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Genesis

von Demon13
GeschichteAllgemein / P16
15.05.2007
16.05.2007
15
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15.05.2007 482
 
In die Falle getappt

Parano strich durch die Gänge des Bunkers 83.
„Last Point“; so wurde er von den Menschen genannt die ihn Bewohnten.
Ein Passender Name, war dieser Bunker doch der Ort, der am nächsten an der Uranfabrik lag, die den Last Galerians als Basis diente. Last Point war ein Bollwerk aus Stahlbeton, Bleiwänden, Titanstahl, Glasfasersträngen und Hightech vom feinsten. Laut ihrer Informationen bestand Bunker 83 aus 19 Etagen mit einer Mindesthöhe von 2,5 m und einer Fläche von mindestens 10.000 m² pro Etage.
Misstrauisch sah der Galerian sich um. In den Gängen war es viel zu ruhig.
Normalerweise hätte er jetzt schon 3 Verteidigungslinien hinter sich bringen müssen, aber das einzigste Lebewesen das er bis jetzt gesehen hatte war eine Spinne in ihrem Netz. Langsam wurde Parano nervös, er hatte bereits 3 Sektionen der riesigen Bunkeranlage durchsucht und hatte, abgesehen von der kleinen Spinne, keine atmendes Wesen gefunden.
Hätte Parano es nicht besser gewusst, wäre er zu dem Schluss gekommen, dass dieser Bunker verlassen war, aber die Tassen mit dem noch dampfenden Kaffee die er in einer Wachstube entdeckt hatte, bewiesen etwas anderes. Hier waren ganz sicher Menschen und die wollte er töten.
Aber wo waren sie?
Er hörte ein Geräusch. Hatte sich da vorne in dem dunklen Gang etwas bewegt? Er ging schneller. Ja da war etwas in der Dunkelheit. Parano konnte eine menschliche Kontur erkennen. Jemand floh vor ihm. Der Galerian verfiel ins Jagdfieber, wer auch immer dieser Mensch war, er würde sterben. Der Mensch rannte nun weg, Parano folgte ihm.
Die Jagd ging durch mehrere dunkle Gänge. Die Dunkelheit und der monotone Anstrich der Wände sorgten dafür, das der Galerian schon bald die Orientierung verlor. Aber im Moment war das egal, er wollte Blut sehen und den Rückweg konnte er auch später suchen.
Der Mensch rannte in eine große Lagerhalle und Parano wollte gerade zum tödlichen Angriff ansetzen, als plötzlich Lichter angingen und ihm die Sicht nahmen.
Der Galerian fluchte laut, er war blauäugig in eine Falle gelaufen. Noch bevor sich seine Augen an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen konnte wurde er unter Beschuss genommen. Kleine Nadeln bohrten sich in seinen Körper, über einen Draht waren diese Nadeln mit einem Gerät verbunden, das Parano durch das Licht nicht erkennen konnte. Parano wollte sich diese Nadeln schon heraus ziehen als ein starker Stromschlag über die Drähte wanderte und in blauen Blitzen um seinen Körper tanzte.
Der Galerian schrie gepeinigt auf. Zwar kannte er Schmerzen, er war schon oft genug das Ziel eines von Ashs Wutausbrüchen gewesen, aber dieser Schmerz war anders. Irgendwo in seinem Unteerbewusstsein lachte Parano, ein von Menschen gebautes Gerät fügte ihm mehr Schmerzen zu als sein Anführer, das war doch lächerlich.
Die Intensität der Stromschläge wurden stärker, Parano konnte verschmortes Fleisch riechen, seine Muskeln verkrampften sich. Irgendwann wurde der Schmerz so stark, dass er das Bewusstsein verlor und in eine erlösende Dunkelheit fiel.
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