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Morgentheater

GeschichteLiebesgeschichte / P12 Slash
Koji Nanjo Takuto Izumi
05.04.2007
05.04.2007
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Disclaimer: Nix gehört mir und nix Geld bekomme ich dafür.

Ein kurzes Intermezzo im Hause Nanjo-Izumi. Viel Spass dabei ö.Ö


Jeden Morgen dasselbe Theater und kein Ende in Aussicht. Warum! Warum nur? Genervt strich sich Izumi die Haare aus den Augen, warf die Bettdecke von sich und schwang die Beine aus dem Bett. Das heißt, er würde es gern tun, wenn da nicht ... wenn da nicht dieser riesige, muskulöse Arm wäre, der ihn auf der Matratze festhielt.
Jeden Morgen dasselbe und das nur weil er  so ein Morgenmuffel war. Verdammter Mist, warum musste er jedes Mal darum kämpfen zu seinem Morgentraining kommen zu können? Man, die Klammerei dieses Riesenbabys nervte total.
Jeden Morgen dieses Theater nur weil der Herr nicht alleine aufwachen möchte. „Koji! Lass los!“ “Hm?” Träge kam es undeutlich und verschlafen von Koji. „ Los, lass mich schon raus. Ich muss zum Training.“ Kojis einzige Reaktion bestand darin, Izumi an seine nackte Brust zu ziehen und die Nase zufrieden in dessen Haarschopf zu vergraben. Izumi strampelte abwehrend mit den Beinen.
Beruhigend begannen Kojis Finger über Izumis Körper zu gleiten. Sanft zeichneten sie Muster und Kreise auf dessen Haut und sandten wohligwarme Schauer durch seinen Körper. Izumis Strampeln wurde schwächer und nach und nach entspannten sich seine Muskeln. Regelrecht unfähig sich zu bewegen, begann Koji Izumis Nachgeben schamlos auszunutzen. Seine heißen Hände wanderten tiefer und verbrannten Izumis Haut. Dieser schaffte es nicht mehr die aufbrodelnde Leidenschaft zu kontrollieren.
Unter Kojis geschickten Händen erzitterte er und schloss resignierend die Augen. Koji hatte gewonnen – wiedereinmal. Wie von selbst wanderten Izumis Hände nach oben und gruben sich in Kojis lange Haare. Heißblütig presste er sich nun von allein an diesen riesigen Körper und reckte sich den streichelenden Händen Kojis entgegen. Wie ein Ertrinkender klammerte er sich an Kojis Nacken.
Dieser lachte heiser und voller Siegesgewissheit auf. Zärtlich knabberte er an dem schlanken, gebräunten Hals, den ihm Izumi unbewusst einladend darbot.
Gierig zog Koji eine feuchte Spur nach oben und berührte kurz dessen weichen Mund. Warm und eindringlich blickten seine ausdrucksvollen Augen Izumi an und dann eroberten seine Lippen zärtlich Izumis Mund. Seine Zunge strich verlangend über die fest verschlossenen Lippen und baten – wie es nur Koji vermochte - fordernd um Einlass. Aber sie baten dieses Mal und drangen nicht brutal vor wie so oft.
Der letzte Rest an Widerstand in Izumi erlahmte. Noch zögerlich öffnete er sich und kaum ertastete Koji den schmalen Spalt, stürmte er vor. Izumi stöhnte unterdrückt und lachte in den Kuss hinein. Was hatte er auch anderes von Koji erwartet? Es war schließlich Koji. Sein stürmischer, unnachgiebiger und leidenschaftlicher Koji, der sich nahm was er wollte. Wann er wollte.
Seine Hände umschlossen Izumis Gesicht und gaben diesem keinen Raum sich dem fordernden, heißen Kuss zu entziehen. Als ob Izumi daran einen Gedanken verschwenden würde. Auch wenn er sich anfangs immer noch nach Kräften wehrte, so forderte er – einmal in Fahrt gebracht – Kojis ganzes Selbst bei ihrem Liebesspiel ein.
Plötzlich drehte sich die Welt. Schwindlig vor Leidenschaft sah Izumi nun die Zimmerdecke vor seinen Augen und spürte das Seidenlaken unter seiner erhitzten Haut. Genießerisch räkelte er sich auf den kühlenden Laken, soweit Kojis enge Umklammerung eigene Bewegungen zuließen. Izumi seufzte auf.
Sein Körper erbebte unter dem Ansturm der Gefühle, die Koji in ihm auslöste. Zitternd öffnete er seine Augen und flüssiges Feuer traf Kojis Blick. Völlig gefangen von der Intensität in ihnen starrte Koji nur stumm auf Izumi herab. Ungläubig und glücklich zugleich seine erste Liebe endlich erobert zu haben, erwiderte er den Blick voller Liebe.
Langsam ergriff er Izumis Hände und zog sie über dessen Kopf nach oben. Buchstäblich gefesselt sah Izumi erwartungsvoll zu Koji auf, nicht im mindestens darüber beunruhigt, dass er sich nicht rühren konnte. Schwer senkte sich Kojis riesiger Körper auf Izumi und presste ihn tief in die Kissen. Ein Beben durchlief Izumi und genussvoll stöhnte Izumi in den neuen Kuss. Er mochte es wenn er von Kojis Gewicht geradezu erdrückt wurde. Dann fühlte er sich lebendig – und daheim.
Kojis Mund verließ Izumis Lippen und zog seine feuchten Spuren tiefer über geschmeidige Muskeln und warme Haut. Izumis Kopf sank in den Nacken und jegliches Denken wurde unmöglich. Er spürte nur noch Kojis leidenschaftliche Gier und die hochkochende Lust in ihm selbst. Jetzt gab es nur noch Koji und ihn. Ihn und Koji. Koji.
In seinem Kopf rauscht es und mit einem erstickten Schrei entfalteten sich seine weißen Flügel, die ihn hoch in den gleißenden Himmel trugen, wo er in lodernden Flammen mit Koji verging.

Uhm. Wärme. Unter seiner Wange spürte Izumi warme Haut und das Pochen eines schlagenden Herzen drang leise an sein Ohr. Warum blendete die Sonne so in den Augen? Das Zimmer lag doch nach Westen und nicht nach Osten hinaus? Blinzelnd riss er die Augen auf und schaute erschrocken auf den Wecker. Halb drei. Langsam ließ er sich zurücksinken und kuschelte sich erneut an Kojis Brust. Das Morgentraining hatte er wohl verpasst. Was soll’s, dachte sich Izumi und mit einem zufriedenen Lächeln schloss er die Augen.
Koji sah kurz auf, blickte seinen geliebten Izumi an und zog ihn enger an sich, ehe auch er beruhigt wieder einschlief, die Arme beschützend und fest um ihn gelegt.
Seinen größten Schatz unerbittlich und gnadenlos festhaltend.



The End ^^
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