My Labour, my life and my love

GeschichteRomanze / P12
Abigail "Abby" Sciuto Anthony "Tony" DiNozzo Dr.Donald "Ducky" Mallard Leroy "Jethro" Gibbs Timothy "Tim" McGee Ziva David
05.03.2007
18.05.2008
73
68596
 
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Regel 12

Kapitel 1

Ihre Augen... dieses grün... und ihre dunkelroten Lippen... langsam kommen sie näher...
„MCGEE!“
Ich schrecke aus meinem kleinen Nickerchen hoch. Vor mir steht mein Boss.
„Ist der Fall abgeschlossen? Nein! Hast du einen Grund zum Schlafen? Nein! Was machst du also?“ Fragt er mich mit gefährlich leiser Stimme.
„Ähm... also... Boss...“ stottere ich und versuche verzweifelt eine Antwort zu finden.
„Gibbs! Wir arbeiten seit anderthalb Tagen ohne Unterbrechung an diesem Fall! Das einzige was wir dürfen ist auf die Toilette gehen!“ Steht Ziva mir bei.
„Aber auch nur weil das Büro sonst stinken würde. Los macht weiter!“ Wird ihr entgegnet und Leroy Jethro Gibbs setzt sich an seinen Schreibtisch.
Ich sehe mich um. Tony sitzt an seinem Schreibtisch, er telefoniert, auch wenn es nicht sehr einfach ist jemanden zu erreichen, schließlich ist es ein Uhr morgens. Tonys Magenknurren kann ich bis hierhin hören, seit der PO Lucy Anthon tot aufgefunden wurde hatten wir keine Chance etwas zu essen.
Ziva surft im Internet auf der Suche nach dem Mörder und Vergewaltiger des PO. Sie hat Augenringe und ist fast ununterbrochen am Gähnen.
Gibbs ist munter wie immer, was vermutlich an seinem Kaffeekonsum liegt. Sein Mülleimer quillt über, obwohl er die Becher schon zusammengedrückt hat. Er versucht etwas über das Leben des PO herauszufinden.
Ich selbst habe die Aufgabe einen Durchsuchungsbeschluss für das Haus zu bekommen, was nicht sehr einfach ist. Seufzend setze ich mich auf und beginne mit meiner Arbeit.
Nach einigen Minuten ertönt das wohlklingende Pling aus der Richtung des Aufzuges und wir Ermittler schauen hoffnungsvoll hoch. Heraus hüpft Abby, in jeder Hand eine große Tüte. Sie marschiert schnurstracks zu Gibbs und stellt ihm einen Becher dampfenden Kaffee vor die Nase. Dieser ist abgelenkt, und so fesselt sie ihn kurzerhand mit einer Handschelle an den Schreibtisch.
„Ich bin hier um euch zu retten!“ Verkündet sie heldenhaft und geht zu Ziva.
„Für dich eine Pizza, bitteschön.“ Grinst sie und holt einen großen Karton aus einer der Tüten.
„Danke Abby, das ist sehr nett von dir.“
Weiter zu Tony, der schon ganz zappelig wartet.
„Für dich auch eine Pizza, mit extra viel Käse.“ Auch er bekommt einen Karton und stürzt sich sofort auf das Essen.
„Und du McGee bekommst einen Cappuccino und ne Pizza. Guten Appetit euch allen!“
„Danke Abbs, du hast uns wirklich gerettet.“ Sage ich bevor auch mein Essen genossen wird.
„ABBY!“ Brüllt Gibbs.
Ups... hat sie da doch etwas zu stark eingegriffen? Vorsichtig dreht Abby sich um.
„Wie soll ich jetzt meinen Kaffee trinken?“ Grummelt er und deutet mit dem Kopf auf seine gefesselten Hände.
Abby grinst und holt einen Strohhalm hervor.
„Nein! Mach mich los, ich lasse sie ihn Ruhe essen okay?“ Schlägt er vor. Für Kaffee würde er fast alles machen.
„Eine Bedingung noch. Nach dem Essen zwei Stunden Pause.“ Feilscht Abby.
„Okay. Aber mach mich los.“ Abby tut wie gewünscht und hüpft dann wieder in den Aufzug.
Schweigend essen wir zuende und sehen uns dann ratlos an.
„Na los! Haut ab oder macht was ihr wollt, wer in zwei Stunden nicht wieder da ist, ist gefeuert.“ Meint Gibbs und geht in den Videokonferenzraum.
Tony lehnt sich in seinem Stuhl zurück und ist ohne Kommentar fast sofort eingeschlafen. Dabei ist er jedoch nicht gerade leise. Nach einigen Minuten springt Ziva wütend auf.
„Bei dem Geschnarche kann man doch nicht schlafen. Ich bin in der Garage in meinem Auto. Und mein Handy ist aus!“ Murmelt sie und verschwindet in Richtung Aufzug.
Auch ich kann bei dem Lärm nicht schlafen und verziehe mich. Ich beschließe Abby zu besuchen.
„Hey Timmy!“ Begrüßt mich die Forensikerin als sich die Tür zum Labor mit einem Zischen öffnet. Sie ist über eins ihrer Mikroskope gebeugt.
„Hey Abbs. Ist es in Ordnung wenn ich ein bisschen hier bleibe? Tony schnarcht wie ein Walross.“ Frage ich zögerlich. Endlich dreht sich Abby zu mir um.
„Na klar! Ich freu mich doch immer wenn du mir Gesellschaft leistest! Drüben liegt der Futon, mach’s dir bequem.“
„Nein nein. Ich bleib hier.“ Widerspreche ich. Ich kann auch noch zwei Stunden weniger Schlaf vertragen.
„Gut dann setz dich da hin.“ Befiehlt sie und schiebt mich in Richtung ihres Schreibtisches. Der Stuhl ist sehr bequem... ich darf nicht schlafen... ich muss wach bleiben...

