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Genesis

von Demon13
GeschichteAllgemein / P16
15.05.2007
16.05.2007
15
11.530
 
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15.05.2007 868
 
Gefangen

Langsam öffnete Parano die Augen. Der ganzer Körper des Galerian schmerzte wie ein einziger Muskelkater. Schwach sah er sich um. Er lag auf einer art OP-Tisch in einem dunklen Raum. Als er aufstehen wollte bemerkte Parano dass er von breiten Lederriemen zurückgehalten wurde. Der Galerian stemmte sich trotz seiner Schmerzen gegen die Riemen, doch es gelang ihm nicht sich zu befreien.
Resignierend ließ er sich wieder zurückfallen und dachte darüber nach wie er in diese Situation geraten war.
Er hatte den Auftrag erhalten eine neue Waffe aus dem Bunker 83 zu stehlen. Für Parano hatte das zu erst wie ein öder Job geklungen und lediglich die Aussicht einpaar Menschen töten zu können hatte ihn dazu bewogen nach Last Point zu gehen.
Der Galerian war es gewohnt das die Menschen ihm massiven Wiederstand leisteten und ihm alles entgegensetzten was sie hatten. Aber Last Point war anders, an diesem Ort hatte sich ihm kein einziges Lebewesen in den Weg gestellt. Als er den Bunker betreten hatte, gingen alle Lichter aus. Wände hatten sich verschoben, einige Durchgänge wurden so blockiert, andere wurden freigelegt.
Er war gut und gerne 2 Stunden durch den Bunker geirrt und war keiner Menschenseele begegnet, dabei gehörten die Sektionen die er durchsucht hatte zu denen mit der höchsten Zahl Menschlicher Arbeiter.
Letzten Endes war er doch einem Menschen begegnet, ob des nun ein Mann oder eine Frau war hatte Parano nicht erkennen können, da es zu dunkel war. Der Mensch rannte weg und der Galerian hatte schon gedacht er würde nur einen Zivilisten jagen, aber das war ein Fehler gewesen: Der Mensch war keine Beute, er war ein Köder.
Die Menschen hatten ihm eine Falle gestellt und er war wie ein Anfänger hineingerannt.
Wie hatten ihn die Menschen eigentlich überwältigt? Parano wusste nur noch das man ihn mit Flutlicht geblendet hatte, an mehr konnte er sich nicht erinnern.
Mühsam reckte der Galerian den kopf etwas hoch um einen Blick auf seinen Körper zu werfen. Seine Haut war mit kreisrunden Flecken übersät, die so aussahen als wären sie ihm eingebrannt worden. Man hatte ihn aus welchen Grund auch immer entkleidet, nur ein viereckiges Stück weißen Stoff bedeckte seine Blöße.
Von einer Tür her drang das Geräusch von Schritten an sein Ohr, anscheinen wollten seine „Gastgeber“ nach ihrem Gefangenen sehen. Parano schloss die Augen, er würde sich noch schlafend stellen.
Eine Tür öffnete sich und als das Licht anging betraten mehrere Personen den Raum. „Wie geht es ihm?“ Fragte eine männliche, befehlsgewohnte Stimme. Leichte Schritte kamen zu Parano. Der Galerian konnte hören wie jemand an einem Gerät oberhalb seins Kopfes rumhantierte. „Sein zustand ist stabil, aber es scheint als würde er schläft!“ Antwortete eine leise, weibliche Stimme neben ihm.
„Er ist längst wach!“ Sagte eine weibliche stimme Rechts von ihm. Eine eisige Hand schloss sich um Paranos Eingeweide. Er hatte nicht gehört das jemand in diese Ecke des Raums gegangen war. Das hieß also das die ganze Zeit über jemand hier im Raum gewesen ist.
Wieso hatte er die Anwesenheit des Menschen nicht gespürt.
„Er ist schon wach?“ Fragte der Mann wieder. Schwere Schritte stapften auf den Galerian zu. „Hey, Freak! Schau mich an!“ Jemand schlug ihn ins Gesicht. Parano grummelte leise. Sich schlafend stellen hatte keinen sinn mehr als öffnete er die Augen und sah den Kerl der ihn geschlagen hatte einen zornigen Blick zu.
Über ihm stand ein großer blonder Mann. Eine Brandnarbe bedeckte die Linke Hälfte seines Gesichts und verlieh ihm eine bedrohliche Erscheinung.
Der Kerl griff mit seinen Pranken von Händen nach Paranos Hals und begann zuzudrücken. „Siehst du mein Gesicht, du Missgeburt? Das hab ich allein Euch zu verdanken!“ Zischte der Kerl leise wehrend  er dem Galerian die Luftröhre zudrückte.
Parano rang nach Luft, er wand seinen Kopf hin und her, aber es gelang ihm nicht die Pranken des Kerls abzuschütteln.
„Oberst, wir brauchen den Galerian leben!“ War wieder die weibliche Stimme von rechts. Schlagartig ließ der Kerl Paranos Hals los und der Galerian atmete hastig.
Parano wand den Kopf nach rechts um zu sehen wer da war. Im nächsten Augenblick stockte ihm der Atem. Keine 2 m von ihm entfernt saß das schönste Mädchen das er je gesehen hatte.
Der Galerian war selbst überrascht, dass ausgerechnet er so was denken konnte und noch dazu in dieser Situation.
Aber sie war wirklich wunderschön! Sie hatte ihre langen, weißblonden Haare zu einen Pferdeschwanz zusammengebunden. Ihre aquamarinfarbene Augen schienen aus unvorstellbarer Höhe auf ihn herab zu blicken. Ihre Haut erinnerte Parano mehr an Perlmut als an die Haut eines Menschen und das einzigste Wort, dass ihm zu ihrem Gesicht einfiel war: Perfekt! Das einzigste dass dieses Bild der Schönheit störte war das pothässliche Kleid das sie trug. Das Blumenmuster auf dem Kleid war so hässlich, dass es schon strafverschärfend war.
Nun stand sie auf und ging auf den Galerian zu. Aus dem Augenwinkel sah Parano wie der große Kerl zurück wich. Das Mädchen setzt sich zu Parano auf den OP-Tisch und betrachtete mit verträumten Blick ein Skalpell.
Parano konnte sich nicht helfen, aber irgendwie verspürte er jetzt den Wunsch mit einem schweren Maschinengewehr und dem Rücken zur Wand in einer Ecke zu sitzen.
Er spürte es genau, dieses Mädchen war gefährlich!
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