Years Later...  -  Songfic

von kuyami
SongficAllgemein / P12
Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter
15.05.2007
15.05.2007
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15.05.2007 1.302
 
Disclaimer: Das Lied is "Du und Ich" und ist von Rapsoul, denen der Text gehört. Mir gehört davon nichts und ich verdiene damit kein Geld! Ich habe lediglich den Text etwas geändert, so dass er passt.
Summary: Harry/Ginny => Harry realisiert endlich, was er wirklich will

Das ist meine erste Songfic, also bitte nicht allzu hart sein, ja? Danke :-) Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich immer über konstruktive Kritik! Muss noch ne Menge lernen, was bei Songfics wichtig ist. Freue mich also über Reviews jeglicher Art, danke.


Years Later...


Er stand vor seinem Kleiderschrank und sah sich alle seine Umhände ganz genau an. Er wollte etwas besonderes anziehen zu diesem besonderen Tag. Heute wollte er es endlich tun. Zu lange hatte er es jetzt schon aufgeschoben.


Nur du und ich
Bis in die Ewigkeit
du bist mein baby
Auch wenn sich unsere Wege teilen
I will love you till the day I die
You don’t have to cry


Er wollte endlich wieder seine Tochter sehen. Sie musste schon so groß geworden sein, doch Sie hatte sie ihn nicht sehen lassen, hatte ihm als Grund nur genannt, dass er nie für sie da war. Doch wie beim Merlin sollte er das jetzt alles wieder gut machen? Er musste an ihre wunderschönen Augen denken, die in einem Gesicht saßen, das das Seine und das ihrer Mutter vereinte. So hübsch war sie...

Ich denke oft an dich
Seh dich in meinen Träumen so klar
Ich mach mir n Kopf und weine
Weil ich weiß ich bin nicht für dich da
Doch schwöre ich dir bei Gott
Ich bleibe und bin immer dein Vater

Und die Zeit geht vorbei in der ich nicht für dich da war
Ich kann nichts dafür
Deine Mama hat’s ganz alleine entschieden
Ich zog in den Kampf sie war Arbeitslos
Und wollt n Kind kriegen
Sie hat es mir verschwiegen
Lies die Pille extra liegen
Wollte es so hinbiegen als wäre es ein Unfall
Doch waren das alles Lügen
Sie vergas sie nie zu nehmen
Und sagte dann es wäre zu spät
Und wollte mir dann was von nem glücklichem Familienleben erzählen


Er konnte es nicht ändern, hatte damals einfach gehen müssen. Hatte alle Horkruxe zerstören müssen, kein anderer hätte ihm helfen können. Dumbledore war tot, Sirius war tot, seine Freunde gingen wie er noch zur Schule. Niemand anders hatte von ihnen gewusst, niemand anders hatte die Prophezeiung gekannt. Und er hatte einfach nicht mit ihr zusammenbleiben können. Er hatte sie einfach schützen müssen, hatte nicht zulassen können, dass sie irgendeiner Gefahr ausgesetzt war. So lange hatten sie damals gebraucht, um endlich zueinander zu finden. Zu lange hatte er seine langjährigen Gefühle für sie ignoriert, zu lange, als dass er sich jetzt noch auf irgendeine Art ein einigermaßen gutes Gewissen einreden konnte.

Ich wollte mir mein Leben nehmen
An diesem besagten Tag
Sogar ihrer Mutter kamen die Tränen als ich ihr davon erzählt hab
Sie wusste ich war stark
doch komm ich mit dieser Situation nicht klar
Ich rief meine Freundin Hermine an
Ich sag ich muss weg
Ich flog zum Meer
Nem Freund aus Slytherin
Wir kannten uns schon seit Jahren
hatten nicht viel gemeinsam
Aber fuck it er war für mich da


Niemals hätte er daran gedacht, dass sie bei diesem einen Mal sofort schwanger geworden wäre. Doch es war passiert und kaum hatte er es erfahren hatte er gehen müssen. Hatte sie alle zurücklassen müssen, um sie alle zu schützen, den Kampf allein zu bestreiten. Und immer nur war er in seinen Gedanken nur bei ihr gewesen.

