Jumanji

von gugi28
GeschichteAbenteuer / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter
26.01.2007
21.12.2007
50
481493
82
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Dieses Kapitel
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Hallo ihr Lieben!


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Vorwort

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Ich bin wieder da! *mich saumäßig freu* Hiermit präsentiere ich euch mein jüngstes Baby!



Seid ihr bereit zu spielen? Ja? Na dann geht’s los, denn ich bin startklar! (Allerdings gehe ich das Hauptthema langsam an.) Mehr zu dieser Story erfährt ihr im Inhalt (BITTE UNBEDINGT ALLES LESEN!) und im Prolog! Ich hoffe, dass diese Geschichte auch Anklang findet und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Alles Liebe, eure gugi und natürlich darkgugi!



WARNUNG!

Ich habe nicht vor, es jedem Leser Recht zu machen, denn es ist leider ein Ding der Unmöglichkeit, den Geschmack aller zu treffen. Wem diese Story, mein Schreib- und Erzählstil, meine Ideen und meine Handlungsweise nicht gefallen, soll bitte in seinem eigenen Interesse nicht mehr weiter lesen. Also noch einmal: Don´t like it, don´t read it! Niemand wird dazu gezwungen. Es ist meine Story und ich schreibe sie so, wie ich sie haben will. Denn ich schreibe sie in erster Linie für mich und stelle sie euch zur Verfügung. Natürlich hoffe ich sehr, den Geschmack vieler Leser zu treffen, denn das wünscht sich sicher jeder Autor!

WARNUNG!




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INHALT

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Disclaimer: Mir gehört nichts, alles JKR. Ich borge mir einige ihrer tollen Charaktere aus und gebe sie nach Beendigung dieser Story wieder zurück!

Eigener Charakter: Kevin Leary.

Idee: Ich bringe meine frei zusammengestellte Hogwarts-Bande mit ähnlichen Ereignissen wie aus dem Film Jumanji und dem zweiten Teil zusammen. (Der zweite Teil heißt anders, ist aber vom selben Regisseur und hat fast dieselbe Handlung.) Ähnliche Ideen und Gefahren, von mir ausgedacht, kommen hinzu. Ich halte mich auch nicht an die „Spielregeln“ des Original-Spieles, sondern erfinde welche. Nur zur Info!

Genre: Hauptsächlich Abenteuer. Weitere: Action, Romantik, Drama, Humor.

Info: Happy-End-Garantie. Und da Slash vorkommt, werden die Charaktere sicherlich OOC!

Rating: Slash, R18. Nur für Leser ab 18 Jahren bestimmt! Warnung! Lemon!

Pairing: Harry/Draco, Blaise/Kevin, Hermine/Ron, vielleicht noch andere. (Pairings werden erst später zusammenfinden!)

Hauptpersonen: Siehe Pairings. Ihr werdet schon sehen, wieso dem so ist.

Erzählweise: Ich versuche, die Personen nicht unbedingt so sprechen zu lassen, wie ich es tun würde. Eher so, wie sie sich in den Filmen verhalten. Deshalb auch teilweise das „geschwollene Gerede“. Allerdings lasse ich sie mit der Zeit lockerer werden – OOC Gefahr!

Erzählstil: Ähnlich oder gleich wie bei „Geheimnisvolle Schlangen“. Ihr werdet verschiedene Sequenzen zu lesen bekommen, die sich nach und nach zusammenfügen und ein Ganzes ergeben. Das heißt, dass ihr mit Szenewechseln rechnen müsst.

Mein Tipp an die Leser: Geht nicht mit Erwartungen und Vorstellungen in die Story. Bleibt offen für alles, dann wird sie euch gefallen.

Kapitelanzahl: Keine Ahnung. Ich lass mich da selbst überraschen.  

Seitenanzahl: Zwischen 10 und 15 Seiten.

HP Bücher: Ich gehe nicht direkt nach den Büchern, entnehme aber trotzdem einige Ereignisse aus ihnen – besonders aus Buch Sechs! Andere Details habe ich eiskalt erfunden. *grins* Wundert euch also nicht! Ach ja: Dumbledore lebt in meiner Story und ist nicht todkrank oder kratzt ab. *hust*  

Spielraum: Siebtes Jahr.

Rechtschreibung: Traditionelle/Österreichische! Außerdem bin ich schon ein „älteres“ Mädchen, deshalb kann es sein, dass sich die alte Rechtschreibung noch einmischt.

