In den Strassen von Kalifornien - Rhythm of life

von KeylaXero
GeschichteAllgemein / P18
02.06.2007
30.10.2007
19
47610
 
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
 
 
Lange Rede, kurzer Sinn.
Hier is mal wieder ne Story von mir
Frisch aus dem Ofen....

Ich hoffe sie gefällt euch, dies is mal der erste Teil....

Ich wurde sozusagen vom Video zu Rhythm of life inspiriert, also dürft ihr euch die Gegend ungefähr so vorstellen. ;)

She's a Rebel wird morgen auch ein Kap on kommen, ihr dürft euch also freuen..... ;)

Ich hoffe, ich kriege ein wenig Feedback von den Lesern, da es mich sehr intressiert was die Leser über meine Story denken. Und wenn es ja keine Feedbacks und Reviews gibt, weis ich ja nicht, wer denn nun die Story liesst, und was ihr so darüber denkt! Wie immer bin ich auch für Kritik offen, man hat nie ausgelernt.

Und ich hoffe ihr sterbt nicht gerade vor langweile beim Kapitel Lesen... Es ist auch ein wenig länger geworden als geplant aber ich hoffe, das stört euch nciht so ^^

Also, denn nun viel Spass beim Kapitel lesen, und vergesst mich nicht.... Ich hoffe es gefällt euch!

Viel Spass
LG C-P



In den Strassen von Kalifornien – Rhythm of life


Kapitel 1




I understood the plan
I'm gonna be the man
( To change my destiny

no doubt it´s plain to see )
One life is all we got
Don't let them make you stop
(Let´s fight for what is right

we´ll make it through the night)


Now it's up to you
To make a change in life
So let it through
Just look inside your soul
And take control
No more denyin'
The rhythm of life


(US5 – Rhythm of Life)



