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Love Hina Elseworld

von Shaithan
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Haruka Urashima Keitaro Urashima Mitsune "Kitsune" Konno Mutsumi Otohime Su Kaora
19.02.2007
02.09.2007
4
18.068
 
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Love Hina

Love Hina Elseworld

Kapitel 3

„Überraschungen“

Diese Fanfic ist kostenlos und ohne irgendein finanzielles Interesse geschrieben worden. Weiterhin sind die Figuren nicht mein Eigentum, sondern Eigentum der rechteinhabenden Personen oder Firmen.
Jetzt wünsche ich euch viel Spass bei meiner Alternativweltgeschichte.

Seit dem Tag, an dem Naru Keitaro fast getötet hätte und Kitsune ihn gerettet hatte, waren 2 Wochen vergangen. Viel neues war nicht passiert, ausser, dass Kitsune jetzt auch im Univorbereitungskurs sass und dass der Bereich des unnatürlichen Schattens jetzt etwa den dreifachen Durchmesser hatte. Aber da nur ungenutzter Wald im Schatten verschwunden war, war die Aufregung darüber ziemlich gering, nur Haruka hatte noch einmal angemahnt, dass es keine weitere Megamechatama geben dürfe. Und Keitaro vermisste die Booklets zu einigen seiner Computerspiele und einige hatte er nicht dort gefunden, wo er sie verstaut hatte. Aber das schob er auf seine Schussligkeit.

Auch charakterlich hatte sich Keitaro verändert, er war selbstbewusster geworden. So hatte er zum Beispiel Shirai und Haitani todunglücklich zurückgelassen, als sie ihm in der Stadt zufällig begegnet waren. Die Tatsache, dass Keitaro auf einen Schlag 2 wunderschöne Mädchen abbekommen hatte, machte die zwei fertig. Und seine Aussage „Glück muss man haben, aber sowas habt ihr ja scheinbar nicht!“ war der Knockout. Auch reagierte er souveräner in verfänglichen Situationen. Und diese Situationen waren auch seltener geworden.

An diesem Samstag tat Su äusserst geheimnisvoll. Sie hatte alle gebeten, nach dem Mittagessen zum Waldrand zu kommen. Die Zeit zog sich hin und alle waren sehr gespannt. Pünktlich um 1200 waren alle am Rand des Schattenfeldes. Kaum das Haruka, welche als letzte angekommen war, an den Rand das Schattenfeldes trat, verschwand der Schatten. Was sich dahinter verbarg war gelinde gesagt unglaublich. Fertigungshallen, Kraftwerke, Kasernen, Waffenfabriken und vieles anderes. Keitaro konnte fast jedes Gebäude wiedererkennen. „Darum waren meine Booklets weg, Su brauchte sie als Konstruktionsvorlagen!“ rief Keitaro lachend aus.