Beta: Jathy, und in ihrer Abwesenheit tempi - Danke, Mädls! *Bussis*  

Update: Hab noch keinen Plan. Kommt darauf an, wie schnell ich mit den Kapiteln fertig werde und wie schnell es mein Job zulässt. Genauere Info kommt, sobald ich ein wenig Routine habe. Bis dahin versuche ich, jeden Freitag ein Kapitel hoch zu laden. Aber nur, wenn es mir möglich ist!

Inhalt: (An dem ich eine halbe Stunde gesessen bin, weil ich nicht reimen kann. *knurr*)



Kommt her, kommt her, ihr Zauberer!

Spielt das Spiel, Überraschungen erhaltet ihr dafür viel.

Doch nehmt euch in Acht, Gefahren lauern Tag und Nacht.

Wenn der Würfel erst fällt, euer Glück ihr nicht mehr in Händen hält.

Beweist Raffinesse und Mut, es eurem Leben nun gut tut.

Euer Ziel wird erreicht, wenn ihr vom Weg nicht abweicht.

Den letzten Zug getan, das ist ab nun euer Plan.

Viel Glück und Erfolg, was von euch so sehr gewollt.


Der Name des Spiels? JUMANJI!



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Prolog

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Sie war verflucht - so glaubte sie.

Sie war vielleicht dem Tode geweiht - so dachte sie.

Sie tat alles, um ihr Schicksal zu beeinflussen - so nahm sie jedenfalls an.


Und trotzdem schwieg sie. Schwieg gegenüber den Menschen, die sie am meisten liebte. Sie hatte Angst, ihre Situation nur noch mehr zu verschlimmern, wenn sie ihnen davon berichtete. Außerdem war es ihr  untersagt. Aber: Ein präzises Wort an die geliebten Menschen gerichtet hätte gereicht, Nachforschungen wären von ihren Freunden eingeleitet worden. Vielleicht hätte diese Vorgehensweise sie in die wirkliche Realität gestürzt, ihr endlich die Augen geöffnet. Doch dazu kam es nie…

Denn es gab immer schon böse Einflüsse von außen, die uns Angst machten, uns permanent verfolgten und uns unterdrückten. Es waren jene, die von Anfang an viel Macht über uns besaßen und mit leiser, Furcht einflößender Stimme so lange auf uns einsprachen, bis wir uns fügten, nachgaben und ihr schließlich glaubten.

Hätte sie den Unfug bloß nicht geglaubt, der von Mutter zur Tochter, von Generation zur Generation, weiter gegeben wurde! Dann hätte sie so viele schöne, unkomplizierte Momente erleben können! Denn ihr wahres Schicksal war schon längst vorherbestimmt, wenngleich es auch den frühen Tod bringen würde. Allerdings gab es da eine Sache, die absolut nicht der Wahrheit entsprach. Aber was tat ein Mensch nicht alles, wenn er glaubte, im Recht zu sein?

Wie sehr sie sich irrte, würde sie zu Lebzeiten niemals erfahren.  

°°°°



Der angehende Sommer zeigte sich mit jedem neuen Tag von einer immer wärmer werdenden Seite. Die Frühlingsbekleidung fand schon seit langer Zeit ihren Platz in den Koffern der Schüler, während die Röcke bis zu einem gewissen Maß immer kürzer wurden. Die Hosen aus einem leichteren Stoff bestanden und die Blusen und Hemden feiner wurden. Nur das Abzeichen und die Krawatte blieben gleich, damit man die Schüler verschiedener Häusern voneinander unterscheiden konnte. Winterumhänge wurden durch Sommerumhänge ersetzt.

Allerdings hätten die Uniformen bald ausgedient, sie wurden von den Siebtklässlern nur noch eine Woche getragen. Dann standen die UTZ an. Die Prüfungen entschieden dann, ob man ins Berufsleben eintreten durfte oder ob man die letzte Klasse noch einmal wiederholen musste. Und während die Schüler der letzten Klassen mit Lernen beschäftigt waren, gab es eine Schülerin, die gerade andere Probleme hatte.