Es war ein normaler Tag, so wie immer. Der Himmel war Grau und Wolken behangen. Es würde wahrscheinlich gleich regnen. In letzter Zeit regnete es eigentlich immer. Es passte zu dieser Stadt, die nur schwarz und grau war. Ja klar hatte es Farben, wir lebten ja nicht im Mittelalter oder in der alten Zeit wo es nur schwarz-weiss Fernseher gab. Aber man kannte diese Städte hier in Amerika doch. Es war so trüb und grau hier. Es strahlte nur kälte aus. Besonders die Menschen. Ich mochte sie nicht. Mit dem Geld warfen sie nur so um sich. Und sie legten keinen Wert auf Gefühle. Naja hier legte niemand Wert auf Gefühle. Es ging hier nur um eines, Geld und das Überleben.
Die meisten hasteten nur so durch die Strassen, um zu ihrem blöden Job zu gelangen. Hatten einen grimmigen Ausdruck in ihrem Gesicht, und scherten sich um gar nichts. Sie achteten nicht auf andere Menschen hier, sie hatten nur ihr Ziel vor Augen. Sie waren schlichtweg, naiv, arrogant und eigensinnig. Vor allem aber blind. Sie sahen nicht was um sie passierte, nur das, was sie sehen wollten. Wenn es nicht in ihr Schema passte, existierte es schlichtweg einfach nicht. Wie scheisse und ignorant was dass denn bitte?
Naja, ich war sicher auch schon mal n bisschen naiv und so. Ich liebte es, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Naja, aber das konnte auch ganz schön wehtun.
Ich hasste diese Gegend hier, ich mochte hier niemanden. Genauso wenig wie sie mich. Das hatte wohl auch einen Grund.
Ich war eigentlich alleine, und ungefähr 20 Jahre alt. Man sollte meinen man hätte in diesem Alter einen Job, doch nicht hier. Hier herrschte eine etwas andere Regelung. Geld verdiente man in meiner Gegend hier, mit etwas anderen Mitteln.
Nein, hier ging es nicht um Drogen, oder auf den Strich gehn. Das tat man in einer anderen Gegend. Es ging hier eher um Gang gegen Gang. Bande gegen Bande. Jeder hatte sein Revier, und wenn jemand das Revier von einem anderen betrat, gab es ärger, sehr grossen ärger. Ja und genau den würde ich wohl kriegen. Denn ich spazierte, gerade durch einige Gassen, wo ich eigentlich nicht sein sollte. Wenn diese Jungs mich hier wieder sehen würden, würden sie mir wohl meine Eingeweide ausreissen.
Ich wollte zu niemandem richtig gehören, zumal mich niemand richtig wollte. Ich war mal hier, mal da. Hatte meinen eigenen Kopf. Ich schaute mich einfach nur so um. Klar hatte auch ich meinen Platz. Irgendwo musst ich ja schlafen. Doch dafür gab es genug Häuser hier, die leer standen, oder sonst welchen Dreck.
Die meisten bekamen wohl hier von, nicht viel mit. Naja, wer bekam davon schon was mit. Die meisten sahen einfach nur gerade aus, aber was hier wirklich geschah interessierte wohl niemanden. Ausser vielleicht die Bullen. Doch selbst die, getrauten sich nicht, etwas gegen diese Gangs hier, zu unternehmen.
Man sprach auch von einer gewissen Bande, eine spezielle Bande. Sie hatten ihren Ruf, und niemand getraute sich so recht in ihr Revier. Sie sollten sehr gefährlich sein. Und man sprach davon, dass man sie besser in ruhe lassen sollte, da es mächtig Ärger geben würde. Doch niemand wusste so recht, wo sie waren. Sie waren einfach überall. Doch gesehen hatte ich sie noch nie.
Ich strich wie gesagt, mal wieder so durch die Strassen, hier in Kalifornien. Ich sollte nicht hier sein, ich würde ärger kriegen, das war klar. Aber ich spionierte immer so gerne ein bisschen rum, schliesslich musste ich auch irgendwie überleben. Ich klaubte gerne das Geld zwischen den ritzen hervor. Das war hier überall versteckt, man musste nur wissen wo. Wenn diese Banden hier wüssten, ich würde ihren Vorrat stibitzen, würden sie mir den Hals umdrehen. Nein, sie würden mir ein Messer zwischen meine Rippen rammen, und mir alle Knochen brechen. Ja, genau dies würden sie tun. Doch im Moment hatte ich noch genug Selbstbewusstsein, und all diesen Kram, um das zu überstehen. Oder nicht daran zu denken.
Ich hatte gerne ein grosse Klappe. Aber auch oft steckte nichts dahinter. Ja ja, ich war einer dieser frechen Gören, die immer eine grosse, riesen Klappe hatten, sie wagten jeden Schritt. Naja, zumindest solange, bis sie nicht den Schwanz einzogen, und vor Angst davon rannten. Ja, so war ich. Ich hatte ne grosse Klappe, solange es nicht all zu ernst wurde.
