Geschichte: Fanfiktion / Prominente / Musik / US 5 / Gone

Gone

von KeylaXero
GeschichteDrama / P18
24.01.2007
07.05.2007
27
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Dieses Kapitel
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Hier ist mal eine Story ovn mir, .. es ist meine esrete, ... Wünsche euch viel spass damit!



Gone


Kapitel 1





No you don't know what it's like
When nothing feels all right
You don't know what it's like
To be like me

To be hurt
To feel lost
To be left out in the dark
To be kicked when you're down
To feel like you've been pushed around
To be on the edge of breaking down
And no one's there to save you
No you don't know what it's like
Welcome to my life


(Simple Plan – Welcome to my Life)




Selbst als ich meine Augen zum x-ten Male öffnete, hatte sich noch nichts geändert. Ich lag noch immer auf dem nassen Rasen. Und ich hatte eine schlimme Befürchtung, die sich ohne nachzudenken bestätigte. Es war schon wieder passiert. Das, was ich eigentlich verhindern wollte.
Doch diesmal hatte ich keine Ahnung, wie lange ich hier schon lag. Ganz zu schweigen, wo ich überhaupt war. Normalerweise wusste ich das. Nun, normalerweise. Doch das hier, war alles andere als normal.
Meine Kleidung war pitschnass. Ich konnte also durchaus behaupten, ich war bis auf den letzten Faser durchnässt. Bis auf die Knochen! Und das war auch noch das Einzige, was ich bei mir hatte. Ansonsten hatte ich nichts. Ausser vielleicht etwas in meiner Tasche, aber wo die war, wusste ich im Moment nicht.
Ich lenkte meine aufmerksam auf die Geräusche, die ich vernehmen konnte. Als ich hochblickte, und mich umsah, konnte ich eine Strasse erkennen. Es sah nach einer Hauptstrasse aus. Das weitere Begutachten zeigte mir, dass neben dem Gehsteig, der sich auf der anderen Seite, etwa fünfzehn Meter von mir entfernt, auch kleine Einkaufsläden befand, die sich alle nebeneinander reihten. Auch Laternen an den Straßen, die, die Strasse beleuchteten. Doch das half mir auch nicht viel. Denn dadurch wurde mir nur mehr bewusst, dass ich wirklich keine Ahnung hatte, wo ich war. Ich konnte nicht zu Hause sein, denn in meinem Ort, gab es keinen Park, das würde ich wahrscheinlich wissen. Und vor allem aber wurde mir so, der Regen noch mehr bewusst, der in regelmäßigen Abständen auf mich niederprasselte. Und auch auf den Rasen, den der war ebenso getränkt im Regen, wie ich es war. Ich hatte das Gefühl, dass Stunden vergangen waren.
Als ich meinen Blick wieder auf den Rasen senkte, entdeckte ich eine Bank, die nicht mal einen Meter von mir entfernt war. Da konnte ich nun auch meine Tasche liegen sehen. Doch ich wünschte mir, ich hätte gar nicht hingesehen. Denn direkt daneben war Kotze. Den Gestank konnte ich nun bis hier hin vernehmen. Ich wunderte mich, dass ich ihn nicht eher bemerkt hatte.
Unter und neben dem Bank, lagen zwei Flaschen. Sie stellten sich bei näherem Hinsehen, als Jägermeister und Tequilla heraus. Auch an diese, konnte ich mich nicht erinnern.
Doch etliche andere Gedanken schwirrten in meinem Kopf herum, den ich nicht einmal wagte, zu bewegen. Bei jedem kleinen Ruck fing er an zu pochen. Er schmerzte wie verrückt. Auch mein Körper fühlte sich nicht besser an. Wie drei Tage ohne Schlaf. Die Gefühle kehrten allmählich zurück und ich fühlte mich noch beschissener, als ich mich so schon fühlte.
Denn das Gefühl, das ich nicht wusste, wo ich war, machte mich tierisch fertig. Vor allem der Black-out. Man konnte sich nie an etwas erinnern, auch wenn man es noch so sehr versuchte.  Da war einfach nichts.
Doch, da war doch noch etwas. Das Einzige was ich noch wusste war, dass ich einmal in meinem Zimmer war. Doch dann konnte ich nichts mehr sehen. Keine Gedanken mehr, keine Bilder, nichts.
Shit. Ich hoffte inständig, dass ich noch nicht Tod war. Aber nun, wenn, dann müsste ich in der Hölle gelandet sein. So sah es hier aus. Schrecklich. Genau so, wie ich mich fühlte. Den Himmel, hatte ich mir nämlich etwas anders vorgestellt.
Ich hasste zwar mein Leben, aber ich wollte doch noch gar nicht sterben. Ganz bestimmt nicht so. Gut, ich hatte mich vielleicht schon lange aufgegeben. Aber das hiess noch lange nicht, das ich auch mein Leben aufgab.