Sie besaß dunkle Ringe unter den Augen, ihr rot wallendes Haar wirkte schon seit Monaten leblos und stumpf. Auch das Strahlen ihrer Seelenspiegel erlosch von Tag zu Tag mehr. Laut der Stimme in ihrem Kopf, welche sie seit dem jetzigen, letzten Schuljahr verfolgte, musste sie gegen einen Familienfluch antreten. Aber sie brachte es einfach noch nicht übers Herz, diesen Schritt zu wagen. Angeblich durften sich nur Töchter dem Fluch stellen, so berichtete ihr die Mutter. Sie, die sonst immer so mutig und leidenschaftlich war, Gryffindor alle Ehre machte, verzweifelte vor nackter, lähmender Angst. Seit sie Kind war, hatte ihre Mutter sie vor den Gefahren des Fluches gewarnt, diese immer wieder gepredigt – Tag ein, Tag aus.

Die Mutter hatte dem Mädchen erklärt, wie wichtig es war, der Stimme, falls sie sie je hören würde, auf jedem Fall Folge zu leisten. Denn wenn sie es nicht täte, dann hätten die Nachfahren darunter zu leiden. Gehorchte man der Stimme des Fluches, so würde dieser für einige Zeit Ruhe geben. Das wusste das damalige Mädchen und die heute nun fast erwachsene Frau. Die Angst vor dem Fluch schnürte ihr die Luft zum Atmen ab, aber jetzt musste sie eine Entscheidung treffen. Die junge nachdenkliche Frau schritt aufs Gelände von Hogwarts hinaus.

„Schlammblut!“

Hart wurde sie aus den Gedanken gerissen, als sie von einem anderen Mädchen übel beschimpft wurde. Wütend hob die Rothaarige den Kopf, stierte das andere Mädchen an, welches sie so sehr hasste. Blondes, bis zur Hüfte reichendes Haar, eisgraue Augen und die Haltung einer Königin – eine Slytherin. Kampflustig und mit Hass in den glasklaren Augen richtete sie ihren Zauberstab auf ihr Gegenüber. Die Rothaarige zog den ihren, sie wirkte verbissener denn je.

„Nimm das sofort zurück!“, schrie sie die Slytherin an, welche ein gehässiges Grinsen zeigte und leise zu lachen anfing.

„Es entspricht nur den Tatsachen, Schlammblut. Wieso so empfindlich?“, schnarrte sie unterkühlt, Hitze stieg in die Wangen der Rothaarigen.

„Ich bin ebenso eine Hexe wie du, Black!“, zischte Lily Evans bösartig, Narzissa zog eine Augenbraue empor.

„Mit dir, Evans, würde ich mich niemals messen, verdammtes Schlammblut! Ich bin reinen Blutes, du nicht!“, knurrte sie zurück, dann erschien wieder ihr unechtes Lächeln. Narzissa Black liebte es, die rothaarige Gryffindor bis aufs Blut zu reizen, sich mit ihr zu duellieren. Immerhin kratzte es an ihrem Stolz, dass dieses verfluchte Schlammblut in sämtlichen Fächern um einen Tick besser war als sie selbst! Nicht auszudenken, wenn Evans einen perfekten Abschluss hinlegte und Narzissa nicht!

Der erste Fluch wurde geschrien, der Zauber brach aus der Spitze und schoss auf Lily zu. Die Gryffindor handelte jedoch sehr schnell, wich gekonnt aus, rollte sich am Rasen ab und schoss ebenfalls einen Fluch ab. Oh ja, Lily Evans war verdammt schnell und begabt, weniger Narzissa. Diese musste einstecken, denn ihre Abwehr war nicht schnell genug und der Fluch traf sie direkt in die Brust. Die Slytherin riss es schreiend von den Füßen, hart landete sie am Rasen. Geschockt und wütend raffte sie sich unter Schmerzen auf und schnaubte Lily an, während die Gryffindor ein überhebliches Grinsen zeigte und sie kurz auslachte.

„Lass dir das eine Lehre sein, Black! Gegen mich kommst du einfach nicht an! Was ist das für ein Gefühl, jedes Mal aufs Neue von einem Schlammblut niedergestreckt zu werden?“, säuselte sie genüsslich, während Narzissa ihre Nasenflügel aufblähte. Der Zauberstab in ihrer Hand zitterte – sie war bereit, ein weiteres Mal zuzuschlagen.

„Lily!“ James kam angelaufen, neben ihm befand sich kein Geringerer als Sirius Black. Beide Jungen kamen an ihren Seiten zum Stehen, sie keuchten und blickten auf eine sehr wütende Narzissa. Plötzlich fing diese zu lachen an, in ihren Augen stand Triumph.

