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Aufbruch in ein neues Leben

von Harlock
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
27.05.2007
17.05.2008
15
43.960
 
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27.05.2007 3.472
 
Sämtliche in dieser Geschichte verwendeten Namen und Personen sind erfunden.
Ähnlichkeiten zu realen Personen sind vollkommen unbeabsichtigt.
Alle verwendeten Mechs,  Orte und bekannten Personen aus dem Universum von Battletech unterstehen dem Copyright der Firma Wizkids.




                         Prolog


Es war wirklich nicht einfach an die Informationen zu kommen für diesen Clou.
Das Abkassieren sollte ganz einfach sein, doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Und Tom Clock hatte seine Pirateneinheit überschätzt, er dachte er würde mit seiner Kompanie gegen eine einfache Miliz antreten, aber die Überraschung war mehr als groß als sie auf ein Bataillone der 10. Lyranische Garde trafen.

Sie wurde schwer in ihre Gurte geworfen als ihr Kampfschütze sich eine Breitseite von einem Dunkelfalken und einem Kriegshammer einfing.
Die Kontrollen leuchteten in einem erschreckenden Rot auf, dieser Angriff hatte sie ihren rechten Arm und damit eine ihrer AK/5er und einen der Schweren Laser gekostet.
An die verlorene Panzerung wollte sie erst gar nicht denken, die Garde schob sie Meter für Meter zurück.
„Verdammt, was machen die bloß hier. Das ist doch bloß ein beschissener Farmplanet, was hat Clock bloß für Inforationen bekommen. Von wegen wertvolle Erzadern entdeckt, hier läuft doch sicher irgend so eine Lyranische Geheimscheisse.“
Yuki Sakamoto schlug wieder und wieder auf den Vetoschalter, sie wollte ihren Mech nicht so einfach aufgeben.
Ihre verbliebene AK/5 und der Schwere Laser waren jetzt im Dauereinsatz, sie feuerte auf alles und jeden der Lyranerfarben trug.
Zu Füßen ihres Mechs konnte sie einige Hover und Panzer erkennen die zu den Piraten gehörten und sie wohl unterstützen wollten.
Ein verstümmelter Funkspruch über irgend etwas hinter ihr drang aus dem Äther und veranlaßte sie dazu einen Blick nach hinten zu werfen.
Auf dem Feld hinter ihr kam eine eigenartige Torkonstruktion in Sicht, der Atlas von Tom Clock beschleunigte auf diesen Tordurchgang zu.
Yuki musste sich danach aber sofort wieder auf den Feind konzentrieren, der Kriegshammer der sie vorher schon erwischt hatte wollte es jetzt wohl wissen und sie als abschuss anschreiben lassen.
Und wie es im Moment aussah würde das wohl auch passieren, den wieder krachte die PPK in ihren Torso und dieses mal verlor sie mehr als nur Panzerung.
Da verabschiedet sich ihr zweiter Mittelschwerer Laser und ihr Gyro anscheinend auch, das ächzen als sie versuchte den Kampfschützen aufrecht zu halten klang grausam.
„Verdammt noch mal, Clock du Arsch, was hast du uns bloss eingebrockt mit dieser Scheisse hier."
Sie wußte das sie hier niemand hörte, aber sie brauchte es einfach bevor sie die nächste Entscheidung traf und den Auslöser des Schleudersitzes betätigte....







Kapitel 1.


