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Love Hina Elseworld

von Shaithan
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Haruka Urashima Keitaro Urashima Mitsune "Kitsune" Konno Mutsumi Otohime Su Kaora
19.02.2007
02.09.2007
4
18.068
 
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19.02.2007 3.421
 
Love Hina

Love Hina Elseworld

Kapitel 2

„Fragen und Antworten“

Diese Fanfic ist kostenlos und ohne irgendein finanzielles Interesse geschrieben worden. Weiterhin sind die Figuren nicht mein Eigentum, sondern Eigentum der rechteinhabenden Personen oder Firmen.
Jetzt wünsche ich euch viel Spass bei meiner Alternativweltgeschichte.


Kitsune und Mutsumi rückten näher an den Ronin heran. Dieser fühlte sich schwer in Bedrängnis und wollte schon losschreien, als sie alle 3 ein Rumpeln hörten. Plötzlich ging die Geheimtür auf und Su und Sara kamen in den Raum. „Stören wir?“ fragte Su unschuldig während Sara hinterhältig grinsend „Guten Morgen, ihr Perversen.“ sagte. Keitaro wusste nicht recht wie ihm geschah. Grade war er in einem furchteinflössenden Paradies und jetzt wurde er in ein vertrautes Inferno gestossen. Um das Mass vollzumachen kamen jetzt auch noch Naru, Haruka und Motoko. Shinobu war in der Küche beschäftigt und überliess es den anderen Keitaro zu holen. Keitaro schrie angsterfüllt auf, als er Naru und Motoko in der Tür sah. ‚Ich bin verdammt! Ich kann mir gleich eine Kugel ins Gesicht jagen, damit ich nicht leiden muss!‘ Motoko sah auf das Bild das sich ihr bot und schrie ihr übliches „Stirb, Urashima!!“ Zur Verblüffung aller Anwesenden ging Kitsune entschlossen und auch ein wenig rüde auf Motoko los um sie zu entwaffnen. „Lass Keitaro in Ruhe! Du bist doch nur neidisch!“ Die Kendokriegerin war total geschockt. Kitsune hatte sie durchschaut. Sie würde es zwar nie zugeben, aber innerlich war sie ziemlich verschossen in den Ronin und fand es unerträglich ihn in den Armen einer anderen zu sehen. Auch bei seinen Unfällen wusste sie, dass er nichts dafür konnte, aber trotzdem wollte sie ihn immer von dem unglücklichen Opfer von seinen Unfällen trennen. Sie hatte einfach Angst Keitaro zu verlieren. Und jetzt sagte Kitsune ihr das vor allen Leuten ins Gesicht. Völlig gebrochen brach sie den Angriff ab und entschuldigte sich sehr förmlich bei Keitaro. „Bitte verzeih mir, Keitaro. Immer wenn ich dich angegriffen habe, habe ich meine schlechten Gedanken auf dich projiziert. Ich habe unterstellt, du wärest ein schlechter Mensch. Dabei bin ich der schlechte, von Vorurteilen, Angst und Zorn zerfressene Mensch. Du hast einfach nur Pech und ich habe immer unterstellt es wäre Absicht.“ Im Anschluss an diese Aussage rannte das Samuraimädchen davon, damit niemand ihre Tränen sah. Kitsune hatte sie gezwungen der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Und die Wahrheit tat weh.