Ich war auch ein wenig bekannt hier. Wenn man dies so sagen konnte. Ich war einfach die kleine Rothaarige. Das kleine freche Biest, das überall herumlungerte, und jeden Mist anstellte.
Ich hatte auch eine Katze. Sie war kuschelig weich, hatte weiss, schwarz, graues Fell, verlor sehr viel Haare, und war sehr gefrässig. Jo sie war nicht wirklich meine Katze, doch sie war immer bei mir, also logischerweise gehörte sie auch mir. Denn sie folgte mir überall hin. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie war keine Katze sondern ein Engel, oder sie konnte wohl einfach hellsehen. Sie war sehr schlau. Sie würde jetzt in meinem Versteck schlafen und darauf warten, bis ich ihr welchen Fisch brachte, den sie genüsslich fressen konnte. Danach stank es immer in der ganzen Gegend, wegen diesem grässlichen Fisch. Besonders mein Schlafplatz.
Hier fand man viele Fische, hinter den Restaurants. Die warfen Sachen weg, die eigentlich noch zum Essen waren. Das war Wahnsinn. Nur weil es nicht mehr besonders Gut aussah, aber es war trotzdem noch frisch.
Ich kriegte ab und zu auch von einigen Händlern etwas zu gesteckt. Das war sehr nett. Ja, es gab auch nette Leute hier. Es grenzte fast an ein Wunder.
Naja, … manchmal liess ich auch etwas mitgehen, so zu sagen, 5 Finger Rabatt.
Ja, ... eigentlich nannte man das ja Klauen. Doch klauen war so ein hartes, kaltes Wort. 5 Finger Rabatt dagegen, klang sehr, sehr wundervoll. Das war Musik in meinen Ohren.
Ein Klirren schreckte mich plötzlich aus meinen Gedanken, und erschrocken drehte ich mich um. Eine Glasflasche lag auf dem Boden. Mist. Ich hatte sie wohl ausversehen, von den Tonnen neben mir geschmissen. Unabsichtlich, logischerweise. Ich würde gleich riesig Ärger kriegen, wenn hier die anderen gleich auftauchen würden. Das hiess, ich sollte mich schnellstens aus dem Staub machen. Ich meint hier nicht irgendwelche Leute. Sonder die Leute.
Die Hood Gang. Abscheuliche Jungs. Ausserdem stanken sie immer so wiederlich.
Dies hier war eine von diesen Gassen, wo überall nur Müll herumlag, und irgendwelche Mülltonen. Da dies hier, eine eher kleine Gasse war, und teilweise auch Hinterausgänge von Lokalen, beinhaltete.
Aber irgendwie beschlich mich ein seltsames Gefühl, es war ein Gefühl, der Unsicherheit. Wenn man sich beobachtet fühlte, obwohl da niemand war. Es war schrecklich. Ich machte kehrt und ging schneller Gefühl. Ich wollte aus dieser Gasse hier raus, und zwar so schnell wie möglich. Auf so eine Schlägerei Aktion hatte ich gerade eben, keine Lust.
Ich war schon in viele verwickelt. Doch heute wollte ich nicht. Ich wollte nur weg. Ausserdem fehlte mir die nötige Ausrede dazu. Ich dürfte ich ja nicht in diesem Revier aufhalten, aber was solls. Ich hielt halt eben nicht sehr viel von Regeln. Und die anderen, verstanden überhaupt keinen Spass. Doch an Spass war jetzt nicht zu denken. Wenn sie mich entdecken würden, wäre mir gleich gar nicht mehr zu Lachen zumute.
Ich müsste nur auf die Strasse gelangen, da war ich in Sicherheit, da es dort viele Menschen gab. Zwar interessierte es die meisten nicht, wenn jemand zusammengeschlagen wurde. Doch die meisten wagten es trotzdem nicht. Da viele keinen Ärger wollten, und kein Aufsehen erregen wollten. Denn es sollte im Geheimen geschehen, so dass niemand Wind davon bekam.
Doch ich hätte heute, doch lieber bei mir in meinem Reich bleiben sollen, bei meiner kleinen Katze. Ich hoffte plötzlich, ich würde sie heute noch wieder sehen, denn ein noch unguteres Gefühl, beschlich mich, als ich an sie dachte. Ich machte mir sorgen. Nicht um sie. Sie brauchte keine Angst zu haben. Eher ich. Ich sollte vorsichtiger sein, und nicht einfach so unahnend in solche Gassen gehen, wobei ich doch wusste, ich würde Ärger kriegen. Doch irgendwie musste auch ich zu essen gelangen.
Hinter mir konnte ich schon die Schritte von mehreren Leuten wahrnehmen. Ich saß also in der Falle. Naja, vielleicht war es auch nur irgendein Passant. Doch als ich den Kopf nach hinten drehte, bestätigte sich meine Vermutung, und böse Vorahnung.
