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A Nightmare In Dülmen

von DM-Fan
GeschichteThriller / P18 / Gen
Freddy Krueger
03.02.2007
13.04.2007
8
13.878
 
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Dieses Kapitel
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03.02.2007 950
 
Hallo

das ist der zweite teil zu meiner Geschichte, a nightmare on Cbg. Das ist nur ein kurzes Intro. Die nächsten Kaps werden länger.


A Nightmare in Dülmen



Ring frei zur zweiten Runde –

Prolog



Langsam senkte sich der Abend über unsere gefährliche Stadt. Bald wurde es Nacht und dann würde es wieder ein Kind treffen. Die Polizei hatte zwar versichert, dass es „keine weiteren Opfer“ geben würde, aber gegen einen wie ihn waren sie machtlos. Selbst wenn jeder Polizist unseres Landes die Straßen überwachten, würden sie ihn nie fassen.
Den Kindermörder von Dülmen, oder der schwarze Mann, wie er auch genannt wurde.
Niemand wusste wer er wirklich war, denn jeder der ihm begegnet war, war am Ende tot. Jeder, mit Ausnahme, von zwei jungen Mädchen, die es geschafft hatten ihm zu entkommen.
Sie wussten wer er war, und auch wie er seine Opfer tötete,… sie waren ihm begegnet.
Sie hatten ihm sogar fast den Garaus gemacht, aber dann war etwas Schreckliches passiert. Zwei ihrer besten Freunde hatte er gekriegt. Vor ihren Augen hatte er sie brutal ermordet. Doch seitdem, waren sie die einzigen Kinder in der ganzen verfluchten Stadt, die von diesen schrecklichen Träumen verschont wurden. Aus irgendeinem Grund, wollte er sie nicht mehr.
Vielleicht wollte er sie beide fürs Finale „aufsparen“, oder er wollte sie in falscher Sicherheit wiegen, oder aber,… er hatte Angst. Angst vor einem Gegner, der ihm ebenbürtig sein könnte.

An diesem Abend, war Leo gar nicht wohl in seiner Haut, als er sich hinlegte. Drei seiner Freunde hatte es bereits erwischt und unzählige, die er persönlich kannte. Was, wenn er der Nächste wäre, wenn er auch bald tot sei? Würde er sich wehren können? Würde er es schaffen zu fliehen? Während er über all dies nachgrübelte trat ihm langsam ein grauer Schleier der Müdigkeit vor die Augen. In der letzten zeit hatte er kaum geschlafen und das macht sich jetzt bemerkbar. Ehe er es registrierte, war er auch schon eingeschlafen.

„Was geht denn jetz ab?“
Verständnislos blickte Leo auf das große Gebäude, in dem er zur Schule ging. Warum zum Teufel, träumte er ausgerechnet von seiner Schule? Aber wenn er schon mal hier war, konnte er auch genauso gut reingehen. Denn auch wenn man es nicht vermuten würde, auch in Träumen kann man frieren.
Iiiiiiieeekkk
Mit einem grässlichen Quietschen öffnete sich die Tür. Mit bedächtigem Schritt betrat er die Schule. Auch wenn das alles nur ein Traum war, das war echt angst einflößend. Nachts, allein in der Schule. Er beschloss erst einmal zum Bistro zu gehen, vielleicht hatte der Besitzer ja vergessen es abzuschließen. Denn seltsamerweise, hatte er auch Hunger. Das war wirklich ein eigenartiger Traum.
Plötzlich stolperte er über etwas.
Autsch!
Er war genau auf sein Knie gefallen und…
Schmerzen? In einem Traum? Okay… das war nun ganz und gar nicht mehr normal. In einem Traum, verspürt man keinen Schmerz.
„aber das ist ein Traum…“, hauchte er.
„Falsch! Das ist ein Albtraum!“
Entsetzt drehte Leo sich um und blickte in das grässlich entstellte Gesicht eines Mannes. Er hatte unzählige Brandnarben und auf seinem Kopf saß ein alter, verknitterter Hut. An seiner Hand trug er so etwas wie einen Klauenhandschuh, der mit langen, rasiermesserscharfen Klingen besetzt war. Mit federndem Schritt kam der Mann näher. Ein irres Grinsen zeichnete sich auf seinem Gesicht ab.
In Leos Augen, sah man die Angst, die ihn gefangen hielt.
„Wenn ich doch jetzt nur ein Messer hätte…“
Keine Sekunde später, lagen zwei Messer in seinen Händen. Er hatte zwar keine Ahnung, wie sie dahin gekommen waren, aber er nahm dieses Geschenk dankend an.
„Bleib da, du kranker Mistkerl! Oder ich schlitz dich auf!“
„Bist du immer so grob zu Fremden? Denn manchmal werden Fremde dann auch grob“
Das Grinsen des Mannes wurde immer breiter und nun hatte sich auch noch ein irrer Blick dazugesellt. Kurz bevor der Mann in Reichweite war um zu zustechen, war er verschwunden. Doch im selben Augenblick, packte ihn jemand von hinten und zischte ihm bedrohlich ins Ohr.
„Von welchem deiner Körperteile, willst du dich zuerst verabschieden?“
„Wie wär’s wenn er sich zuerst von dir verabschiedet, du Arschloch!“
„Was?!... aghhh“
Die Hände, die Leo festhielten lockerten sich. Er riss sich los und rannte ein Stück. Doch dann blieb er stehen und drehte sich um. Er sah den Mann und er sah…
Nein! Das konnte nicht sein! Das gibt es nicht!
Doch er war es, eindeutig.
Auch er sah Leo an. Er lächelte einmal kurz, doch in seinem Gesicht las man Wut.
Unaussprechliche Wut!
Er machte eine Handbewegung nach oben und plötzlich traf Leo ein Holzpflock genau in die Leiste. Er wachte auf.

Schweißgebadet, sprang er aus seinem bett auf, bevor er überhaupt realisierte, dass er nicht in der Schule war. Es war ein Traum gewesen. Ein Albtraum… und was für ein beschissener.

--------------------------------------------------Traumland--------------------------------------------------


„NEIN! Das kann nicht sein! Du bist Tod!!“
Es war mir ein vergnügen zu sehen, wie dem Alp die Panik im Gesicht stand. Er hatte keine Ahnung, was hier vor sich ging.
„Bin ich das? Ist ja toll. Wenn ich mich recht entsinne, warst du doch auch derjenige, der mich umgebracht hat oder? Welch Ironie.“
Nun wurde er zornig.
„Dann holen wir das doch einfach jetzt nach!!!“
Mit seinen Klingen kam er auf mich zu gerannt. Mühelos wich ich seinem Handschuh immer wieder aus, so oft er auf mich einschlug.
„Was bist du!!??“, kreischte er.
„Am ehesten könnte man mich, wenn du ein Albtraum bist, als einen Klartraum bezeichnen.
Doch außerdem, bin ich dein Untergang!“
Der Alp sah mich an als traute er seinen eigenen Augen nicht, doch dann zeichnete sich wieder dieses irre Grinsen auf seinem Gesicht ab.
„Das wollen wir ja mal sehen! Ring frei zur zweiten Runde!“
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