Plötzlich öffneten sich die Tore der Halle und ein riesiger Panzer verliess die Halle. Keitaro wurde kreidebleich vor Angst und seine Euphorie erreichten ungeahnte Höhen. „Ein Apokalypsepanzer!“ rief er keuchend. Wie auf Kommando erschallte eine mechanische Stimme. „Die Apokalypse hat begonnen! Der Beweis eurer Sterblichkeit wird erbracht!“ Das war aber nicht alles. Die Kuppel einer Waffenfabrik ging auf und ein Zeppelin stieg auf. „Kirov meldet sich!“ tönte die mechanische Stimme. „Es sind keine Megamechatamas meinte Haruka grinsend. Sie hatte ihre Fassung wiedergefunden und fand die Situation jetzt auf eine ironische Art und Weise lustig. Keitaro dagegen war dem finalen Herzinfarkt nahe. „Sie hat doch Weltuntergangswaffen bauen lassen.“ schrie er panisch. „Diese Einheiten sind, in dem Spiel aus dem sie kommen, die mächtigsten Einheiten ihres Elementes.“ rief er nicht mehr ganz so laut. Plötzlich baute sich ein Hologramm Sus vor ihnen auf. „Kommt doch bitte zum Kommadoposten.“ sagte die kleine Prinzessin fröhlich. „Ach ja, ich schicke einen Transporter, der euch holen wird.“ Nach diesen Worten verschwand das Hologramm. Keitaro wartete gespannt, welche Einheit sie wohl abholen würde. ‚Ob es ein BMT oder ein Flakwagen ist? Oder ein Hovertransporter? Eine Flugeinheit? Eine Kampffestung? Oder etwas völlig anderes?‘ Kurz darauf landete ein futuristisch anmutendes Flugzeug und Keitaro fing an zu lachen. „Ein Transferator aus KKND 2. Sie hat Ideen, das muss man ihr lassen. Mal sehen was uns erwartet.“ Keitaro war schon viel ruhiger, trotzdem beunruhigte ihn die geballte Vernichtungskraft, die in dieser Basis konzentriert war. Auf dem kurzen Flug sah er Panzer, Androidensoldaten und Flugzeuge. Es gab nur aus dem Grund keine Schiffe, weil es hier auf dem Berg keinen Zugang zum Meer gab. Sonst hatte Su sicher auch Schiffe bauen lassen. Auch die Dimensionen der Basis waren beunruhigend. Eine Basis mit einem Radius von fast 6 Kilometern musste doch Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dass der Wald Privatbesitz war, verhinderte keine Spionage vom Weltraum aus. Keitaro nahm sich vor, Su nach diesem Problem zu fragen. ‚Ich frage mich, aus welchen Spielen ausser Command & Conquer und KKND2 sie noch Einheiten übernommen hat um sie real nachzubauen.‘ gingen die Gedanken des Ronins. Der Rest der Belegschaft der Pension Hina fragte sich, warum Su so viele Kriegseinheiten gebaut hatte. An Keitaros Ausrufen bei Erscheinen des Kirovs hatten sie gemerkt, dass er diese Einheit für gefährlich hielt. Für sehr gefährlich. Dasselbe galt für den Apokalypsepanzer. Also waren sie beunruhigt. Kurz darauf landeten sie vor dem Kommandozentrum. Es war nicht mit den Sowjetinsignien Hammer und Sichel sondern mit dem Zeichen des Königreiches Molmol geschmückt. Sara wartete am Eingang. Sie trug die Uniform eines Generals. „Kommt bitte mit, Su erwartet uns im Bunker unter der Kommandozentrale.“ sagte die kleine Halbamerikanerin und ging vor. Keitaro und die anderen folgten zögernd, vor allem Keitaro bestaunte immer wieder die Androidensoldaten. „Ich wusste ja, dass Su ein technisches Genie ist, aber sowas hätte ich echt nicht erwartet. Androiden hätte ich ihr nicht zugetraut. Bis jetzt hat sie sich doch auf Roboter beschränkt und auf Programme.“ sagte Keitaro zu Kitsune. Die grinste nur. „Naja, jeder sucht halt Herausforderungen. Und für sie war es scheinbar eine Herausforderung, diese ganzen Einheiten zu bauen.“ gab die Füchsin zurück. „Ja, kann sein. Mal sehen was sie dazu motiviert hat.“ Danach schwiegen sie wieder. Kurz darauf kamen sie im Hauptkontrollbunker unter dem Kommandoposten an. „Da wären wir.“ sagte Sara.
Ein Stuhl in der Mitte des Raumes drehte sich und Su kam zum Vorschein. Sie hatte sich in Schale geworfen. Statt ihrer üblichen Sachen trug sie eine Generalsuniform. Allerdings hatte sie 7 Sterne, es war also eher die Uniform eines Generalissimus. Keitaro und die anderen staunten nicht schlecht. Schliesslich fragte Haruka „Kannst du mir mal erklären, was das alles hier soll? Das ist ja schon eine ganze Menge mehr als dein üblicher Techkram!“ „Naja, bei mir zu Hause gibt es Probleme. Ein entfernter Verwandter von mir hat geputscht und ist jetzt dank des Militärs Herrscher von Molmol. Meine Schwester ist gefangen und mein Bruder kann nicht zurück, bei seiner Einreise soll er auch sofort gefangen werden. Er hat mich also gebeten eine Armee von Robotersoldaten zu bauen, damit er Molmol befreien kann. Leider haben die Häscher meines lieben Verwandten ihn zuerst gefunden. Jetzt muss ich also die beiden befreien und meinen lieben Verwandten festsetzen. Dazu hab ich mir Inspirationen aus Keitaros Computerspielen geholt.“ erklärte die Prinzessin die Sachlage. Plötzlich ging die Zugangstür zum Bunker ein weiteres mal auf und der Bürgermeister und einige Stadträte kamen herein. „Fräulein Kaora, wir sind gekommen um ihnen persönlich die Baugenehmigung für ihre Militärwerften zu überbringen. Die einzige Bedingung ist, dass die Werften so bald wie möglich wieder abgerissen werden. Japan wird sich nicht in interne Angelegenheiten Molmols einmischen. Für die Dauer der Krise gilt das Territorium, auf welchem sie ihre Armeen aufstellen, als Territorium Molmols. Sie haben auch eine Passagegenehmigung für japanisches Territorium. Wir wünschen ihnen alles Gute bei der Befreiung ihres Heimatlandes.“ Nach diesen Worten wurden die Herren von Sara wieder aus dem Bunker geführt. „So, das wäre auch klar!“ meinte die Prinzessin fröhlich. „Jetzt kommen wir dazu, weshalb ich euch hergebeten habe. Ich bitte euch, für die Dauer der Krise, als Generäle in meine Armee einzutreten.“ RUMMS!!!!! Alle ausser Su fielen einfach um. Mit dieser Bitte hatten sie nicht gerechnet. Kitsune fing sich als erste wieder. Mit einem verträumten Grinsen im Gesicht sagte sie „OK! Ich werde General in deiner Armee.“ Zwei Dinge reizten die Füchsin. Erstens wollte sie schon immer mal eine Armee herumkommandieren und zweitens gefiel ihr die Aussicht eine Uniform tragen zu können. Keitaro und Haruka nahmen aus den selben Gründen an. Die drei würden es zwar höchstwahrscheinlich leugnen, aber sie fanden Macht erregend. Danach stimmte Motoko dem ganzen zu, den sie wollte Su beschützen. Naru und Shinobu stimmten zu, weil sie Su mochten und ihr helfen wollten. Mutsumi stimmte zu, weil alle anderen auch zustimmten. „Na, dann, willkommen in der Armee Molmols, Generäle. Ich bin Oberbefehlshaber. Jetzt verteile ich die Ressorts. Mutsumi und Naru sind Admiräle und kommandieren die 2 Flotten, die ich bauen lassen werde. Keitaro befehligt die Panzertruppen, Kitsune die Infanterie. Haruka, du befehligst die Artillerie. Motoko kommandiert meine Leibwache. Shinobu befehligt die Reservetruppen und koordiniert Nachschub und Verpflegung. Und Sara befehligt die Luftwaffe. Ich habe das Oberkommando über alle Truppenteile und bin oberste Planerin. So, das wäre das.“ Nacheinander reichte Su allen frischgebackenen Kommandeuren die Hand und fragte „Schwörst du mir Treue?“ Und alle antworteten mit einem festen „Ja, ich schwöre es!“ „So, jetzt schicke ich die Baudrohnen los, damit die Werften gebaut werden. Dann müssen wir nur noch warten. Und ihr lernt währenddessen kommandieren. Eure Uniformen hängen in Spinden, Sara führt euch hin.“ Nach diesen Worten drehte sich Su herum und begann an der Kommandokonsole zu arbeiten. Für die anderen war dies das Zeichen, dass Su jetzt nicht mehr antworten würde, weil sie beschäftigt war. „Es ist schon lustig, wir sind jetzt Militärkommandeure unter Sus Kommando.“ meinte Keitaro lachend. „Wer weiss wohin das führen wird.“ sagte Naru daraufhin. „Ach sei doch nicht so negativ.“ erwiderte Kitsune daraufhin. „So, da wären wir.“ sagte die kleine Halbamerikanerin da. Sie standen vor 2 Umkleideräumen. „Also, Kitsune, Mutsumi und Keitaro haben den Raum zur rechten, ihr anderen geht bitte nach links. Naru wollte protestieren, doch ein Blick Kitsunes liess sie innehalten. Sie fügte sich und ging mit Shinobu und den anderen in die Umkleide. Im Umkleideraum waren nochmal separate Kabinen, die mit Namen beschriftet waren. „Schau mal, Keitaro, Sus Kabine ist auch hier.“ rief Mutsumi da aus. „Hm, sie muss sich ja auch irgendwo umziehen.“ sagte Keitaro etwas desinteressiert. Dann verschwand er in seiner Kabine und packte seine Uniform aus. Es war eine Uniform deren Stil ganz definitiv bei der imperialen Armee aus Star Wars geklaut worden war. Zufrieden grinsend sah Keitaro, dass er 5-Sterne-General geworden war. Und er freute sich, dass die Uniform in Blautarn gehalten war. Er mochte diesen Stil nämlich. Ein kleines stilisiertes Emblem, welches wie eine Frontansicht eines Apokalypsepanzers aussah, verdeutlichte seine Zugehörigkeit zu den Panzertruppen.
Als er wieder aus der aus Kabine trat, kamen auch Mutsumi und Kitsune wieder heraus. Mutsumi trug die weisse Uniform eines imperialen Großadmirals mit einem Schlachtschiffemblem. Kitsune trug eine Uniform im selben Stil wie Keitaros, nur war diese in Schneetarnfarben gehalten. Ein Emblem mit einem Soldaten verdeutlichte ihren Status als Infanteriegeneral. Auch Kitsune war ein 5-Sterne-General. Und die Rangabzeichen auf Mutsumis Uniform sagten Großadmiral. „Su hat uns aber ziemlich hoch befördert. Ich meine vom Zivilisten zum 5-Sterne-General oder Grossadmiral ist es schon ein schöner Sprung.“ sagte Panzergeneral Keitaro grinsend. „Ja, stimmt schon, mal sehen was die anderen so machen.“ erwiderte die Füchsin ebenfalls grinsend. Zu dritt traten sie aus der Umkleide. Sie mussten nur kurz warten, dann kamen schon die anderen. Naru trug eine Admiralsuniform und schnappte kurz nach Luft, als sie sehen musste, dass Mutsumi Großadmiral geworden war. Haruka und Sara waren gelassener, auch wenn es sie beide ein wenig wurmte, dass sie nur 4-Sterne-Generäle waren und Keitaro einen Stern mehr hatte. Shinobu freute sich für Keitaro, ihr war es nicht so wichtig, wie viele Sterne auf ihrer Uniform waren. Sie war Su auch dafür dankbar, dass sie nicht zu den Frontgenerälen zählte, sondern sich mit Proviant und Nachschub befassen durfte. Das lag ihr einfach mehr als Kampf. Motoko war dagegen ziemlich neidisch auf den zusätzlichen Stern Keitaros, denn es ging ihr gegen den Strich, dass der Schwächling ihr im Ernstfall Befehle geben konnte. Aber ihre Kriegerdisziplin verhinderte, dass sich dieser Neid manifestieren konnte. Da kam auch schon Sara und sagte „Mitkommen bitte, ihr müsst trainieren.“ Dann drehte sie sich herum und führte die anderen zu einem Simulatorraum. „Zuerst lernt ihr einfaches Kommandieren, später lernt ihr spezielles Kommandieren und ihr erhaltet ein Spezialtraining, zugeschnitten auf euer Kommandogebiet. Am Ende werden wir das Synchronisieren unserer Handlungen üben. Und das Planen von Angriffen von mehreren Seiten und mit mehreren Truppenteilen.“ Erklärte Sara den Übungsablauf. „So, in der ersten Lektion lernt ihr das Verteidigen eurer Basis. Zuerst unter Optimalbedingungen für euch, danach unter immer widrigeren Bedingungen. Später werdet ihr in Kämpfen einer gegen einen, dann in Teamkämpfen und danach in Jeder gegen Jeden Kämpfen ausgebildet.“ Erklärte Sara weiter. Dann zeigte sie auf die Rechner. „Bitte, setzt euch, dann beginnt euer Training.“ Also setzten sich alle und betrachteten die Oberfläche. „Da zuerst ein Spiel zum Training verwendet wird, solltet ihr euch darauf einstellen erstmal mit der Steuerung vertraut gemacht zu werden. Also dann, viel Erfolg.“ Sagte die Kleine noch und ging dann zu Su. Keitaro, dem die Steuerung schon vertraut war, langweilte sich ein wenig, machte das Tutorium aber mit.
10 Minuten später begann das richtige Tutorium. Es basierte zwar auf dem Spiel „Command & Conquer Alarmstufe: Rot 2 Yuris Rache“, aber es gab viele Veränderungen. Zum Beispiel viele neue Einheiten und ein von Su programmiertes Lernprogramm, welches sie extra für die Ausbildung ihrer Generäle geschrieben hatte. Selbst Keitaro, der das Spiel schon mehrfach durchgespielt hatte, hatte erstmal zu tun, sich mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Nach etwa 2 Stunden hatten alle das Verbunkern in der eigenen Basis gelernt. Keitaro führte am Ende die Vergleichstabelle an. Aber schon Platz 2 war eine Überraschung. Shinobu hatte sich ebenfalls so gut verbunkert gehabt, dass die KI keine Chance gehabt hatte durchzubrechen. Dann ging es wieder erwartunsgemäss weiter. Kitsune und Mutsumi belegten zusammen Platz 3, Haruka kam nur knapp dahinter auf Platz 5, Naru war etwas abgeschlagen auf Platz 6 und Motoko war punktetechnisch recht weit abgeschlagen auf dem 7. Platz. Ihr Blick versprach gewaltigen Ärger, sollte jemand sie darauf ansprechen, dass sie so weit abgeschlagen auf Platz 7 lag.
Da kam Sus Stimme über Lautsprecher. „Motoko und Naru bleiben bitte noch da, die anderen können gehen.“ sagte sie. Vor dem Trainingsraum trennten sich die Wege. Als die beiden Mädchen ausser Hörweite waren fragte Keitaro „Warum haben die beiden denn so schlechte Punktzahlen? Und warum warst du so gut, Shinobu?“ „Also, ich habe einfach viele Türme gebaut und Prismapanzer in den Panzerbunkern stationiert, da kam nichts vorbei.“ beantwortete Shinobu die zweite Frage. Die erste beantwortete Haruka. „Die beiden hätten fast verloren. Naru hat ihre Verteidigung auf Schützeninfanterie gebaut, und sie hat die nicht mal verbunkert, sonst wäre das ja noch gegangen. Und Motoko hat versucht mit wenigen Einheiten eine grosse Basis zu verteidigen. Auch das ging fast schief, sie hatte echt Glück, dass sie 2 Apokalypsepanzer hatte, sonst wäre ihre Verteidigung zusammengebrochen. Deshalb gabs auch so wenig Punkte. Wir haben ja eine dichte und recht effiziente Verteidigung aufgebaut gehabt.“ „Ja, stimmt, ich glaube, dass das Tutorium nach der Dichte der Verteidigung ging.“ gab Keitaro zurück. Er hatte einen absolut dichten Verteidigungsring gezogen gehabt. Panzerbunker, Gefechtsbunker, Abwehrtürme und mobile Eingreiftruppen hatten seine Basis perfekt und ohne Verluste verteidigt. Selbst die Tatsache, dass einige Fernkampfwaffen angegriffen hatte, die wirklich weit feuern konnten. Aber da diese nicht sonderlich gut gepanzert gewesen waren und zudem auch noch langsam, waren sie ein gefundenes Fressen für die Belagerungshubschrauber gewesen. Trotzdem war Keitaro beim Gedanken an die schwereren Teststufen etwas mulmig zu mute. So wie er das Potential der Einheiten einschätzte, konnten die auch richtig Probleme machen. Und dann könnte er auch verlieren. Aber er nahm sich vor sein Bestes zu geben.
Unterdessen im Hauptkontrollbunker. Naru und Motoko bekamen Taktiknachilfe. Su erklärte ihnen, warum sie so wenig Punkte erhalten hatten. Und was sie falsch gemacht hatten. Dann mussten die beiden auf dem Papier verschiedene Szenarien durchgehen. Nach einigen Stunden hatten die beiden ihren Denkfehler begriffen und dachten so, wie es die Ausbildung erforderte. Was vor allem für Motoko schwer war, denn die Kriegerin sträubte sich innerlich dagegen anzuerkennen, dass Masse auch Macht bedeutet. Im Grunde ihres Wesens dachte sie elitär. Und die Masse war für sie abstossend. Und verbunkern widersprach ihrem Wesen. Motoko war eine Angreiferin. Naru ging auch eher in einen Kampf, und da sie sich bisher nur vorwärts verteidigt hatte und das gegen Keitaro, musste sie erstmal lernen, dass es auch Leute gab, die keine Scheu davor hatten ihre Schläge abzufangen oder sogar zu erwidern. Keitaro wehrte sich zwar nicht, aber er war auch die Ausnahme. Als es Abendbrotzeit wurde entliess Su Naru und Motoko um mit ihnen zum Essen zu gehen.