Sebastian und Frank waren zwei vollkommen normale Jungs mit einem vollkommen normalem Leben.
Beiden kannten sich schon viele Jahre, sie teilten viele Interessen und Hobbys.
Eins dieser Hobbys, war............Battletech.
Und es war mal wieder Samstag, und für die beiden hieß es bei Frank in der Wohnung Abhängen und dabei ein oder zwei Spiele spielen.
So ging das praktisch den ganzen Tag bis zum frühen Abend, draußen begann es bereits zu dämmern.
Frank knipste das Licht im Wohnzimmer an und blieb in der Tür stehen.
„Was meinst du, wird langsam mal Zeit für was zu beißen? Sonst geht uns bald die Puste aus.“
Sebastian nickte und wollte Frank in die Küche folgen, als es einen merkwürdigen blauen Lichtblitz draußen gab, und einige Sekunden später folgte ein Lärm der sich nach einer Explosion anhörte
Sebastian drehte sich wieder zum Fenster um und machte es auf.
Auch Frank war neugierig, er stellte sich zu Sebastian der sich ein Stück aus dem Fenster heraus lehnte und sich umsah.
„Und...........kannst du was sehen..........???Was war das Bloß?? Jetzt sag doch mal was.“
Sebastian stand da wie versteinert, Frank konnte sehen das seine Beine leicht am Zittern waren.
Erst als Frank ihn an der Schulter berührte erwachte er aus seiner Starre.
„Jetzt sag doch endlich was du siehst.“
Doch er sagte nichts, er starrte ihn nur aus weit geöffneten Augen an.
Frank drängte ihn etwas zur Seite damit auch er aus dem Fenster sehen konnte.
Was Frank da dann sah verschlug ihm den Atem, auch er erstarrte bei dem Anblick der sich ihm bot ,ein Dunkelfalke und ein Kriegshammer  kamen langsamen Schrittes die Hauptstraße hinauf.
Weit dahinter sah man einen weiteren Dunkelfalken und einen Kampfschützen die aber in eine andere Richtung marschierten.
Der Kriegshammer feuerte seine PPK’s auf ein ihnen unbekanntes ziel ab das irgendwo am anderen Ende der Straße lag.
Die beiden blieben am Fenster stehen wie Fest gewachsen, sie sahen mit an wie die zwei Battlemechs immer näher kamen, solange bis man meinen konnte sie mit der Hand berühren zu können.
Als der Dunkelfalke fast direkt vorm Fenster seine Autokanone ausklappte und abfeuerte, riß es die zwei aus ihrer Starre, sie sprangen förmlich vom Fenster weg und preßten die Hände auf ihrer Ohren und schrien beim Hämmern der Kanone.
Als der Falke das Feuer wieder einstellte brauchten sie einen Augenblick um wieder auf die Beine zu kommen.
Doch kaum das sie wieder standen, rannten sie wieder zum Fenster, angetrieben von einen Menge, einer sehr großen Menge Adrenalin.
Frank riß sich vom Fenster los, er packte Sebastian an einer Schulter und drehte ihn zu sich.
Seine stimme klang etwas schrill, was wohl von der Aufregung und dem Adrenalin kam.
„Las uns runter gehen, ich will sehen auf was die feuern. Das ist doch alles vollkommen durchgedreht, aber ich will wissen was los ist, ich muß es einfach sehen.“
Auch Sebastian wollte wissen was genau los ist, er ignoriert die Warnungen seines Gehirns und folgte Frank zur Tür.
Die drei Stockwerke bis nach unten überwanden sie fast wie im Flug, auf der strasse konnten sie auch sehen gegen wen der Dunkelfalke und der Kriegshammer kämpften.
Am anderen Ende der Straße marschierten ein Kreuzritter und ein Atlas auf.
Der Atlas sah schon ziemlich mitgenommen aus, die Panzerung war schon ziemlich angeschlagen und tiefe risse waren zu sehen.
Trotz dessen war eine Art Einheitsabzeichen zu erkennen das an eine Art Piratenflagge erinnerte.
„Mit dem Atlas werden die ganz schön zu knacken haben.“
Der Atlas trat auf ein parkendes Auto und zerquetschte es unter seinem stählernem Fuß.
Sebastian stimmte ihm stumm zu, es kamen immer mehr Leute auf die Straße, in der Ferne konnte man das Heulen von Sirenen hören.
Auf der anderen Straßenseite konnten sie die Überreste eines Polizeiwagens sehen, die zwei Beamten des Wagens standen daneben und starrten mit weite aufgerissenen Mündern zu den Mechs hinauf.
Es war aber unglaublich, die beiden Polizisten hatten es tatsächlich geschafft ihr Waffen zu ziehen, doch jetzt starrten sie einfach nur vor sich hin.
Eine Bewegung in der nahen Seitenstraße erregte Sebastian’s Aufmerksamkeit, ein Feuerfalke versuchte sich anscheinend zu verstecken, was ihm anscheinend auch gelang.
Als der Dunkelfalke an dem Feuerfalken vorbei war schlug dieser zu, der schwere Laser grub sich in den rücken des Dunkelfalken und ließ einiges an Panzerung schmelzen.
Der Feuerfalke zog seinen Laser höher und streifte den Kopf der Maschine, der Dunkelfalke geriet ins wanken.
Sebastian und Frank sahen mit an wie der Dunkelfalke der Länge nach, nach vorne auf den Asphalt krachte, 55 Tonnen die beim Aufschlag die Erde zum Beben brachten.
Der Kriegshammer schwenkte herum damit er den Feuerfalken voll ins Visier nehmen konnte, leider vergaß er dabei auf den Kreuzritter und den Atlas zu achten.
Der Kreuzritter schickte einen Verheerenden regen an LSR auf den Kriegshammer los, was diesem zusammen mit den Schüssen aus dem schweren Laser des Feuerfalken doch recht zu schaffen machte.
Sebastian bemerkte wie sich etwas am Kopf des Dunkelfalken bewegte, Adrenalin rauschte in seinem Blut, seine Fantasy begann die Oberhand zu gewinnen, er lief los.
Als Frank mit bekam wie sein Freund los lief wollte er ihm noch nachrufen, doch in dem Moment brach der Kriegshammer unter dem Feuer der gegnerischen Mechs zusammen.


