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Die letzte Bastion

von Mileaos2
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
24.04.2007
24.04.2007
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Stormwind...
Die letzte Bastion Menschlichen Lebens...
Nachdem Lordearon und Dalaran der Geißel zum Opfer gefallen waren, lag es am Königreich Stormwind und seinen Armeen, die letzten Menschen Azeroths zu beschützen.
Eine wichtige Rolle dabei spielte Lunastelle...
Lunastelle war eine Elfe, eine Druidin, im Auftrag von Erzdruide Fendreal Stackham unterwegs, den Menschen bei der bekämpfung der Geißel und der Horde zu unterstützen.
Obwohl das Druidentum oft auf Spott innerhalb der Menschlichen Truppen traf, hatte sie sich bis zu einer Kommandoposition hinaufgearbeitet.
Sie hatte den Auftrag, eine zusammengezogene Armee des Lichkönigs in Duskwood zu zerschlagen, bevor sie zu sehr an Stärke gewann.
Dazu hate sie das Kommando über einige Soldaten bekommen und einige Abenteurer und Glücksritter waren hinzugestoßen.
Eredon hatte den Auftrag von ihr bekommen, weitere Männer zu finden, da ihre Intuition ihr sagte, dass ihre Soldaten nicht ausreichen würden, Stormwind konnte aber keine weiteren Männer erübrigen.
"Wie sieht es aus?" fragte eine, ihr wohlbekannte Stimme.
Der Bestitzer dieser Stimme trat neben sie und sah auf sie herrab.
Seine größe zwang ihn dazu, er war ein Paladin, er hatte sich freiwillig ihnen angeschlossen als er hörte, dass es gegen Untote in Darkshore ging.
Er gehörte zur Rasse der Draenei, ein Volk, dass sich vor kurzem der Allianz angeschlossen hatte, es war mit dem Dimansionsschiff Exodar in der Nähe der Hauptstadt der Nachtelfen abgestürzt.
"Raikiv, schön, dass du es geschafft hast..." sagte sie erleichtert.
Ein lächeln durchzog die sonst Emotionslosen Gesichtszüge des Draenei.
Sie hatten sich in Westfall gesammelt, in dem Außenposten Sentinel Hill.
Von hieraus organisierte die Wache die bekämpfung der Defias, das war eine Organisation von Verbrechern, die sich in der Stadt Moonbrock verschanzt hatten.
Der Anführer, ein Van Cleef hatte sich tief in den Todesmienen versteckt, dort baute er ein Schiff, in einem Trockendock einer Natürlichen Höhle.
Doch das Defiasproblem war Heute nicht ihr Problem, jetzt mussten sie nach Darkshore.
Sie würden noch ein paar Stunden auf Eredon warten und dann losmarschieren.
Raikiv schlug sich mit der Faust auf die Brustpanzerung und sagte:
"Die Untoten werden unserem Glauben nichts entgegenzusetzen haben!"
Lunastelle, die von ihren Freunden nur Silver genannt wurde, lächelte in sich hinein, der unumstößliche Glaube der Paladine überraschte sie immerwieder.
Der Name Silver kahm nicht von ungefähr.
Ihre blasse, fast Silbrige Haut und die dazu passenden Haare hatten ihr diesen Namen verliehen.
Die Aquamarinblauen Augen rundeten ihr Erscheinungsbild ab.
Raikiv hatte dunkelblaue Haut und wie viele Draenei eine Art Tentakeln im Gesicht, die wohl Gesichtsbehaarung darstellen sollten.
Dazu noch einen passenden langen Zopf aus seinem schwarzen Haar, der ihm über den Rücken reichte, an dessen Ende ein Metallstück eingeflochten war.
Silver setzte sich ans Lagerfeuer und sah den Streifen Schweinefleisch Gedankenverloren beim Braten zu.
"Was beschäftigt dich?" fragte Raikiv und setzte sich zu ihr.
"Ich weiß es nicht..." seufzte sie.
Die Natur befindet sich im Aufruhr, ich kann den Tod und das Leiden der Pflanzen und Tiere aus Duskwood bis hierher spühren!"
Obwohl ein Paladin nicht viel der Magie der Druiden verstand, nickte er verstehend.
"Ich spühre die Schlechtheit dort ebenfalls, das Licht ist von dort fast vertrieben und die Dunkelheit greift nach allen reinen Herzen."
Er legte seinen Zweihandhammer quer über seine angewinkelten Beine und sah zum Himmel.
