In den Strassen von Kalifornien - Rhythm of life

von KeylaXero
GeschichteAllgemein / P18
02.06.2007
30.10.2007
19
47610
 
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
So, und hier folgt der 2. Teil / Das 2. Kapitel!!

Vielen, vielen lieben, herzlichen Dank, für eure Reviews!!

@Steffi: Freut mich dass du auch diese Story hier liesst! Du darfst gespannt sein... ;)

@Cathi: Danke fürs Review! Ich hoffe du wirst sie auch in Zukunft noch Intressant finden, und hoffe, ich darf wieder was von dir hören ;) ^^

@lola93: Danke! Freut mich dass dir zumindest jetzt noch, .. der Anfang gefällt! Naja, gibt wohl nur eine Möglichkeit, wer denn die Gruppe sein könnte :)  ^^

@Melly18: Danke! freut mich! ^^ Hoffe ich darf in Zukunft noch was von dir höen ;) Hoffe sie wird dir auch wieterhin gefallen...

@Laura: Das ist gut, dass es dir Gefällt! ;) Ja, das alles is mal ne ganz neue Idee. Wie gesagt hat mich das Video von Rhythm of Life von US5 dazu inspiriert ;) Ich werde auf jeden fall versuchen, die Story zu etwas neuem und einzigartigem zu machen, ich hoffe das gelingt mir! ^^

@Thomste:Freut mich dich hier zu sehen! ^^ Danke für dein review! Ja, es wird bestimmt noch sehr vieles hier passieren, und spannend wird es sicher aucvh noch genug werden.. ;) Bleib gespannt ^^


Danke für all die Reviews! Hat mich wirklich gefreut! Ich hoffe ich darf von euch auch noch weitere Reviews Lesen, ich denke einige wissen ja wie es mit den Reviews so is, wenn man selber auch schreibt....
Aber freut mich echt dass sie euch gefällt, das muntert auf! :D
Hab euch Lieb! *Kekse verteil* ;)




So und nun weiter mit Kap 2! Viel Spass damit!





In den Strassen von Kalifornien –The Rhythm of Life


Kapitel 2




Can’t get no job, can you spare a dime?
Just one more hit, and I’ll be fine
I swear to God, this’ll be my one last time!

In a crooked little town, they were lost and never found
Fallen leaves, fallen leaves, fallen leaves… on the ground
Run away before you drown, or the streets will beat you down
Fallen leaves, fallen leaves, fallen leaves… on the ground


(Billy Talent – Fallen Leaves)





Ich stürmte direkt auf die anderen Jungs zu. Zuerst waren sie alle verteilt, an einzelnen Ecken, doch als sie uns sahen, hatten sie sich in einer Reihe aufgestellt. Die Arme vor sich verschränkt. Zuerst dachte ich, da würde ich nicht durchkommen, doch ich versuchte noch meine letzte Kraft aufzuwenden, und zu ihnen zu rennen. Schlimmer als die Hood Gang, konnten sie nicht sein. Hauptsache ich war da mal angekommen, die Hood Gang kannte schliesslich jeder, und hier kämpfte ja jeder gegen jeden. Und ich war ja bei niemandem. Vielleicht hatte ich da einen Vorteil.
Kurz bevor ich bei ihnen angekommen war, taten sie sich auf, so dass ich hindurch konnte. Klar war ich etwas überrascht, da ich damit nicht gerechnet hatte. Denn sie schlossen sich wieder in einer Reihe auf, als ich hindurch war. Ich stolperte über irgendwelche Steine und Asphalt. Versuchte jedoch mich zu halten und blieb danach stehn, doch auch nicht all zu lange, dann setzte ich mich hin. Meine Füsse schmerzten, besonders wegen meinem rechten Fuss.
„Was wollt ihr hier?!“, konnte ich nun eine grimmige und sichtlich genervte stimme hören. Sie schien von dem Jungen zu kommen, der in der Mitte stand, er nickte mit dem Kopf gegen die andere Gang. Er hatte eine komische Frisur. Seine Haare waren schwarz. Auf jedenfall von hinten gesehen. Vorne hatte er schwarze Strähnen, genau hatte ich es nicht gesehen. Doch sie schienen länger zu sein, als der Rest seine Haare, die sonst eigentlich normal geschnitten waren.
Mein Knöchel tat ziemlich weh, ich fragte mich ob ich überhaupt noch laufen konnte. Oder wie ich es damit wieder zurück schaffen sollte. Ich war bestimmt einige von Metern, wenn nicht Kilometer von meinem Ursprungsort, entfernt.