Sebastian bemerkte natürlich das mit dem Kriegshammer, aber sein Ziel war der Dunkelfalke.
Er konnte sehen das die Einstiegsluke auf stand, er kletterte über die Schulter des Mechs hinauf.
Das Metall war an einigen stellen noch sehr Warm, erst als er das Cockpit erreichte kam er zu den Stellen die wirklich heiß und glühend waren.
Als er ins Cockpit kletterte stellte er fest das der Pilot des Falken anscheinend eine Frau war, sie hatte anscheinend versucht das Cockpit zu verlassen, denn sie lag auf den Vorderen Kontrollen.
Er klettert zu ihr und versuchte ihr zu Helfen.
Die Pilotin schlug die Augen auf und sah ihn mit Jade grünen Augen an.
„Was....was.. ist passiert.„
„Der Feuerfalke hat sie mit seinem Laser erwischt, sind sie verletzt????„
Die Frau versuchte sich zu bewegen, und zuckte vor schmerzen auf.
„Ich sollte sie hier raus schaffen.„
„Nein, die Mechs  müssen gestoppt werden, sie gehören nicht in diese Dimension......wir können es nicht zulassen das sie..........sie müssen gestoppt werden.“
Sebastian sah mit an wie die Pilotin versuchte zurück in den Pilotensitz zu klettern und half ihr dabei so gut es ging.
„Das schaffen sie aber nicht mit ihren Verletzungen. Wenn sie mir sagen wie, kann ich die Maschine vielleicht steuern.“
Die Frau sah ihn einen Moment an.
„Das geht aber nicht einfach so.“
„Sie selber können aber nicht mehr kämpfen.“
Die Jade Grünen Augen sahen ihn an und musterten ihn ab.
„Also gut.........aber wir müssen das Feedbacksystem des Neurohelm’s auf Wartung umstellen, sonst wird es nichts mit dem Kämpfen.“
Sebastian sah wie die Pilotin etwas an den Amaturen über dem Sitz machte.
„Du solltest einen Teil deiner Sachen ausziehen, und zieh meine Kühlweste an.“
Sie zog ihre Weste aus, unter der ein ziemlich durchnäßtes weises T-Shirt zum vorschein kam, dann warf sie ihm die Weste zu.
„Und was ist mit ihnen??“
„Ich komm schon klar, nur keine Sorge. Du wirst gleich mit Sicherheit noch ganz andere Probleme bekommen.“
Sebastian zog seine Jacke, seinen Pullover und sein T-Shirt aus.
Die Pilotin sah aus den Augenwinkeln wie er sich umzog.
„Sag mal wie heißt du eigentlich??“
„Sebastian,........Sebastian Poppe, und sie??“
„Joanna Kain, und sag DU zu mir. Freut mich dich kennen zu lernen.“
Sebastian kletterte in den Pilotensitz und versuchte sich fest zu schnallen, sie sagte ihm genau wie er es machen musste, genau so beim Anschließen der Kühlweste.
„Du mußt noch die Sensorpflaster ankleben. Okay, jetzt zeig ich dir wie das mit dem steuern Funktioniert.“
Sie zeigte ihm wie er mit den Fußpedalen und Joysticks den Mech bewegen konnte, Sebastian konnte sich nicht besonders konzentrieren, was wohl daran lag das er in den Gürten mit dem Gesicht nach unten Hing.
Er bekam im wahrsten sinne des Wortes eine Crash-Schnell-Kurs in Sachen Mechsteuerung.
„Hast du das alles soweit Verstanden?“
„Ja, ich denke schon.“
„Gut, da links kannst du sehen welche Waffen du auf welchen Knöpfen hast. Zusätzlich kannst du dir auch bestimmte Waffen auf ganz bestimmte Knöpfe legen. Und noch etwas, der Funk und die Sensor Systeme funktionieren hier nicht, also achte immer darauf was sich hinter dir abspielt.“
Sebastian höre ihr zu und nickte, er war zwar etwas blass, aber in seinen Augen stand Entschlossenheit.
„Dann zeig mal was du kannst.“
Sebastian spürte einen kurzen Schwindelanfall als er die Kontrolle übernahm, doch der verging nach einigen Sekunden wieder.
Langsam aber sicher richtete sich der Dunkelfalke unter Sebastians Bemühungen wieder auf.
Er hatte den 55 Tonnen schweren Mech im ersten Moment nicht so ganz unter Kontrolle und taumelte mit ihm ein wenig schräg nach hinten und erwischte dabei mit der Schulter ein Gebäude.
Als Sebastian hinsah konnte er sehen das es das Haus war in dem Frank seine Wohnung lag.
„Verdammt!“
Er arbeitete wie ein besessener an den Kontrollen und brachte den Mech nun langsam gerade auf die Füße
„Die glauben wohl sie hätten uns erledigt.“
Sebastian folgte Joanna Blick und konnte sehen wie sich die Feindlichen Mechs immer weiter entfernten und in Richtung Innenstadt zogen.
„Nun dann werden wir ihnen mal zeigen das sie uns noch nicht erledigt haben.“
Er zog das Fadenkreuz über die Rückenpartie des Atlas, als das Zielkreuz von rot zu Gold wechselte preßte er einen der Feuerknöpfe.
Ein kleiner Schwarm von Raketen donnerte auf sein Ziel los.
Auf dem Hilfsmonitor links von sich konnte er sehen das es Langstreckenraketen waren.
Als er sah das seine Raketen trafen feuerte er eine weiter Salve ab.
Da er diesmal einen anderen Knopf benutzte zog er eine Laserspur über den Rücken des  Atlas, der genau wie seine zwei Begleiter jetzt dabei war sich umzudrehen.
„Wir sollten nicht hier stehen bleiben, sonst sind wir so gut wie Tot.“
Sebastian hatte am Anfang noch einige Schwierigkeiten mit der Steuerung, aber nach einem kleinen Katz und Maus Spiel zwischen den Häuser mit dem Feuerfalken änderte sich das.