In den darauffolgenden Tagen wurde das Training intensiviert. Was alle auch zu spüren bekamen. Denn ihre normalen Tagesaufgaben mussten sie nebenher auch noch machen. Die Resultate waren verheerend. Motoko ging bei jeder Gelegenheit an die Decke, Haruka rauchte inzwischen eine Stange Kippen pro Tag, die Leistungen der Unianwärter, ausser Mutsumis, gingen bergab, Sara unterliess es Keitaro bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu schlagen. Shinobus Essen schmeckte zwar immer noch fantastisch, aber sie brauchte immer länger in der Küche. Nur Su und Mutsumi zeigten keine Ermüdungserscheinungen. Nach 2 Wochen sprach Keitaro Su auf dieses Problem an. Diese schaute ihn erst verständnislos an um dann breit zu grinsen. „Also, wenn ihr zu viel zu tun habt, dann kann ich euch helfen.“ Sie drehte sich zu ihrem Rechner herum und begann zu tippen. „Ich denke 1 Million Yen sollte fürs erste alle laufenden Kosten decken. Ansonsten würde ich sagen, ihr hört erstmal mit der Univorbereitung auf, und nehmt sie wieder auf, wenn diese Sache bereinigt ist. Für die anderen kann ich eine Freistellung von der Schule arrangieren. Und da sowieso bald erstmal Ferien sind, fällt die wegfallende Zeit nicht so ins Gewicht. Dafür muss dann aber euer Training intensiviert werden, aber da euch nichts mehr ablenkt sollte das gehen.“ Meinte Su geschäftig. Keitaro wunderte sich wieder einmal, wie erwachsen Su handeln konnte, wenn es darum ging, etwas zu organisieren. Zwar machte sie auch gerne mal Fehler, aber die waren selten sonderlich schlimm. „So, ich will jetzt was essen!“ Da kam wieder die kindliche Su durch. Keitaro lächelte und sagte, „Ja, gehen wir, Kommandantin.“ Su grinste sehr breit und sprang auf Keitaro. Dann liess sie sich nach hinten hängen, während sie ihre Beine um Keitaros Hals geschlungen hatte. So sah sie zwar garnicht wie eine Anführerin aus, aber so gefiel es ihr. Keitaro ging mit der an ihm hängenden Su ins Haus und machte etwas zu Essen. Als sie fertig waren ging Keitaro zu den anderen, um ihnen Sus Lösung für ihr Problem zu präsentieren. Alle stimmten zu, da die derzeitige Situation untragbar war.