„Wir wollen nur das Mädchen, dann verschwinden wir wieder!“, Antwortete nun der Kopf der Bande, der Hood Gang.
Na toll. Und wenn sie mich jetzt einfach den anderen überlassen würden? Dann war ich am Arsch. Ich hatte das mir eigentlich anders vorgestellt. Der mittlere, der die erste Frage gestellt hatte, sah sich zu mir um, und auch 2 andere drehten sich um. Ein grosser Typ, ziemlich muskulös mit braunen Haaren. Und ein anderer Typ. Er hatte blonde Haare. Ich musste zweimal hinsehen. Entweder, war er nicht von hier, oder ich war vielleicht farbenblind. Vielleicht hatte er sich ja in der Farbe geirrt? Er hatte noch schwarze strähnen dazu, und die Haare vorne waren wieder etwas länger, wie bei dem anderen Jungen, nur war der Schnitt der Haare etwas anders. Das sah etwas komisch aus. Solche Frisuren hatte ich noch nie gesehen, ganz zu schweigen von den Gesichtern.

Sie hatten mich einige Sekunden intensiv gemustert. Ihr Blick war sehr finster, und die Arme hatten sie immer noch verschränkt. Sie schienen mich mit ihren Blicken durchbohren zu wollen. Einige Sekunden sahen sie mich ernst an, dann drehten sich ihre Köpfe wieder zu den anderen herum.
Der mittlere schüttelte widerwillig den Kopf. „Ne. Kein Bock Sorry.“, kam es nur sehr gleichgültig und gelangweilt von ihm. Er zuckte mit den Achseln, und zupfte kurz an seiner Jacke, so viel konnte ich sehen.
Naja, der ein oder andere hatte, von hier hinten aus gesehen, sicher seinen sexy Arsch. Aber der mittlere, mit den schwarzen Haaren sollte seine Hosen ein wenig heraufziehen. Ich konnte schon fast seine Shorts sehen. Naja, ne Gratiskostprobe auf das, was mich wohl erwarten würde.
Ich hielt mir immer noch meinen Fuss. Es linderte den Schmerz zwar nicht, aber ich war in der Hoffnung, dass es so schneller vorbei gehen würde.
Der eine grosse Typ, mit den Braunen Haaren, sah den anderen kurz von der Seite, sehr grimmig an. Dann sah er wieder zu der Hood Gang. „Was wollt ihr von ihr?“, fragte er sie nun gerade heraus, und er klang dabei sehr ernst.
„Wir haben noch ne Rechnung mit der kleinen, verdammten Schlampe da, offen!“, rief nun der Kopf der Hood Gang.
Verdammt. Mein Name war Cay und nicht Schlampe. Verdammter Idiot. Am liebsten hätte ich ihn angeschrien, aber dies tat der mittlere Junge schon für mich, ehe ich reagieren konnte.
„Ich bin mir sicher, dass das Mädchen auch einen anständigen Namen, ausser Schlampe, hat!“, kam es leicht genervt von ihm. Vielleicht konnte ich da auch so was wie, etwas beleidgendes in seiner Stimme vernehmen. Naja, wennschon hatte er Anstand. Naja, zumindest jetzt noch.
