Unbreakable

von KeylaXero
GeschichteAllgemein / P18
31.03.2007
20.09.2007
30
75601
 
Dieses Kapitel
33 Reviews
 
 
 
Hier mal wieder eine Story von mir!

Freue mich wie immer über Reviews, ich beisse nicht, und kann kritik vertragen, man hat nie ausgelernt. Also immer her damit!





Unbreakable

Kapitel 1







Ich trat gerade in die Wohnung, die ich und Izzy zurzeit besaßen. Und mich erwartete genau das, was ich dachte. Ein wundervolles, kleines, Chaos. Etliche Mützen lagen verstreut auf der Komode, vor dem Spiegel, die hier im Gang war. Izzy hatte sich wohl mal wieder, nicht entscheiden können, welche er denn nun anzieht.
Und bei Kurzem betrachten, sah ich auch, welche er gewählt hatte. Normalerweise, war meine Mütze, auf der ein US5 prangte, hier auf der Komode, doch heute nicht. Ich trug genauso mit vorliebe, Caps wie er, doch trug ich sie nicht immer, ich hatte nur wenige, die ich anzog, und eine davon war meine US5 Mütze. Nicht weil ich Izzy damit zeigen wollte, dass ich seine Musik toll fand, das wusste er. Ich fand sie passend, und es war meine erste die ich jeh angezogen hatte, da ich vorher Mützen nie anzog.
Ich streifte die Schuhe von meinen Füssen, und schüttelte den Kopf.
Ich machte mich gerade auf den Weg zur Küche, um den Einkauf dort hin zu bringen, und zu versorgen.
Da mal wieder an der Zeit war, unseren Kühschrank zu “füttern“, was aber nicht so einfach war, da Izzy mit Vorliebe Amerikanisches ass.
Doch zum Glück nicht nur, er hatte meine Kochkunst zu schätzen gelernt, und freute sich bei jedem Essen, dass es gab, wenn er vom Training, den Shootings, oder sonstigem nach Hause kam.
Er war meistens erschöpft, was mir verständlich war, doch er schien manchmal nie zur Ruhe zu kommen. Manchmal hatte ich das Gefühl, er hatte eine nachladende Batterie in sich, die sich auflud, wann immer es denn nötig war.
Ein Grinsen huschte mir übers Gesicht, als ich daran dachte, welchen Mist er immer anstellte. Er war schon ziemlich durchgeknallt, aber aus dem Grund liebte ich ihn ja so. Und darum verstanden wir uns wahrscheinlich besser, als sonst jemand. Ich war wohl genauso verrückt wie er, doch ob ich ihn jemals übertreffen würde, war mir fraglich.
Ich nahm mir etwas zu trinken, von dem ich noch einen Schluck nahm, ehe ich mich auf den Balkon begab, um dort eine zu rauchen.
Ich wusste nie genau, wann er nach Hause kam, da dies ja unterschiedlich war, doch ich hörte und wusste es jedes Mal, bevor er auch nur mit dem Wagen unten heranfuhr. Er nannte es sowas, wie, weibliche Intuition, doch ich wusste, dass es etwas anderes war. Er neckte mich jedes Mal, damit, wenn ich wusste was vorsich ging, obwohl niemand was gesagt oder getan hatte, aber so war ich nun mal. Auch war es eine von meinen persönlichen Eigenschaften, Menschen schon vorher zu kennen, bevor ich überhaupt richtig mit ihnen gesprochen hatte, so war es auch damals mit Izzy.
Meine Gedanken drifteten zurück. Ich hatte vergessen, wie lange ich nun schon bei ihm wohnte. Ich hatte ihn durch eine gute Freundin kennen gelernt. Mein Leben war früher nicht gerade Sahne, aber ich hatte es überstanden. Und dadurch wurde ich direkt zu Izzy geführt, der mich bei sich aufnahm, und mir helfen wollte, wieder etwas richtiges zu machen, und mich selbst wieder zu finden. Obwohl er mich nur kurz kannte, schien er genauso von mir überwältigt zu sein, wie ich es war, als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Es klang wirr, und nicht real, jedes Mal, wenn ich daran dachte.
Doch so war es passiert, und jetzt war ich hier, und lebte mit ihm. Und tausende von pubertierenden Weibern, würden mir wohl wahrscheinlich liebend gern, den Hintern aufreißen, wie man so schön sagte. Doch zum Glück hatten sie mich noch nicht in ihre Hände gekriegt, und darum war ich auch sehr froh, denn ich wollte mir nicht vorstellen, was passieren würde. Ich würde in der Luft zerfetzt werden, und die Medien würden mich zerfleischen, und mich zu Izzy’s Freundin machen. Die war ich aber gar nicht.....