Am nächsten Tag meldeten sich die 4 Unianwärter ab, schloss Haruka ihr Teehaus und die 4 Schülerinnen wurden wegen „wichtigen Aufgaben persönlicher Natur“ freigestellt. Kitsune schlug vor, den Tag nicht für Übungen und Simulationen zu nutzen, sondern um eine kleine Feier zu machen. Alle stimmten begeistert zu. In Windeseile war eine Party vorbereitet. Die Feier stieg im Teehaus. Haruka schenkte aus. Als Sara kam und Sake haben wollte meinte Haruka recht verärgert „Du bist noch ein Kind, ich werde dir also nichts ausschenken!“ Sara konterte kühl „Wenn ich alt genug bin, um eine Armee in den Krieg zu führen, werde ich wohl ein Schälchen Sake vertragen.“ Sie hatte von Kitsune gehört, dass Sake nicht schlecht schmecken sollte. „Gut, aber es ist nur ein doppelter, und ich weiss von nichts!“ gab Haruka daraufhin zurück. „Damit kann ich leben!“ rief die kleine Halbamerikanerin aus. Sie nahm den doppelten vom Tresen, und nahm einen kleinen Schluck. Und dann spuckte sie und sagte recht laut „Bäääääääääääääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhhhh!!! Nie wieder, das schmeckt ja scheusslich!“ Haruka schmunzelte. Sie fand es gut, dass Sara nun keinen Schnaps mehr haben wollte. Sie erwartete, dass Sara nach dieser Erfahrung nicht so schnell wieder eine Empfehlung von Kitsune, die sich auf Rauschmittel bezog, befolgen würde. Trotzdem packte sie die Füchsin und zerrte sie hinter den Tresen. „Was fällt dir eigentlich ein, einer 12–jährigen Sake zu empfehlen?“ fragte sie diese. „Sara wollte wissen, warum ich so viel Sake und Bier trinke. Da hab ich ihr gesagt, dass es mir schmeckt. Und dann hab ich ihr gesagt, bis sie 16 ist bekommt sie kein Bier und bis sie 18 ist keinen Sake.“ Haruka lachte kurz auf. „Na, dass sie dir das geglaubt hat, ist echt unglaublich. Du hast doch schon öfters Alkohol an die minderjährigen Bewohner der Pension abgegeben.“ „Naja, wenn ich etwas an die anderen abgegeben habe, war ich immer betrunken. Und ich habe durch Keitaro etwas über Verantwortung gelernt. Er hat mir gesagt, dass er es nicht gut findet, dass ich an Su, Shinobu und die anderen Minderjährigen Alkohol verteilt habe. Und er bat mich, das fürderhin zu unterlassen. Und da er mich gebeten hat, unterlasse ich es und sage es auch, wenn man mich jetzt deswegen anhaut.“ Haruka war baff. Keitaro hatte es doch tatsächlich geschafft, dass Kitsune etwas verantwortungsvoller handelte. „Die Macht der Liebe.“ murmelte sie vor sich hin. Kitsune hatte das nicht mitbekommen, da Mutsumi sie gerade gerufen hatte. „Hast du noch Fragen?“ fragte Kitsune die ältere Urashima. „Nein, geh ruhig.“ erwiderte diese. Kitsune ging zu Mutsumi, während Haruka ein wenig überlegte. Zuerst hatte es sie ja ein wenig gestört, dass Keitaro mit Kitsune und Mutsumi zusammen war, aber jetzt hatte sie sich damit abgefunden. Ausserdem waren Keitaro, Mutsumi und Kitsune auch ein hübsches Trio. Und wenn es Kitsune zum Guten beeinflusste, sollten die drei ihren Segen haben.
Mutsumi unterhielt sich währenddessen mit Kitsune. Beide schauten dabei Keitaro an. Ihre Absichten waren klar, sie hatten vor mit Keitaro etwas privater zu feiern. Kitsune ging um ihren Liebhaber loszueisen und Mutsumi wartete an der Tür, um mit den beiden zusammen zu Kitsune zu gehen.
Kurz darauf sassen die drei ältesten Bewohner der Pension Hina im Zimmer der Füchsin. Kitsune kicherte ein wenig und begann dann sich zu entkleiden. Mutsumi zog sich auch aus. Keitaro schaute auf den Wecker. Es war grade mal 22:00 Uhr. Da machte es nichts, wenn sie jetzt noch etwas Spass hatten, morgen wären sie trotzdem wieder fit. Kitsune, die grade fertig geworden war schlich sich von hinten an Keitaro heran und kuschelte sich an. „Warum bist du noch angezogen, Keitaro?“ fragte sie dabei neckisch. „Hm, willst du das nicht übernehmen?“ fragte er im selben Tonfall zurück. „OK.“ war die knappe Antwort der Füchsin. Sofort darauf begann sie Keitaro die Sachen auszuziehen. Dabei wurde sie von Mutsumi unterstützt. Keitaro liess sich fallen und genoss die Berührungen von den beiden. Die nächsten anderthalb Stunden waren für alle drei mal wieder paradiesisch. Dann kuschelten sie sich zu dritt auf den Futon um zu schlafen.
Kaum dass sie eine Viertelstunde geschlafen hatten, kam Su ins Zimmer. Natürlich wurden die drei wach. „Su? Was willst du hier?“ fragte die Füchsin. „Also, ihr wisst ja, dass ich auch in Keitaro verschossen bin. Und da wollte ich halt Keitaro haben.“ Kitsune stellte sich dumm, während dem Jungen Übles schwante. „So und was willst du von Keitaro?“ fragte die Füchsin scheinheilig „Sex.“ antwortete Su direkt. „Du bist 15, also gibt’s nichts.“ sagte Kitsune bestimmt. Su in ihr Arrangement einzubeziehen lag nicht in ihrem Interesse. „Hm, ich bin aber nur noch 5 Minuten 15. Morgen hab ich meinen 16. Geburtstag.“ Kitsune schaute ungläubig drein, Keitaro bekam Panik und Mutsumi fand das ganze amüsant. Sie hatte nichts dagegen, Keitaro auch noch mit Su zu teilen. „Also, ich wünsche mir von Keitaro Sex zum Geburtstag.“ stellte die Prinzessin fest. Und ihr Tonfall duldete keinen Widerspruch. Vorsorglich begann sie sich auszuziehen. Dabei behielt sie die Uhr im Auge. „So, ich warte darauf, dass es 00:00:01 wird, dann können wir.“ Keitaro zog Kitsune und Mutsumi kurz weg. „Was mach ich jetzt? Bei dem einen Mal wird es nicht bleiben. Ich kenne Su doch. Und was wird aus euch?“ fragte der Junge. „Also, ich habe nichts dagegen auch noch mit Su zu teilen.“ Kam es daraufhin von Mutsumi. Kitsune rang sichtlich mit sich. Schliesslich gewann ihr gutherziges Wesen die Oberhand. „Su kann in unser Arrangement einbezogen werden, aber das ist Ultimo. Weitere Bewohnerinnen werden nicht mit einbezogen. Su ist die glückliche Dritte. Und jetzt viel Spass mit der Prinzessin. Details, unser Arrangement betreffend, besprechen wir morgen.“ sagte sie. Dann ging sie mit Mutsumi in Keitaros Zimmer, um den beiden etwas Freiraum zu lassen. Su fiel auch Sofort über Keitaro her. Schliesslich setzte Keitaros und Sus Denken aus und die Triebe übernahmen die Kontrolle.