Es waren drei Jungs, und noch mal drei, kamen dazu. Also sechs. Das hiess, die ganze Hood Gang. Und sie sahen nicht gerade erfreut aus mich zu sehen. Naja, da waren sie wohl nicht allein. Ich war auch nicht erfreut, sie zu sehen. Ich wollte mir nur was zu Essen besorgen, doch das musste ich heute wohl aus meinem Plan streichen.
„Sagten wir dir nicht, dass du von hier verschwinden sollst?“, kam es mürrisch von einem der Jungs, die mich verärgert ansahen. Doch ich ignorierte den Satz einfach. Ich drehte mich zu ihnen um, so dass ich sie aus der Distanz die noch zwischen uns war, ein wenig beobachten konnte, ich lief also rückwärts.
Es war der Mittlere, der mich angesprochen hatte. Er war der Kopf der Bande. Und er sah noch schlimmer aus als die anderen. Ja, Narben hatte wer schon. Doch ich meinte eher seine Frisur, und sein Aussehen. Er war größer, was bei meinen 1, 55 nicht gerade schwer war. Hatte so eine schrecklich komische Kurzhaarfrisur, und sehr viel Gel in den Haaren.
Sie trugen graue und dünklere Jacken, und Jeans, die eher kaputt als sonst was waren. Man konnte es wohl als einer dieser, -Ist mir egal wie ich aussehe- Banden sehen. Die die Kleidung nicht richtig trugen, und man konnte meinen sie wären aus dem Getto. Sie hatten nicht sehr viele Haare. Sie trugen sie ziemlich kurz. Sie waren alle braun oder schwarz. Nunja, hier gab es nicht sehr viele Jungs mit blonden Haaren, wir lebten hier auf den Strassen und nicht irgendwo mitten in New York, oder auf einem Laufsteg. Solche Softies und blondies gab es hier nicht.
„Hatten wir dir nicht schon gesagt, du solltest von hier verschwinden?“, nickte nun einer der Typen auf mich zu. Der eine hatte so was wie einen Baseballschläger, andere wieder eine zerbrochene Flasche. Die, die ich wohl vorhin umgestossen hatte. Die meisten hatten noch Messer bei sich, doch versteckt in ihren Jeans, oder Schuhen. So wie ich. Mein Messer hatte ich in meinen Schuhen versteckt. Normalerweise trug ich es an einem Band, unter meinem Arm, griff bereit. Ich hätte daran denken sollen, bevor ich hier lang ging. Doch eigentlich wollte ich mich nur nach etwas umsehen. Naja, Pech gehabt.
„Macht doch nicht so einen Aufstand, ich hab ja nichts getan, ich wollte mich nur mal umsehen!“, gab ich etwas zickig von mir, zuckte mit den Achseln und hob meine Hände, während ich immer noch  rückwärts lief.
Doch das schien sie nicht zu interessieren. Der eine schüttelte mit dem Kopf, es war der in der Mitte. Ein scheußlicher Typ. Abgesehen davon, dass er nicht gerade gut aussah, roch er auch noch ekelhaft. Nicht nur der Schweiß, sonder sein Parfum. Anstatt zu duschen, schmierte er sich Parfüm an den Körper. Das war einfach nur ekelhaft. Er hatte seine Hände geballt, und drückte an seinen Handknöcheln herum. Das sollte wohl bedeuten, ich sollte mich schleunigst aus dem Staub machen, denn der, der neben ihm stand, hatte schon sein Messer hervorgeholt. Ach du scheisse. Ich hasste solche Situationen. Eigentlich hatte ich ja schon öfters Scheisse gebaut, was diese Jungs anbetraf. Schon öfters hatten sie mich verwarnt. Anfangs sagte ich, ich hätte mich verlaufen. Doch mit der Zeit, klappte diese Ausrede nicht mehr. Ich war meistens geflüchtet. Meistens waren es auch nicht gleich alle 6 dieser Bande. Manchmal hatte ich mich mit meinem Messer gewehrt. Hatte auch zugeschlagen. Doch ich war doch nicht verrückt, gleich auf alle loszugehen. Und diesmal schienen sie keinen Spaß zu verstehen. Sie hatten auch noch nichts getrunken. Meistens wenn sie ein wenig angetrunken waren, waren sie noch nicht so aggressiv. Doch heute schienen sie wohl auf Entzug zu sein. Das hiess, sie waren sehr aggressiv, und das sah man auch. Noch ein Punkt, der mich noch mehr in die Scheisse hineinbrachte.
Naja, ich konnte sie verstehen, ich hatte auch länger nichts getrunken, was den Alkohol anbetraf. Hier war dies bei den Banden üblich. Aber ich hatte auch noch Hunger. Ausserdem drückte meine Blase. Wie sollte ich da wegrennen können? Denn die Gassen waren zudem, ziemlich eng hier, mehr als 2 Meter hatte man hier nicht platz. Zudem standen ja noch die Tonnen und der Müll hier herum.
