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Lost memories

von chrono87
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Aeon Azmaria Hendrique Chrno Joshua Christopher Pater Ewan Remington Rosette Christopher
07.02.2007
05.07.2009
19
42.806
1
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
07.02.2007 3.061
 
Nun liegt endlich das erste Kapitel vor. Ich hoffe es gefällt euch genauso gut wie der Prolog. ^^
Einen herzlichen Dank an alle Kommischreiber. Vor allem Jolinar, die sich die Kapi vorher durchliest und überarbeitet und Rose1, die schon zu den treuesten Lesern geworden ist und bei der ich mich immer über die Kommis sehr freue. ^^
Nun aber viel Spass im ersten Kapitel.



Willkommen zurück




Rosette sitzt in ihrem Büro. Ihr Blick fällt auf zwei Bilder, die sich auf ihrem Schreibtisch befinden. Das eine ist vom Jahrmarkt und dass andere ist eines von Chrono und ihr. Rosette hat sich mittlerweile abgewöhnte, bei dem Anblick der Bilder in Tränen auszubrechen. In Gedanken versunken schaut sie aus dem Fenster. Durch das Klopfen an der Tür schreckt sie hoch. „Ja, bitte?“, fragt Rosette schon fast automatisch. Die Tür geht auf und Asmaria kommt mit Pater Remington ins Büro. Da Rosette noch steht setzt sie sich auf einen Stuhl und fragt: „Was gibt es wichtiges, dass ihr extra den weiten Weg in mein Büro gestürmt kommt?“ Der Pater und Asmaria wechseln kurz ein paar viel sagende Blicke. Dann erwidert der Pater: „Schwester Kate möchte, dass du zu einem Auftrag kommst. In Brooklyn ist wohl die Hölle los. Schwester Asmaria und ich werden dich begleiten.“ „Worauf warten wir dann noch? Los, los! Joshua soll in der Zwischenzeit die Anrufe entgegennehmen.“ Die drei verlassen das Büro und gehen zum Hof. Dort steht schon ein Auto, für sie, bereit.


In Brooklyn


Schwester Kate ist bereits vor Ort. Sie wartet auf die Verstärkung von Rosette. Es gibt einen bestimmten Grund, warum Schwester Kate unbedingt Rosette hier haben wollte. Denn im Schatten eines Hochhauses, neben dem Schwester Kate steht, befindet sich eine jedem nur allzu bekannte Person. „Sie glauben wirklich, dass Rosette mitkommt, Schwester Kate?“, fragt die Person aus dem Schatten. Die angesprochene Frau dreht sich zu ihm. Mit einem Lächeln erwidert sie: „Du weißt doch, dass Rosette sofort erscheint wenn sie gerufen wird.“ Nun tritt die Person aus dem Schatten. Diese Person ist männlich. Etwa 1, 80 Meter groß. Er hat spitze Ohren und trägt unauffällige Sachen. Der schwarze Anzug steht dem lila haarigen Gutaussehenden jungen Mann sehr gut. Seine goldenen Augen leuchten auf. „Sie scheint sich nicht gerade verändert zu haben.“, lässt er verlauten. Schwester Kate schaut in den Himmel. „Du schätzt die Sache nicht richtig ein. Rosette hat sich sehr verändert! Aber das wirst du schon allein feststellen.“ Die Person macht ein entsetztes Gesicht. „In wie fern hat sich meine Rosette verändert?