Naru unterdessen fauchte Kitsune an. „Sag mal was soll das alles hier?“ „Naja, frag Su und Sara, die haben uns hierher gebracht. Und frag Mutsumi warum sie halbnackt hier liegt. Wir zwei sind ehrbar geblieben.“ gab die Füchsin ruhig zurück. Die Prinzessin und die kleine Amerikanerin sahen sich plötzlich einem Terawattblick Narus ausgesetzt. „Warum habt ihr die Zwei hierher gebracht? Wolltet ihr euch einen Scherz auf deren Kosten machen?“ fragte Naru recht verärgert. „Naja, wir haben so gehört, die Zwei wären ein Pärchen und wir fanden es ziemlich unfair ein Pärchen zu trennen. Also haben wir ihnen geholfen zueinander zu kommen.“ sagte Sara ohne mit der Wimper zu zucken. Dass sie einen Streich geplant hatten, sollte ein Geheimnis bleiben. ‚Das muss diese Furie echt nicht wissen. Die ist fähig mich zu verhauen.‘ dachte Sara besorgt bei sich. „Ach ja, Keitaro musste uns auch die alte Halle im Wald zur Verfügung stellen.“ setzte Su hinzu. Alle schauten die Ausländerin leicht verwirrt an. „Warum denn das?“ brachte Haruka schliesslich hervor. „Naja als Liebesengel kann man schlecht überleben. Und ich brauche eine grosse Halle, da kam mir die grade recht. Und da sie ja sowieso nicht genutzt wird, kann ich die ja verwenden. Und was ich da mache wird eine Überraschung für euch.“ sagte die Prinzessin unschuldig.
„Naja, solange sie keine Weltuntergangswaffen baut, dürfte alles in Ordnung sein.“ liess Keitaro jetzt von sich hören. In der Aufregung und Verwunderung um Kitsunes Eintreten für Keitaro hatten alle vergessen, dass er immer noch mit der halbnackten Mutsumi im Bett sass. Naru wollte den Ronin schon mit einem Gewaltschlag aus dem Bett prügeln, als Kitsune auch ihren Angriff abblockte. „Ich werde nicht zulassen, dass du Keitaro noch einmal fast umbringst. Ich mag zwar eine Füchsin sein und für euch als berechnendes Biest gelten, aber ich bin in Keitaro verliebt und ich denke er erwidert meine Gefühle. Deshalb wird ab jetzt jeder der ihn angreift sich auch mit mir anlegen.“ erklärte Kitsune leicht aufgebracht. „Starke Worte für ein Mädchen in Unterwäsche.“ gab Sara fies grinsend von sich. Naru stand einfach nur erstarrt da und Haruka fragte bestürzt, was Kitsune denn damit, dass Naru ihren Neffen fast umgebracht hätte, meinte. „Naja, das war so. Naru war im Bad und das Wasser war zu warm. Und im Halbschlaf dachte sie wohl. Keitaro wäre an der Tür. Also brüllte sie „Keitaro!!!!!“ Dieser dachte, Naru habe nach ihm gerufen und eilte ins Bad. Dort ist er wahrscheinlich ausgerutscht, hat Naru sicher unglücklich erwischt und wurde von Ihr deshalb in den Himmel geschlagen. Dann rannte sie weg. Als Keitaro wieder herunterkam ist er unglücklich aufgeprallt, wurde ohnmächtig und wäre fast im Bad ertrunken. Ich hab ihn dann gerettet und wiederbelebt.“ erklärte Kitsune das Geschehene Haruka. Diese schaute Naru an, welche mindestens genauso geschockt war wie Haruka. „Ich hätte ihn fast umgebracht?“ stiess Naru tonlos und fassungslos hervor. Schaudernd drehte sie sich um und rannte weg. Diese Aussage von Kitsune war zu viel für sie.

Haruka unterdessen packte Su und Sara, zog sie zu sich und sagte: „Also, ich lass euch 3 jetzt mal allein und mit den beiden hier werde ich mal ein ernstes Wörtchen reden müssen. Und ich werde mich mal um Naru und Motoko kümmern, die schienen ziemlich durch den Wind zu sein.“ „Gut, mach das.“ sagte die Füchsin.

Keitaro war einfach erleichtert, dass er ohne Prügel davonkam, eigentlich hatte er befürchtet fast tot geschlagen zu werden. Mutsumi hatte die Aufregung grösstenteils ignoriert. Als Haruka mit den beiden Mädchen verschwunden war, wandte sich Kitsune an Keitaro. „Also, was machen wir jetzt? Und was machen wir mit Mutsumi?“ fragte die Füchsin scheinbar unschuldig. „Also, mir ist kalt.“ sagte Mutsumi und rutschte näher an Keitaro heran. Kitsune ging auch zum Bett. Keitaro hob abwehrend die Hände. „Wartet mal. Also Mutsumi, zieh dir erstmal was an. Und dann reden wir über alles.“ sagte er dabei. „Gut, reden wir.“ gab Kitsune trocken zurück. Mutsumi zog sich unterdessen ihre Sachen wieder an. „Hat Naru sich noch garnicht entschuldigt?“ fragte sie dabei. „Nein, hat sie nicht. Und ich lege auch keinen Wert darauf. Soll sie doch machen was sie will. Für mich ist sie nur noch Luft.“ erwiderte Keitaro unversöhnlich. „Aber, Kei, so darfst du nicht reden. Was wird denn aus eurem Versprechen? Wenn du das brichst, wirst du auf immer von Naru getrennt.“ entgegnete Mutsumi. „Das ist mir ehrlich gesagt ganz recht.“ erwiderte Keitaro. Leicht geschockt über den Ärger und die Kälte des Ronins, dachte sie darüber nach, wie es dazu gekommen sein könnte. Gewiss, dass Naru ihn fast getötet hätte, war schon ein guter Grund zum sauer sein. Aber, dass Keitaro Naru aus seinem Leben streichen wollte, war schon heftig für Mutsumi. Und es freute sie auch ein wenig. Schliesslich stiegen dadurch ihre Chancen bei Keitaro. Sie wollte zwar der Liebesengel für Keitaro und Naru sein, aber sie war auch ziemlich verliebt in Keitaro. Und da Naru jetzt in Ungnade gefallen war, hoffte sie, dass Keitaro sich für sie entschied.