Während alle dem Dunkelfalken nachjagten merkte keiner wie der Kriegshammer langsam wieder aufstand.
Nachdem der Kriegshammer gefallen war hat Frank das gleiche gemacht wie Sebastian, er war hinüber gelaufen.
Der Pilot des Hammers war ein älterer Mann gewesen, auch der war verletzt gewesen, sogar sehr schwer.
Frank hatte im geholfen, und jetzt saß er an den Kontrollen des Kriegshammers.
Als er die Maschine wieder aufrichtete und auf das Schadensdiagramm sah mußt er kräftig durchatmen.
„Die haben sie ja ganz schön kräftig erwischt.“
„Wie .......wie.......wie schlimm ist es denn.„
„Der Rechte Arm ist weg..............und ........nun ja........die gesamte rechte Seite sieht schlimm aus.“
„Nun gut, aber noch können wir kämpfen. Ich wünschte bloß das hier unser Funkgeräte funktionieren würden.“
„Na dann, Schluß mit dem Gerede. Es ist Zeit zum handeln, holen wir uns diese Mistkerle.“



Derweil hatte Sebastian genug von dem Katz und Maus Spiel, er hatte den Dunkelfalken sich hinhocken lassen und wartete jetzt zwischen den Häusern in einem Hinterhof.
Und er war sich sicher das er nicht lange auf seine Beute warten müsse, den Feuerfalke, er hoffte darauf das die Sensor Systeme der drei Feindmechs ebenfalls gestört waren.
Sebastian hatte sich eine gute stelle ausgesucht, er war gut gedeckt, aber hatte trotzdem freie Sicht nach vorne.
„Ich hoffe nur das er uns nicht zu früh sieht, oder plötzlich mit seinen Sprungdüsen von hinten über uns rüber hüpft.“
„Sobald ich seinen Kopf ins Visier kriege ist er fällig, dann mache ich ihn alle.“
„Du wirst nur eine Gelegenheit für diesen Schuß haben.“
„Dann wollen wir hoffen das nichts schief geht.“
Es dauerte einige Minuten, aber dann spürten sie es, das Rhythmische beben eines sich bewegenden Battlemech.
Und da war er, der Feuerfalke marschierte langsam von der Seite genau in sein Sichtfeld.
Langsam und vorsichtig zog Sebastian das Zielkreuz über den Kopf des Mechs und konnte erkennen das der Mechkopf schon irgendwann vorher mal was abbekommen hatte.
„Jetzt hab ich dich.............Game Over Arschloch.“
Er feuerte die Autokanone ab, und traf sein Ziel mit tödlicher Präzision.
Sofort jagte er eine Salve Raketen und einige Megajoule aus dem mittelschweren Laser der Autokanonensalve hinterher, als er und Joanna dann sahen wie der Mechkopf barst und explodierte atmeten beide erleichtert auf.
„Das war eine Meisterleistung Sebastian, super gemacht.„
„Danke, aber wir haben immer noch zwei Gegner da draußen. Und ich fürchte das die um einiges schwerer zu erledigen sind. Besonders der Atlas, nur wenn ich wieder hinter ihn kommen kann hab ich die Chance ihn zu erledigen.„
„Na dann los.„
Sebastian drehte sich um damit er nach Joanna sehen konnte.
„Und wie geht’s dir???„
„Es geht schon.„
Sie lächelte ihn an, er drehte sich wieder um und setzte den Mech in Bewegung.
Als sie zurück auf Hauptstraße kamen konnten sie sehen das der Kreuzritter sich ein starkes Feuergefecht mit dem Kriegshammer lieferte.
„Sieht so aus als wenn Hauptmann Hawks wieder auf den Beinen wäre.„
„Sollen wir ihm helfen.„
„Ich glaube das wird nicht nötig sein, sag mal............wo ist denn der Atlas.„
Sebastian wurde plötzlich ziemlich übel, einen Atemzug später krachte auch bereits etwas in den Rücken des Falken.
Nur mit größter mühe schaffte er es den Mech auf den Beinen zu halten, augenblicklich drehte er den Dunkelfalken herum und warf gleichzeitig einen Blick auf das Schadensdiagramm.
„Wenn wir noch einen Treffer im Rücken kassieren sind wir Tot, den da sitzt null Panzerung mehr. Wir hatten Glück das nicht alle Raketen voll ins Ziel gegangen sind.“