“ „Wie gesagt warte ab, bis sie hier ist. … Deine Rosette? Findest du das nicht ein bisschen dreist? Du hast ihre Erinnerungen gelöscht und denkst sie hätte keinen Mann an ihrer Seite? Du unterschätzt unsere Rosette ganz schön! Sie ist eine wunderschöne und reizvolle Frau geworden.“ Die Worte der Nonne verletzen den jungen Mann sehr. Man kann ihm förmlich ansehen, wie sein Herz verbricht. Die Schwester beobachtet den jungen Mann aus den Augenwinkeln. Mit einem Lächeln dreht sie sich zu ihm um. „Ach komm schon Chrono. Sieh Rosette nur ein einziges Mal in die Augen und du wirst feststellen, dass sie jeden Tag weint auch wenn sie Anderen immer vorspielt, dass es ihr gut geht oder wie fröhlich und glücklich sie ist.“ Chrono schaut Schwester Kate entsetzt an. „Sie ist einsam! Ihr fehlt ein Teil um vollkommen zu sein!“, fügt Kate noch hinzu. Chrono ist noch betroffener. „So schlimm kann das doch gar nicht sein!? Ich wollte doch, dass Rosette glücklich ist, dass sie nicht leidet und vor allem wollte ich nicht dass sie stirbt. Nur aus diesen Gründen habe ich ihre Erinnerungen gelöscht.“, verteidigt sich Chrono. „Ich hoffe nur, für euch beide, dass sie ihre Erinnerungen wieder findet. Sonst wird es für euch beide keine gemeinsame Zukunft geben. … Wenn man vom Teufel spricht! Da kommt sie auch schon.“ Chrono taucht wieder im Schatten ab und beobachtet das näher kommende Fahrzeug. Dieses wird plötzlich immer langsamer und kommt dann drei Meter vor Schwester Kate zum stehen. Die Fahrertür geht auf und eine schlanke junge Frau mit traurigen meeresblauen Augen, rosa Lippenstift und knie-langes blondes Haar, mit einer Größe von 1, 67 Metern steigt aus.
Chrono fällt glatt der Unterkiefer runter. ` Schwester Kate sagte ja schon, dass sie wunderschön und reizvoll geworden ist, aber das war ja die blanke Untertreibung! Sie ist unbeschreiblich schön. Ich hätte nie gedacht, dass Rosette noch hübscher werden kann. Sie ist schon eine erstaunliche Frau. Weit aus interessanter als es Magdalena war. Welche Fortschritte wirst du wohl gemacht haben, so ohne mich, liebste Rosette? ´, denkt Chrono, während er seine Augen einfach nicht von Rosette lassen kann. Noch hat er ihr nicht in die Augen gesehen!
Rosette geht auf Schwester Kate zu, wobei noch zwei weitere Personen aus dem Dienstwagen, des Ordens, aussteigen. „Schön, dass du gekommen bist. Wie geht es dir, Schwester Rosette?“ Die Angesprochene lächelt die Ex-Ordensleiterin an. „Sie haben mir ja keine andere Wahl gelassen! … Wenn ich Ihnen sage, dass es mir gut geht würden Sie es mir eh nicht glauben!“ „Dafür gibt es auch einen Grund. … Deine Augen!“ Rosette dreht sich weg und erwidert: „Meine Augen also?! … Weswegen haben Sie mich …“ „Rosette, hinter dir!“, schreit Asmaria, doch da ist es schon zu spät. Rosette hat blitzschnell ihre Waffe gezogen und sie auch abgefeuert, so dass man fragen muss, ob sie sich überhaupt bewegt hat. Rosette wendet sich wieder der anderen älteren Nonne zu. „Das eben war doch nicht etwa der Grund für meine Anwesenheit, oder?