Doch bis jetzt war ich noch unentdeckt, und ich fand das auch gut so.
Ich hatte Izzy gesagt, ich mochte es nicht so sehr, wenn mich jeder kannte, ich mochte es viel lieber, wenn ich durch die Strassen gehen konnte, ohne dass mich jeder anstarrte, denn das mochte ich schon früher nicht. Keine Ahnung, warum, aber man hatte, mich schon immer angestarrt, manchmal fragte ich mich, ob ich wohl ein Alien war, doch bei dem Gedanken schüttelte ich grinsend den Kopf.
Ich hörte plötzlich einige Pfiffe, auf die ich aufmerksam wurde. Sie kamen von oben. Verwundert rückte ich ein wenig vor und reckte meinen Kopf nach oben. Ich blickte direkt ihn Richie’s Gesicht, der mich anstrahlte. „Hey, Sexygirl! Na wie geht’s?“ Ich musste bei diesem Satz einfach lächeln, und verdrehte die Augen. Er wusste, dass ich Sexygirl, nicht so gerne mochte, doch so war er einfach. Doch es war mir allemal lieber, als sonst irgendeinen Kosenamen. „Mir geht’s gut, Danke und selbst? Wieso bist du schon zu Haus, und wo bleibt Izzy?“, fragte ich ihn verwundert. „Der kommt auch gleich, ich hab mir ein Taxi genommen, da ich früher gehen konnte.“, gab er mir nun zu verstehen.
Ich sah ihn mit gehobener Augenbraue an. „Na gut!“, er drehte kurz seinen Kopf, und sah mich dann wieder an. „Ich hatte einen Schwächeanfall, und ich wurde kurzerhand von Shooting befreit.!“, sagte er nun seufzend. Also hatte ich doch recht. Normalerweise, war es nicht üblich, dass er früher hier war, eigentlich kam er immer mit Izzy, der sie hier herfuhr. Außer es ging Richie nicht gut, oder seine Mutter kam zu Besuch. Das geschah manchmal,  sogar mehrmals im Moment, manchmal aber auch eher selten. Es kam wohl eher darauf an, wann sie Zeit hatte, und wie der Terminplan, von Richie aussah. Izzy’s Mom, hatte ich dagegen, hier noch nicht gesehen, was aber daran lag, dass ich ja so lange, noch gar nicht hier war. Ich hatte sie aber schonmal am Telefon gesprochen, sie wirkte sehr nett, was aber denke ich , üblich bei ihren Müttern war.
Ich drückte die Zigarette aus, und widmete meine Aufmerksamkeit, dann wieder Richie.
„Kommst du heute wieder runter?“, fragte ich ihn nun, da ich wissen wollte, ob er heute wieder bei uns ass, da ich meistens für beide, oder für uns alle drei kochte. Doch Richie schüttelte den Kopf. „Meine Mom kommt nachher gleich noch!“ Ich nickte kurz.
Das hatte ich schon fast vergessen. Heute war Richie’s Mom wieder hier. Scheint mir fast so, als ob sie gewusst hätte, dass ihr kleiner mal wieder einen Schwächeanfall hatte, und dabei musste ich einfach grinsen. Das nannte man dann wohl, mütterlicher Instinkt.
Richie jedoch, mochte es gar nicht, wenn man ihn Kleiner nannte, er hasste es, und ich konnte ihn gut verstehen, doch aus anderen Gründen. Er wurde so genannt, weil er der Jüngste war. Und mich nannte manch einer so, da ich nicht gerade die grösste war. Mit knapp 1,55 war ich recht klein gewachsen, und man hatte mich schon öfters nach meinem Ausweis gefragt, da ich auch viel Jünger aussah.