"Doch das Licht wird bald zurückkehren!"
Silver überflog die Soldaten und sah, dass sich ein paar weitere Männer und Frauen hinzugesellt hatten, sie mussten bald aufbrechen, wenn sie nicht wollten, dass sie wieder weniger werden, weil es manchen zu lange dauern könnte.
"Wie sieht der Plan aus?" fragte Raikiv plötzlich.
Sie schreckte aus den Gedanken.
"Wenn Eredon nicht bald eintrifft, gehen wir vor, wir werden direkt von hier aus nach Duskwood marschieren.
In Darkshore machen wir noch eine Pause und warten dort auf ihn."
"Was könnte ihn aufgehalten haben?" fragte er.
"Er sollte schon seit Stunden hier sein..."
*

*zur selben Zeit im Redridgegebirge*
Es war ein harter Kampf, doch sie konnten ihn für sich entscheiden.
Die kleine Stadt Lakeshire wurde von einem Orktrupp angegriffen, als Eredon und sein Trupp gerade in der Stadt waren.
Doch sie hatten auch Verluste erlitten:
Lijema, die Magierin wurde von Orks erschlagen, genauso wie Vanna die Jägerin und Nestor der Schurke war spurlos verschwunden.
Eredon konnte aber auch noch bekannte Gesichter wiedererkennen unter den Männern, die überlebt hatten, darunter war Mileaos, der verschlossende Nachtelfkrieger, Glorin, der Zwergenpriester, der immer für ein Späßien gut war, Maedra, die Menschliche Hexenmeisterin und vor allem Alwerich, sein alter Zwergenfreund, er war ein mächtiger Krieger, wie er selbst.
Sie setzten sich zusammen und machten eine Bestandsaufnahme.
Sie waren auf acht Mann zusammengeschrumpft, fünf Verbündete hatte es erwischt.
"Wer kommt noch alles mit nach Duskwood?" fragte Eredon vorsichtig.
Mileaos entzündete ein Lagerfeuer und nickte nur, was er als eine Zustimmung ansah.
Nur einer verabschiedete sich, Noram, der Zwergenjäger, er hatte im Kampf seinen treuen Schneeleoparden verloren.
"Ohne meinen Partner stürze ich mich in keine Schlacht!" begründete er seine Entscheidung und ging geradewegs zum Greifenmeister.
"Wir übernachten hier und marschieren dann nach Duskwood." beschloss Eredon
Sie hatten ihr Lager etwas abseits der Stadt aufgeschlagen und alle schliefen, bis auf Eredon, der kein Auge zumachen konnte.
Er setzte sich auf und sah, dass noch Jemand am Lagerfeuer saß.
Kurzerhand stand er auf und gesellte sich zu dem Schlaflosen, der sich kurzerhand als Mileaos herrausstellte, der seine Schwerter polierte, das machte er des öfteren, es schien eine art Zeitvertreib für ihn zu sein.
Er sah in seine Augen und sah eine, für ihn, unendliche Lebenserfahrung, obwohl er für Menschliche Maßstäbe Jung aussah (und auch für Elfische), musste er schon sehr Alt sein, sein Kampfstiel mit den Schwertern zeugten von Jahrhunderter langen Perfektion.
Eredon viel wieder ein, was er ihn schon fragen wollte, als er sich Gestern ihren Trupp angeschlossen hatte.
"Warum trägst du ein Schild auf dem Rücken, obwohl du immer mit deinen beiden Schwertern kämpfst?"
Mileaos sah überrascht von seinen Schwertern auf und musterte Eredon eindringlich, dann sagte er:
"Als Lebensversicherung, man weis nie, wann man mal ein Schild gebrauchen könnte und ausserdem hat es mir so auch schon das Leben gerettet..."
Irgentetwas steckte noch dahinter, dass hörte Eredonherraus, also hackte er nach:
"Das ist immer so, doch da steckt doch mehr dahinter..."
Mileaos lehnte sich zurück und sah zu den Sternen hinauf, der Mond schien hell und das schien ihn noch nachdenklicher zu stimmen.
"Er hat mir das Leben gerettet, obwohl ich lieber hatte Sterben wollen..."
Eredon sah ihn verwirrt an.
"Meine Geliebte ist ins Mondlicht gegangen und ich wäre ihr gefolgt, wenn ich diesen Tag nicht das Schild getragen hätte.