„So, ich habe Hunger, gehen wir zum Frühstück?“ fragte Keitaro die Mädchen. „Wollten wir nicht etwas bereden?“ stellte Kitsune eine Gegenfrage. „Stimmt, ich wollte wissen warum du hier bist, Mutsumi, und was du von mir und Mitsune willst? Und was willst du, Kitsune?“ stellte der Ronin seine Fragen. „Also, ich bin hier weil Haruka und ich euch gestern Nacht gefunden haben.“ sagte das Mädchen aus Okinawa. „Und ich wollte euch zwei nicht allein lassen, wenn man betrunken ist kommt man manchmal auf seltsame Ideen.“ setzte sie noch dazu. „Und warum bist du dann halb nackt gewesen?“ fragten Ronin und Füchsin gleichzeitig. „Naja, als ich bei euch im Bett lag, wurde es mir irgendwann zu warm, da hab ich einige Sachen ausgezogen. Dann wurde es mir aber zu kalt, also bin ich wieder ins Bett gekrochen. Und dann seid ihr wach geworden und die anderen kamen. Ansonsten wollte ich eigentlich mit euch beiden schlafen.“ erklärte Mutsumi unbefangen. „WAS?“ brüllten Keitaro und Kitsune gleichzeitig. „Mu, Mu, Mutsumi, was soll das jetzt wieder heissen?“ fragte der Ronin ziemlich geschockt. Kitsune grinste ob Mutsumis Aussage ein wenig. ‚Ich glaube, dass das interessant wird. Und ich denke, dass ich Keitaro mit ihr teilen kann. Aber ob Kei mitmacht ist noch fraglich.‘ dachte Fuchsmädchen. Laut sagte sie: „Also, Keitaro, was ich will dürfte dir klar sein. Das haben wir ja gestern ausgemacht.“ „Hm, ja, ich erinnere mich.“ antwortete der Junge. ‚Oh verdammt, ich glaube ich sollte versuchen Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen. Aber Kitsune wird mir sicher folgen. Ausserdem, ich will eigentlich gar nicht weg. Ich bin nur unsicher. Hoffentlich ist Kitsune da nachsichtig. Aber so wie sie zur Zeit zu mir ist, sollte ich da keine Angst haben.‘ rasten seine Gedanken. „Also, dann, frisch ans Werk.“ rief die Füchsin und warf sich zusammen mit Mutsumi auf den Ronin. Dieser ergab sich recht zufrieden in sein Schicksal.

