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minds of jamie

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Jamie und Scott Tyler
28.05.2007
10.10.2007
4
5.932
 
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
28.05.2007 1.263
 
Da bin ich wieder. Hat lang gedauert, ich weiß. ^^°  Kopfnüsse und eventuelle Tritte bitte mit frankierten Rückumschlägen schicken, dann kann ich mich bedanken.

So weit ich weiß kommt der nächste Teil nicht vor dem nächsten Jahr. Anthony Horowitz befindet sich zur Zeit auf Rescherschereise und wird danach anfangen zu schreiben.

Das hat mich auch gezwungen Rescherschen anzustellen, daher die Verspätung. Aber es hat sich gelohnt. Ich hab da einige Ideen, die ich versuche umzusetzen. Außerdem befand ich mich auf Übungskurs, was Spannungsbögen angeht. AH hat ja vorgemacht wie's gehen soll.

Mich würde mal interessieren, wer euere Lieblingscharaktere sind. Oder welches Band ihr bevorzugt.

Ach ja, es sollen fünf Bände werden. Und Filme sind auch in Planung. Hat einer von euch auch Alex Rider gelesen? Ich würde mich über Meinungen freuen... ^^



Sind nicht meine Charaktere, mir gehört (noch) nichts. (daran arbeite ich... hähähä)
















3

Verweilen








Jamie nippte an seiner Cola und stierte bitter aus dem Fenster in das verregnete Chicago. Der Nexus hatte sie alle im Plaza untergebracht. Wie schön. Für ihn änderte es nicht die Tatsache, dass sie hier dennoch auf dem Präsentierteller waren.

Zudem mussten sie von Pennsylvania hierher fliegen, und dass nach dem dieser ganze Mist mit dem Flugzeug geschehen war. Er wusste schon immer, dass man diesen Höllendinger nicht trauen durfte. Wiedem auch sei, jetzt saßen sie im Plaza fest und verdanken konnte er das der Seherin. Nur auf ihre Anweisung hin sind sie hierher gekommen und ein jeder der vier wollte eigentlich nicht. Bei ihm und Scott lag es auf der Hand und er wollte eigentlich so schnell wie möglich wieder verschwinden, doch warum Matt sich gegen den Nexus mit Händen und Füßen gewehrt hatte, wusste er nicht. Nachvollziehen konnte er das jedoch allemal. Und der Grund? Nur eine äußerst dünne Andeutung.

„Jemand der euer Schicksal nachhaltig ändern kann, wird euch hier begegnen.“, war ihre Begründung sie alle großer Gefahr auszusetzen und Jamie lockte der Gedanke, seinen Bruder zu packen und zu verschwinden, doch noch war das ein Gedanke und zumindest saßen sie zu viert in einer Suite, die wohl nur arabischen Scheichen und Madonna vorbehalten war. Er grinste bei der Vorstellung einer Scheichmadonna.

Im Fernsehen liefen die Nachrichten, die von acht geflohenen Häftlingen berichten und insgesamt sei ein Kopfgeld von einer Million Dollar auf die Köpfe der Mörder, Verbrecher und Räuber ausgesetzt. Jamie sah sich die Steckbriefe an und entdeckte einen jungen Mann, der mit ernsten Augen über den Bildschirm flimmerte. Auf ihn waren hundertausend Dollar ausgesetzt. So wie er aussah, hätte Jamie nie gedacht, dass er ein Verbrecher sein könnte.

Er spürte wie Scott sich neben ihn setzte und drehte sich um. Scott sah ihn nicht an, aber Jamie wusste, dass in seinem Kopf die selbe Frage schwirrte. Hatte auch er erneut von diesem Strand geträumt? Es war wahrscheinlich. Es fehlte nur noch Scar und sie waren wieder Fünf. Ein Tor wurde geöffnet und die Alten waren womöglich unterwegs. Sie wussten nicht, wie sie Scar finden sollten, sie wussten dank Jamie ja noch nicht einmal den Namen. Aber wenn es so weitergehen würde, würden sie sie finden. Matt und Pedro hatten sie ja auch gefunden. Mehr oder weniger.

Er wünschte sich wieder in die trockene Wüste Perus zurück, in der die Wirklichkeit so weit weg war.Besonders jetzt. Sie sollten am Nachmittag ins Stadtinnere fahren, um an einem weiteren Meeting des Nexus teilzunehmen. Jamie fürchtete sich davor, denn je weiter sie vorankamen, desto näher kamen sie Ereignissen, die er nicht noch mal erleben wollte.