Ich saß vor ihr auf ihem Nachtsäbler und sie wollte mich aus der Schlacht führen, da ich erschöpft war, ein Wurfspeer hat sie kurz darauf getroffen, er konnte meinen Schild nicht durchdringen, aber ihr hat es nichts mehr gebracht..."
Eredon war erschrocken, er hatte nicht gewollt, das er an alte Tragödien erinnert wurde.
Doch Mileaos lächelte gezwungen.
"Die Zeit heilt alle Wunden, glaub mir.
Und zehntausend Jahre sind eine lange Zeit zum heilen...
Ich habe die erste Schlacht gegen die Brennende Legion miterlebt und dort mitgefochten, ich habe gesehen, wie Illidan uns verriet, wie die Aspekte den Baum des Lebens schufen, wie der große Kontinent Kalimdor in Kalimdor und die Östlichen Königreiche zerbrach.
Und das alles ohne meine Geliebte, unendliches Leben kann ein Fluch sein..."
"Mit der zerstörung des Weltenbaumes seit ihr Elfen doch auch wieder Sterblich geworden!" sagte Eredon, der davon gehört hatte, er war bei der Schlacht um den Weltenbaum in Kalimdor nicht dabei gewesen.
"Ja das stimmt, doch auch ohne den Weltenbaum haben Elfen eine lange Lebensspane und zu dem Zeitpunkt war ich gerade erst zweiundzwanzig Jahre alt und erst mit der zerstörung des Baumes begann ich wieder zu altern.
Also ist mein Geist zehntausen und achtundzwanzig Jahre alt, mein Körper aber nur achtundzwanzig."
"Wie konntest du so lange Leben, jeder braucht ein Ziel vor Augen." sagte Eredon.
Mileaos nickte zustimmend und holte eine kleine Kugel herraus, die aus Aquamarin gefertigt zu sein schien.
Sie spiegelte das Licht des Feuers in allen erdenklichen Farben wieder.
"Mein Ziel war es, die Wiedergeburt von ihr zu finden..."
Das verwirrte Eredon, er hatte zwar schon von der Theorie der Wiedergeburt nach dem Tode gehört, doch es war unmöglich zu sagen, dass es sie wirklich gab.
"Viele Nachtelfen werden nach dem Tode wiedergeboren, meist in ihrer eigenden Familie, doch die Familie meiner Geliebten wurde bei der Schlacht komplett vernichtet.
Ich habe von meinem Bruder, einem Hochwohlgeborenden der ebenfalls in der Schlacht viel, einen Suchzauber gelernt.
Er ähnelt dem, die Bergbauer und Kräuterkundige erlernen, um Rohstoffe schneller zu finden.
Und mithilfe dieses Glücksbringers suche ich schon seit Jahrtausenden nach meiner Geliebten."
Er hielt die Kugel hoch, sie war so groß, dass sie gerade noch so in seine Hand passte.
Es war ein Glücksbringer, wie ihn viele Magiebegabte in der Nebenhand führten, um ihre Magie zu verstärken.
"Meine Geliebte war eine Priesterin der Elune." erklärte er.
"Und du suchst sie jetzt schon so lange?" fragte Eredon verblüfft.
Es war für ihn kaum Gedanklich zu erfassen, so lange zu Leben, geschweige denn sein ganzes Leben einer solch wagen Idee zu "opfern".
Doch erstens war er kein Nachtelf und diese hatten andere Mentalitäten und gefühl von Ehre und Liebe und zweitens würde er nach spätestens hundert Jahren fröhlich vor sich hin verrotten, er musste bis dahin viel erreichen, damit er es nicht auf einem allgemeinen Friedhof oder gar dem Schlachtfeld tat.
Mit diesen Gedanken im Kopf legte er sich wieder hin und schlief schnell ein.
*

*Marschbereit in Westfall*
"Wir marschieren los!" rief Lunastelle.
Die meisten sprangen auf und suchten ihre Ausrüstung zusammen, die sich mit der Zeit verteilt hatte, ein paar Streitereien und Kabbeleien um Aurüstungsgegenstände brachen aus, die Raikiv im Keim erstickte.
Ein paar Abenteurer, die noch zu Jung für diese Aufgabe waren, blieben zurück und ihr Trupp erregte auch aufsehen unter den Patroulien.
Die Banditen der Defias ließen sich nicht blicken, was auch gut für sie war, da sie es nicht mit einem, bis an die Zähne bewaffneten Trupp aufnehmen konnten.