Aber ich kam nicht um den Gedanken herum. Ich hatte es zu einem totalen Black-out geschafft. Ich wusste rein gar nichts mehr, hatte alles von den letzten Stunden Vergessen.
Vergessen, … mir gingen die Gedanken ein paar Mal im Kopf herum. Das war es wohl, was ich eigentlich vorhatte. Was sollte man sonst mit 2 hochprozentigen Flaschen tun?
Natürlich saufen, und das war bei mir auch nicht gerade selten der Fall gewesen zumindest nicht, was die letzte Zeit anbetraf.
Mein Kopf lag immer noch auf dem nassen Rasen, der mir nach einiger Zeit etwas Abkühlung schaffte. Nun, nicht dass ich bei dem Wetten noch kalt hätte, doch für meinen Kopf war das, gerade das Beste.
Ansonsten konnte es schon mal aufhören. Aber ich hatte mir wohl gerade das beste Wetter ausgesucht. Es regnete schon die ganze Zeit. Ich wusste auch, dass es die letzten Tage geregnet hatte. Es passte perfekt zum Herbst, der nun schon voll und ganz da war.
Ich versuchte meinen Kopf wieder frei zu kriegen und schloss meine Augen. Mein einziger Wunsch war jetzt nur noch, einfach gedankenlos dazuliegen. Ohne irgendwelche schrecklichen Gefühle. Aber das war mir leider nicht gegönnt.
Immerhin musste ich mir langsam Gedanken drum machen, wie ich hier wegkam. Ich wollte nämlich nicht wissen, was all die anderen Leute dazu dachten. Nun, obwohl, … um diese Uhrzeit war sowieso niemand mehr wach. Es sah zumindest so aus, als ob es mitten in der nach war. Denn nicht mehr Autos fuhren vorbei. Nur noch in ganz langen Abständen. Doch die schienen mich auch nicht zu bemerken. War wohl besser so. Ich wollte keinen Ärger. Denn das hiess wiederum, ich würde wieder zurück müssen. Und das wollte ich auf keinen Fall.
Scheisse. Ich hoffte Inständig dass ich noch nicht Tod war. Wenn, dann musste ich hier wohl in der Hölle gelandet sein. Den Himmel stellte ich mir irgendwie anders vor. Ich hasste zwar mein Leben, doch sterben wollte ich nun wirklich noch nicht. Ganz bestimmt nicht so. Ich wollte nicht Aufgeben. Na ja, auch wenn ich mich bereits fallen gelassen hatte, wenn man das noch so nennen konnte. Doch für Einsichten war es jetzt wohl auch schon zu Spät. Toll hast du das gemacht, du liegst mal wieder voll besoffen da, wie eine Halbtote, im Regen auf dem nassen Rassen. Wenn man den Zustand denn noch besoffen nennen konnte. Ganz zu schweigen davon, was wohl andere von mir dachten. Nun, wer sollte schon um diese Uhrzeit hier sein. In der Dunkelheit konnte mich eh niemand erkennen. Es musste bestimmt schon nach 12 Uhr gewesen sein …vielleicht war es auch später. Wer weis wie lange ich hier schon lag. Und aufstehen wollte ich nun wirklich nicht. Ich würde vielleicht nur ein paar Meter weit kommen. Doch das liess ich jetzt einfach aus. Denn nur schon das Denken brachte mir Kopfschmerzen. Und als ob das nicht genug wäre, fühlte ich mich durch den Alkohol noch erniedrigender, als ich es eh schon war.
Ob ich Morgen überhaupt noch aufwachen würde?  Hmpf. Mein schlechtes Gewissen machte sich mal wieder breit, dazu kamen, die beschissenen, schrecklichen Gefühle. Ich fühlte mich mal wieder echt beschissen. Das musste wohl ein Grund für den Alkohol gewesen sein. Ich fühlte mich wie sterben, wollte nicht mehr Leben.
Langsam aber stetig, drangen sich wieder diese Bilder, in meinen Kopf. Alles war umsonst. Na toll, jetzt durfte ich damit wieder von vorne beginnen. Ich wollte nicht mehr zurück, niemals, nicht in diesem und auch nicht im nächsten Leben. Einfach nur vergessen. Darum war ich ja auch weggegangen. Ich konnte den Ort einfach nicht mehr sehen, vor allem diese beschissene Familie, wenn das überhaupt eine gewesen war. Das Einzige was ich jetzt wollte, das war vergessen. Alkohol. Doch ehe ich mich versehen konnte, wurde mir wieder schwummrig vor den Augen, fast schwarz. Doch bevor mich diese Dunkelheit erneut ummannte, versuchte ich mich zu konzentrieren, klar zu werden. Doch bevor ich überhaupt etwas machen konnte, wurde es mir schon wieder schwarz vor den Augen und sank wieder auf den nassen Rasen. Zurück in die Dunkelheit.