Unterdessen nahm Haruka Sara und Su mit zu Naru. Unterwegs nahm sie auch noch Motoko mit. In Narus Zimmer angekommen setzte sie sich hin und bedeutete auch den anderen sich zu setzen. „Wir müssen reden.“ sagte sie ruhig. „Was haben wir zu bereden? Dass Keitaro und Kitsune ein Paar sind? Oder dass Su und Sara den beiden, um ihres Profites willen, geholfen haben ihr unsittliches Vorhaben durchzuführen? Oder dass Naru Keitaro fast umgebracht hätte oder dass Kitsune mich gezwungen hat Farbe zu bekennen?“ rief Motoko enragiert aus. „Ich wollte eigentlich wissen, wie ihr gedenkt jetzt fortzufahren. Kitsune wird sicher mit meinem Neffen schlafen, die Frage ist, ob auch Mutsumi mitmacht.“ „WAS????????“ schrien drei der vier Mädchen. Nur Su blieb ruhig, sie hatte sowas geahnt und sie war nur ein wenig traurig, dass sie nicht mitmachen konnte. Sara hatte sich nur gespielt aufgeregt und ein kurzer Blick von Haruka sagte ihr, dass sie durchschaut war. Naru und Motoko hingegen wollten sofort losstürmen um Keitaro endgültig umzubringen. „Hiergeblieben!“ sagte Keitaros Tante sehr bestimmt. „Ihr solltet lernen mit so etwas klarzukommen. Und wenn es die freie Entscheidung der drei ist, solltet ihr euch da raushalten. Immerhin sind sie, nach mir, die ältesten 3 Leute in der Pension. Und sie sind volljährig, also spricht wirklich nichts dagegen, ausser eurer Eifersucht, Naru und Motoko.“ „Aber was ist mit dem Ruf der Pension? Wenn die ihre perversen Spielchen ungestört treiben dürfen, seh ich schwarz für den Ruf der Pension!“ rief Naru auf und ab springend aus. „Also, eine so schwache Ausrede hätte ich von dir nicht erwartet, Naru. Ihr wisst es vielleicht nicht, aber wegen euch 4 Mädchen gilt diese Pension als gemeingefährlich. Sara ist da nur indirekt schuld, da Seta in ihrem Namen Gefahr verbreitet. Aber Sus ‚Spielzeuge‘ und Narus und Motokos ständiges Schlagen von Keitaro und ihr Geschrei empfinden die Anwohner als ziemlich störend.“ erklärte Haruka die Situation. Die Mädchen verstummten alle und schauten verlegen drein. „Es gab schon Beschwerden und eine Drohung eine Lärmbelästigungsklage anzustrengen. Es wäre also schön, wenn ihr friedlicher sein könntet. Und leiser. Und wenn ihr die drei in Ruhe lasst. Miteinander zu schlafen ist schliesslich kein Verbrechen und auch nichts perverses.“ sagte Haruka ruhig. Aber alle merkten, dass es Ernst war. Und dass es möglich wäre, dass das ‚ruhige‘ Leben auf der Pension Hinata stärker gefährdet war, als sie bisher angenommen hatten. „Gut, wir wollen versuchen ruhiger zu sein.“ sagte Motoko im Namen aller anderen Mädchen. „Aber dazu gehört auch, dass ihr meinen Neffen nicht immer in Richtung Himmel befördert, wenn er einen seiner Unfälle hat. Und das ihr auch nicht immer so laut schreit. Und dass du keine weiteren Megamechatamas baust Su.“ „Geht klar!“ rief Su fröhlich. Naru und Motoko murmelten ebenfalls zustimmend. Man sah es ihnen aber an, dass sie nicht sehr glücklich mit der Situation waren. Sara gab durch ein Handzeichen ihr Einverständnis. „Gut, dann müssen wir noch eines klären. Shinobu muss hiervon erstmal nichts wissen. Keitaro soll es ihr erklären, dass er jetzt mit Kitsune zusammen ist. Ihr haltet euch da besser raus.“ stellte die ältere Urashima fest. Die anderen nickten zustimmend. Dann gingen sie zum Frühstück. Dort fragte Shinobu natürlich sofort nach den 3 fehlenden. „Die kommen später und Keitaro erklärt dir dann alles.“ sagte Haruka. Dann kamen sie endlich zum frühstücken. Als sie fertig waren rannten Sara und Su davon, um an ihrem geheimen Projekt zu arbeiten. „Was die wohl in einer 300 Meter langen, 60 Meter breiten und 50 Meter hohen Halle bauen wollen. Naja, wir werden es ja sehen.“ sagte Haruka zur Welt im allgemeinen. „Warum ist die Halle eigentlich so gross?“ wollte Shinobu wissen. „Erst sollte es ein Tempel werden, aber dann ging der Kaufmann, der diesen Tempel errichten lassen wollte pleite. Ein spleeniger englischer Lord kaufte die Baustelle und liess die Halle bauen, besser gesagt die Wände. Er starb vor der Fertigstellung des Daches, und seine Erben hatten kein Interesse an einer Halle in Japan und überliessen die Baustelle dem damaligen Oberhaupt des Urashimaclans. Der liess dann einfach ein Dach draufsetzen, aber keine Innenwände und Innendecken einbauen. Das wäre zu teuer geworden und hätte den Clan in den Ruin getrieben. Also blieb die Halle einfach eine riesige Lagerhalle, die kaum genutzt wurde. Seit ungefähr 50 Jahren steht sie leer und wird nur manchmal gewartet.“ erzählte Haruka Shinobu. Nach dieser Erklärung ging sie in ihr Café um aufzuschliessen und den Tag zu beginnen. Auch sonntags wollten Leute etwas trinken. Motoko machte sich auf, um ein wenig zu meditieren und Naru ging lernen. Die beiden Mädchen liessen es sich zwar nicht anmerken, aber sie dachten beide an Keitaro, Kitsune und Mutsumi. Und ihre Gedanken hatten definitiv keine Jugendfreigabe.