Am nächsten Morgen war Keitaro zwar etwas müde, aber auch glücklich. Su grinste ebenfalls von einem Ohr zum anderen. „Das machen wir heute nacht wieder!“ sagte sie in einem neckischen Befehlston. Keitaro wurde rot, Kitsune neidisch und Motoko verärgert. „Urashima, du Perverser hast dich an Su vergriffen!“ rief sie und zog ihr Schwert. „Stopp!“ rief Su da im Kommandoton. „Es war meine freie Entscheidung. Und ich hab es mir von ihm zum Geburtstag gewünscht.“ erklärte Su die Sachlage. „Du hattest Geburtstag?“ fragte Naru daraufhin. „Ne, ich habe heute Geburtstag.“ Auf diese Aussage der Prinzessin hin begannen alle dieser zu gratulieren. „Was wünschst du dir überhaupt?“ fragte Naru. „Hm, nicht viel, nur viel gutes Essen und dass ihr heute alle bei den Simulatortests euer bestes gebt. Denn heute beginnen die Spezialtrainings. Ihr werdet versuchen müssen nur mit Einheiten aus eurem Kommandobereich Schlachten zu schlagen. Haruka und Keitaro sind die einzige Ausnahme, sie dürfen auch Einheiten des jeweils anderen verwenden, da Artillerie und Panzertruppen verwandte Truppenteile sind. Und es kann nur von Vorteil sein, wenn Keitaro oder Haruka im Notfall auch das Kommando des jeweils anderen führen kann. Trotzdem werden die beiden separate Missionen erledigen müssen.“ Nach diesen Worten hob Su die Tafel auf. Kitsune und Keitaro machten die Küche, während die anderen sich schon in Richtung Basis aufmachten. Der neugebaute Expresslift brachte sie in wenigen Minuten in das Kommandohauptquartier. Als die beiden Nachzügler auch eingetroffen waren, begannen die Trainingsmissionen. Zuerst war wieder Verbunkern dran, diese Lektion war aber schnell abgeschlossen, da alle es schon gelernt hatten, sich mit Einheiten, die nur zu ihrem Kommandobereich gehörten, zu verbunkern.
Danach waren Angriffsmissionen dran. So ging es bis zum Abend. Die Tests verliefen zu Sus Zufriedenheit. Alle Kommandanten beherrschten ihre Einheiten. Sie konnten sie sowohl für Verteidigung als auch für einfache Angriffe einsetzen. „So, das wars für heute, morgen beginnen die schwereren Tests. Am Ende müsst ihr auch Kommandoeinsätze mit euren Einheiten führen können. {Kommandoeinsatz = Hier ist ein Einsatz gemeint, bei dem man nur wenige Einheiten hat, um sein Ziel zu erreichen. Oft gibt es auch Zeitlimits. Man hat keine Basis und Verstärkung bekommt man auch nur selten. Kommandoeinsätze sind meistens die schwierigsten Missionen}

Auch in den nächsten Tagen wurde das Kommandotraining fortgesetzt. So ging es weitere 10 Tage.