Der Atlas stand 500 Meter von ihm entfernt und feuerte mit seinen LSR auf ihn, er beschleunigte den Dunkelfalken und lief direkt auf ihn zu.
„Was machst du den da.............bist du verrückt. Wenn wir zu nahe dran sind wird er uns mit seiner Autokanone erledigen.„
Doch er hörte nicht.
Dann plötzlich bremste er ab, Sebastian kämpfte wie ein besessener mit den Kontrollen darum das er nicht fiel, er schaffte es gerade so, der Mech war nah dran weg zu rutschen.
Jetzt lief er in eine der Nebenstraßen und bewegte sich langsam aber sicher um den Atlas herum.
Ein Glück das er sich hier gut genug auskannte.
Als er wieder zurück kam auf die Hauptstraße war der Atlas ebenfalls in eine Nebenstraße marschiert, anscheinend dachte der Pilot er könnte den Dunkelfalken erwischen.
Der Pilot des Atlas hatte ihn nicht bemerkt, und das war auch gut so.
Sebastian wußte genau das er in einem direkten Schlagabtausch keine Chance haben würde, aber die jetzige Situation war anders.
Denn jetzt sah er nur den von seinen Raketen und Laser beschädigten Rücken des Mechs, er richtete seien Autokanone aus und feuerte.
Die 90 mm Granaten gruben sich in die bereits angeschlagene Rückenpartie des Atlas.
„Gut..........setzten wir alles auf eine Karte.„
Er nahm den mittelschweren Laser und die Kurzstreckenraketen dazu, die Hitze im inneren des Cockpits stieg schlagartig an.
Doch es wirkte, die Rückenpanzerung des Atlas löste sich förmlich auf.
Plötzlich sah es aus als würde der Atlas von Innen Verglühen und Schmelzen, ein greller Blitz blendete ihn für einen Moment, danach war der Atlas mehr oder weniger verschwunden.
„DU hast seien Reaktor voll erwischt..............das,.........du............„
Sebastian steuerte den Dunkelfalken langsam zu der Stelle zurück wo vorher noch der Kriegshammer und der Kreuzritter gegeneinander gekämpft hatten.
Der Kreuzritter war eindeutig besiegt worden.
Einige Ziemlich große Transporthubschrauber schwebten jetzt über dem ganzen geschehen.
„Was sind das für Hubschrauber???„
„Die gehören zu uns, sie werden die Wracks abtransportieren, und du solltest jetzt besser die Maschine Runterfahren und aussteigen.„
„Warum denn?? Kann ich den nicht mit dir und deinen Leuten gehen.„
„Wie bitte..........und was ist dann mit deinem Leben hier, du tust ja beinahe so als wäre es dir egal.„
„Ist es auch.........hier ist mein Leben die Hölle. Aber bei euch könnte ich mich ja vielleicht zum Mechpiloten ausbilden lassen.„
„Ich gebe zu.............du bist ein guter Pilot. Schließlich hast du Vorher noch nie einen Mech gesteuert. Du könntest mit dem Oberst darüber sprechen.„
„Glaubst du, das wäre super.„
„Ja, aber zuerst müssen wir mal zurück. Da rechts auf dem kleinen Monitor siehst du die Richtungsanweisung für ein Peilsignal. Dem mußt du folgen.„
„Okay, das dürfte kein Problem sein.„
Nach Joanna’s Anweisungen ging es von da aus weiter bis zu eine Art Lichttor wo bereits andere Mechs warteten.
„Da seid ihr also alle durchgekommen.„
„Ja..........es ist eine Art Dimensionsübergang von uns zu euch. Wenn wir da durch sind wird es vernichtet.„
Sebastian lenkte den Dunkelfalken sicher hindurch in eine für ihn unbekannte Welt.
Das Bild das sich ihm bot wurde von Felsen beherrscht, und in weiter Entfernung sah er etwas was er für einen Wald hielt.
Und überall um ihn herum Berge, er mußte sich in einem Tal befinden.
Er konnte sehen wie Fahrzeuge durch das Portal kamen, sie sahen aus wie Transportfahrzeuge.
„Was sind das für Fahrzeuge?„
„Ich nehme an das dass Rettungs- und Sanitätsfahrzeuge sind. Es ist einiges zu Bruch gegangen, und ich fürchte das es einige verletzte gegeben hat......und bestimmt auch....„
„Ich weiß was du meinst.„
„Da weiter hinten ist ein Hangar, da müssen wir hin.„
„Okay.„