„Auf eines kannst du jetzt schon Gift nehmen, Schlammblut!“, knurrte sie unheilvoll, während der Teufel sich in der Engelsgestalt zeigte.

„Und das wäre?“, seufzte Lily genervt und warf ihr wallendes Haar über die Schulter.

„Mein Sohn wird eines Tages Großes vollbringen und du wirst nichts dagegen unternehmen können!“, blaffte sie Lily an, James und Sirius glotzten dumm.

„Du… Du bist schwanger?“, hauchte Lily entsetzt und dachte sofort an Lucius Malfoy als Vater.

„Nicht doch, Schlammblut! Aber eines Tages werde ich einen Sohn bekommen, verlass dich darauf!“, knurrte sie voller Verachtung, Lily entspannte sich ein wenig.

„Sei dir gewiss, dass auch ich eines Tages ein Kind haben werde! Vollkommen gleich, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, mein Kind wird die Courage haben, über deinem zu stehen“, schnaufte die Gryffindor, James blinzelte ihr Seitenprofil an. Moment. Lily wollte ein Kind? Etwa von ihm? Hey, sie waren gerade einmal siebzehn Jahre alt!

Narzissa wollte sie bereits mit einem weiteren Fluch attackieren, als von weitem ihr Name gerufen wurde. Sirius, James und Lily sahen in die entsprechende Richtung, aus der ein junger, hochgewachsener Mann mit weißblondem Haar auf sie zuschritt. Lucius Malfoy. Ein verachtender Blick streifte die drei Gryffindors, ehe er seine Freundin erreichte.

„Vergiss sie, Liebes. Wir haben es nicht nötig, uns mit einem Verräter, einem Potter und einem Schlammblut abzugeben“, säuselte er ihr zu, seine Augen blitzten. James verzog wütend sein Gesicht, Sirius´ dunkle Augen blitzten und Lily mutierte zum Racheengel. Narzissa lächelte die drei nur schadenfroh an und schritt hoheitsvoll mit Lucius davon, die Gryffindorschüler starrten hinterher.

„Diese verdammten…“, zischte Lily und wollte ihnen nacheilen, James und Sirius hielten sie zurück.

„Vergiss sie, Lily! Nur noch eine Woche und dann müssen wir die beiden nie wieder sehen!“, raunte James ihr ins Ohr und umarmte sie von hinten, Lilys Anspannung ließ endlich nach.

„Ja, so ist es gut“, küsste James sie auf die Schläfe, Sirius sah Narzissa traurig hinterher.

„Als junges Mädchen war sie richtig nett, jetzt ist sie ein Miststück. Und so etwas schimpft sich meine Verwandtschaft“, seufzte Sirius nicht verstehend, da er und Narzissa sich bis Anfang der Schule großartig verstanden hatten. Ja, die Auswahl hatte sie auseinander gerissen, denn Sirius war nach Gryffindor gekommen und nicht, wie Narzissa, nach Slytherin. Wie sehr man sich in einem Menschen doch irren konnte?

„Sirius, deine Familie ist sowieso zum Schmeißen“, grinste James ihn schief an, Lily rollte mit den Augen.

„Ja, ich weiß. Wie oft sagst du mir das denn noch?“, murrte er von der Seite, James lachte frei auf. Zu dritt gingen sie in Richtung Schloss.

„So oft, mein Lieber, wie du auch die Geschichte von deiner verkorksten Cousine erzählst“, strahlte er mit seinen braunen Augen, Sirius gab es auf.  

°°°°


Ein weiterer Tag verging. Lily Evans dachte nach. Sie hatte sich von ihren Freunden abgesetzt und stürmte die Gänge des Schlosses entlang. Ihr war klar, dass sie die Lösung ihres Problems finden, es bewältigen musste. Aber wie? Gab es überhaupt eine Lösung? Konnte man den Fluch einer Familie wirklich nicht aufheben? Nochmals ging sie alle Warnungen und Hinweise ihrer Mutter durch.

Der Fluch lag in Form eines gefährlichen Spiels seit Generationen auf ihrer Familie, der Ursprung war aus Angst nie weiter gegeben worden. Verdammt! Vielleicht wäre im Ursprung die Lösung des Problems gelegen? Bisher gab es auch nur weibliche Nachkommen – und was wäre, wenn Lily eines Tages einen Sohn gebar? Wäre dann der Fluch gebrochen? Außerdem gab es da noch ein Problem: Lilys Mutter war seit dem fünften Lebensjahr der rothaarigen Gryffindor schwerkrank, sie würde nicht mehr lange zu leben haben.