An diesem Samstag kam Su zur ersten Einsatzbesprechung. „Ihr habt eure Einheiten jetzt vollständig unter Kontrolle, wenn ihr sie auf dem Bildschirm kontrolliert. Heute und morgen machen wir eine erste Manöverübung. Ich habe zwar alle Einheiten so realistisch wie möglich programmiert, aber alles konnte ich leider nicht programmieren. Also, macht euch fertig, das Manöver beginnt um 1030. Alle rannten durcheinander und bereiteten sich vor.
Nur Haruka sass noch eine Weile ruhig da. ‚Wie sich alles verändert hat. Shinobu ist seit ihrem Eintritt in Sus Armee viel selbstsicherer geworden. Naru und Motoko haben ihr Temperament viel besser unter Kontrolle. Keitaro ist auch selbstsicherer geworden, obwohl, das fing schon nach der ersten Nacht mit Kitsune an. Kitsune hat scheinbar endlich ein Ziel gefunden. Mutsumi sieht noch glücklicher als vor ein paar Wochen. Sara ist wirklich sehr diszipliniert geworden. Und Su. Sie verfolgt etwas mit ernsthaftem Interesse. Aber wer hätte vor ein paar Wochen gedacht, dass hier alles so kriegerisch wird. Zuerst war das hier eine durchgeknallte Mädchenpension und jetzt entsteht hier eine Kriegsmaschine, um das Heimatland Sus zu befreien. Ich frage mich, wo das enden wird.‘
Auch Keitaro dachte nach. Die meisten seiner Gedanken kreisten um das bevorstehende Manöver, aber er dachte auch an Mutsumi, Kitsune und Su. Die drei Mädchen waren ihm ans Herz gewachsen, sehr sogar. Wenn er vor die Wahl gestellt worden wäre, eine von den dreien oder keine, so hätte er keine Wahl treffen können. Sein Herz hing zu gleichen Teilen an seinen drei Freundinnen. Aber er fragte sich auch, wie er das Legale regeln sollte. Schliesslich war Polygamie nicht erlaubt. Und er wusste nicht, welche von den dreien er heiraten sollte, denn dann könnte er die anderen beiden als offizielle Geliebte annehmen. Aber dann würde er wieder einer den Vorzug geben, etwas das er beim besten Willen nicht konnte.
Als er merkte, dass er sich gedanklich im Kreis drehte, entschied er, sich später damit zu befassen. ‚Kommt Zeit, kommt Rat.‘ fasste er seinen Entschluss gedanklich zusammen.
Dann ging er mit den anderen zum Lift, sie fuhren zum HQ und zogen sich um. Draussen warteten schon Transportflugzeuge. Su begrüsste ihre Kommandanten. „Also, eure erste Manöveraufgabe ist das Verladen eurer Einheiten zu überwachen. Ihr fliegt dann mit einem Flieger zu eurem Manöverpunkt. Dort werdet ihr weitere Instruktionen vorfinden.“ Dann wandte sich die Prinzessin ihren Admirälen zu. „Zuerst werdet ihr das Verladen von Einheiten in Hovertransporter üben, danach werdet ihr mit euren Kriegsschiffen Schlachterfahrungen sammeln. Auf hoher See und auf einigen unbewohnten Inseln habe ich Ziele, sowohl stationäre als auch mobile, installieren lassen. Ihr müsst alle Ziele unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Einheiten zerstören. Hier ist eine Aufteilung der Einheiten die ihr habt. Eure Ziele und euer Einsatzgebiet erfahrt ihr an Bord eurer Kommandoschiffe.“ Nach diesen Worten zeigte Su auf die zu verladenden Einheiten. „Macht mal los!“ waren ihre Worte, bevor sie an Bord ihres Kommando - Kirovs ging.

