10th man down

von Shalah
GeschichteAllgemein / P16 Slash
20.01.2007
20.01.2007
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Da bin ich wieder^^
Mit was völlig Neuem....

Hoffe, es gefällt euch und lasst mir doch einfach ein Review da, konstruktive Kritik is auch erwünscht.. XDD

Titel: 10th man down
Autor: Shalah
Art: Songfic
Genre: anfangs: Drama, später: Romanze
Disclaimer: Werder der Song, noch die Personen gehören mir, ich verdiene auch kein Geld mit der Story
Claimer: Die Idee zur Story ist allein meine, klauen verboten^^
Pairing: Jonne x Kris
FSK: P-16-Slash
Widmung: Meiner Pandora-sama da sie schon wieder auf das Kapitel von Faszination warten muss... Sorry Süße *knuff*


10th Man down

„Verschwinde“, fauchte ich angewidert. Der Kerl – wie hieß er doch gleich – stolperte rückwärts aus dem Zimmer, schien die Welt nicht mehr zu verstehn. Dabei verstand ich sie und vor allem mich selbst auch nicht mehr. Mir waren meine... Bettgeschichten früher schon egal gewesen, aber mittlerweile stießen sie mich einfach nur noch ab. In Gedanken war ich immer bei dir, meinem kleinen Engel. Jonne...
Ich bekam dich einfach nicht mehr aus meinem Kopf. Einerseits störte mich das ziemlich. Imer nur an dich denken zu können. Immer nur von dir zu träumen. Und von uns. Unserer gemeinsamen Zukunft, die es leider niemals würde geben können. Schließlich liebtest du mich nicht. Aber ich dich, wie mir schien...


Today I killed, he was just a boy

Eight before him, I knew them all

In the fields a dying oath:

I'd kill them all to save my own


Peinlich, peinlich, wie ich deinen Namen vorhin gestöhnt hatte, als ich gekommen war... Wie gesagt, ich dachte immerzu an dich, hatte immerzu dein Bild vor meinen Augen. Die Gedanken an dich gaben mir Wärme, Kraft, Mut. Nur leider nicht den Mut, den ich brauchte, um dir meine Gefühle zu gestehen. Und so litten wir eben beide weiter in unter diesem Schweigen. Oder zumindest litt ich. Ich wünschte mir fast nichts sehnlicher, als wenn du auch etwas für mich empfinden würdest. Aber hey, Engelchen... Ich wusste, dass dem wohl nie so sein würde...


Cut me free, bleed with me, Oh no

One by one, We will fall, down down

Pull the plug, End the pain, Run 'n fight for life

Hold on tight, This ain't my fight



Ich stolperte nahezu in die Küche, mit zitternden Händen griff ich nach einem Glas und goss mir Wasser ein. Doch ich trank nichts davon, hielt es nur gedankenverloren fest. Ich begann wieder an dich zu denken und ohne dass ich es wollte, festigte sich der Griff um das Glas immer mehr. Bis er splitternd zerbrach, sich die Scherben in meine Hand bohrten. Doch ich spürte es nicht. Nahm nichts mehr von meiner Umwelt war. Ich wollte mich auf den Schmerz konzentrieren, doch ich spürte keinen. Soviel zum erlösenden Schmerz.
Und plötzlich legten sich mir Hände auf die Schultern. Hände, die ich nur zu gut kannte. Hände eines Engels....


Deliver me from this war

It's not for me, It's because of you

Devil's instant my eternity

Obey to kill to save yourself



Ich versuchte, deinem Blick auszuweichen, wollte dir nicht in die Augen sehen. In die Augen, die ich so sehr liebte. Ich wollte nicht die Fragen in ihnen sehen, denn ich wollte nicht antworten und ich wusste, das würde ich, wenn ich dich ansehen würde.
Doch du wandtest selbst den Blick ab, ich spürte, dass auch deine Hände zitterten und in gewissem Sinn erleichterte mich das auch. Wenigstens war mir die Situation nicht allein unangenehm...
Sanft und beinahe so, als hättest du Angst, etwas zu zerstören, strichst du mit deinen Fingen über meinen Arm, bis du vorsichtig nach meiner blutenden Hand griffst und sie von Glassplittern befreitest.
Deine Hände.... Schauer jagten mir über den Rücken. Ich wollte gleichzeitig weit fort von dir und doch, dass du nie damit aufhörtest, mich zu berühren.


Cut me free, bleed with me, Oh no

One by one, We will fall, down down

Pull the plug, End the pain, Run 'n fight for life

Hold on tight, This ain't my fight



Das kalte Wasser, welches meinen Arm berührte, brachte mich ruckartig in die Realität zurück. Ich wusste nicht, wie oder wann du mich zum Waschbecken geführt hattest, aber eigentlich war es auch nicht wichtig. Wichtig warst nur du. Dein besorgter Blick, überhaupt... wichtig war, dass du da warst. Für mich. Hoffte ich zumindest.
Aber du warst da. Egal aus welchem Grund. Du warst einfach nur da. Und es tat mir gut. Mir, meiner Seele. Von der ich dachte, dass sie schon längst tot wäre. Aber in deiner Nähe erwachte sie wieder, blühte förmlich auf. In deiner Gegenwart konnte ich endlich wieder leben.
Wann hatte ich überhaupt zum letzten Mal gelebt?
Lange musste es her sein... Denn ich konnte mich schon kaum mehr daran erinnern.


