Unbreakable

von KeylaXero
GeschichteAllgemein / P18
31.03.2007
20.09.2007
30
75601
 
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
Danke erstmal, für die Reviews, es freut mich, dass euch die Story gefällt!

@cEc: Ich freu mich, dass sie dir gefällt, ja du hast richtig verstanden, sie sind noch nicht zusammen. ;)

@CrAzY GiRl: Mich freut es, dass dir meine Storys gefallen, ich hoffe, ich kann auch in Zukunft von dir, Reviews, lesen :)

@Thomste: Danke! Genau, Izzy muss man einfach mögen! :D  Hier geht’s nun weiter

@Angels Voice: Ebenfalls, danke! Freut mich, dass du auch diese Story hier liesst. :D Dann hab  ich ja nun bald einen weiteren Fan, .. ;)

@Honey: Danke! Ich beeil mich schon , ;) ^^ Hier kommt der nächste Teil! :)






Unbreakable


Kapitel 2







In a perfect world
This could never happen
In a perfect world
You’d still be here
And it makes no sense
I could just pick up the pieces
But to you
This means nothing
Nothing at all


(Simple Plan – Perfect World)





Als ich den Abwasch in die Spüle gestellt hatte, und gerade noch den letzten Teller reinstellen wollte, spürte ich eine Hand, die über meine Haut strich, die gerade noch zu sehen war. Und dann über den String, der leicht hervorsah, da ich mich leicht gebückt hielt. Ich drehte mich mich um, und sah ihn Izzy’s grinsendes Gesicht. Es war ja klar, dass er das war, wer sonst, wenn nicht er? Ich setze meinen Kopf schief und lächelte ihn an. „Na, alles klar?“
„Klar, wie Kloßbrühe, Sweatheart!“, grinste er zurück.  Ich musste einfach lachen. Das war typisch für ihn, dass er solche Anspielungen machte. Auch dass er mich Sweatheart nannte. Eigentlich hiess ich ja Ines, aber die meisten hatten sich hier, für mich, Kosenamen ausgedacht. Wobei Freaky Ines, bei weitem, nicht der einzige war.
„Na, wie wärs jetzt mit einem Film?“, fragte er mich nun, und ich nickte. „Darf ich raten? Ein Horrormovie?“ Izzy zwinkerte mir zu und lächelte: „Genau! Wie du das nur erraten hast!“, er strahlte bis über beide Ohren. Nun, wie ich das erraten hatte? Ganz einfach, wir standen beide auf Horror Filme, ausserdem, waren Horror Filme, fast das Einzige, was wir hier besaßen, klar gab es auch andere, doch Horror Filme, waren es wohl am meisten. Wir fanden sie einfach interessanter, als irgend so ein langweiliger, Schnulzen Film, bei dem man von Anfang an wusste, was geschah. Es war doch immer das Gleiche, entweder, waren es Freunde, und sie verliebten sich, dann hatten sie ein Problem, sie waren schliesslich Freunde. Oder es ging, so wie eigentlich immer, um eine wette. Wie bescheuert, und dann verliebten sie sich ständig, und es gab wieder ein Problem. Wie langweilig, war das denn? Man wusste was passiert, ausserdem wurde ich gerne überrascht.
„Ok, such dir einen aus, ich geh mich noch kurz duschen, ok?“, er sah mich fragend an, und ich nickte. Izzy lief zur Küche hinaus, und ich machte nun die Abwaschmaschine an, um mich gleich danach ins Wohnzimmer, zu begeben.
Ich ging vors Regal und schaute mich nun um, doch die Auswahl war nicht gerade leicht. Ich schaute mich um, und ohne das ich es wollte, driftete ich, in eine andere Welt ab.
Meine Gedanken hingen an einer ehemaligen Kollegin, die mich betrogen, und belogen hatte. Wie konnte man sowas nur tun? Wieso, um alles in der Welt belügt man andere Mensch, warum verletzt man sie? Diese Worte, gingen mir immer wieder durch den Kopf. Ich verstand nicht, wie man sowas tun konnte. Warum konnte man nicht einfach in frieden, miteinander leben? Doch irgendwie, schien das nicht möglich zu sein. Die ganze Welt, insbesondere Frauen, schienen mich einfach zu hassen. Ich wusste nicht warum, und wieso, ich wusste nur, dass es so war. Und egal was passierte, ich verlor immer alles in der Welt.
Am Ende, stand ich immer ohne Freunde da.
Einige Tränen kullerten über meine Wangen, und ich hoffte inständig, dass mir dies, diesmal, mit Izzy nicht passieren würde.
Plötzlich spürte ich eine Hand, auf meiner Schulter, und ich drehte mich um. Ich blickte direkt in Izzys Gesicht. Ich versuchte kurz, die Tränen beiseite zu wischen, doch Izzy hatte sie schon längst bemerkt.
„Hör auf damit.“, flüsterte er mir zu. „Vergiss sie, das bringt alles nichts!“
Ich versuchte, ein Ja, heraus zu bringen, doch stattdessen, kullerten mir nur Tränen herunter. Ohne etwas zu sagen, nahm er mich in den Arm, und streichelte sanft meinen Rücken. „Warum?“, brach es nun mit Tränen erstickender Stimme, aus mir heraus. Izzy sagte kein Wort. Er lauschte nur. Nicht mal er, wusste eine Antwort darauf.
“Das sind Menschen, Süsse. Sie haben keine Ahnung!“, flüsterte er mir nun wieder zu. Doch selbst dieser Satz, brach die Tränen wieder aus mir heraus. Alles schmerzte so sehr, ich hatte alles verloren. Jedes Mal, wenn ich jemandem vertraute, wurde es missbraucht. Ich fragte mich, wie es dieses Mal, wohl weitergehen, sollte. Ich wollte ihn nicht verlieren, und schon gar nicht die anderen Jungs. Sie waren meine Freunde, meine Familie, alles was ich hier bessas, bestand aus ihnen. Jay, Richie, Chris, Mikel und auch Izzy, waren das einzige was ich besass. Vielleicht noch Candra, Richie’s Hund, der mir hinterher lief, wann immer er mich sah. Was daran lag, dass ich mich um sie kümmerte, wann immer ich konnte, wenn Richie keine Zeit hatte. Doch das war es auch schon.