Er schien so was wie das Sprachrohr zu sein. Vielleicht war er, der Kopf dieser Gang, die vor mir stand. Obwohl er dafür etwas zu klein war. Naja, sicher hatte er auch Muskeln. Aber wie konnte er kämpfen, wenn ihm die Hosen fast runterrutschten? Und wenn ihm die langen schwarzen komischen Strähnen ins Gesicht vielen? Ich schüttelte etwas benommen den Kopf und starrte auf meine Füsse, die ich immer noch festhielt. Ich verzog etwas schmerzverzerrend mein Gesicht. Ich konnte meinen Fuss nicht bewegen, bei jeder Bewegung fing es an zu Schmerzen. Meine Finger krallte ich krampfhaft in den Stoff meiner Hosen hinein, und kniff die Augen zusammen. Mir wurde etwas schwindelig, es war ein scheiss Gefühl. Eine gewisse Leere machte sich langsam in mir breit. Wenn ich jetzt umkippen würde, wäre das keine gute Lage, und Idee. Am Ende würde ich irgendwo aufwachen und, ... irgendwas schlimmes wäre mit mir passiert.
„So lange sie auf unserem Revier steht, passiert hier, rein gar nichts! Also macht dass ihr vom Acker kommt!“ Der Mittlere Junge, hatte sie angesprochen, so viel konnte ich hören. Als ich aufblickte, sah ich, wie er eine Handbewegung machte, um ihnen zu zeigen, dass sie verschwinden sollten. Ich dachte nicht daran, dass das etwas bringen würde. Doch überraschender weise, kehrte die Hood Gang ihnen den Rücken zu, um machten sich auf, zu gehen.
Ich musste zweimal hinsehen, denn eigentlich liess sich die Hood Gang, so was nicht bieten. Sie gingen bereitwillig davon. Warum, wusste ich nicht. Ein komisches Gefühl überkam mich. Vielleicht waren dies, diese Gang, wovon geredet wurde? Denn die Hood Gang, mied sonst niemanden, nur diese eine Bande. Aber dass ich ausgerechnet, in die Armen, dieser Band geraten war, war fast unmöglich.
In was für eine Scheisse, war ich den nun schon wieder geraten. Sie würden mir den Arsch aufreißen. Ich hoffte es jedoch nicht. Ich wollte nur noch nach Hause. Oder wie man das auch immer nennen konnte. In mein kleines Reich zu meiner Kitty. Meiner kleinen Katze. Und Hunger hatte ich auch, und am verdursten, war ich ebenso. Mir wurde immer schwindeliger. Schemenhaft konnte ich erkennen, wie die Jungs sich nun umdrehten, und auf mich zukamen. Der ein oder andere, blickte mich besorgt an. Dann kam der Junge zu mir, der eigentlich immer gesprochen hatte, es war der, der immer in der mitte war. Seine schwarzen Strähnen vielen ihm ins Gesicht. Sein Blick war sehr besorgt und er kniete sich zu mir hin. Ich konnte noch sehen, dass seine Augen braun waren, und sie eine gewisse wärme ausstrahlten, und nicht das kühle, dass zuvor, von ihnen ausgegangen war.
„Alles ok mit dir?“, er legte seine Hand auf meine Schulter, und blickte mich ernst an. Ich versuchte zu nicken, und ihm zu verstehen zu geben, dass es mir gut ging. Ich wollte etwas sagen, doch ich brachte nicht mal mehr 2 Worte aus meinem Mund, ehe sich eine gewisse Schwärze vor meinen Augen breit machte, und meinen Verstand benebelte.  Ich spürte noch, den harten und kalten Asphalt unter mir, und roch, wie der stinkende Geruch, des Mülls der hier herum lag, immer mehr in meine Nase drang.