Ich war zerstreut und kam kaum klar mit der ganzen Sache
Ich war am heulen und wusste nicht was ich jetzt mit meinem Leben mache
Wollt nen Neuanfang schaffen,
deshalb flog ich in dieses Land
Machte mir Gedanken und lief stundenlang am Strand entlang
Ich habe schnell erkannt dass dies nicht der richtige Weg ist
Und Gott mir nicht umsonst dieses Talent mit auf den Weg gibt
Deshalb denk ich immer wenn es regnet an meine Tochter
Die weint und ich schwör dir wenn ich’s packe werde ich immer bei dir sein


Doch er hatte einfach nicht da sein können. Sie hatte ihn angefleht, war wütend gewesen, hatte geschrien, hatte geweint, doch alles hatte nichts geholfen. Nachdem er seinen Entschluss getroffen hatte, hatte auch er geweint. Lange Diskussionen hatten sie geführt, bis spät in die Nacht. Doch dann musste er abreisen und sie blieb zurück. Mit einem Kind unter ihrem Herzen und allein...

Du bist meine Liebe, mein Herz, mein Verstand
mein kleines Mädchen doch Mama hält deine Hand
Ich würd so gerne bei dir sein doch es geht nicht
denn ich bin selber noch nicht der den du sehn willst
Hab zwar schon viel erlebt und oft mein Ziel verfehlt
doch ist es das was mein Leben auf die Waage legt
Ich werd den Tag erleben an dem ich dir begegne und dir dann sagen das du alles bist auf meinen Wegen
Doch bis dahin wird es mich nicht geben und deine Mutter wird dir viel erzählen
Sie wird dir sagen wie es war und das ich dich nicht wollt doch heut zu tage bist du alles weil es Gott so wollt
Mein Tag ist nicht mit dir doch du gehörst zu mir
Dir will ich alles geben, ja alles geben, weil ich dich glücklich sehen will


Nachdem er alle Horkruxe beseitigt hatte und Voldemort endlich besiegt war, da kam er zurück. Und sie war noch immer allein, doch ihr Kind trug sie auf dem Arm und sie wollte nicht, dass er es sah. Jetzt bettelte, flehte und weinte er, doch sie blieb hart. Seit diesem Zeitpunkt waren einige Jahre vergangen und sie hatten sogar etwas eulenwendenden Kontakt gehalten. Er hatte nun so viel erlebt und er wusste jetzt, dass er nichts mehr wollte, als an ihrer seite ihr gemeinsames Kind aufwachsen zu sehen und mit ihr zusammen zu sein, bis dann alles für ihn vorbei war. Und heute wollte er ihr das alles sagen, jetzt musste sie ihm einfach zuhören. Sie musste sehen, dass er es ernst meinte, sie musste einfach.

Er wählte den smaragdgrünen Umhang, da der wunderbar zu seinen Augen passte und er außerdem einen ähnlichen damals bei seinem Abschlussball getragen hatte, den er mit ihr verbracht hatte. Und jetzt trug er wieder die selbe Farbe um sein Leben zu ändern.

Nur du und ich
Bis in die Ewigkeit
du Bist mein baby
Auch wenn sich unsere Wege teilen
I will love you till the day I die


Langsam und mit zittrigen Knien stieg er von seinem Besen; er war genau auf der Straße vor ihrem Haus gelandet. Es hatte große Ähnlichkeit mit dem Haus ihrer Eltern. Vorsichtig ging er auf die Tür zu und mit weichen Knien und am ganzen Körper zitternd drückte er auf die Klingel.
Die Tür wurde geöffnet. Da stand sie und sah ihn mit großen Augen an. Ihr Haar trug sie offen und sie war noch schöner, als er sie in Erinnerung hatte.
Noch immer hatte er Angst, doch aus ihren Augen sprach kein Hass und keine Ablehnung, viel mehr konnte man darin die Liebe ablesen, die sie nach all den Jahren und nach allem was er getan hatte noch immer für ihn empfand und die noch immer unauslöschlich in ihr brannte.
Sie machte einen Schritt auf ihn zu und meinte mit brüchiger Stimme: "Harry..."
Antworten konnte er nicht. Stattdessen trat er an sie heran, hob seine Hand und strich mit zittrigen Fingern sanft über ihr Haar und über ihre Wange. Er flüsterte mit Tränen in den Augen: "Ich liebe dich, Ginny..."
Sie sah ihn lange schweigend an, um ihm dann um den Hals zu fallen und seine Lippen mit einem Kuss zu verschließen...

Just you and me...
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