Eine ganze Weile später lagen 3 ziemlich erschöpfte Menschen in einem Bett. „Wollen wir jetzt Frühstück machen?“ fragte der Ronin. Im selben Moment knurrte allen dreien der Bauch. „Gut, gehen wir.“ gab die Füchsin zurück. Zu dritt machten sie sich auf den Weg in die Küche.

In der Küche trafen sie Shinobu an, die gerade anfing ein Mittagsmenü zuzubereiten. „Guten Morgen, Shinobu, ich hoffe es stört dich nicht, wenn wir uns ein spätes Frühstück genehmigen.“ sagte die Füchsin. „Nein, macht ruhig. Ihr hattet ja noch kein Frühstück. Und sagt mir bitte, warum ihr erst jetzt kommt. Haruka meinte, ich sollte mich an euch wenden, wenn ich Erklärungen wünsche.“ „Äh.“ sagte Keitaro überrascht und peinlich berührt. ‚Wie soll ich Shinobu erklären, dass ich mit Kitsune und Mutsumi geschlafen habe, ohne dass sie einen Schock fürs Leben bekommt.‘ dachte der Ronin. „Es ist dir peinlich?“ gab Shinobu einen Schuss ins Blaue ab. Keitaros Gesicht sprach in einer ganzen Romanreihe. Shinobu entging das natürlich nicht. „Was hast du getan?“ fragte sie mühsam beherrscht. „Versprich mir erst, dass du nicht schlecht von mir denkst.“ erwiderte der Junge. „Ich bin ganz ruhig. Und du wirst ja nichts verbrochen haben.“ gab Shinobu daraufhin von sich. „Nun gut, also es ist so dass.... Also was ich meine ist, .... Äh, naja es ist so,....“ druckste Keitaro herum. „Hast du mit Mutsumi und Kitsune geschlafen?“ fragte Shinobu daraufhin. Und in ihren Augen konnte man lesen „Bitte sag, dass ich mich irre!“ Keitaro knickte ein und murmelte „So ist es.“ „Nein, das darf nicht wahr sein! Du lügst doch? Sag, dass das nur ein böser Witz ist! Und sag mir was ihr wirklich getan habt!“ rief Shinobu mit Tränen in den Augen. „Shinobu, es stimmt aber. Ich habe nicht gelogen. Denke deshalb jetzt nicht schlecht von mir.“ erwiderte Keitaro sanft und bittend. „Aber warum? Warum tust du so etwas?“ „Weil ich Kitsune und Mutsumi liebe. Sie akzeptieren mich so wie ich bin und sie akzeptieren meine Fehler. Und sie gehen bei meinen Unfällen nicht gleich auf mich los. Und wenn man jemanden liebt, möchte man seine Zuneigung zeigen. Deshalb habe ich mit den beiden geschlafen.“ (Ich weiss die Erklärung ist kitschig, ich kann mir aber mangels Erfahrungen und Gefühlen keine bessere ausdenken. Anm. d. A.) „Und nun? Was willst du nun tun? Motoko und Naru werden das nicht akzeptieren wollen.“ warf Shinobu als Frage auf. „Das werden wir sehen. Ich glaube nicht, dass die beiden grossartig viel unternehmen werden. Kitsune hat sie in eine Mattfalle manövriert. Wir werden also unseren Frieden haben.“ meinte Keitaro auf diese Frage recht ungerührt. „Ich hoffe es für euch. Und ich will, dass du eines weißt, Keitaro. Ich achte und liebe dich. Du bist ein Vorbild für mich.“ sagte Shinobu daraufhin. Keitaro, Kitsune und Mutsumi sagten nichts. Kitsune und Mutsumi, weil es sie nicht wirklich etwas anging und Keitaro sagte nichts, weil ihn dieser Vertrauensbeweis Shinobus zutiefst rührte. Schliesslich rang er sich dazu durch Shinobu zu antworten. „Ich danke dir. Dein Vertrauen ehrt und erfreut mich sehr.“ waren seine Worte. Shinobu schniefte kurz glücklich auf und machte sich dann an die Zubereitung des Mittagessens.