Schweigend arbeitet sie weiter und sieht nach einigen Minuten zu Tim hinüber. Bei dem Anblick muss sie grinsen. Er liegt dort, mit dem Kopf auf dem Schreibtisch und friedlich schlummernd.
„Hättest doch rübergehen sollen McGee.“ Flüstert sie und schiebt ihn einfach auf dem Schreibtischstuhl in den angehenden Raum hinüber. Dort legt sie den Futon ordentlich hin und schubst McGee darauf. Er wacht nicht auf sondern schläft einfach weiter.

Abby arbeitet weiter bis ich irgendwann aufwache und mich verwundert umsehe. Dann gehe ich in den Raum in dem Abby arbeitet.
„Abbs? Wie bin ich vom Schreibtisch zum Futon gekommen? Bin ich schlafgewandelt?“ Frage ich und weiß das ich total verstrubbelt und verschlafen aussehen muss.
„Mach dir keine Sorgen, ich hab dich rübergekarrt.“ Abby betrachtet mich grinsend. Eigentlich sieht er so total süß aus... wie ein kleiner Teddy... und er ist mal nicht so korrekt gekleidet, seine Krawatte hängt locker und schief und sein Hemd ist teilweise aus der Hose gerutscht.
Langsam wird das seltsam, wie sie mich anstarrt.
„Hast du hier irgendwo einen Spiegel? Ich muss gleich wieder hoch.“ Frage ich und sie erwacht aus ihrer Versteinerung und sieht auf die Uhr. Noch 5 Minuten.
Sie zeigt mir den Spiegel und ich mache mich zurecht.
„McGee! Hilf mir ich komm hier nicht weiter!“ Ruft Abby als ich gerade dabei bin meine Haare mit den Fingern zu ordnen. Ich laufe herüber und sehe mir ihr Problem an. Sie will einen bestimmten Teil einer Seite kopieren, doch sie ist gut geschützt und es gelingt ihr nicht. Doch zusammen haben wir das schnell gelöst.
„Oh du bist mein Held! Daaaanke!“ Quiekt sie und umarmt mich. Ich fasse in der Sekunde einen Entschluss. Ich kann es nicht mehr länger unterdrücken. Als sie sich wieder von mir lösen will schlinge ich  meine Arme um ihre Taille.
„Abby...“ flüstere ich heiser und sehe ihr tief in die Augen.
Review schreiben