Izzy lies mich sanft wieder los, und ich hatte mich ein wenig beruhigt. Meine Tränen waren getrocknet, und er sah mich nun, mit seinen braunen Augen an, so wie er immer tat. Sie leuchteten und strahlten die Volle wärme aus. Man fühlte sich somit gleich geborgen, und geliebt, es war etwas wundervolles, als ob man in Engelsaugen blicken würde. Obwohl er kein Engel war.
„Alles wieder ok?“, seine Augen hatten die wärme nicht verloren, er sah mich jedoch mit einem fragenden Blick an, und ich nickte. „Alles ok.“, flüsterte ich ihm nun zu. „Ich bin gleich wieder da, ja? Nur noch einen Moment.“, hauchte er mir zu, und gab mir noch einen Kuss, auf meine Wange, bevor er wieder durch den Durchgang verschwand.
Ich sah nur einen kurzen Moment, in die leere, durch den Durchgang, der das Wohnzimmer, mit dem Gang verbindete, wodurch man, durch zum Rest des Hauses, gelang.
Bis ich eine x-beliebige DVD aus dem Regal nahm, und sie auf den Tisch legte. Erschöpft lies ich mich aufs Sofa sinken. Es war Orange. Ich hatte damals, einen kleinen Schreck gekriegt, doch ich wusste ja, dass es Orange war. Es war verrückt, doch zur selben Zeit, einfach fantastisch, es war halt einfach typisch Izzy. Und das gefiel mir hier in der Wohnung so. Es war alles typisch Izzy, ganz nach seinem Geschmack, und das gefiel mir so. Klar, es hingen auch Sachen von mir, hier herum, doch es war im großen und ganzen, einfach verrückt, und das war das tolle daran.
Ich hätte es fast nicht mitgekriegt, wenn es nicht so still hier im Haus gewesen wäre, doch es hatte so eben an der Tür geklingelt. Ich wusste nicht, wer dies nun sein konnte, und normalerweise, war es nicht meine Aufgabe, die Tür zu öffnen. Man wusste nie, wer an der Tür war. Doch ich ging trotzdem in den Gang, und näherte mich langsam der Tür.
Doch mein Schreck, linderte sich, als ich durchs Guckloch sah.
Erfreut riss ich die Tür auf. „Was tust du denn hier!?“, ich grinste ihn bis über beide Ohren an, da ich ihn schon länger nicht mehr gesehen hatte. Es war Chris, der hier mal wieder vor der Tür stand, und um einlass betete. „Ach, mir war gerade langweilig und, ... ich war in der Gegend!“, grinste er zurück, und tat so, als ob er gerade eben durch zufall, an der Tür geklingelt hätte. Ich schüttelte lächelnd den Kopf und liess ihn hinein.
„Wo ist denn Izzy?“, fragte er mich, als er gerade eben, seine Schuhe auszog. „Der ist noch kurz im Bad, denk ich, hatte sich gerade eben geduscht!“, antwortete ich ihm nun. „Er sollte gleich hier sein!“
Ich begleitete ihn mit ins Wohnzimmer, wo er sich auf die Couch setzte, und ich mich gleich neben ihn.
„Und, wie läufts?“ Chris sah mich verwundert an, doch ich schüttelte mit dem Kopf. „Immer noch das selbe!“, seufzte ich. Ich konnte ebenso ein Seufzer von ihm hören, und sah zu ihm hinüber, und konnte gerade noch sehen, wie er sich fallen liess.