“ Schwester Kate schüttelt den Kopf und zeigt, mit dem Finger, in die Richtung aus der Rosette, Pater Remington und Asmaria gekommen sind. Die drei Neuankömmlinge drehen ihre Köpfe in die Richtung, in die die Nonne zeigt. Rosette grinst angriffslustig, doch das verblasst ganz schnell, als das Monster ihr neues Auto zu Schrott verarbeitet. (Was ja auch nichts Neues ist! ^.^) Rosette kocht vor Wut. „Jetzt reicht es! Ich habe extra Fahrstunden genommen, um ein neues Auto zu kriegen und du, Abschaum, zerstörst es! Ich schwöre dir, ich bring dich um!“ Sie fasst an ihren Oberschenke und zieht ihre Lieblingswaffe aus der Waffentasche. „Bis gleich! Pater Remington, Ihr Einsatz!“ Rosette läuft an ihm vorbei, während dieser drei Magazine zu ihr wirft. Diese Magazine fängt Rosette im Laufen auf. Sie lädt ihre Waffe mit eines der drei Magazine, wobei sie ein weiters in der Hand und im Mund behält. Nun steht sie direkt vor ihrem Gegner! Dieser ist eine Art Vampir. Er hat spitze Zähne, drei Hörner auf dem Kopf, Fledermausflügel und eine markerschütternde Stimme. Rosette holt mit einer Hand, in der sie das Magazin hält, aus und scheuert dem Vampir so eine, dass dieser fünf Meter weiter fliegt. Am Boden vor einem Einfamilienhaus bleibt der Vampir regungslos liegen, doch das ist Rosette mehr als egal. Sie richtet ihre Waffe auf seine Brust und drückt den Abzug. Ihr Gegner zerfällt zu Staub, während Rosette die Magazine und ihre Waffe wieder verstaut. Sie richtet ihren Blick in den Himmel und hebt eine Hand hoch, die sie auf ihr Herz legt. ` Wo bist du nur Chrono? Ich brauche dich so sehr! ´ Sie wendet ihren Blick ab und geht zurück zum Auto, wenn man es noch als solches Bezeichnen darf. Dort lehnt sich an die Überreste der Motorhaube und schaut alle wieder fröhlich an, doch ihre Augen bleiben traurig. „Der Fall ist abgeschlossen!“ „Kalt wie immer, was Rosette?“, bemerkt Schwester Kate. Rosette sieht zu Seite und schließt kurz ihre Augen. „Wenn ich nicht kalt wäre, würden sie mich töten! Aber das wäre auch nicht schlimm!“ Alle sind entsetzt. Vor allem Chrono, weil er diese Seite an Rosette nicht kennt. Er schaut ihr aus der Ferne tief in die meeresblauen Augen, wie es Schwester Kate von ihm verlangt hat. Was er dort sieht, lässt sein Herz noch weiter zerspringen. Die Leere in Rosette spiegelt sich in ihren traurigen Augen wider und diese Grausamkeit gegenüber ihren Feinden macht ihm Angst. Chrono schreckt ziemlich zusammen, als er eine Hand auf seine Schulter spürt. „Ganz ruhig, Chrono. Ich bin es doch nur, Pater Remington!“ Der Angesprochene dreht sich zu der hinter ihm stehenden Person um. „Sagen Sie mal, müssen Sie mich denn so zu Tode erschrecken?“ Pater Remington schüttelt ernst den Kopf. „Du hast es also gleich gesehen, nicht wahr?“, fragt der Pater. „Ja, habe ich. Man kommt nicht mehr an Rosette ran?