Das brachte mich jedes Mal zum Rasen, weil ich es tierisch hasste, wenn das Passierte, ich wurde, dieses Jahr schliesslich 21. Ich dachte mir so manchesmal, diese Bitch, oder diesen Idioten, der mich dies fragte, würde ich jetzt nur liebend gern den Hals um drehen, und sie angiften.
Aber ich reichte jedes Mal, ganz brav, den Ausweis, und tat so, als ob nichts wäre. Doch wenn Blicke und Gedanken töten könnten, wäre da wohl schon so manch einer gestorben, aber ich war froh, dass es dann doch nicht so war.
„Dann noch schönen Abend! Vielleicht lässt du dich ja mal blicken?“, rief ich ihm noch, kurz zu, bevor ich vorhatte, in die Wohnung zu gehen. „Geht klar!“, nickte er. „Machs gut, Sexygirl!“, konnte ich gerade noch hören, bevor ich die Türschwelle übertritt, und die Tür hinter mir schloss.
Er konnte es einfach nicht lassen. Manchmal hatte ich ihn darum schon angeschrien und war Ausgerasten, wobei mich Izzy schon manches Mal, zurückhalten musste. Manchmal waren es auch die anderen, obwohl sie sogar vor mir manchmal Angst hatten, doch nicht Izzy.
Das war eine Eigenschaft, die ich und Izzy teilten. Wir hatten, ziemlich heftige, Gefühlsschwankungen, von einer Extase zur anderen, was manchmal sehr heftig, und explosiv sein konnte, nicht nur, was die Wut anbetraf, auch andere Dinge.
Doch ich versuchte mich nun darauf zu konzentrieren, was ich denn nun kochen sollte, denn ich hatte mal wieder keinen blassen, und Izzy würde wohl gleich zur Tür reinkommen.
Doch ich entschied mich, nach langem überlegen, Spaghetti und Salat zu machen, damit müsste er sich heute wohl zu frieden geben.
Wobei es wohl nicht so sein würde. Wir hatten schon öfters Pizza bestellt, oder was vom MC Donalds geholt, obwohl es meistens schon spät abends war, was uns aber nie störte. Wenn wir Hunger, oder Lust auf was hatten, dann wollten wir es auch, und da kümmerte uns die Zeit herzlich wenig.
Wobei Lust, bei mir auch andere Gedanken, hervorbrachte, doch ich versuchte sie weg zu drängen, und setzte den Topf mit Wasser auf.
Wobei ich auch gleich einen zweiten hervorholte, um mich, um die Sauce zu kümmern, die ich immer selber machte. Ich mochte die fixfertigen nicht, da sie so künstlich schmeckte. Und wenn ich Spaghetti Bolognese wollte, sollte sie auch nach was schmecken, und nicht nur nach, rein gar nichts. Und Izzy sah das zum Glück genauso.
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass Izzy gleich reinkommen würde doch dem war nicht so. Ich schaute immer wieder auf die Uhr, da ich mit der Zeit nervös wurde. Doch immerhin, hatte ich in der Zeischenzeit, noch genügend Zeit, mich um das Essen zu kümmern.

