The murderous time from former times

GeschichteRomanze / P6
Kohta Mayu Nana (Nr.7) Nyu/Lucy Yuka
10.03.2007
10.03.2007
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[Das sind die Gedanken der mörderischen Aki xD]


~Insel nahe Kawasaki, 9.00 Uhr~

Die Türen geschlossen. Draußen regnet es. Überall sind Ketten, an denen ich gebunden bin. Und ich weiß jetzt schon, ich werde wohl niemals wieder die Welt da draußen, je erblicken können...
Mein Kopf tut so weh. Ach ja, mir hatte doch einer auf den Kopf geschlagen. Und jetzt ist an der Stelle eine große Narbe. Nie werde ich sie vergessen können...
Schon morgen soll alles vorbei sein? Ich bin doch erst 15 Jahre. Bin ich wirklich so schlimm, dass sie mich in der Öffentlichkeit hinrichten wollen? Habe ich so viel angestellt?
Jedoch, alle die ich getötet habe, haben es auch verdient zu sterben. Auch selbst, wenn ich jetzt sterben sollte, war mir das alles wert. Sie sollten sich fürchten, was sie taten, sie sollten ersticken, was sie taten, sie sollten um ihr Leben betteln, was sie taten. Doch nichts hielt mich davon ab, zu tun, was ich zu tun hatte.
Mein Auftrag ist noch nicht zu Ende... Ich werde ihn zu Ende führen. Egal, wer oder was sich mir in den Weg stellt.
“Hey, sieh mal, es scheint, als ob sie aufwacht.” ,sagt jemand, doch diese Stimme erkenne ich nicht. Sie ist mir nicht bekannt. Sie ist auch irgendwie sehr leise. Wie war sie denn hier reingekommen? Achso, das klacksen, was ich erst hörte, war wohl die verschlossene Tür... Jetzt weiß ich das jemand hier ist, aber meine Augenlieder sind zu schwer, um sie irgendwie zu öffnen und zu sehen, wer da meine Gedanken stört.
Ich habe einen Helm auf, das weiß ich noch. Dieser Chef, dieser Industrie, hatte ihn mir anlegen lassen. Ich spüre, wie er meinen Kopf festhält. Ja, er zerdrückt ihn sogar fast. Es tut weh. Doch niemand nimmt Rücksicht darauf, was ich fühle. Niemand scheint es zu interessieren.
Ich habe es satt! Nun seit Tagen hänge ich hier. Ich will endlich hier weg!
Plötzlich wird es sehr kalt. Ein kalter Hauch streift auf meine nackte Haut. Es ist wirklich kalt. Zuvor war ich in einer Kapsel. Sie war kuschelig warm...

“Bist du wach, Akina?” Akina? Wer ist das denn? Bin ich das? Haben sie mich so genannt? Ich... Ich weiß es nicht. Ehrlich gesagt, ist es mir jetzt egal. Meine Kräfte werde ich jetzt, seit langem, wieder einsetzen. Ich will hier raus... Ich will hier raus! Endlich kann ich die Augen öffnen, um den Menschen anzusehen, der hier rein gekommen ist. Es sind sogar zwei. Zwei Wachmänner. Sie scheinen neu zu sein, sonst hätten sie die Kapsel nicht aufgemacht. Jetzt kann ich meine gesammelten Kräfte wieder einsetzen. Jedem reiße ich, von meiner Kraft, ein Bein und den Kopf ab. Das tut gut. Blut spritzt heraus. Jede menge Blut... Jetzt, da meine Kräfte nicht mehr eingeschränkt sind, kann ich auch endlich die Ketten lösen, die mich so lange festgehalten haben. Endlich spüre ich den Boden unter den Füßen. Endlich laufen. Wie lange habe ich das vermisst, wieder frei zu sein. Nicht mal zwei Schritte darf ich scheinbar laufen, danach wird einfach auf mich geschossen. Ha, sie wissen doch eigentlich, dass sie mich nicht mit Schusswaffen verletzen können. Wie naiv und dumm die Menschen sind...
Ich gehe auf sie zu. Immer weiter versuchen sie, mit ihren eisernen Schusswaffen mich zu stoppen. Es klappt nicht, Menschen. Ihr seid einfach zu dumm. Immer kommen neue Menschen dazu, die ebenfalls so dumm sind und auf mich feuern. Es hat keinen Zweck. Mit meiner Kraft stoppe ich die Kugeln. Sie können mir einfach nichts antun. Sie sind zu schwach. Jeder einzelne soll dafür bluten, dass sie mich ausrotten wollen. Von jedem wird der Kopf abgetrennt. Das verdienen sie. Das macht so Spaß. Ich gehe weiter. Ich gehe in den nächsten Gang. Dort spüre ich eine ähnliche Kraft wie meine. Ja, sie ist sogar fast identisch...
Wer ist das? Was macht der jenige hier? Mit meiner Kraft öffne ich die Tür. Da ist auch so jemand wie ich. Sie... sie hat auch Hörner! Sie hat ja gar keinen Helm auf. Bei mir sieht man die Hörner bestimmt nicht. Sie werden unter den Helm versteckt seien. Sie ist genau so in einer Kapsel eingeschlossen. Und sie ist voll mit Blut beschmiert. Was haben sie mit ihr gemacht? Aus ihrem Kopf kommt auch Blut.