Zwei Stunden später hatten alle ihre Einheiten verladen und hatten sich auf den Weg gemacht. Su beobachtete alles auf Computerschirmen in ihrer privaten Kommandokabine. Sie war zufrieden mit den Resultaten. „Noch eine Woche, dann können sie in den Krieg ziehen.“ sagte sie halblaut und sah dabei sehr traurig aus. Schliesslich nahm sie ihren Freunden damit das unbeschwerte Leben. Aber um der Freiheit willen mussten Opfer gebracht werden. Auch wenn es ihr sehr schwer gefallen war ihre Freunde darum zu bitten, für sie in den Krieg zu ziehen. Im Manöver schlugen sich ihre Freunde auch gut. Zwar gab es zuerst einige Probleme, die daher rührten, dass realer Boden und reale Einheiten eben anders reagierten als virtuelles Gelände und virtuelle Einheiten. Aber es dauerte nicht lange und ihre Freunde hatten sich an die Probleme gewöhnt. Ein Fakt der Generalissimus Su erfreute und die Freundin Su traurig machte. Denn die Wesensänderung ihrer Freunde zeigte sich. Probleme wurden schnell erkannt und gelöst. Die Anpassung an neue Gegebenheiten machte auch Fortschritte. Und das militärische Denken war für die anderen Bewohner des Hinata - Su auch kein Problem mehr. Su hoffte, dass diese Veränderung nicht dauerhaft wurde. Doch wenn sie ihre Freunde so sah.
Naru stand auf der Kommandobrücke ihres Schlachtschiffs und war ganz Admiral. Ihre Schiffe waren sehr gut koordiniert und ihre Attacken präzise.
Mutsumi stand an Bord ihres Raketendreadnaughts und schaute eine taktische Karte an. Ihre Attacken waren sogar noch etwas besser koordiniert und ausgeführt als Narus und auch etwas erfolgreicher. Naru hatte etwas weniger als die Hälfte ihrer Ziele erledigt, Mutsumi etwas mehr als die Hälfte.
Keitaro ging derweil seine Aufgaben an. Kommandieren, gruppieren, Zangenangriffe, Rückzugsgefechte, Geleitschutz und anderes. Das Zielschiessen hatte nicht einmal eine Stunde gedauert, da hatte Keitaro alle stationären Ziele zerstört. Die mobilen Ziele hatte er in 2 Stunden zerstört.
Haruka hatte sogar noch weniger Zeit gebraucht. Was bei ihren Einheiten aber auch nicht so verwunderlich war. Artillerie eignete sich halt gut für die Bekämpfung von Zielen aus der Ferne.
Sara war mit der Luftwaffe auch sehr erfolgreich.
Shinobu hatte ihre Aufgaben auch zu Sus vollster Zufriedenheit erledigt. Nachschubrouten aufbauen, Reserveeinheiten losschicken und alles was sonst noch in ihren Aufgabenbereich fiel.
Motokos Job verlief auch gut. Personenschutz schien ihr zu liegen. Sie hatte jede mögliche Gefahrenquelle für den Testdummy beseitigt, den sie beschützen sollte. ‚Mein Leben liegt bei Motoko in fähigen Händen.‘ Dachte die kleine Prinzessin über die Kommandantin ihrer Leibwache.
Und Kitsune? Diese wirkte in der Rolle eines Infanteriegenerals so, als hätte sie das schon immer gemacht. Sie hatte sogar noch neue Taktiken für ihre Einheiten entwickelt. Su schauerte leicht, als sie daran dachte, dass Kitsune Heckenschützen postiert hatte, die mit schallgedämpften Waffen operierten. Überhaupt war die Füchsin sehr erfolgreich beim Manöver gewesen. Keines der Ziele hatte ihren Angriffen lange standgehalten. Auch alle anderen Aufgaben hatte die Füchsin schnell abgeschlossen.
Su wartete bis alle Fertig waren. Dann kontaktierte sie ihre Freunde. „Ihr habt euch sehr gut geschlagen. Deshalb breche ich das Manöver ab. Da ihr alle eure Aufgaben erfüllt habt, gönne ich euch 2 Tage Pause. Dann ist eure letzte Trainingseinheit dran, der Kombinationsangriff. Verladet eure Einheiten und kehrt zur Basis zurück. Su Ende.“ gab sie durch. Danach liess sie ihr Luftschiff auch Kurs auf das Hotel Hinata nehmen. Mitten in der nacht kamen auch die letzten beiden, nämlich Naru und Mutsumi, die den längsten Anfahrtsweg gehabt hatten. Su berief noch eine kurze Besprechung ein. Sie belobigte ihre Kommandanten für ihre Effizienz und ihre Fähigkeit mit neuen Situationen umzugehen. Danach entliess Su diese und ging auch in Richtung Umkleide. In ihrer Kabine angekommen gestattete sie sich einen tiefen Seufzer. Sie dachte sie wäre allein, aber da irrte sie sich. Kitsune war auch noch da. Diese entschied zu Su zu gehen. Nach diesem Entschluss ging sie zu Sus Kabine und trat nach einem Anklopfen ein. „Also, ich weiss, dass dich etwas bedrückt.“ sagte sie zur kleinen Prinzessin. „Willst du darüber reden?“ fragte sie dann noch. „Ach, Kitsune!“ meinte die kleinere unglücklich. Dann ging sie zu ihr und umarmte sie und begann zu weinen. „Es ist so traurig. Ich habe euch die Unbeschwertheit genommen. Vor einigen Wochen noch haben alle hier gelacht, Dummheiten gemacht, sich gestritten und waren auf ihre Art glücklich. Und nun? Ich habe euch gedrillt, es lacht kaum noch jemand. Das Hotel wirkt regelrecht bedrohlich. Ihr alle habt euch verändert. Und ich bin schuld daran. Ich habe der Pension die Freude genommen.“ Die letzten Sätze verstand Kitsune kaum, da Su inzwischen heulte wie ein Schloßhund. Sie umarmte die kleinere und sprach beruhigend auf sie ein. Sie gab ihr Trost. Die Trauer der kleineren ebbte langsam ab. „Schau mal, wir mögen uns vielleicht geändert haben, aber wir haben uns geändert um dir helfen zu können. Wir werden sicher wieder lachen und unsere Scherze machen. Sei da nicht so besorgt, das wird schon wieder.“ Anschliessend an diese Worte setzte sich die Füchsin mit der Prinzessin auf einen Stuhl. „Und wenn du dich wieder mal schlecht fühlst, kommst du zu mir. Mit mir kannst du über fast alles reden.“ Su schmiegte sich enger an Kitsune. „Danke.“ sagte sie erleichtert. So blieben sie noch eine Weile sitzen, bis Su schliesslich sagte „Du, Kitsune, ich hab Hunger.“ Daraufhin zog sie sich schnell um und ging dann mit Kitsune zum Essen. Nach dem Ende des Essens ging Kitsune auf ihr Zimmer um ausgiebig zu schlafen. Shinobu, Motoko und Naru räumten die Küche auf.
Keitaro ging unterdessen auch in sein Zimmer, begleitet von Mutsumi. Su spielte noch ein wenig in ihrem Zimmer, bevor sie entschied schlafen zu gehen. Sie ging zu Kitsunes Zimmer und klopfte an. „Darf ich reinkommen?“ fragte sie ungewohnt höflich. „Hm, ja klar, komm rein.“ erwiderte die Füchsin. Su trat ein und schaute Kitsune an. „Was möchtest du?“ fragte das Fuchsmädchen Su. „Ich wollte heute Nacht bei dir übernachten. Darf ich?“ fragte die Prinzessin. „Ja, klar, warum nicht?“ erwiderte die Füchsin. Daraufhin kroch Su zu Kitsune unter die Decke. „Danke.“ murmelte sie dann noch schlaftrunken. Dann schlief sie an Kitsune gekuschelt ein. Die Füchsin legte einen Arm um Su und sagte leise „Schlaf gut, morgen sieht alles besser aus. Und ich bin immer für dich da, wenn du reden möchtest.“ Nach diesen Worten schlief auch die Füchsin ein.

Als Su am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sie sich etwas leichter. Sie überlegte auch sofort, was sie den Tag über unternehmen konnte. Der Abend war schon verplant. Schliesslich entschied sie sich dafür, den ganzen Tag im Bett zu bleiben. Das erschien ihr die beste Option. Danach schloss sie wieder die Augen und schlief weiter.

Auch die anderen Bewohner hatten sich Pläne für den freien Tag überlegt. Naru wollte Seta besuchen. Sara hatte sich das selbe überlegt. Motoko wollte ein wenig trainieren. Shinobu wollte mit ihren Eltern telefonieren und später essen gehen. Keitaro wollte faulenzen und den Tag geniessen. Mutsumi hatte einige Pläne mit Keitaro und Kitsune wollte einfach mal sehen was der Tag brächte. Haruka hatte vor in ihrem Café ein wenig aufzuräumen und dann einfach die Seele baumeln zu lassen.