Nachdem er den Dunkelfalken im Hangar abgestellt hatte und Joanna zur Krankenstation gebracht hatte wurde er von einigen Soldaten zu einem kleinen Zimmer gebracht.
Der Feldwebel der den kleinen Trupp anführte deutete ihm hinein zu gehen.
„Ruhe dich erst mal aus, später wirst du dann zum Oberst geführt.„
Sebastian nickte und ging ohne weiteres in das Zimmer, es war mit einem Bett, einem Tisch, einem Stuhl und einem kleinen Badezimmer ausgestattet.
„Alles was man zum Leben braucht.„
Sebastian ließ sich auf das Bett fallen, kurze Augenblicke später schlief er auch bereits tief und fest.

Derweil wurde Leutnant Joanna Kain im Krankenrevier versorgt.
„Sie hatten Glück Leutnant, wenn dieser junge Mann ihnen nicht geholfen hätte waren sie glaub ich jetzt nicht mehr bei uns.„
„Ich weiß Doktor, aber das gleiche gilt auch für Hauptmann Hawks.„
„Stimmt, aber der Hauptmann ist erheblich schwerer Verletzt als sie. Und jetzt sein sie endlich still und schlafen sie etwas. Als Arzt verordne ich ihnen Ruhe.„
Sie lächelte kurz und nickte.
„Habe verstanden Doc.„
 
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