Longing of my heart

GeschichteRomanze / P12 Slash
Gabrielle Xena
27.01.2007
27.01.2007
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Longing of my heart


Die Sonne taucht ins Meer. Die letzten Strahlen lassen das Wasser glitzern und der leuchtende Ball senkt sich langsam nieder.
Der Mond kommt hervor, das silbrige Licht lässt die Umgebung wie ein Elfenreich erscheinen.

Mein Blick wandert sehnsüchtig nach oben, zu den Sternen, die funkelnd am Himmel stehen. Stumm und geheimnisvoll bilden sie ihre Lichtbilder und der Mond, so scheint es mir schaut zu mir hinunter.
In der Ferne heult ein Wolf, fröstelnd schlinge ich den Mantel fester um meinen Körper.
Du bist noch nicht lange weg und doch spüre ich eine Leere, die nur du füllen kannst. Ich sollte ein Feuer machen, doch starr sitze ich hier und warte.

Lange kann ich es nicht mehr verbergen, vor dir. Ich frage mich ob du es nicht schon längst gesehen hast, in meinem Blick, meinem Verhalten, meiner Verlegenheit wenn ich im Mondlicht deinen wunderschönen Körper im Wasser sehe, wie er eins wird mit den Elementen und ich mich verzehre, nach dir.
Ich schließe die Augen, werde durchflutet mit Bildern von dir.
Mein Herzschlag beschleunigt sich und ich öffne die Augen.
Ein Uhu ruft in naher Umgebung und ich erschrecke. Sehe auf meine Hände - sie zittern.

Das Rauschen der Bäume setzt sich in meinen Ohren fort. Wann kommst du endlich? Ein leiser Windstoß, wie ein Flüstern, er erzählt mir von den Geschichten des Landes. Ich lausche ihnen, nehme sie auf und sie mischen sich mit meinen Gedanken über dich, es entstehen neue Geschichten die dazu drängen aufgeschrieben zu werden.
Doch dies ist nicht der richtige Zeitpunkt und mein Blick wandert umher, in der Hoffnung, dass du auf die Lichtung trittst.

Plötzlich spüre ich starke und zärtliche Arme um mich. Ich rieche den Geruch von Leder und die Leere die eben noch tief in mir war, verflüchtigt sich wie ein Vogel, der das Weite sucht. Langsam drehe ich mich um und sehe in deine wunderschönen Augen, versinke in ihnen.
Ich will etwas sagen, jetzt. Doch ich spüre wie deine Seele meine berührt und ich schließe die Augen.
Meine Umgebung verschwimmt, höre nur die Stimme in meinem Inneren und die Emotionen wirbeln in mir wie ein Orkan. Dann spüre ich deine sanften Lippen auf meinen und sinke in deine Arme.

Der Mond ist stiller Zeuge über uns.

Gabrielle von Poteidaia