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A Holiday Experience

von Steveboy
GeschichteAllgemein / P6
12.05.2007
12.05.2007
1
949
 
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12.05.2007 949
 
Eines schönen Tages ging Caro auf Entdeckungstour, um sich von der harten Arbeit  zu erholen. Am Abend des gleichen Tages fand sie einen Ort, dem man wohl am besten mit einem Wort beschreiben konnte: Paradies. Als Caro durch den Wald ging dachte sie 'Wie schön ruhig, und es duftet so schön'. Am Ende des Weges tat sich ihr ein noch schöneres Bild auf, das Meer in seiner schönen, blauen Pracht, in dem sich die untergehende Sonne spiegelte.

'Diese angenehme Brise, wie seltsam, es riecht irgendwie nach Salz' dachte Caro, als sie die Schönheit des Meeres bewunderte. Ihr Blick fiel nach unten, auf einen Felsvorsprung. 'Dort bin ich  noch ein ganzes Stück näher dran' waren Caros Gedanken, die sie auch prompt in die Tat umsetzte. Vorsichtig kletterte sie auf den Felsen und bemerkte ein paar Fische, die friedlich im Wasser schwammen. Bevor sie die Fische jedoch näher beobachten konnte bemerkte sie eine blaue Welle, die auf sie zu kam. Aber es war schon zu spät und Caro war von oben bis unten durchnässt. Nach dem Schreck kletterte sie wieder auf den Weg  und blicke traurig zurück. 'Es war so schön, und dann das!'. Und als ob das noch nicht genug wäre spürte sie nun die kalte Brise, die sie ein paar Minuten zuvor noch als angenehm empfunden hatte.

Als sie triefend nass durch den Wald lief und traurig auf den Boden starrte hörte sie eine ihr bekannte Stimme. „Caro-chan, was ist passiert, du bist ja völlig durchnässt?“. Als Caro aufblicke sah sie Fate, die unter einem Baum saß und ein Buch in der Hand hielt. „Fate-san“. „Fate-chan ist in Ordnung, willst du mir nicht erzählen was passiert ist?“ fragte Fate mit einer sanften Stimme, ihr Blick strahlte ein unglaubliche Ruhe aus. Nachdem Caro Fate erzählt hatte, was geschehen war, meinte Fate dazu: „Willst du nicht mit in meine Ferienwohnung kommen und dich erstmal umziehen, sonst holst du dir noch den Tod?“. Verlegen meinte Caro „Aber ich kann dich doch nicht im Urlaub stören, du hattest doch sicherlich schon was anderes vor?“. „Caro-chan, die Gesundheit eines Menschen wird bei mir immer vor meinem Privatvergnügen Vorrang haben, also komm schon mit!“ sagte Fate mit ernster Miene, wobei Caro einen besorgten Unterton in dieser Aufforderung hörte.

Sie gab schließlich nach und folge Fate zu ihrer Wohnung. Im Bad angelangt sagte Fate „Ich lasse schon mal das Wasser in die Wanne, damit du dich etwas aufwärmen kannst.“ Caro legte sich in die Wanne, 'Ach, tut das gut' dachte sie und streckte sich. Eine Weile später betrat Fate den Raum und meinte „Ich komm dann mal rein!“. Caro wurde ganz rot vor Verlegenheit und bestaunte Fates Schönheit. 'Sie sieht wie ein Engel aus.'. „Es braucht dir nicht peinlich zu sein, wir sind doch beides Frauen!“; mit diesem Kommentar versuchte Fate die Stimmung etwas zu lockern, dies gelang ihr auch und sie konnte Caro ein freundliches „Stimmt!“ entlocken.

Nach dem Bad gab Fate Caro einen Pullover von ihr und sagte: „Ich leih ihn dir, bis deine Sachen trocken sind. Willst du nicht über die Nacht hier bleiben?“. „Würde mir eine Ehre sein, aber störe ich dich nicht in deinem schönen Urlaub?“. „Ich sagte doch, du störst mich nicht, und ich müsste mir mehr Sorgen machen wenn du so draußen rumläufst!“ sagte Fate und machte ein besorgtes Gesicht „Ich richte dir ein Bett her, du kannst bis dahin ja noch etwas trinken, Baden macht durstig“. Caro stimmte zu und trank einen  Schluck Wasser aus dem Kühlschrank.

„So, nun aber ab ins Bett, du bist schließlich noch jung und brauchst deinen Schlaf!“ meinte Fate, worauf Caro erwiderte „du brauchst aber auch deinen Schlaf, sonst muss ich mir um dich Sorgen machen“. Zärtlich streichelte Fate über ihren Kopf und sagte in ruhiger Stimme „Danke, dass du dich um mich sorgst, ich lese nur noch ein paar Seiten und gehe dann auch schlafen. Träum was Schönes!“.
Fate legte sich in ihr Bett und las noch ein paar Seiten. Als sie gerade das Licht ausmachen wollte hörte sie ein Klopfen an der Tür und eine leise Stimme „Fate-chan, bist du noch wach?“. „Ja, komm  doch rein, Caro-chan“. Caro betrat das Zimmer und Fate merkte deutlich wie Caros Hände zitterten. „Du zitterst ja, was ist passiert?“. „Es ist so kalt, und ich kann nicht schlafen. Kann ich nicht bei dir schlafen?“. Als sie diesen Satz sagte konnte sie Fate nicht in die Augen sehen und sah voller Scham auf den Boden. „Na, komm schon her!“. „Wirklich?“. „Natürlich, ich bin doch fast wie eine große Schwester, und was wäre ich für eine Schwester wenn ich dich in der Kälte stehen lasse?“ Als Caro diesen Satz hört verflog ihre ganze Scham und ein Lächeln war auf ihrem Gesicht. Sie flutsche unter die Bettdecke und lehnte sich an Fates Körper. 'Sie ist so warm, was für ein schönes Gefühl'. Ihr fielen sofort ihre Augen zu, im Halbschlaf murmelte sie „Danke, Fate-neechan!“. Nun lächelte Fate auch, und nahm sie in ihre Arme, 'Was für ein gutes Mädchen sie doch ist!' dachte sie während sie sanft ein schlief.

Am nächsten Morgen packte Fate ihre Sachen und machte sich auf den Heimweg. Vor dem Haus wartete Caro schon auf sie und meinte „Komm endlich, Fate-neechan.“ mit einem breiten Strahlen auf dem Gesicht, dass perfekt zur strahlenden Sonne an diesem Tag passte.
Man erlebt nun mal nicht immer schöne Dinge, aber man sollte nie den Kopf in den Sand stecken, auch eine unangenehme Situation dauert nicht ewig, und man freut sich umso mehr auf die schönen Momente im Leben.
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