Die Jungs kamen immer näher. Ich hatte zuerst gar nicht daran gedacht mich endlich umzudrehen und weg zu rennen. Bis ich plötzlich gegen eine Tonne stiess, die dann umfiel. Diese Chance nutzten sie. Ich versuchte mich aufzurappeln, und einige von ihnen waren mir schon gefährlich nahe. Ich stand auf und rannte um die Ecke.
Ich wusste nicht, wohin ich lief, dies war mir zurzeit egal, ich wollte nur weg von hier. Ich dachte manchmal gar nicht mehr daran, wie gefährlich ich eigentlich lebte. Ich machte mich mehr lustig über sie. Doch eigentlich hatte ich sehr grosse Angst, die in mir schon vor sich hinkochte. Und wohl langsam in mir hochkroch. Ich lebte hier zwar schon lange, doch hier, wo ich nun lang lief, war ich vorher noch nie zuvor. Vor mir lagen Gänge, und Wege, die ich nicht gesehen hatte, und die Hood Gang kam auch immer näher. Ich steckte sozusagen, in der Klemme.
Die Wände hier um mich herum, waren besprüht, mit allen möglichen Farben. Wenn ich nicht so in Lebensgefahr wäre, würde ich es mir genauer unter die Lupe nehmen. Denn wenn sie mich dieses Mal erwischen würden, würde es mir an den Kragen gehen.
Wenn ich nicht bald einen Ausweg aus diesem Labyrinth finden würde, wäre ich heute Abend wohl doch noch tot. Und mein kleines Kätzchen müsste ohne mich ihre Fische suchen. Dass ich in solchen Momenten noch an meine Scheiss Katze dachte. Ich sollte an  mich selbst denken, und aufhören einfach so dahin zu leben. Ich sollte vor allem besser aufpassen. Doch ich konnte mir nun auch nicht mehr darum Gedanken machen, passiert war passiert.
Das rennen jedoch, viel mir mit der Zeit auch schwerer. Ich hatte so meine Probleme mit dem Atmen. Und ich hatte dieses stechen in meiner Brust. Ich konnte fast nicht rennen, zumal sich mein Knöchel wieder bemerkbar machte. Ich hatte mal einen Bänderriss, an meinem rechten Fuss. Ich war umgekippt, ich wusste nicht mehr genau, wie es passiert war. Ich war etliche Male umgeknickt, ich war vielleicht einfach zu blöd zum laufen.
Zudem stieg die Angst in mir, und mein Puls raste wohl schon wieder auf 180.  Ich konnte den Schlag förmlich spüren. Ich hatte in solchen Momenten immer Angst, ich würde einfach zusammen brechen, oder mein Herz würde einfach aufhören zu schlagen. Vielleicht war es ja mal einfach über anstrengt oder so, oder würde explodieren. Ich versuchte den Gedanken zu verdrängen und mich aufs Wesentliche zu konzentrieren, so weit es halt eben ging. Wie sollte ich mich konzentrieren, währen irgendwelche bescheuerte mordlustige Idioten hinter mir her waren, ich nicht wusste, wo ich war, oder wo ich hin sollte, während mein Fuss schmerzte und mein Atem fast schlapp machte. Ich brachte mich jedes Mal in irgendwelche Schwierigkeiten. Aber jedes Mal waren es dieselben Jungs, die hinter mir her waren, es war meistens die Hood Gang, sie hatten es einfach auf mich abgesehen.
Ich bog erneut um eine Ecke, zwischen zwei kaputten Wänden hindurch. Die Wände waren zerbrochen, und kaputt. Vielleicht stand hier mal so was wie eine Fabrik oder so was Ähnliches. Es sah aus wie nach einem Weltkrieg. Abscheulich. Naja, wennschon hatte es hier Farbe an den Wänden. Ich sollte es mir fürs nächste Mal merken.
Von weiten konnte ich noch mehr Leute sehen, die mich entsetzt und musternd anstarrten. Noch mehr Freaks, das hatte mir gerade noch gefehlt. Ich lief von einer Bande davon, um in die Arme der nächsten scheiss Gang zu laufen. Ich hoffte instinktiv ich würde wirklich nicht sterben. Ich hatte eine scheiss Angst in mir. Ich hatte die vorne, noch nie gesehen. Und gerade freundlich sahen sie nicht aus. Mit ihnen würde ich keine Späße machen können. Sie trugen schwarze Klamotten und sahen etwas edel aus. Mal abgesehen von den Blöden schrägen Frisuren die, der ein oder andere trug. Wenn ich mich nicht täuschte, gab es auch Blonde darunter.
Doch ich versuchte nicht auf sie zu achten, sondern einfach weiter zu rennen. Vielleicht konnten sie mir ja Schutz geben. Denn im Moment war einfach nur wichtig, dass ich endlich diese Idioten hinter mir los war. Um die anderen vor mir, könnte ich mich noch später kümmern. Aber wenn das noch so weiter ging, würde ich wirklich schlapp machen, denn ich hatte langsam keine Kraft mehr zum Rennen.