*Sichtwechsel*

„Du hast sie umgebracht!“ Richie rief erschrocken durch die Gegend, und starrte das rothaarige Mädchen mit grossen Augen, an. Er würde noch die ganze Nachbarschaft zusammen rufen. Naja. Nachbarschaft gab es hier nicht. Da hatte er also noch mal glück gehabt. „Lass den Schwachsinn, du Idiot! Sie atmet noch!“, schrie ich nun genervt zurück. „Siehst du denn nicht?“, ich zeigte auf ihre Brust, die sich hob und senkte.
Ich wollte sie ja nur fragen, ob alles ok mit ihr war. Doch meine Anwesenheit, hatte sie wohl um den Verstand gebracht.
Naja, zumindest wäre dies ein schöner Gedanke gewesen.
Sie hatte ein sehr blasses Gesicht, und die rötlichen Haare, die sie hatte, verstärkten die blässe noch mehr. Dies war eindeutig, kein gutes Zeichen.
„Hallo?“, ich schüttelte sie ein wenig, doch es kam keine Antwort von ihr. „Nun gut, dann ist sie vielleicht doch tot. Machen wir ein Festessen aus ihr?!“, Richie’s hoffnungsvolle Stimme erklang in meine Ohren, und neben meine andere Seite, setzte sich Jay vor dieses Mädchen hin. „Lass den verdammten Witz, du Arsch! Das ist nicht lustig!“, ziemlich genervt boxte ich Richie in die Seite hinein. Auf seine scheiss blöden Witze, konnte ich jetzt gerade eben, gut verzichten. Dieser jedoch schlug zurück, und traf mich mitten in die Magengegend. Etwas schmerzvoll, verzerrte ich mein Gesicht. Der Schlag hatte gesessen.
Ich blickte Richie, mit funkelnden zornigen Augen an, er jedoch machte sich nur lustig über mich. Das würde ich ihm heimzahlen. Ich hatte so eben meine Faust ausgeholt, als mich jemand daran hinderte, meine Faust in Richie’s Gesicht zu donnern. Wütend drehte ich meinen Kopf um. Jay sah mich boshaft an. „Lass das Izzy, dafür haben wir jetzt keine Zeit! Wir sollten sie von hier wegbringen. Die Hood Gang ist zwar weg, doch nicht für lange. Du weißt wie hartnäckig diese Jungs sind, wenn sie was wollen!“, forsch blickte er mich an. Eine Weile sagte ich gar nichts, doch dann nickte ich, und zog meine Faust wieder zurück.
Richie hatte noch mal Glückgehabt. Doch nur diesmal. Ich hasste es wenn er solche Späße machte. In letster Zeit, mochte ich ihn überhaupt nicht. Ich war sehr genervt, hatte Hunger, und mich kackte diese ganze Scheisse hier einfach nur an. Und auf Richies scheiss dämlichen Sprüche, konnte ich echt gut verzichten. Man machte sich nicht über Leute lustig, wenn sie sichtlich nicht mehr bei dem Bewustsein waren. Und wenn Jay nicht wäre, wäre das Mädchen nicht die einzige, die nicht bei Bewusstsein war. Richie würde ihr Gesellschaft leisten. Doch ihm würde ich nicht helfen, denn ich war ja schon mit der Rothaarigen beschäftigt. Verärgert starrte ich auf meine Fäuste, die ich kurz vor Zorn, rieb.
Danach blickte ich wieder zu dem Mädchen. Sie sah gar nicht gut aus. Ziemlich geschwächt, und mir schien, sie würde immer blasser werden.
„Bringen wir sie zu mir, dort hat sie ihre ruhe.“, gab ich nun knurrend von mir. Ich murmelte noch ein paar andere Worte, die ich jedoch nur leise vor mich hinsprach, so dass die anderen sie nicht hören konnten. „Da war wennschon kein Richie, der sich über alles lustig machen würde.“
Seine Witze gingen mir in letzter Zeit, sehr auf den Wecker.
„Bring deine Laune wieder auf einen angenehmen Standpunkt, kleiner! Das ist nicht zum Aushalten! Nimm das Mädchen, wir werden uns um den Rest kümmern.“, befehlend sah mich Jay hart an. Ich nickte nur gleichgültig.
„Welchen Rest?“, verwirrt blickte Richie nun Jay an. „Zum Beispiel, wo sie herkommt, du Trottel. Schon mal daran gedacht, dass sie nicht hier hergehört? Ausserdem sollten wir die Hood Gang wieder von hier vertreiben, und wir sollten noch ein wenig über dieses Mädchen hier, herausfinden!“, Jay nickte zu der Rothaarigen, die immer noch auf dem Boden lag. Die anderen nickten, als Zeichen, dass sie ihn verstanden hatten.
Naja, Jay fand immer eine Lösung, um sich die Zeit zu vertreiben. Aber naja, er hatte wohl Recht. Die Hood Gang sollte nicht hier sein, und Sie ebenso wenig. Denn hier sollte niemand, ausser uns sein. Doch da sie jetzt hier war, konnte man daran auch nichts ändern.
Also müsste ich dieses roothaarige Ding, oder Mädchen nun mit zu mir nehmen. Wennschon müsste ich mich nicht um die Drecksarbeit kümmern, und durfte schön in meiner kleinen Bleibe sitzen. In netter Gesellschaft. Naja, sie schlief sowieso, also war es noch angenehmer.
Ich bückte mich noch eni wenig, um das Mädchen auf meine Arme zu nehmen, damit ich sie besser tragen konnte. Sie war zum Glück nicht so schwer, sonst wäre das laufen noch schwerer geworden. Nicht dass ich so schwach wäre. Es wäre nur ein grösseres Hindernis gewesen, und auf längere Distanz, war ein erhöhtes Gewicht, nicht gerade angenehm.
Ich hatte mich schon umgedreht, und war nach Links gegangen, als ich noch Jay’s Stimme hinter mir hören konnte.
„Wir werden uns melden wenn etwas ist, uns versuch bitte einen kühlen Kopf zu bewahren! Sie soll noch Leben, wenn wir wieder zurück sind!“ Er hatte einen ermahnenden Unterton in seiner Stimme. Was dachte er sich dabei? Dass ich sie umbringen würde? Ja klar, und danach essen, so wie es Richie vorgeschlagen hatte. Ich gab nur ein knurrendes: „Ja!“, von mir, und lief weiter.
Er hatte damit wohl, meine immer mehr sinkende Laune gemeint. Ich würde ihr schon nichts tun, sie hatte mir ja auch nichts getan. Bis jetzt zumindest nicht.

