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Mount Hyjal

von Hardtrox
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
12.05.2007
12.05.2007
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1.055
 
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12.05.2007 1.055
 
Der Begin einer Schlacht steht kurz bevor, eine Schlacht deren Ausgang das Schicksal aller Lebewesen in unserer Welt bestimmen wird...
Wenn ich so über unsere Situation nachdenke muss ich leicht schmunzeln. In die enge getrieben von der Brennenden Legion schließen sich hier, unter dem mächtigen Weltenbaum, dem Baum Hyjal, Menschen, Nachelfen und sogar Orcs zusammen. Gemeinsam unter dem Banner der freien Völker Azeroths kämpfen sie gegen einen übermächtigen Gegner. Was sollen wir Menschen schon gegen den leibhaftigen Tot ausrichten? Denn dies ist unser Gegner, anders kann man ihn nicht beschreiben. Skelette, Banshees und Dämonen. Dies sind unsere Gegner. Ich habe in diesem Krieg schon schreckliche Dinge gesehen. Menschen die starben, Kameraden die starben, Freunde die starben, Liebe die starb. Alles wurde mir genommen. Alles in diesem Krieg läuft auf unsere Vernichtung hinaus. Doch geben wir nicht auf, für Ehre, für Ruhm, für das Licht und für die Liebe die irgendwann wieder Einzug in unsere Herzen erhalten wird.

Langsam kommen meine Gedanken zum Stillstand und kehren in die Gegenwart zurück. Ein Herold ruft nach uns, die Ansprache unseres Heermeisters beginnt gleich.

„Seht euch an ihr Menschen von Azeroth, seht euch an Krieger der Allianz, seht was aus euch geworden ist. Einige von euch waren einst nur Bauern, doch nun kämpft ihr alle unter einer Flagge um euer überleben. Ihr kämpft um das überleben eures Volkes, eures Blutes und um das Überleben dieser Welt. Doch ihr seid nicht allein. Es wurden neue Bündnisse geschaffen. Wir kämpfen Seite an Seite mit Orcs, Trollen und Nachtelfen. Wir alle stehen hier am Fuße des mächtigen Weltenbaumes um einen Feind zu besiegen der mächtiger ist als alle anderen davor. Lasst den Kampf beginnen! FÜR AZEROTH!“

Mit diesen Worten versucht er uns Mut zu machen, er reist sein Schwert in die höhe und stöhst einen Kampfschrei aus. Viele tun es ihm gleich und doch erkenne ich Angst ihn ihren Augen, die Angst zu sterben. Dieselbe Angst die ich auch habe. Ich ziehe mich zurück, ich will allein sein, ich will Nachdenken. Etwas auserhalb des Lagers lasse ich mich auf einem Stein nieder. „Fürchtest du dich Mensch?“ fragt mich ein Orc. „Ja ich fürchte mich, ich fürchte mich vor dem was kommen mag.“ Mir entweicht ein Seufzer, ist es denn so offensichtlich was in mir vorgeht? Der Orc lässt sich neben mir nieder, sieht mich an und lacht. Es ist ein freundliches Lachen, als würde wir gerade in einem Pub sitzen und uns Witze erzählen. „Ich könnte mir wahrlich keinen besseren Ort vorstellen, an dem ich jetzt lieber sein möchte. In einer solchen Schlacht zu Kämpfen und zu Sterben erfüllt mein Herz mit Freude.“ Als Bestehtätigung  ballt er seine Hand zu einer Faust, klopft sich damit auf die Brust und entblöhst seine mächtigen Hauer. Orcs, ich habe sie schon immer bewundert, alles wofür sie Leben ist der Kampf. Wie gerne würde ich seine Lebenseinstellung teilen. „Mae ed Elune“ grüßt uns eine weibliche Stimme. Sie stammt von einer Nachtelfe die an unserer Seite kämpfen soll. Eine Leichte Rüstung aus Leder die gerade einmal so viel schützt das sie die Bewegungsfreiheit der Kämpferin nicht einschränkt und ein Bogen sowie ein Dolch, dies ist das einzige was diese wunderschönen Geschöpfe mit in den Kampf nehmen. So schön wie sie sind, so tödlich sind sie auch. „Für die Göttin meine Freunde, sie hat uns diesen Tag Geschenkt um über das Böse zu richten. Für Cenarius.“