“ Etwas Trauriges klingt in seiner Stimme mit. „Sie hält alle auf Abstand. Nur ich habe ihre schlimmsten Momente miterlebt. Sie hat sich total zurückgezogen. Rosette arbeitet mit niemanden mehr zusammen! Deshalb auch diese Grausamkeit. Rosette hat sich schnell die Tränen abgewöhnt!“, sagt Pater Remington, der sich um Rosette große Sorgen macht. „Was für schlimme Momente?“, fragt Chrono. Der Pater schaut ihn eindringlich an. „Ich werde die Rosettes Tagebuch geben, da steht alles drin. … Es ist gut, dass du wieder zurück bist!  Auch für Rosette.“ Pater Remington packt Chrono an der Schulter und geht mit ihm ins Licht. Als Asmaria Chrono erblickt, schreit sie vor Glück seinen Namen. ` Chrono? ´, fragt sich Rosette und sieht den jungen Mann eindringlich an. ` Warum rast mein Herz denn so? Ich kenne diesen Mann doch gar nicht! ´ „Rosette, darf ich vorstellen? Das ist Chrono. Er war schon vor deiner Zeit im Orden, ist dann aber wieder weggegangen. Er würde jetzt aber liebend gern wieder in den Orden zurück.“, sagt Pater Remington. „Wir können jede Unterstützung gebrauchen! Also Chrono, herzlich willkom …“ Plötzlich klingelt das Telefon. „Ich glaub es ja nicht! Das blöde Telefon geht noch! Der Vampir hat schlechte Arbeit geleistet! Entschuldigt mich bitte.“ Sie öffnet die verbogene Fahrertür und geht an das Telefon. „Ja, hier Ordensleiterin Schwester Rosette! … Oh Joshua. Ja. … Kein Problem, ich kümmere mich sofort darum. … Nein! Ich mache, dass allein … Mir doch egal, ob es sechs Teufel sind!“ Rosette bindet sich die Haare zusammen und lädt ihre Waffe nach, während sie telefoniert. „Joshua, hör auf! Es hat nichts mit ihm zu tun! Ich tue das sicher nicht um mich abzulenken! … Jetzt reicht es aber!“ Sie knallt den Hörer auf das Telefon. Alle sehen wie sich in Rosettes Augen Tränen bilden und wie sie sich auf die Unterlippe beißt. ` Das hat rein gar nichts mit Chrono zu tun! ´, redet sich Rosette selbst ein. „Rosette!“, ruft Pater Remington und wirft ihr ein Kreuz hin. Dieses Kreuz fängt Rosette mit Bravur auf und schwingt es. Das Kreuz verwandelt sich in ein Schwert mit rosa Schneide. „Danke Pater Remington.“, sagt Rosette, die das Kreuzschwert in ihrer Tasche verstaut. Sie wendet sich an Schwester Kate. „Könnten Sie die Drei bitte zum Orden zurück bringen, Schwester Kate? Ich habe nämlich einen wichtigen Auftrag, der keinen Aufschub duldet.“ „Klar, kein Problem. Fahr nur. Viel Glück!“, erwidert die ältere Nonne. Rosette schnappt sich das nächstbeste Auto und verschwindet.
„Das ist doch der blanke Wahnsinn! Sie kann es nie mit sechs Teufel gleichzeitig aufnehmen!“, sagt Chrono voller Sorge. „Rosette hat es bisher immer geschafft. Du musst ihr vertrauen. Das tun wir auch. In einer halben Stunde ist sie wieder im Orden. Dann wirst du sehen, dass es ihr gut geht.“, antwortet der Pater. „Wir sollten auch aufbrechen, sonst ist Rosette eher zu Hause als wir!“, wirft Asmaria ein. Schwester Kate gibt Asmaria Recht und so gehen sie zum Schildschiff Metratron.


