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Vampires Dawn: Reign of Blood

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
01.03.2007
13.03.2007
5
2.760
 
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01.03.2007 710
 
Alles begann an einem stürmischen Tag in einem kleinen Dorf. Es regnete und donnerte.
In einem kleinen Haus, am Dorfrand wohnte ein Junge mit seinem Großvater. Es war Zeit das der Junge ins Bett gehen sollte.

Der Junge lag im Bett und sein Großvater saß bei ihm. Beiden guckten sich an und redeten etwas:
„Mein Enkel! Nun bist du schon 15 Jahre alt“, sagte der Großvater. Sein Enkel schaute etwas genervt drein und antwortete: „Ach, Opa! Nun werde nicht wieder senil(vertrottelt, veraltert)!“
„Pssst! Es wird Zeit, dass ich dir eine wichtige Geschichte erzähle!“, sagte der Großvater während sein Enkel ihn sofort unterbrach: „OPA!!! Ich brauche keine „Gute Nacht Geschichte“ mehr zum einschlafen!“
„Aber das wird mit Sicherheit keine „GUTE Nacht Geschichte“, eher eine „BÖSE Nacht Geschichte“...“, sagte der Großvater. Der Enkel wirkte immer genervter: „Ach, Opa! Ich fürchte mich nicht mehr vor deinen Geschichten!“
Dann war es kurz still. Das einzigste was zu hören war, war das klatschen des Regens an die Fensterscheibe und manchmal ein Donnern.
Dann fing der Großvater noch einmal ruhig an: „Das werden wir ja sehen... Gut gut!.....
Sag, was weist du über Vampire?“
Der Enkel wirkte nun, da er das Wort Vampire gehört hatte, interessiert: „Vampire?
Vielleicht wird die Geschichte ja doch nicht so langweilig! Nun ja... Hm... Also sie hassen Knoblauch, sterben in der Sonne und verabscheuen Kirchen und Kruzifixe. Dann werden sie durch Wasser verletzt, Regen ist somit sehr schmerzhaft für sie. Sie sind nicht in der Lage, fließende Gewässer zu überqueren, und sie können ein Gebäude nur auf Einladung betreten.“
Als der Großvater hörte was sein Enkel alles über Vampire wusste wirkte er ein klein wenig überrascht: „Hm.... Woher hasst du dieses Wissen?“
„Na ja, ein bisschen hat Papa mir erzählt, und ansonsten habe ich mal ein Buch darüber gelesen.“, sagte der Enkel. „Ich habe es geahnt... Ich erzähle dir jetzt die Wahrheit über Vampire! Das, was du mir gerade aufgezählt hast, trifft nur auf die vierte und die darauf folgenden Generationen von Vampiren zu. Sie sind schwach und verletzlich aber trotzdem eine Gefahr. Jetzt hör mir gut zu:
Vampire sind Untote, doch wie die erste Generation von Vampiren entstanden ist, weis niemand! Hat ein Vampir der ersten Generation einen Menschen zu einem Vampir gemacht, so ist der neue Vampir ein Vampir der zweiten Generation und somit schwächer als sein Schöpfer. Folglich sind spätere Generationen immer schwächer als ihre Schöpfer. Doch Untote sterben nicht wie normale Menschen. Vampire späterer Generationen sind leicht mit Weihwasser, Kruzifixen und Sonnenlicht zu töten. Doch Vampire der ersten beiden Generationen erleiden dadurch keinerlei Schaden. Um einen solchen Vampir zu töten, musst du einen Pfahl durch sein Herz stechen. Das wird ihn lähmen. Dann schlägst du ihm den Kopf ab und füllst seinen Mund mit Knoblauch.“, erzählte der Großvater. Der Enkel machte einen angewiderten Eindruck: „Opa, das ist ja widerlich!“
Dann erzählte der Opa weiter:
(Seite1)
„Ja, doch wenn du es nicht tust, wird er wieder auferstehen! Und übrigens müssen Vampire nicht unbedingt in einem Sarg schlafen... Sie tun es nur, weil sie sich in einem Sarg schneller von Wunden regenerieren... Vampire gab es bis vor 400 Jahren reichlich. Sie töteten viele Menschen und machten sie zu ihresgleichen. Wir haben es einem mutigen Priester zu verdanken, dass Vampire heute ausgerottet sind. Er scharrte viele tapfere Männer um sich und führte einen heiligen Kreuzzug gegen die Brut des Bösen. Der Kreuzzug dauerte viele Jahre, doch er war erfolgreich. Vampire waren von der Erde verschwunden. Zumindest dachte man das. Doch ich erzähle dir jetzt eine Geschichte, wie ich sie in meiner Kindheit gehört habe. Ob du es glaubst oder nicht, Vampire haben immer noch Gefühle! Doch ein Vampir der weint, weint nur Tränen aus reinem Blut! Viel öfter spürt ein Vampir Hass und Zorn!“
Der Enkel wurde immer ungeduldiger: „Opa! Erzähl jetzt die Geschichte!“
„Na schön du ungeduldiger Fratz! Es ist eine Geschichte voller Gefühle, Liebe, Hass, Eifersucht....“, sagte der Großvater und dann fing er, unter dem Donnern und dem Regen den sie von draußen hörten, an die Geschichte zu erzählen.

Eine Prophezeiung wurde sich früher herumgesprochen und diese sollte sich bald erfüllen:
„Es war eine Zeit der Finsternis,
doch Helden kamen,
und das Blutrot des Himmels,
wurde ein Helles Blau,
und das Böse starb,
auf alle Ewigkeit.“
 
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