“I envy the 9 lives that gave me hell

My path made up by their torn bodies

Man to man, Soldier to soldier, dust to dust

Call me a coward but I can't take it anymore”



Ich kam mir vor wie in einem Traum. Es wirkte alles so.. unwirklich, beinahe absurd.
Du kamst mir mit deinem Gesicht näher, schlosst die Augen bis auf einen kleinen Spalt. Dein Atem geisterte über meine Wange. Noch ein paar Millimeter trennten uns, als du dich endgültig vorbeugtest und deine Lippen die meinen berührten. So lange hatte ich mich danach gesehnt. Deine Zärtlichkeit...
Und doch.... es war so unreal... Du küsstest mich in letzter Zeit nur noch auf der Bühne, wie ein Pflichtprogramm für unsere Fans. Du schienst nichts mehr dabei zu empfinden.
Automatisch öffneten sich meine Lippen einen Spalt, als du mit deiner Zunge darum batst.


They wait for me back home

They live with eyes turned away

They were the first ones to see

They are the last ones to bleed



Ruckartig löste ich den Kuss, wandte den Kopf. Ich wollte nur noch, dass du gehst, konnte deine Nähe plötzlich nicht mehr ertragen. Nur noch fort, weit fort von dir. Dein Blick spiegelte Unverständnis wieder. Natürlich. Wie konntest du auch verstehen, was in mir vorging. Aber ich wollte es nicht erklären. Wollte schweigen, am liebsten für immer. Und niemanden mehr sehen. Forever. Kurz, ich wollte einfach sterben. Damit ich meine Ruhe vor dem Leben hatte, welches mich sowieso zu hassen schien. Immer musste ich leiden. Und das wollte ich nicht mehr. Ich wollte auch endlich frei sein. Nicht derjenige sein, dem sie die Flügel gebrochen hatten. Nicht derjenige sein, der den anderen, die fliegen konnten, dabei zuschauen musste. Nicht derjenige sein, der sich immer für andere opferte, aber niemals etwas zurückbekam.
War da nicht der Tod der beste Weg?


“The ultimate high as all beautiful dies

A ruler's  tool, priest's excuse, tyrant's delight

I alone, the great white hunter

I'll march till the dawn brings me rest

10th patriot at the gallow's pole!”



“Verzeih mir”, hörte ich dich flüstern. Deine Stimme zitterte, drohte zu brechen. Eine einsame Träne rann über deine Wange, während du dich zum Gehen wandtest.
„Anscheinend verletze ich immer die, die ich liebe....”
Mir blieb das Herz stehen. Nun war ich es, der dich zu mir umdrehte. Unsicher tastete mein Blick über dein Gesicht, suchte nach der Lüge, die in deinen Worten sein musste, denn ich konnte nicht glauben, dass tatsächlich du mich lieben solltest... Gerade du, Jonne, du, mein Engel...
Ich legte dir eine Hand unters Kinn, zwang dich so sanft, mich anzusehen. Und ich konnte in deinen Augen lesen, dass du die Wahrheit gesagt hattest.
Alles Leiden umsonst gewesen? Hatte ich mich umsonst so gequält?
Dein Blick wurde sanfter, du umarmtest mich.
„Ach Kris, du Dummkopf“, seufzest du. Ich genoss die Wärme, die dein Körper ausstrahlte, die auch mich von innen heraus zu erwärmen schien.


Cut me free, bleed with me, Oh no

One by one, We will fall, down down

Pull the plug, End the pain, Run 'n fight for life

Hold on tight, This ain't my fight



Ich beugte mich zu dir, begann dich zu küssen. Du gingst auf das Spiel ein, öffnetest deinen Mund und empfingst meine Zunge. Ich umschlängelte deine, spielte mein Spiel mit ihr. Doch so kampflos wolltest du wohl nicht aufgeben. Wild züngelten wir miteinander. Erst in deinem, dann in meinem Mund. Uns war klar, dass es keinen Sieger in unserem Spiel geben konnte... Aber warum nicht trotzdem kämpfen. Du riebst dein Becken an meinem, ein Stöhnen entwich meiner Kehle, wurde von unserem Kuss verschluckt. Schwer atmend löstest du dich für einen Moment von mir, schnapptest ebenso sehr nach Luft wie ich. Ich presste dir meinen Unterkörper entgegen, während meine Hände immer wieder über deine Seiten strichen. Unersättlich.
Deine Hände strichen über meinen noch von Stoff verhüllten Oberkörper. Du begannst, das störende Hemd aufzuknöpfen, wie auch ich deines beseitigte. Du schienst ungeduldig zu werden, reißender Stoff kündete von deinem Erfolg, meine Oberbekleidung zu entfernen. Aber was sollte ich mir schon über ein kaputtes Hemd Gedanken machen... Alles was meine Gedanken momentan beherrschte, war dein Anblick.
Ich spürte deine Härte an meinem Oberschenkel, noch immer ließt du dein Becken gegen meines kreisen, schicktest Blitze der Erregung durch meinen Körper.

Ein Traum, der in Erfüllung gegangen war. Endlich warst du bei mir. Und ich wusste, ich würde dich nie mehr gehen lassen. Du warst nun mein Engel, für immer.


Cut me free, bleed with me, Oh no

One by one, We will fall, down down

Pull the plug, End the pain, Run 'n fight for life

Hold on tight, This ain't my fight





Ich hoffe, es hat euch wenigstens ein bisschen Gefallen...^^

*alle knuffz*
eure Shalah
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