Lily Evans wusste, was dies für sie zu bedeuten hatte. Ebenso war ihr bekannt, dass ihre Mutter und Großmutter niemals dieses Spiel gespielt hatten. Zwar hatten sie es ihr niemals gesagt, doch Lili vermutete stark, dass deren Angst und Panik einfach zu groß gewesen war. Die Verweigerung, dieses Spiel zu spielen, hatte leider seine Konsequenzen. Die Großmutter starb sehr jung an einer unbekannten Krankheit und ihrer Mutter würde es auch bald so ergehen. Die rothaarige Gryffindor musste diese Aufgabe wohl oder übel jetzt schon übernehmen, aber wäre sie stark genug für dieses Spiel? Und konnte man es wirklich alleine spielen?

Aber: Wenn sie ein Kind bekäme, so würde sie das Leben ihres Kindes niemals aufs Spiel setzen! Laut dem Fluch musste sie es bis zu ihrem 25. Lebensjahr gespielt haben, sonst wäre ihr Nachkomme an der Reihe. Und je mehr Familienmitglieder sich dagegen wehrten oder aus anderen Gründen verhindert waren, umso gefährlicher wurde das Spiel. Jumanji. Ein Teufelsspiel.

Lily konnte sich noch nicht zu einer Entscheidung durchringen, hatte vor, eine Weile abzuwarten. Kurz bevor das Ultimatum ablief, würde sie wieder nach Hogwarts kommen, um dieses Spiel zu spielen. Hastig lief sie weiter, immer tiefer ins Schloss hinein. Dank der Karte ihres Freundes James konnte sie sämtliche Geheimgänge benutzen, ohne aufzufallen. Und Lily wusste einen Ort, an dem sie dieses Spiel verstecken wollte - bis der entscheidende Moment kommen würde…

°°°°


Lily Potter dachte, sie hätte den Fluch überlistet bzw. aufgeschoben. Lily Potter wusste, sie musste vielleicht sterben. Aber nur dann, wenn sie sich weigern würde, dieses Spiel zu spielen. Allerdings hatte sie nicht mit ihrem wahren Schicksal gerechnet, welches ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machte. Ihr Schicksal war Voldemort. Für eine kurze Zeit ihres Lebens war sie glücklich und unbekümmert gewesen, hatte geheiratet und einen Sohn bekommen. Sein Name war Harry James Potter. Ein gutes Zeichen? Doch dann kam die entscheidende Nacht, in der ihr Leben und jenes ihres Mannes endeten – und das von Harry James Potter sich von Grund auf veränderte.

Der Fluch lag nun auf ihm: In Form von Lord Voldemort. So würde sie, wäre sie noch am Leben, denken. Denn ihr 25. Lebensjahr wurde überschritten, als Harry geboren wurde und ihr Sein sich nur noch auf ihn und ihren Mann konzentrierte – das Spiel von ihr schlichtweg vergessen wurde.  

Die nackte, einfache Wahrheit, die sie niemals erfahren würde, war: Die Stimme des Spielfluches log eiskalt, in allen Belangen, um so immer wieder und aufs Neues das Böse zu demonstrieren und Familien oder ahnungslose Menschen im falschen Glauben in den puren Wahnsinn zu treiben. Und ja, Lily war, wie auch ihre Mutter und die Mütter davor, diesem Wahnsinn schlichtweg verfallen gewesen, ohne dagegen je einwirken zu können.

Tja, wenn Lily nur wüsste…! Doch dafür war es nun zu spät…


Prolog Ende




A/N: Na ja. *nach oben schiel* Ein sehr eigenartiger, Fragen aufwerfender Prolog. Ich hoffe, er hat euch trotzdem gefallen? Einige Fragen klären sich bald, versprochen!

@Im Laufe der Story werde ich genauer erklären, was Lily und das Spiel mit Harry zu tun haben und wieso ich den Prolog so rätselhaft geschrieben habe.
@Sorry, wenn die Berechnungen von Harrys Geburt und Lilys Geburtstag nicht übereinstimmen. Ich lasse es jedenfalls so.

Info: Natürlich wird das erste Kapitel wieder in der Gegenwart spielen…

Ach ja, über Reviews würde ich mich wirklich freuen! *zwinker*
Bussis! Eure gugi und darkgugi!