Einige Stunden Später


Verschlafen öffnete ich die Augen. Ich lag in einem Bett und eine Decke lag über mir. Panik ergriff mich. Wo war ich? Erschrocken fuhr ich hoch. Ich wollte nicht zurück! Das war der einzige Gedanke, den ich hatte. Was sich schlagartig änderte, als ich an mir hinuntersah. Ich war oben nackt! Schnell zog ich die Decke über mich und legte mich wieder hin.
„Hey alles in Ordnung?“, fragte nun plötzlich ein Typ neben mir, der Dreads hatte. Er lag neben mir und stütze sich mit dem Arm, neben mir ab und sprach mit einer beruhigenden Stimme. Mein Kopf schnellte nach Links. Na, das war genau die beste Frage. Skeptisch sah ich ihn an. Er musterte mich behutsam. Er kam mir irgendwie bekannt vor, aber wen sollte ich hier schon kennen?
„Wer bist du? Und wo zum Teufel bin ich hier? Und wo sind meine Sachen!?“ Zischte ich ihn nun aufgebracht an. Ich war nun wirklich angepisst. Das war ja alles schön und gut, wenn ich meine Sachen noch anhätte. Vor allem wusste ich schon wieder nicht, wo ich war und was geschehen war. Und dieses Gefühl machte mich wirklich langsam wahnsinnig.
Der Typ sah mich an, als ob es das normalste der Welt wäre, dass ich hier neben ihm lag. Es musste eine Weile vergangen sein, denn meine langen dunkelblonden Haare, die eher dunkel, als blond waren, waren bereits wieder getrocknet. Meine Augen ruhten fragend auf den seinen. Ich rutschte vorsichtig ein Stück von ihm weg. Ich wusste weder, wo ich jetzt war, weder noch wer er war und dass meine Sachen weg waren, beruhigte mich kein bisschen.
„Hey, keine Angst, ich tu dir nichts!“, versuchte er mich wieder zu beruhigen. „Ich bin Izzy“, zwinkerte er mir nun zu, und hielt mir freundschaftlich seine Hand entgegen. Ich sah sie skeptisch an. Ich wusste nicht genau, was ich jetzt tun sollte. Er legte seinen Kopf schief und lächelte mich sanft an. Naja, er würde mich bestimmt nicht beissen. Mit einem: „Hey.“, nahm ich seine Hand zur Begrüssung an.  „Ach ja,“, er kratzte sich am Kinn, als ob er nachdenken würde. „Das ist mein Zimmer“, grinste er mich an und kreiste seinen Arm herum, als ob er es mir zeigen wollte. Doch sein Grinsen schien nicht wegzugehen. Ich fragte mich, was daran so witzig war, auch weil ich hier eh nichts erkennen konnte. Da nur das Licht der Nachttischlampe, das Zimmer durch einen Schimmer erleuchtete, war es sonst finster. Aber irgendwie beruhigte es mich.
Ich nahm ihn mir ein bisschen genauer unter die Lupe. Er sah süss aus. Hatte lange Dreads, die ihm wirr vom Kopf standen, was ihn noch ein bisschen verrückter aussehen liess, als er es sonst schon schien. Besonders mit dem Lippenpiercing, dass er trug. Mein Blick wanderte nach unten. Er hatte kein T-Shirt oder sonst was an, nur enge Shorts. Er hat ziemlich viele Tattoos und einen ziemlich gut durchtrainierten Body. Wo war ich denn hier nur wieder gelandet? Ich fragte mich augenblicklich, was sonst noch auf mich zukommen würde.
