Eine alte Rechnung

von SGC
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Dr. Jordan Cavanaugh
01.03.2007
24.03.2007
2
1454
 
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Jordan’s POV:

Endlich Feierabend. Ich nahm meine Jacke und machte mich auf den Weg in die Garage. Ich bog um die Ecke und wurde prompt umgerannt. Ich taumelte, verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Boden. Auch die andere Person fiel hin. Ich rieb meinen Hinterkopf und schaute zu der Person, welche mich umgerannt hatte. Es war Detective Lu Simmons. *Na ganz toll, auch das noch*, dachte ich. Gleichzeitig standen wir auf.
„Jordan“, sagte sie
„Lu“, antwortete ich
„Was machen Sie denn hier?“
„Falls Sie es vergessen haben, ich arbeite hier“
„Ähm, schon klar, aber sollten Sie nicht schon längst zu Hause sein?“
„Ich wüsste zwar nicht was Sie das angeht, aber ich hatte noch eine Autopsie“
„Um diese Uhrzeit?“
„Ja, wieso nicht?“ Langsam hatte ich keine Lust mehr
„Darf ich Sie etwas fragen Doctor?“
„Wenn’s sein muss“
„Wieso sind Sie so zu mir?“
„Ich hab keine Ahnung was Sie meinen“
„So abweisend, fast schon Feindselig“
„Wirklich? Habe ich nie bemerkt. Tut mir Leid“
„Ist es wegen Woody?“
„Was?“
„Vor einem Jahr, haben Sie mich und Woody in seinem Büro erwischt“, sagte sie und senkte den Blick. *Na wunderbar, jetzt muss sie mich auch noch dran erinnern*, dachte ich und seufzte innerlich.
„Ach das“
„Sie sagten doch, dass Sie nicht eifersüchtig auf mich waren“
„Oh, das bin ich auch nicht“, meinte ich ehrlich.
„Was? Aber....“
„Hören Sie. Mag ja sein, dass Woody in mich verliebt ist oder war. Das ist mir egal. Ich war nie in ihn verliebt und werde es auch nie sein. Und wenn Sie es unbedingt wissen wollen, ich war eifersüchtig und bin es vielleicht immer noch. Aber nicht auf Sie. Kann ich jetzt endlich nach Hause?“
„Ich verstehe nicht ganz. Sie sind noch immer eifersüchtig, obwohl meine Beziehung zu Woody schon längst vorbei ist?“ *Ohhh, diese Frau treibt mich in den Wahnsinn*, dachte ich.
„Wenn Sie wissen wieso, lassen Sie mich dann endlich in Ruhe?“
„Klar“, antwortete sie. Ich ging auf sie zu, legte meinen Arm um ihren Nacken, zog sie zu mir und küsste sie.
„Und jetzt entschuldigen Sie mich, ich will nach Hause“, sagte ich und ließ sie einfach stehen.
Ich ging zum Aufzug und fuhr in die Garage. An meinem Auto angekommen, suche ich nach meinem Schlüssel. Gerade als ich ihn ins Schloss stecken wollte, spürte ich einen höllischen Schmerz im Nacken und sackte kurz darauf zu Boden und verlor das Bewusstsein.

Als ich wieder zu mir kam, bemerkte ich, dass ich gefesselt war. Ich ließ meinen Blick umher wandern. Offensichtlich befand ich mich in einer leerstehenden Lagerhalle. Ich blickte aus einem der Fenster, es war noch immer dunkel. Natürlich versuchte ich sofort meine Fesseln zu lösen, was mir aber nicht gelang. *Scheiße*, dachte ich nur. Etwa eine Stunde versuchte ich diese verdammten Fesseln zu lösen. Irgendwann gab ich erschöpft auf. Die Fesseln hatten sich zwar ein wenig gelockert, meine Hände befreien konnte ich jedoch nicht. *Na großartig. Und jetzt?* Ich versuchte, zusammen mit dem Stuhl ans Fenster zu rutschen. Mühsam gelang mir das auch, doch was ich sah, ließ meine Stimmung noch weiter in den Keller fallen. Weit und breit keine Menschenseele und nirgendwo ein einziges Haus. *Wo bin ich hier bloß und was mache ich hier überhaupt*, dachte ich und seufzte laut.
„Ah, Doctor Cavanaugh. Sie sind ja endlich wach”, hörte ich eine Stimme hinter mir sagen. Ich drehte mich um, doch der Mann, zu dem die Stimme gehörte hielt sich im Schatten.
„Wer sind Sie und was wollen Sie von mir?“
„Wer ich bin spielt keine Rolle. Das werden Sie noch früh genug erfahren. Und was ich von Ihnen will, ist ganz einfach........Rache“
„Rache? Wofür?“
„Sie haben mein Leben zerstört. Jetzt werden Sie dafür mit Ihrem Leben bezahlen“
„Was? Sie spinnen doch“
„Nein, ganz und gar nicht. Falls Sie es schaffen, Ihre Fesseln zu lösen.....da hinten steht eine Flasche Wasser und auch etwas zu essen“, meinte er und deutete in die Richtung links von mir.
„Sie wollen mich töten, aber geben mir Wasser und etwas zu Essen?“
„Aber klar doch, ich bin ja kein Unmensch. Und ich rate Ihnen es sich einzuteilen. Das wird das einzigste sein, was Sie bekommen werden. Sehen Sie es einfach als........ja einfach als Ihre Henkersmahlzeit“
„Wieso töten Sie mich nicht gleich, dann haben wir es hinter uns“
„Oh nein. Wo bleibt denn da der Spass“, hörte ich ihn lachen.
„Und wie lange werde ich hier auf meinen Tod warten?“
„So lange bis ich es an der Zeit finde, dass Sie sterben können. Ach und geben Sie sich keine Mühe um Hilfe zu rufen. Es ist niemand hier, der Sie hören könnte. Und verschwenden Sie Ihre Kraft nicht darauf die Türe zu öffnen. Das geht von innen nur mit einem Schlüssel. Also dann, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt“, lachte er und ich hörte wie die Türe wieder verschlossen wurde.
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