Als Kitsune aufstehen wollte, merkte sie, dass Su sich im Schlaf an sie geklammert hatte. Vorsichtig versuchte sie sich von der kleineren zu lösen, doch jedesmal, wenn sie sich bewegte, klammerte sich Su etwas fester an sie. Nach einer ganzen Weile entschied die Füchsin Su zu wecken. Sie rüttelte sie also etwas, damit die kleinere erwachte. „Hm, was ist denn los, Kitsune?“ fragte die Prinzessin verschlafen. „Also, du hältst mich fest, so dass ich nicht aufstehen kann. Und ich hab Hunger und will frühstücken.“ antwortete die Grössere. „Oh, entschuldige. Aber ich hab mich so gut gefühlt, weil ich bei dir schlafen konnte. Es war so beruhigend.“ Mit diesen Worten liess Su Kitsune los. „Ich bleib heute den ganzen Tag im Bett!“ verkündete sie danach. „Aha.“ gab die Füchsin zurück. „Und zwar in deinem. Hier hab ich mich so richtig gut gefühlt. Und beschützt. So gut hab ich mich nur noch bei Mutsumi und Keitaro gefühlt.“ Im Anschluss an diese Worte legte sich Su wieder hin und war fast sofort eingeschlafen. ‚Ich glaube, morgen müssen wir alle mal mit Su reden. Sie scheint sich ja richtig schlecht zu fühlen. Wenn sie sogar schon Sicherheit und Geborgenheit sucht. Heute soll sie den Frieden, den sie so sehr sucht, haben.‘ dachte Kitsune während sie sich anzog. Dann verliess sie auf Zehenspitzen ihr Zimmer um zum Frühstück zu gehen.
Nach dem Frühstück nahm Kitsune Keitaro beiseite und erzählte ihm, was mit Su los war und wie sich diese fühlte. Dieser weihte Haruka ein und Kitsune weihte noch Mutsumi ein. Am Mittag wussten alle in der Pension, wie es der kleinen Prinzessin ging. Im Foyer wurde ein Kriegsrat abgehalten. Es wurde lange debattiert. Schliesslich kamen alle überein, die kleine Prinzessin am nächsten Tag auf ihre Sorgen anzusprechen. Danach gingen sie erstmal auseinander um sich anderweitig zu beschäftigen.

Doch alle Pläne erübrigten sich, als Su am Abend alle bat sich im Foyer zu versammeln. Natürlich waren alle neugierig, was die kleine Prinzessin wollte, auch wenn alle eine Ahnung hatten. Diese Ahnung wurde auch schnell bestätigt, als Su anfing zu sprechen. „Ich habe euch gebeten, euch hier zu versammeln, weil ich etwas wichtiges mit euch besprechen muss. Es geht um etwas, was mir sehr am Herzen liegt. Es geht um euch. Ich habe Angst um euch. Ihr habt euch so sehr verändert, seit ich euch gebeten habe, mit mir in den Krieg zu ziehen. Ich vermisse das Lachen und die Unbeschwertheit in der Pension. Ich vermisse Keitaros Freiflüge Richtung Weltraum. Ich vermisse die Wutschreie Narus und Motokos. Saras Beleidigungen Keitaro gegenüber. All das fehlt jetzt auf der Pension. Ich frage mich immer mehr, ob es richtig war, euch in den Krieg um Molmol mit hineinzuziehen. Ich weiss nicht mal ob ich das Recht dazu hatte, euch die Unbeschwertheit zu nehmen.“ Im Anschluss an diese Worte sank Su in sich zusammen und sass da, wie ein Häufchen Elend. Keitaro, Mutsumi und Kitsune gingen als erste los um sie zu trösten. Haruka ergriff daraufhin das Wort. „Ich denke, dass ich für alle anwesenden spreche, wenn ich dir sage, dass du dir unserer Unterstützung weiterhin sicher sein kannst. Auch wenn wir uns im Verhalten geändert haben, so haben wir das aus freiem Willen getan. Wir haben uns geändert, um dir helfen zu können. Und wir werden das bis zum Ende mit dir durchstehen.“ Naru und Motoko nickten bestätigend, Shinobu sagte leise „Ich werde dir helfen, so gut ich kann.“ Sara sagte „Ich habe dir Treue geschworen.“ Und Keitaro sagte „Kitsune, Mutsumi und ich werden dich nicht im Stich lassen. Nimm das als ein Versprechen an.“ Su war zu Tränen gerührt. „Ich danke euch. Jetzt muss ich euch aber noch etwas wichtiges sagen. Eure Gegner werden, anders als beim Training, keine Androiden oder Roboter sein, sondern Menschen. Zwar erwarte ich am Anfang viele Kapitulationen, aber in Toudai, und um die Hauptstadt herum werden die loyalsten Truppen stehen. Dies werden richtige Fanatiker sein, die ohne Rücksicht auf Verluste kämpfen werden. Ich hoffe, dass wir meinen Vetter ausschalten können, bevor es zu viele Verluste unter den Menschen gibt. Aber darüber machen wir uns Sorgen, wenn es soweit ist. Heute abend feiern wir!“ Die letzten Worte hatte Su gerufen. Die anderen Bewohner des Hinata – Su stimmten gerne zu. Der Abend endete mit einem mörderischen Besäufnis. Nur Sara und Shinobu blieben nüchtern, da sie aufgrund ihres Alters keinen Alkohol bekamen. Alle anderen waren gegen Mitternacht sturzblau und sehr beeinflussbar für Einflüsterungen. Shinobu begann mit Saras Hilfe alle in ihre Betten zu bringen. Da es den beiden Mädchen zu viel Aufwand war Haruka in ihre Wohnung über der Teestube zu bringen, schafften sie diese ins Gästezimmer. Dann schafften sie Keitaro und Mutsumi in Keitaros Zimmer. Shinobu übernahm es Su und Kitsune in ihre Zimmer zu bringen, Sara übernahm Naru und Motoko. Nur hatte Sara nicht vor die beiden allein schlafen zu lassen. Aus diesem Grund schaffte sie beide in Narus Zimmer und flüsterte ihnen noch zu, dass die jeweils andere sie lieben würde. Dann überliess sie die Mädchen sich selbst.



Ich bin mal etwas gemein und stoppe an dieser Stelle.
So, das wäre jetzt der dritte Teil. Ich hoffe es hat euch gefallen. Schreibt mal was ihr davon haltet.
Ich werde diese Fanfic sowohl auf Animexx.de als auch auf Ranma.de und auf Fanfiktion.de veröffentlichen.
Mit dem nächsten Teil dauert es ne ganze Weile, da ich demnächst auf Kur fahre. Ich werde aber zusehen, dass ich da zumindest handschriftlich weiterschreiben kann.
Ich werde diese Fanfic fertigstellen, Metallerehrenwort.

Ach ja, ich danke Feindflug, In Extremo, Samsas Traum, Bal Sagoth, Grave Digger, Rammstein, Weena Morloch und Atrocity für zum Weiterschreiben motivierende Musik.

Ich versuche vor dem auf Kur fahren noch ein Kapitel einer neuen Geschichte und den Prolog zur Universes Conquering Tour zu schreiben. Mal sehen ob das was wird.

P.S.: Der Titel des 4. Kapitels steht schon fest.
Es heisst "Die Apokalypse hat begonnen"
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