Im Orden


Joshua geht in Rosettes Büro nervös auf und ab. ` Wie kann sie allein gegen sechs Teufel kämpfen? Ich verstehe sie einfach nicht mehr. ´ Er dreht sich zum Fenster und grübelt weiter. ` Hoffentlich kommt Chrono bald wieder. Er muss Rosette wieder zur Vernunft bringen! ´ Das Telefon klingelt plötzlich und Joshua zuckt zusammen. Er dreht sich dem Telefon zu und nimmt den Hörer ab. „Ja bitte? Magdalenen-Orden New York!“ „Schön deine Stimme zu hören Joshua. Hier spricht Chrono.“ Joshua wird kreidebleich. „C … Chr … Chrono?“, fragt er ungläubig. Chrono lacht los. „Ja, ich bin es. Wir sind gleich im Orden. Ist Rosette schon wieder zurück?“ Joshua schaut in den Hof und stellt überrascht fest, dass Rosette so eben auf das Gelände fährt. „Sie ist gerade …“ Als er Rosette sieht, wie sie aussteigt, fällt Joshua fast vor Schreck der Hörer aus der Hand. Rosette sieht ziemlich mitgenommen aus. Sie hat nun zum ersten Mal, seit zwei Jahren, wieder Wunden am Körper. Geschockt entfährt ihm ein: „Das ist ein Albtraum! Ro … Rosette?“ „Joshua? JOSHUA?“, brüllt Chrono in das Telefon, was Joshua aus seiner Trance holt. „J …Ja?“, fragt er zittrig. „Was ist mit Rosette?“, fragt Chrono. Doch die Antwort hat sich erledigt, weil nun auch noch er, Pater Remington und Asmaria im Orden ankommen. Da Rosette am Wagen lehnt sehen die drei sofort ihre Verletzungen. „Rosette, was ist denn mit dir passiert?“, fragt Asmaria besorgt. Rosette wendet ihnen ihr Gesicht zu und strahlt die kleine Gruppe an. „Das ist doch gar nicht so schlimm! Wenn man einen Kampf hat, dann muss man alles riskieren um zu gewinnen!“, sagt sie. Ihre Beine tragen sie nicht mehr, weshalb sie auch am Auto lehnt. Langsam fallen ihr die Augen zu. Chrono reagiert sofort. Er fängt sie auf und hebt sie auf seine Arme. „Pater Remington, wo ist Rosettes Zimmer? Ist es immer noch da, wo es früher war?“ Der Pater nickt und Chrono verschwindet mit seiner Rosette. ` Warum fühle ich mich nur so wohl und geborgen in seinen Armen? Mein Herz sagt mir, dass ich mich nicht vor diesen Mann verschließen soll! ´, denkt Rosette. Sie lehnt ihren Kopf an seine Brust und legt eine Hand auf sein Herz. Als Chrono diese Geste bemerkt, lächelt er vor sich hin. ` Herz hör auf so wild zu schlagen. ´,
denken Beide. Sie kommen in Rosettes Zimmer an. Chrono legt Rosette behutsam aufs Bett und schaut sich um. ` Es hat sich nichts verändert! ´, schießt es Chrono durch den Kopf. Doch das ist nicht so. Es hat sich vieles verändert!
Rosette versucht aufzustehen, doch Chrono drückt sie mit sanfter Gewalt wieder in die Kissen. „Bleib bitte liegen.“ „Das geht doch nicht! Ich muss doch …“ Chrono legt zärtlich einen Finger auf ihren Mund. „SHHHTT! Du musst jetzt erst einmal verarztet werden. Also keine Widerrede.“, schneidet Chrono ihr das Wort ab. „Wo ist der Verbandskasten?“ „Der ist im untersten Schubfach des Schrankes.“, erwidert Rosette und schließt die Augen, weil sie müde ist. Sie hat in letzter Zeit kein Auge zugetan. Als Chrono die Schublade öffnet trifft ihn fast der Schlag. Rosette hat alle Sachen von Chrono in dieser Schublade verstaut! ` So sehr vermisst du mich also? Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass ich wieder da bin aber du würdest mir nicht glauben. Und ich allein trage die Schuld daran, weil ich deine Erinnerungen gelöscht habe. ´ Er nimmt den Verbandskasten raus und schließt die Schublade. Chrono geht zu Rosette und verbindet ihre Wunden. Davon bekommt Rosette jedoch nichts mit, denn die schläft bereits tief und fest. Nachdem Chrono fertig ist muss er sich richtig zusammen nehmen, um Rosette nicht zu küssen. Um es dabei zu belassen, verlässt er das Zimmer. Chrono nimmt das Zimmer neben Rosette in Beschlag, um ihr Nahe zu sein. Er betritt dieses Zimmer gerade, als er Rosette schreien hört. Chrono rennt sofort zurück, doch als er vor ihrer Tür steht hält ihn jemand davon ab das Zimmer zu betreten. „Es ist nicht gut, wenn du jetzt zu ihr gehst. Lass sie jetzt im Moment allein. Sie muss ihren Kummer allein bewältigen!“, hört er Chrono Asmarias Stimme hinter sich. „Aber das kann ich nicht. Es ist doch meine Schuld, dass sie so leidet!“, erwidert Chrono ziemlich lautstark. „Hör auf Chrono. Durch dein Handeln hast du ihr das Leben gerettet!“, wirft nun Joshua ein, der gerade zu den Beiden stößt. „Das ändert nichts an der Tatsache, dass sie sich so zurückgezogen hat.“ Chrono macht sich schwere Vorwürfe. „Vorwürfe bringen jetzt auch nichts mehr. Du musst versuchen ihre Erinnerungen zu wecken.“, muntert Asmaria ihn auf. Chrono nickt und geht zögernd nach draußen. Auch Asmaria und Joshua verlassen den Korridor, in dem Rosettes Zimmer liegt. Sie lassen alle Rosette allein.