Scotts Hand schlich sich in seine. Sein Bewusstsein schmiegte sich an das von Jamie, wie eine warme Umarmung, jedoch fühlte Jamie, dass sein Bruder ihn nicht abtastete. Er lehnte sich zurück und genoss das Gefühl, dass ihn an Sonne und Honig erinnerte. Er hatte es vermisst. Er hatte Scott vermisst. So sehr, dass er sich schrecklich vorkam, wenn er nicht in seiner Nähe war. Oder ihn zumindest sehen konnte. Wenn er könnte würde er so schnell wie möglich das Weite suchen, zusammen mit Scott, und wenn er könnte würde er Nightrise in alle Einzelteile zerschlagen, aus der sie bestanden, für das was sie seinem Bruder angetan haben. Scott sprach immer noch nicht, teilte sich nur durch Gedankenfetzen mit. Jamie hasste es, doch war es besser als am Anfang. Er machte Fortschritte. Er würde irgendwann wieder reden.

„Was meint ihr, was werden sie diesmal von uns wollen?“. Matt hatte sich zu ihnen gesellt, ohne dass Jamie es gemerkt hatte. Er lächelte bitter und zog seine Beine in einen Schneidersitz, drückte die Hand von Scott etwas fester.

„Ich weiß nicht. Es ist seltsam genug, dass sie uns schon wieder nach Amerika gebracht haben. Wenn sie auf dem Weg nach Reno sind, dann bin ich weg.“, antwortete er und Scott nickte.

„Kann ich verstehen, ich würde auch am liebsten verschwinden. Egal wie weit wir kommen, ich habe immer das Gefühl, es nimmt ein schlimmes Ende...“, meinte Matt und in seinen Augen glomm etwas auf.

„Du das nicht sagen!“. Pedro kam gerade aus dem Bad und hatte das Gespräch scheinbar mitgehört. Sein Englisch war nicht das beste, doch es war leichter als sich nur durch die Träume mit ihm zu unterhalten, was er die meiste Zeit mit Matt tat, wie er erzählt hatte. Allerdings war er scheinbar sehr aufgebracht. Jamie erinnterte sich an die enge Verbundenheit und das Vertrauen, das zwischen Matt und Inti herrschte und fragte sich, ob es diesmal auch so war.

„Ich beherrschen Heilen. Niemand sterben tun!“.

Matt lächelte und sah Pedro an. Jamie hatte sie noch nicht gefragt, wie sie sich kennengelernt hatten, er hatte nur das Gefühl, er würde die beiden ewig zu kennen. Allerdings wunderte ihn das nicht im geringsten.

„Ich weiß wer die Fünfte ist.“, platzte es plötzlich aus Jamie. Er war erschrocken über diese unerwartete Aussage, mehr noch als die Anderen. Scott sah ihn an, als sähe er seinen Bruder zum ersten mal.

„Wie meinst du das?“, fragte Matt ungläubig. Scheinbar war er daüber ebenso wenig erfreut wie Jamie.

„Es ist eine lange Geschichte...“, fing Jamie an und versuchte sich an Schadensbegrenzung, „ ich kann es euch nicht erklären, ich weiß nur wer die Fünfte ist, das Mädchen, dass wir in unseren Träumen sehen, ich weiß wer sie ist.“

Schweigen trat ein. Für einige Momente sagte niemand etwas, dann stand Scott auf und griff leichenblass nach einer Dose Cola.

„Sein gut oder schlecht?“, fragte Pedro.

„Kann ich nicht sagen...“, antwortete ihm Matt. Einerseits schien es Jamie, als würde er das ganze nur so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen, andererseits hatte er genaus so Angst vor dem Ende, wie Jamie.

Jamie hatte das Gefühl, er sollte erzählen was er wusste, nun da es raus war, doch er konnte sich immer noch nicht durchringen.

Noch bevor einer der anderen etwas sagen konnte, öffnete sich die Tür und Richard kam rein.

„Wir wollen bald los. Ihr sollt euch fertig machen. Ich warte unten in der Lobby.“.

Jamie sah Matt erschrocken an und bat inständig darum, er möge den Mund halten. Matt sah seinen Blick, sagte nichts.

Aber er musste bei der nächsten Gelegenheit erklären, dass wusste er.

In der Lobby wartete Richard. Er erklärte, dass die Seherin sie jemandem vorstellen wollte. Einem weiteren Medium, und sie deshalb durch die halbe Stadt fahren mussten. Tja, was sollte Jamie sagen? Dass er ein schlechtes Gefühl hatte bei dieser Sache?

Dass sollten sie noch früh genug erfahren, denn kaum dass sie die Türen des Plaza hinter sich gelassen hatten, brach die Hölle los.


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nicht der beste Cliffhanger, ich weiß, aber es wird noch. Hoffe ich. Also dann, bis bald
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