Er war einer der wenigen, der wusste, was Sache war. Nichtmal Richie hatte kapiert, was lief. Obwohl ich es ihm schon ein paar Mal, erklärt hatte. Er schien diese Deutungen, die ich machte, nicht zu verstehen, er dachte bloss, dass ich Izzy lieber mochte, als ihn. Er verstand aber nicht wirklich, was ich damit meinte. Aber Chris schien als Einziger, sofort gemerkt zu haben, dass ich mehr, für Izzy empfand, als nur Freundschaft. Wir hatten ein gutes Verhältnis und er war sowas, wie ein guter Freund für mich, ich konnte über vieles mit ihm reden. Er war auch der Einzige, dem ich meine Gedanken über Izzy anvertraute.
„Wird schon! Ganz bestimmt!“, versicherte er mir nun wieder, und sah mich mit seinem üblichen ernsten Blick an, der trotzdem sehr vertraut und ehrlich wirkte. Ich war dabei aber nicht so sicher. „Wenn du meinst!“, seufzte ich nun und liess den Kopf hängen.
Ich konnte seine Hand spüren, wie er sie auf meine Schulter legte, und sah zu ihm. „Du hast es bis hier hin geschafft, also schaffst du es auch noch weiter!“, er sah mich hoffnungsvoll an, und ich nickte. „Ich hattet also vor einen Film zu schauen.“, er nahm die DVD, die auf dem Tisch lag, in seine Hände und betrachtete sie intensiv. Er zog eine Augenbraue hoch, und sah mich komisch an. „Ich kann eure Vorliebe für Horrorfilme, immer noch nicht teilen!“, er schüttelte dabei, unverständlich den Kopf.
„Ich denke das wirst du auch nie, kleiner Stinker!“ Izzy kam gerade eben ins Wohnzimmer und grinste Chris schief an. „Ach, weißt du, ich stehe mehr auf andere Filme, wenn ich mich erschrecken möchte, dann stell ich mir besser dich selbst vor!“, neckte er ihn nun zurück.
„Ich werde eure Witze nie verstehen, oder, was daran so witzig sein soll. „Das sind nur kleine Späße, unter freunden!“, lächelte mir Chris entgegen. „Wenn du meinst!“, ich zuckte mit den Achseln, und liess mich ins Sofa fallen.
„Seit wann bist du denn hier, ich hab dich gar nicht kommen hören?“, Izzy sah Chris nun verwundert an, und gab ihm einen Handschlag, zur Begrüßung, und setzte sich neben ihn. „Ich bin gerade eben gekommen. Klar hast du davon nichts mitgekriegt, da du auch im Bad warst!“, versuchte Chris ihm jetzt verständlich zu machen. Klar!“, zwinkerte nun Izzy, und nahm nun die Dvd in die Hand, die zuvor Chris in der Hand hatte. „Texas Chainsaw Massacre!“, grinste er über beide Ohren. „Den wollt ihr nicht wirklich sehn?“, Chris verzog, leicht angewiedert das Gesicht. „“Ach, Stinker. Du kannst dich ja wieder verziehen. Ein Mann ist hier sowieso zu viel!“, er sah mich  nun an, und grinste schelmisch. Chris sah nun von Izzy zu mir, und sein Blick änderte sich in einen ziemlich Vielsagenden, als ob er gerade einen grandiosen Einfall hätte, und lächelte. „Achsoo, .. ich versteh schon!“ Ich schüttelte energisch den Kopf. „Hey, deine Gedanken, behältst du besser für dich, kleiner!“, grinste ich nun, und schubste ihn leicht an, wobei wir dabei gleich alle in ein Lachen verfielen. „Ich würde diese Gedanken, aber ziemlich gerne erfahren!“, grinste Izzy nun wieder, und seine Augen wurden dabei grösser. Er sah nun Chris verwundert, und grinsend an. „Das kann ich dir sofort glauben, du denkst auch immer nur an das eine!“, Chris schüttelte lächelnd den Kopf.
