Gegenteil, du lachtest leise und fingst an über meine Brustwarze zu lecken, nur um zu Hören, dass es mir gefiel.
Es ging nicht.
Es ging einfach nicht.
Wir hatten nicht die Zeit dazu.
Grob stieß ich ihn von mir und murrte: "Es geht nicht.."
Natürlich war dir das auch bewusst, aber du spieltest zu gerne mit dem Feuer.
Ohne auf meine Worte zu achten, oder gar meine Handlung von eben, nahmst du mich so, fest du konntest ohne mir wehzutun, in den Arm und saugtest dich an meinem Hals fest.
Tausende Male schon hatte ich dir gesagt, dass Knutschflecken auch gefährlich sein können.
Als würdest du auf mich hören.
Du wolltest nur deinen Spaß.
Deinen Spaß auf meine Kosten.
Während du noch immer an meinem Hals hingst, musste ich keuchen.
Toll, da hatte er es doch schon wieder geschafft.
Vorsichtig glitten meine Hände unter sein Hemd und streichelten über seinen Bauch.
Sofort merkte er dies und löste sich von meinem Hals.
"Ich wusste es..", murmeltest du und strichst mir mit einem Finger über die Lippen.
"Klappe, oder ich überlegs mir anderst!", murrte ich und zog ihm sein Hemd über den Kopf.
Dein Nicken verschaffte Ruhe.
Ich gebe zu, in diesem Moment hätte ich wirklich nichts lieber getan, als mit ihm zu schlafen, doch wie immer, machte mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung.
Aufgeschreckt von dem Pochen an der Tür hielten wir in unserem Tun inne und sahen zuerst uns, dann die Tür an.
Wer sollte das sein?
Horos Familie war aus einem Ausflug.
Ansonsten lebte hier keiner.
"Macht die Tür auf!! Wir wissen, wer sich hier versteckt!", scholl es von draußen.
Die Stimme gehörte eindeutig einem Mann.
Kurzentschlossen packte ich Horos Hemd und warf es ihm zu.
"Sie sind da..", hauchte er und zog sich sein Hemd an.
"Komm schon!!", brüllte ich ihn leise an und packte ihn, da er keinerlei Anstalten machte sich zu bewegen.
Zur Vordertüre konnten wir also nichtmehr raus, es blieb nur noch der Weg durchs Fenster.
Man hörte deutlich, wie die Leute, die draußen standen, nun versuchten die Türe einzubrechen.
Es blieb keine Zeit mehr.
Ohne die Rucksäcke, die Horo hingerichtet hatte und ohne mein Hemd wieder ordentlich zuzuknöpfen sprang ich aus dem Schlafzimmerfenster im 1. Stock. (EG, dann 1. Stock)
Zögerlich sahst du mir hinterher.
Hatte es dich so verschreckt, als ich erst liegen blieb und wimmerte?
Ich hatte mir, dank meines überaus hohen Intellekts, den Arm gebrochen, als ich unten aufkam.
War ich ja selbst Schuld, wenn ich zu gehetzt war, um auf meine Landung zu achten.
Doch nachdem ich dir, mit meinem heilen Arm, runtergewunken hatte, sprangst auch du.
Im Gegensatz zu mir brachst du dir nichts, nur ein paar Schrammen; Gott sei Dank.
Unseren Verfolgern jedoch blieb nicht verborgen, dass wir uns aus dem Fenster geflüchtet hatten, nicht nur, weil wir so laut gewesen waren, auch, weil sie die Türe mittlerweile eingebrochen hatten und nun im Schlafzimmer standen.
Hastig rappeltest du dich auf und packtest mich an meinem gesunden Arm.
Wie vom Teufel gejagt sprengten wir los.
Jetzt hieß es: Laufen oder sterben.
Mir selbst gefiel der Gedanke hier zu sterben nicht, sodass ich so schnell ich konnte weiterlief und Horo in den nahegelegenen Wald lotste.
Ich und meine dummen Ideen...

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^_^-
Was denkt ihr, was passiert jetz?XDD
*nerv nerv*XD
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