Keitaro, Kitsune und Mutsumi assen auf und räumten ihr Geschirr dann weg. Dann gingen sie in Keitaros Zimmer um sich zu unterhalten und einiges abzuklären. „So, wie soll es nun weitergehen? Denn zum alten Status Quo können wir nicht zurück.“ eröffnete Keitaro das Gespräch. „Ja, das können wir nicht.“ stimmten Kitsune und Mutsumi zu. „Und es ist zwar recht reizvoll, mit euch beiden gleichzeitig zu schlafen, aber ich denke, ewig halte ich das nicht durch. Hier müssen wir ein tragbares Arrangement finden.“ stellte der Ronin fest. Nach diesen Worten des Ronins begann eine hitzige Diskussion, denn die Mädchen sahen zwar ein, dass sie den Ronin nicht zu sehr fordern konnten, trotzdem wollten sie ihn 60 : 60 untereinander aufteilen. Dass das Lernen für die Aufnahmeprüfungen und die normalen Aufgaben der 3 unter einen Hut gebracht werden mussten, verkomplizierte die ganze Angelegenheit noch. Und dass Kitsune nun auch studieren wollte, machte das Chaos perfekt. Schliesslich einigten sich die 3 darauf den Sonntag zum ~Tag der Liebe~ zu machen und ansonsten halt mal nach freien Zeitfenstern Ausschau zu halten. Für Keitaro und Mutsumi war es natürlich Ehrensache mit Kitsune zusammen zu lernen. Sie kamen auch überein Naru mitlernen zu lassen. Es brachte ja nichts sie auszuschliessen. Ausserdem war Grossmütigkeit eine Stärke Keitaros. Im Verlauf der Diskussion wurde es Mittag und Shinobu läutete zum Essen. Alle machten sich auf den Weg zur Küche. Als letzte kamen Sara und Su. Und die beiden sahen aus, als ob sie in einer Wanne voller Motoröl gebadet hätten. „Bevor ihr hier esst, geht ihr erstmal baden!“ kommandierte Haruka die beiden Mädchen aus der Küche. „Was die wohl gemacht haben?“ stellte Kitsune als Frage in den Raum. Doch niemand konnte darauf etwas antworten, denn Naru, die das auch interessiert hatte und die deshalb zur Halle gegangen war, hatte feststellen müssen, das ein sehr effizienter Abwehrgürtel um die Halle gelegt worden war. Und dass ein unnatürlicher Schatten die Blicke versperrte. Diese Fakten weckten zwar die Neugier der anderen, doch sie wussten auch, dass ein Abwehrgürtel, welcher von Su und Sara konzipiert und gebaut worden war, nahezu unüberwindlich war. Deshalb beschlossen sie zu warten, bis die beiden Mädchen offenbarten, was sie gebaut hatten.

Nach dem Essen zerstreuten sich die Bewohner der Pension wieder. Su und Sara gingen zur Halle, Motoko trainierte und Shinobu genoss einen freien Nachmittag und tat nichts. Mutsumi, Kitsune und Keitaro gingen lernen. „Willst du nicht mit uns mitlernen, Naru?“ fragte Mutsumi. Diese antwortete schlicht „Ja, OK, wo lernen wir?“ „Bei mir.“ sagte der Ronin fest. Naru zuckte mit den Schultern und holte ihre Bücher. Schliesslich sassen sie zu viert um den Fusswärmer des Ronins und lernten. Kitsune stellte sich als ziemlich intelligent heraus. „Das ist ja toll, wenn du diese Form auch bei den Tests hast, sollte die Uni für dich ein erreichbares Ziel sein.“ meinte der Ronin begeistert. Auch Mutsumi und Naru stimmten Keitaro zu, mit dem Resultat, dass Kitsune vor lauter geschmeichelt sein leicht errötete. Über dem Lernen verging die Zeit und es gab Abendbrot. Sara und Su sahen wieder aus wie ein Automechaniker, sagten jedoch weiterhin nichts über ihre Konstruktionen. Also fragten die anderen auch nicht.

So, das wäre jetzt der zweite Teil. Ich hoffe, der erneute Ausflug in die Welt im schwarzen Spiegel hat euch gefallen. Schreibt mal was ihr davon haltet.
Diese Fanfic wird sowohl auf Animexx.de als auch auf Ranma.de veröffentlicht.
Eventuell veröffentliche ich sie auch noch wo anders, aber nichts genaues weiss ich nicht.

Und noch ein letztes, ich danke Feindflug, Samsas Traum, Weena Morloch, Atrocity, Bal Sagoth und Rammstein für zum Weiterschreiben motivierende Musik.
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