Als sie die hölzerne Brücke überquert hatten, tauchten sie in das zwieliche Licht von Duskwood, die unnatürlichen Nebelschwaden überall und der Geruch von Verwesung und Tot machten den Aufenthalt hier schwer zu ertragen.
Silver spührte das Leiden der Natur und eine einzelne Träne des Kummers lief über ihre Wange.
Es war unnatürlich ruhig im Wald, ab und zu durchbrach das jaulen eines Wolfes die Stille, aber weitere Geräusche gab es nicht.
Sie wurden nicht aufgehalten, kein Untoter und kein Hordler (die hier oft gesichtet wurden) liefen ihnen über den Weg.
Den Außenposten der Nachtwache, die an der Kreuzung lag, wo ein Weg zum Schlingendorntal führte, ließen sie links liegen und marschireten direkt nach Darkshore durch.
Sie wurden dort herzlich empfangen, die wenigen dortigen Bewohner waren froh über jeden zusätzlichen Soldaten, da jetzt sogar eine kleine Armee einmarschierte wurden sie mit entsprechent offenen Armen empfangen.
Der Trupp quartierte sich im Gasthaus ein und die ersten begannen Alkohol zu trinken.
"Kein Alkohol, wir müssen Heute noch Kämpfen!" rief Raikiv in den Lärm.
Kaum einer beachtete ihn, einige grölten ihm zu, dass er sich nicht so haben sollte, ein richtiger Mann konnte auch mit zwei Promill noch Kämpfen.
"Lass sie, Eredon wird Heute nicht mehr kommen, wir übernachten Heute hier..." beschwichtigte Silver.
Raikiv nickte und ließ sich in einen Stuhl am Ofen fallen.
Sie setzte sich zu ihm und starrte wieder ins Feuer.
"Was siehst du dort, dass du immer so ins Feuer blickst?" fragte der Paladin nach einer Weile.
Nach einigen Momenten antwortete sie erst:
"Ich weiß es nicht, ich sehe eine große Schlacht und tot, ich weiß aber nicht, ob es die Zukunft ist, oder aber Visionen aus anderen Leben..."
>Nachtelfen sind ein seltsames Volk< dachte Raikiv bei sich, sprach es aber nicht aus, sondern folgte ihrem Blick, sah in dem Feuer aber nur das Feuer selbst.
Die Feier ging bis tief in die Nacht und erst spät legte sich der Letzte zur Ruhe.

Silver lag im Bett und schlief unruhig.
Sie hörte Schreie, Kampfeslärm und tobendes Feuer, doch sie konnte nicht einordnen, ob sie es nur träumte, oder es wirklich geschah.
Mit einem lauten Knall wurde ihre Zimmertür aufgestoßen und sie schreckte hoch.
Im Türrahmen stand Raikiv.
"Was ist hier los?" fragte sie, doch die Frage war unnötig, die Geräusche waren jetzt lauter und sie wusste, das sie nicht geträumt hatte.
Mit einem Satz war sie auf den Beinen und nickte Raikiv zu, dieser stürmte wieder aus dem Zimmer, damit sie sich schnell in ihre Ausrüstung werfen konnte.
Kurz darauf war sie schon am Treppenansatz angekommen und blickte sich mit offenen Mund um, das Erdgeschoss des Gasthauses, wo sie bis vor kurzem ausgelassen Gefeiert hatten war verwüstet.
Überall lagen erschlagende Untote herrum und sie sah auch einige aus ihren Reihen, die Untoten hatten sie wohl im Schlaf überrascht.
"Wir hätten ohne Eredon aufbrechen sollen!" fluchte sie lauthals und stürmte hinaus, wo die Hölle ausgebrochen war.
Überall waren Untote, Stormwind hatte sich bei der Menge der Gegner verschätzt, sie hoffte inständig, dass Eredon bald auftauchte, sie machte ihm keinen Vorwurf, wenn sie zu Jemanden Vertrauen hatte, dann zu ihm.
Weit hinten in der Menge der Untoten ragte eine Monstrosität herraus, ein Monstrum das aus mehreren Leichenteilen zusammengeflickt zu sein schien.
Raikiv stand schon im Gedränge und drängelte sich durch die Männer zu den Gegnern durch, das erste Skelett, das sich ihm in den Weg stellte wurde von einem Hammerschlag in tausend Stücke geschlagen.