„Wo sind Mikel, und die anderen?“, fragte ich nun an Chris gewandt, der mich daraufhin ansah. „Keine Ahnung.“, und zuckte dabei mit den Achseln. „Ich weis schon!“, lachte nun Izzy. „Er reißt Frauen auf, so wie immer, wenn er mal frei hat!“  Ich verdrehte die Augen. Das war typisch. Klar Mikel war einer der ersten der in Clubs ging, um abzufeiern, und ein Mädel kennen zu lernen. Wobei es meistens nicht bei einer blieb, doch Izzy war da nicht anderst. Zumindest, bevor er auf mich gestoßen war. Wir waren nun öfters hier bei ihm, und hatten hier, unsere eigene kleine Party, wenn man das so nennen konnte. Aber auch wir gingen ab und zu in Clubs, wobei ich dies gerne vermied, zumal dann verwunderte Blicke auf mir lagen, und mich keiner kannte. Bis jetzt war ich einfach irgendeine gute Freundin von Izzy und Chris gewesen, und ich gab mich damit zu frieden. Obwohl ich von Izzy mehr als nur eine gute Freundin sein wollte, aber ich versuchte mich, mit dem zufrieden zu geben, was ich hatte. Ich hatte Izzy, als guten Freund, also wennschon etwas.
Ein anderer Grund war der, dass ich nicht gerade besonders erpicht darauf war, Izzy mit ein oder 2 Mädels, knutschend in der Ecke zu finden. Nicht dass es mich störte. Oke, wenn ich ehrlich war, störte es mich besonders. Es gab mir immer einen Stich, und zeigte mir, dass er nicht mir gehörte. Aber damit musste ich wohl leben. Dafür war ich das Mädel an seiner Seite, eine gute Freundin, und manchmal sogar mehr, was seine Anmachungen anbetraf, und seine Bemerkungen, die er immer fallen liess. Einerseits liess er es sich nicht nehmen, zu zeigen, dass er mich süss, und heiss fand, andererseits, war es das auch schon.
Plötzlich riss mich Chris aus meinen Gedanken. Seine Hand wedelte vor meinem Gesicht herum, und Izzy kniete besorgt vor mir. „Süsse, geht’s dir gut? Alles in Ordnung??“, Izzy klang sehr besorgt, und so sah er auch aus. Verwundert sah ich abwechselnd zu Izzy, und Chris, der mich ebenfalls, besorgt ansah, doch weniger, als Izzy. Da er wahrscheinlich wusste, warum ich gerade so abwesend war.
„Äh, ja mir geht’s gut, keine bange, ich lebe noch!“, versuchte ich sie nun zu beruhigen. „Du bist dir sicher?“, hackte Izzy nochmal nach. Ich nickte. „Ja, Süsser, mir geht’s gut!“ Izzy zuckte mit den Achseln, und gab ein oke von sich. Seine Hände lagen jedoch nach wie vor auf meinen Knien, und er musterte mich. Er wusste, dass mich dieser Blick total nervös machte. Wen denn schon nicht?
„Also, wir hatten uns gerade eben dazu entschlossen, Party zu machen.“, gab Chris nun von sich. „Ihr meint, ihr wollt weg?“, enttäuscht sah ich ihn an. Er wusste ich wollte nicht in so einen Club, wo ich sowieso wusste, was dann geschah. Izzy nickte. „Genau, du kommst doch mit oder?“, sein Blick, lag fragend auf mir, doch ich schüttelte den Kopf.