Plötzlich fiel die Tür nach einiger Zeit, knallend ins Schloss, und ich hörte, wie im Gang, Schuhe, herumgeschmissen wurden, und wie ein wütender Izzy, in die Küche hineinkam, und mit voller wucht und Wut, die Mütze auf den Boden schmiss. Doch als ob das noch  nicht genug gewesen wäre, trampelte er auch noch darauf herum, und kickte sie in eine Ecke. Ich wusste schon, warum er wieder so wütend war.
Er setzte sich auf den Stuhl, an den Tisch, wo er aber auch gleich wieder zornig aufstand, und sich eine Zigarette ansteckte. Ich nahm noch schnell die Sauce vom Herd, und marschierte zur Mütze, die nun verkrüppelt in der Ecke lag.  
„Meine arme Mütze.“, gab ich gequält von mir, und strich sanft über sie, um sie wieder in Ordnung zu bringen. „Sie kann nichts dafür das diese Idioten, mal wieder kein Verständnis für dich hatten!“, entgegnete ich ihm nun, doch es beruhigte ihn kein bisschen. Genervt zog er an der Kippe, und stiess den Rauch, durch seine Nase wieder aus.
Seufzend sah ich ihn an, ich schritt auf ihn zu, und setzte ihm die Mütze wieder auf. „Wer war es diesmal, Mark, Mike? Oder irgendein anderer Futzi?“, fragte ich ihn nun neugierig. „Frank!“, gab er nun genervt von sich. „Wieso kann mich dieser Typ nicht einfach in Ruhe lassen? Es kann ihm doch am Arsch vorbei gehen, was ich tue, oder lasse. Ganz zu schweigen, was ich anziehe!“ Izzy gestikulierte genervt, mit den Händen in der Luft herum, und holte sich einen Aschenbecher. Normalerweise, rauchten wir nur selten in der Wohnung, doch es kam auch manchmal vor.
Ich strich ihm sanft über seine Schultern, und sah mitfühlend an. „Ach lass ihn doch, vergieß ihn erstmal! Er hat doch nicht die geringste Ahnung von dir, du solltest dir von ihm, nicht deine Laune vermiesen! Ausserdem, ist das deine Karriere, und dein Traum, und er soll seinen verdammten Arsch da gefälligst raushalten! Und jetzt Essen wir lieber, sonst wird es kalt! Wir können uns nachher einen gemütlichen und tollen Abend machen, wo uns kein Frank stört, oder herumnörgelt, ok?“, liebevoll sah ich ihn an, und bei diesen Sätzen, schien er sich wieder zu bessern.
Er drückte mir einen Kuss auf die Wangen, und drückte die Zigarette aus.
Ich war erleichtert, darüber, dass er sich nun Scheins beruhigt hatte, und machte mich nun daran, noch schnell den Salat zu machen, währen Izzy Teller hervor holte, und den Tisch deckte.
Ich war wohl auch die Einzige, die so nah an Izzy rankam. Niemand getraute sich sonst an Izzy heran, wenn er mal wieder einen Wutausbruch hatte, nur äußerst selten. Da er noch aggressiver wurde, wenn man was zu ihm sagte. Sie sagten auch meistens das Falsche, das war mir klar. Ich versuchte es meistens auf eine andere Art und Weise.
Ich setzte den Salat auf den kleinen Tisch, und setzte mich hin, da sich Izzy schon daran machte, die Spaghetti in die Teller zu füllen, und auch gleich Sauce drauf kippte.
„Guten Appetit!“, wünschte er mir noch, als er sich hinsetzte, und mich, mit seinem Glas in der Hand, wo Cola drin war, an lächelte. Er trank daraus, und machte sich dann ans Essen, so wie ich es auch tat.
„Was hatte denn Frank überhaupt dort zu suchen?“, fragte ich ihn nun, nach einer Weile,  neugierig, aber vorsichtig.
„Ach!“, gab er mürrisch von sich und versuchte dabei den Rest, den er im Mund hatte, zu kauen und herunterzuschlucken. „Keine Ahnung!“, sagte er und zuckte dabei mit den Achseln. „Hatte wohl ein Gespräch, mit Mark und Mike.“ Ich gab mich damit zu frieden, und machte mich wieder an mein Essen. Frank konnte ihn noch nie so richtig leiden, wobei ich ihn dabei nicht so richtig verstand. Was konnte man denn an Izzy, nicht mögen? In Gedanken, schüttelte ich den Kopf, und machte mich gleich daran, mir noch ein wenig, Salat, auf den Teller zu schöpfen.
Izzy schien sich beim Essen ein wenig zu beruhigen. Er wirkte schon viel entspannter, und ich konnte so langsam auch wieder sehen, wie seine Mundwinkel zuckten, fast so, als wollte sein Mund endlich wieder Lächeln.