Diese wischt sich die Tränen weg und verlässt das Ordensgebäude ebenfalls in Richtung Garten. Sie geht geradewegs auf ihren Lieblingsbaum zu, unter den sie sich auch setzt und in den Himmel schaut. „Schwester Rosette, schon wieder so allein unter dem Baum?!“, fragt plötzlich eine vertraute Stimme, die Rosette zusammen zucken lässt. „Senior du sollst mich doch nicht so erschrecken.“, erwidert Rosette leicht verwirrt. „Es tut mir Leid. Ich habe wieder etwas Neues entwickelt.“ Die Ordensleiterin erhebt sich. „Das hört sich ja richtig gut an. Lass sie von Chrono testen. Ich muss jetzt nämlich wieder ins Büro. Man sieht sich.“ Rosette verabschiedet sich und geht wieder ins Gebäude. Dort rennt sie in Chrono rein. Dieser fängt seine Liebste auf. Sie schauen sich minutenlang in die Augen. „Danke Chrono. Würdest du wohl bitte zum Senior gehen, um neue Munition zu testen? Ach und danach würde ich dich bitten zu mir ins Büro zu kommen.“ Chrono nickt und verabschiedet sich. Rosette wiederum geht in ihr Büro wo auch schon das Telefon klingelt. Rosette hechtet zum Hörer und nimmt ab. „Hier Schwester Rosette.“ „Lange nicht mehr gehört was, kleine Rosette Christopher.“, hört Rosette eine bekannte Stimme am anderen Ende der Leitung. „Wer ist da?“ „Hast du mich schon vergessen? Ich denke, dein Bruder und Chrono haben mich ganz sicher nicht vergessen!“ „Was willst du von mir?“, fragt Rosette, die das Grauen gepackt hat. „Wenn du die Antwort haben willst komm in den Zentralpark. … Tut … Tut“ Rosette ist weiß wie die Wand. Sie bindet sich die Haare zusammen und lädt ihre Waffe mit Munition auf. Daraufhin verstaut sie ihr Schwert und geht entschlossen aus ihrem Büro. „Rosette, wo willst du hin?“, fragt Chrono, der gerade auf dem Weg zu ihr ist. Die angesprochene Nonne dreht sich zu ihm um. „Ich muss zu einem Auftrag.“, erwidert sie knapp. „Ich begleite dich.“ „NEIN! Das ist zu gefährlich.“, sagt Rosette bestimmend. „Für eine Frau allein ist es aber viel gefährlicher!“ „Ich kenne das Risiko. Außerdem bin ich nicht so allein. In Gedanken bin ich mit allen die mir etwas bedeuten verbunden!“ „Dann sag mir wenigstens wo du hingehst.“ „In den Zentralpark.“ Bevor sie aufbricht liest Chrono Rosettes Gedanken.


Fortsetzung folgt


Wen ihr wissen wollt wie es weiter geht hinterlasst mir Kommis.^^
Wenn wird Rosette wohl treffen und wird sie die Hilfe von Chrono brauchen??? Das alles und viel mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel.
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