Doch wenn ich sie näher betrachtete, sah sie gar nicht mal so schlecht aus. Das Mädchen schien gar nichts mehr mitzubekommen. Wahrscheinlich hatte sie so was wie einen Schwächeanfall. Wennschon konnte sie keine blöden Sprüche, wie die von Richie, von sich geben. So hatte ich nun wennschon mal wieder meine Ruhe, denn die anderen hatten zu tun. Also würde sich vielleicht auch meine Laune, bald wieder bessern.
Ich war einfach ein wenig angepisst in letzter Zeit. Warum genau, ... wusste ich selbst nicht so recht. Heute war einfach nicht mein Tag. Doch Jay oder Mikel würde jetzt von sich geben: „Die ganzen letzten zwei Wochen waren nicht deine Tage!“, ja, ... das würde er sagen. Sie nörgelten einfach herum. Und wie sollte ich gute Laune haben, wenn ich kein Mädel an meiner Seite hatte. Ein Mann wie ich brauchte einfach Zuneigung. Und auf die aufgetakelten Weiber die uns immer hinterher liefen, konnte ich verzichten, so etwas wollte ich nicht. Doch wenn ich das rothaarige Mädchen so betrachtete, schien sie zum Glück, nicht so eine zu sein. Vielleicht war sie ja nett. Ich war gespannt auf ihre Erklärung, denn eine müsste sie abgeben. Ich wäre auch mit einem: Ich hatte mich verlaufen, zufrieden. Da sie irgendwas sympatisches ausstrahlte. Aber Jay würde dies nicht reichen. Und Mikel schon gar nicht.
Ich legte die Strecke zu meinem getrauten Heim, ziemlich schnell zurück. Es war auch gar nicht weit von hier entfernt. Es war kein richtiges Haus. Einfach so was wie, eine kleine Bruchbude. Dies reichte mir völlig aus. Denn einer musste hier die Gegend im Auge behalten. Und hier gefiel es mir ganz gut. Hier hatte ich öfters meine Ruhe, und Richie tanzte mir nicht immer auf der Nase herum.
Ich wusste nicht, wieso mir Richie in letzter Zeit immer so auf die nerven ging. Es lag einfach an meiner Stimmung, und meiner momentanen Lage. Sonst waren wir eigentlich schon gute Freunde und hatten auch viel spass zusammen. Aber in letzter Zeit nicht mehr so oft. Ich war nur noch genervt, und geschafft. Zumal das Wetter in letzter Zeit auch jeden Tag noch einen tieferen Punkt zu erreichen schien.

Ich trat die Tür mit dem Fuss auf, und ging rüber zu der Matratze die auf dem Boden lag. Der Raum hier war klein, und vielleicht auch ein wenig eng. Es gab Regale die neben der Türe, unter den Fenstern standen. Ein Fenster war Links von der Tür, das andere Rechts, jeweils darunter hatte ich Regale gestellt. Oder Komoden, wie man dem auch immer sagen mochte, war mir eigentlich egal.
Ein richtiges Bett, hatte ich nicht. Naja, ich hatte mal eins. Jetzt befand sich an der Wand gegenüber dem Fenster, nur noch die Matratze.
Das Bett hatte nachgegeben, es wollte nicht, wie ich wollte. Vielleicht würde ich nächstes Mal, das Springen darauf, unterlassen. Aber dies war damals auch Richies Schuld. Wir hatten einfach rumgealbert. Tja, und jetzt hatte ich nur noch die Matratze. War aber auch toll so. Man konnte nicht vom Bett fliegen, es hatte also seine Vorteile.
Ich setzte sie also auf die Matratze ab, die gleich an einen Schrank grenzte, und legte eine Decke über sie. Sie würde bestimmt noch eine Zeit lang schlafen, so hatte ich auch etwas Zeit, mich auf dem Sessel der zwischen dem Schrank und der Komode am Fenster stand, auszuruhen.


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Jo, ich weis, die Umgangform zwischen den Jungs is teilweise etwas ähm... Hart! ^^
Aber zu beachten ist, ... sie Leben ja nich im Showbiz, sondern jetzt hier, in den Strassen von Kalifornien...
Naja vielleicht werden sie sich doch nochmal richtig nennen... :P ^^

Naja ich hoffe ihr habt gemerkt von wem der Sichtwechsel stammt?
natürlich  Izzy.... ;)