Sie selbst nutzte die ersten Momente, um ihre Männer zu stärken, sie heilte einige und erfüllte sie mit der Macht der Natur.
Die Schlacht war zu unübersichtlich, um eine Prognose über den Sieger vorrauszusagen, aber es sah nicht gut aus, einige Soldaten der Nachtwache aus Darkshore halfen ihnen.

Eredon, Alwerich und der rest des kleinen Trupps waren noch in der Nacht aufgebrochen und waren in einem Gewaltmarsch nach Darkshore unterwegs, Eredons Gefühl sagte ihm, dass sie nicht länger warten durften.
Die Stille und die Dunkelheit im Wald war erdrückend, es war keine gute Idee, mitten in der Nacht hier herrumzuwandern, aber ihnen blieb keine Wahl.
"Eine letzte Biegung noch...." sagte Mileaos, der die Beiden aufgeholt hatte, die an der Spitze gingen.
Hinter eben genannter Biegung blieben sie reglos stehen und sahen die Schlacht.
Die Untoten waren gerade am verlieren, es standen nurnoch wenige Guhle und Skelette, aber eine große Monstrosität teilte wie ein Berserker aus und riss viele Männer in den Tot.
"Los, Los, Los!" rief Eredon, da alle wie angewurzelt stehen geblieben sind.
Sie lösten sich aus der starre und rannten los, doch sie benötigten etwas Zeit, um das Geschehen zu erreichen.
Die große Monstrosität holte aus und traf mit voller Wucht einen großen Draenei in dicker Rüstung, der weckgeschleudert wurde und durch eine Hauswand krachte.
Der Kraft eines solchen Monsters war kaum ein Kraut bgewachsen.
Ihre Magierin blieb stehen und schickte dem Monster einen Feuerball entgegen und auch die Hexenmeisterin begann mit ihrer unheiligen Aufgabe.
Mileaos, Eredon und Alwerich standen schon fast vor dem Monster, als sie sahen, wie es Silver seine Axt in die Seite trieb.
Eredon und Alwerich bedrängten das Monster, sodass es von der Druidinn ablassen musste und Mileaos schaffte sie schnell in Sicherheit, kurz darauf stand er an der Seite des Zwerges und des Menschen, um die Bestie entgültig zu besiegen.
Jetzt bedrängten Zehn Gegner das Monstrum, es konnte der geballten kraft nicht länger standhalten, mit einem lauten brüllen und einer schnellen Drehung bohrte sich eines der Wiederhacken bestückten Hacken in Mileaos Rücken, er schrie auf und wurde mitgerissen.
Es schlug wie wild um sich, sodass alle zurückweichen mussten und auch keiner konnte Mileaos helfen, der mittlerweile leblos an der Kette hing.
Ein großer Feuerschlag beendete das Leben der Monstrosietät und sie stürzte röchelnd auf den Boden, sie wurde sofort umringt und Mileaos untersucht, doch für ihn kahm alle Hilfe zu spät.
Aus einem Haus wurde der bewusstlose Paladin Raikiv geschleift, die Helfer hatten aufgrund der schweren Panzerung einige Probleme dabei, doch er würde es überleben.
Eredon war bereits bei Silver.
"Einen Heiler, schnell!" rief er in die Menge der Überlebenden, die jetzt langsam auftauchten.
Die sonst lebensfrohen Augen von ihr sahen müde aus und Blut rann aus ihren Mundwinkeln.
"Lass es - mir - kann man - nichtmehr - helfen." hustete sie.
"Bitte gebe mir nur ein Versprechen, mein Treuer Offizier..." sagte sie lächelnd.
"Was?" er kannte sie schon lange und sie zu verlieren war ein herber Schlag, er hatte sie nicht geliebt, es war eine andere art von Freundschaft zwischen ihnen gewesen.
"Bitte - lass die letzte - Bastion nicht - untergehen..." sie schloss die Augen und sämtliche Kraft verließ sie.

*Irgentwo in der Blutmythosinsel*
Es war ihr Kind, ein neues Kind der Draenei war geboren, sein Vater währe stolz, ihn zu sehen, wenn er nicht bei dem Absturz der Exodar umgekommen wäre.
Der Junge war stark und gesund, doch ihm fehlte noch ein Name...
Da viel ihr einer ein, irgentwie passte er zu ihm, sie wusste nicht warum, aber er passte:
"Mileaos" flüsterte sie und küsste ihn auf die Stirn.
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