Wieso wird sie genau so festgehalten wie ich? Ich gehe noch ein paar Schritte zu ihr. Hinter mir stellen sich schon wieder Wachen auf, mit Gewehren. Und... wen sehe ich denn da? Der Chef. Das miese Schwein, dass mich hier Jahre lang gefangen gehalten hat. Der mich missbraucht hat, wie bestimmt auch das kleine Mädchen hier. Will er sie etwa auch hinrichten? Nicht mit mir... Sie wird genau so leben wie ich. Bloß weil wir anders sind, heißt es nicht, dass wir für jeden Gefährlich sind. Wenn uns jemand angreift, müssen wir uns doch verteidigen...
Jetzt sehe ich sie mir mal genau an. Sie ist genau so nackt, wie ich. Und Blut. Überall ist Blut. Sie lassen sie wirklich, scheinbar sehr leiden. Sie tut mir Leid.
Eine Wut kommt in mir hoch. Sie behandeln uns wie Tiere. Versuchstiere. Und wir sollen nichts dagegen unternehmen? Sollen wir uns das gefallen lassen? Wir können uns wehren. Ja, und ich werde mich wehren. Zum Schutz vor solchen Menschen. Die nur an sich denken.
Mit meinem unsichtbaren Arm oder besser gesagt, mit meinen unsichtbaren Armen werde ich dieses arme Geschöpf frei lassen. Sie soll mir folgen. In die große Welt, die da draußen liegt. Ein Knopf wird von einem Arm gedrückt und mit meinen anderen Armen werd ich die ganzen Wachmänner außer Gefecht setzen. Kaum hab ich den Knopf gedrückt, lässt die Kapsel sie los.

Sie bewegt sich auch endlich. Sie öffnet die Augen! Endlich. Mit einer Handbewegung will ich sie jetzt darauf aufmerksam machen, dass sie mir folgen soll. Die ersten Schritte, die sie macht, sind sehr wackelig. Sie scheint noch sehr schwach zu seinen. Ja, sie ist von den Menschen wirklich sehr geschwächt worden zu seinen. Kaum hat sie ein paar Schritte gemacht, fällt sie hin. Die arme. Nun gut. Wenn sie mir so nicht folgen kann, muss ich sie wohl irgendwie mitnehmen...
“Akina!! Nicht!!” ,schreit der Chef rum. Was will er eigentlich? Das wir uns ergeben? Nicht mit mir... Mit meinen unsichtbaren Armen heb ich sie jetzt hoch. Es sieht jetzt so aus, als ob sie schwebt. Da ich die Wachmänner schon außer Gefecht gesetzt habe, kann ich nun am Chef vorbei gehen und endlich die Welt da draußen erblicken. Wasser. So viel Wasser. Wie schön es ist. Ich weiß nicht, wo es endet. Ha! Der Chef steht nur regungslos da. Eigentlich sollte ich ihn auch töten, dafür, dass er mich und sie hier eingesperrt hat. Doch ich will noch einmal sein flehen hören. Ich will sein elendes Betteln hören.
“Oh, nein, du entfliehst hier nicht einfach so, Akina. Das werde ich zu verhindern wissen!!” ,mit diesen Worten zieht er eine riesige Waffe. Wie? Noch eine Waffe? Sie kann mir nichts anhaben...
Er schießt eine Kugel ab. Na und? Mit meiner Kraft kann ich sie einfach... Was? Es... Es funktioniert nicht! Diese Kugel ist gegen meine Kraft immun! Was mache ich jetzt?? Sie trifft genau auf den Helm. Damit entsteht ein Riss. Ich kann den Helm abnehmen! Frei... Meine roten Haare wehen sanft im Wind. Noch einmal sehe ich zum Chef, dann zum Mädchen und zum Meer. Ich springe direkt in das große Wasser. Das kleine Mädchen direkt hinterher. Mal sehen wo wir jetzt hinkommen...
 
 
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