Ich höre ein Schlachthorn erschallen, sie sind hier. Nun ist die Zeit gekommen in der ich mich Beweisen kann. Ich stehe mit unseren Verbündeten auf und gehe mit ihnen in die Formation. Langsam kommt mir der Geruch von verfaultem Fleisch in die Nase. Ich höre ein Rascheln, ein Stöhnen, ein Schlurfen. Ich sehe die kommen, Monstrositäten, Ghouls, Gruftbestien, Höllenbestien, Totenbeschwörer. Sie kommen näher, ich höre das klappern der Skelette. „FÜR AZEROTH!“ schreie ich und ziehe mein Schwert. Mit einem Kampfruf renne ich auf meine Gegner zu, im Hinterkopf vernehme ich das es meine Waffenbrüder das gleiche tun. Die Armeen Branden aufeinander, die Schlacht um den Mount Hyjal hat begonnen.

Umringt von Feinden stehe ich hier und kämpfe. Rücken an Rücken mit einem Orc, dem Orc mit dem ich vorhin Gesprochen habe. Hinter uns steht die Nachtelfe und feuert einen Pfeil nach dem anderen ab. Ich weis nicht wie viele Gegner wir bereits vernichtet haben, aber die Flut nimmt kein Ende. Bei jedem Toten in unseren Reihen,  werden die Reihen unseres Gegners größer. Ich habe schon einen Menschen gesehen, er war tot, sein Schädel wurde von einer Axt in 2 Teile gespalten und doch kämpfte er gegen seine einstigen Verbündeten. „Zieht euch zurück, das erste Lager ist Gefallen. Zieht euch zurück“ Wir setzten den Rückzug an, ich verliere den Orc, es ist zu viel Gedränge. Schritt um Schritt gehen wir Rückwärts. Auf einmal höre ich einen Schrei, sie stammt von dem Orc. Ich blicke in die Richtung aus der die Stimme kam und sehe den Orc am Boden knien, mit einem Schwert in seiner Schulter. So darf er nicht enden, ich kämpfe mich wieder nach vorne und höre die Nachtelfe schreien: „Was tust du du Narr? Er ist verloren, zeih dich zurück“ „So wird er nicht enden, ich nehme ihn mit“ ist meine Antwort. Sie sagt etwas in ihrer Sprache, ich verstehe es nicht aber es hört sich wie ein Fluch an. Ich spüre wie mir Pfeile von hinten Deckung geben, sie beschützt mich! Ich erreiche den Orc uns er sieht mich an. „Du hast gut gekämpft Menschenkrieger, deine Vorfahren sind sicher Stolz auf dich.“ Dann bricht er zusammen, er ist tot. Ich spüre eine Hand auf meiner Schulter, es ist die Elfe die mich von hier wegziehen will. Ich stehe auf und muss einen Axthieb von einem Skelett parrieren. Ich zerschmettere seinen Schädel, der Rest des Körpers sackt zu Boden. Ich höre ein Sirren hinter mir, drehe mich um und erkenne gerade noch das Gesicht des Orcs. Seine Augen sind ausdruckslos, seine Axt kommt auf mich zu und schneidet mir die Kehle durch. Dann wird es Dunkel.

„Erheb dich“ befiehlt mir eine Stimme. Ich stehe auf und nehme mein Schwert das im Boden steckt. Vor mir ist eine Nachtelfe, ich töte sie, mein Meister wird erfreut sein, noch ein Diener mehr in seinen Reihen. Langsam schleppe ich mich weiter, unsere Feinde ziehen sich zurück, unser Sieg rückt näher.



Ende ^^
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