Aber, ... hatte er nicht gerade Izzy gesagt?! Er senkte seinen Kopf und seine Stimme riss mich aus meiner Trance. „Hey Süsse?“, Izzy wedelte leicht mit seiner Hand zwischen uns hin und her. „Sorry. Also erstmal, ich hab dich im Park gefunden. Du warst total durchnässt, ganz zu schweigen von der Blässe, die in deinem Gesicht war. Aber so wie es aussieht, hast du wieder ein bisschen an Farbe gewonnen!“, schon wieder lächelte er mich an. Es war so bezaubernd schön, und liess mich einfach alles vergessen. „Du lagst auf dem Rasen, der wohlbemerkt nass war so wie deine Kleidung. Klitschnass! Du hattest wohl ganz schön was hinuntergebechert. Es hatte auf jeden Fall so ausgesehen“,fing er nun an zu grinsen. „Ich hab dich dann mitgenommen, weil ich dachte, ich will dich hier mitten in der Nacht nicht einfach so liegen lassen. Ich wollte schliesslich nicht, dass du mir noch krepierst!“, sein Blick lag nun prüfend auf mir, als ob er auf eine Reaktion abwarten würde. Doch im Moment war mir alles andere als etwas zu sagen. „Ich war zufällig in der Nähe und hätte dich beinahe übersehen. Du lagst da wie ein Häufchen Elend, ich dachte schon ... du wärst …“, er brach den Satz ab und sein Blick verfinsterte sich.
„Tod?“, beendete ich seinen Satz, und sah ihn ernst an. „Das dachte ich zuerst auch.“, fuhr ich fort und senkte dann meinen Blick. Wieder spürte ich das komische Gefühl in meinem Kopf, er brummte und fühlte sich schrecklich an. Sofort legte ich meine Hände an an ihn, in der Hoffnung, es würde sich so, bessern. Hätte ich bloss die Tequilla Flasche nicht angerührt. Izzy legte sanft seinen Arm um mich. Er lächelte mich wieder liebevoll an und leise fing ich an, zu seufzen. Womit hatte ich so was denn verdient? Ich hätte draußen verrecken sollen. Stattdessen begegnete ich einem total barmherzigen Typ, der sich um mich kümmerte, und mich auch noch mitnahm. Und dieser Typ war ausgerechnet Izzy. Ich hatte ja von ihm gehört und fand die Musik ja auch toll. Vor allem Izzy. Das war ja auch das Einzige, was mir noch Freude bereitete. Aber damit hatte ich nun zuletzt gerechnet. Schon gar nicht jetzt, und nicht bei meinem Glück. Naja zumindest wusste ich noch, wer er war und wer ich war. Er sah mich immer noch lächelnd an. Sein Lächeln war einfach wundervoll seine Augen und sein ganzes Selbst strahlten so viel Wärme, Liebe und Geborgenheit aus. Er war einfach wundervoll. Doch Izzy riss mich mal wieder aus meinen Träumen. „Ich hab dich also anschließend hier hoch gebracht. Und dir Sachen von mir angezogen. In den anderen konntest du ja schwer bleiben. Ach ja und wegen dem oben ohne.“, er stockte kurz, um zu überlegen und begann dann wieder. „Ich dachte ich lass es einfach bleiben, weil ich dich nicht aufwecken wollte, und keinen blassen hatte, wie ich dass allein schaffen sollte, und dass dich die halbe Mannschaft so sieht, wollte ich nun wirklich nicht.“, grinste er mich nun an. „Ich denke das hätte dir auch weniger gefallen.“
Unsicher blickte ich ihn an. Na toll, er hatte mir sogar meine Sachen ausgezogen, wie peinlich. Doch etwas beschäftigte mich immer noch. „Wie jetzt, du konntest mich bis hier her tragen, aber mir kein T-Shirt anziehen? Das versteh ich nicht.“, fragend blickte ich ihn schräg von der Seite her an. Er fing an zu grinsen, fing dann aber an, zu erklären. „Also, das war so, ….“

*Neu Update 19.09.07*