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Tür aus Glas (Without a trace)

von jisatsu
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
18.01.2007
18.01.2007
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Tür aus Glas

POV: Jack; Pairing: Sam/Martin

Endlich ist der Fall abgeschlossen. Das Mädchen ist wieder zu Hause und alle sind glücklich. Das ist immer das Schönste an meinem Job. Zu sehen, dass alles wieder gut wird. Entspannt lehne ich mich in meinem Stuhl zurück und genieße die Ruhe. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es bereits halb zwei am Morgen ist. Ich bin bestimmt der Einzige, der noch hier ist. Ich gähne, stehe auf und strecke mich. Zeit nach Hause zu fahren, um wenigstens noch ein paar Stunden zu schlafen. Mein Blick wandert durch den Raum. Keine Ahnung, was ich suche. Huch, ich bin ja doch nicht allein. Samantha und Martin sitzen noch an ihren Schreibtischen. Jeder auf den Bildschirm vor sich konzentriert ohne miteinander zu reden oder sich anzusehen. Sie haben sich gestern wegen irgendeiner Kleinigkeit gestritten. Sind wohl beide noch beleidigt. Ich hab nicht viel von ihrem Streit mitbekommen. Nur gehört, dass Martin zu ihr gesagt hat, dass sie nur einen Grund sucht, um ihn von sich zu stoßen. Vielleicht hat er sogar Recht. Schließlich war es auch Samantha, die ihre Beziehung geheim halten wollte. Ich kenne sie. Mein Gott ich hatte eine Affäre mit ihr. Die geheim zu halten war logisch, aber ihre Beziehung zu Martin… Ich schüttle den Kopf. Sie sind beide frustriert und flüchten sich in die Arbeit. Aber Berichte schreiben löst keine Probleme. Davon kann ich ein Lied singen. Ist eigentlich auch eine dumme Idee, wenn man bedenkt, dass sie Kollegen sind und ihre Schreibtische keine zwei Meter voneinander entfernt stehen. So kann man sich nicht aus dem Weg gehen.
Samantha springt von ihrem Schreibtisch auf und ihrem Gesichtausdruck nach flucht sie. Wahrscheinlich ist ihr Computer mal wieder abgestürzt. Das Problem hatte sie heute schon den ganzen Tag. Ich dachte eigentlich, das wäre längst in Ordnung gebracht worden. Anscheinend hab ich mich da geirrt. Arme Samantha. Jetzt muss sie alles noch mal tippen, wenn sie es nicht gespeichert hat. Martins Blick… Er hat auch Mitleid mit ihr. Das Problem hatte wohl jeder von uns schon einmal und es verursacht meistens eine Menge zusätzliche Arbeit. Er steht auf und geht langsam auf sie zu. Gefährlich bei ihrer Stimmung im Moment. Zärtlich legt er die Arme um sie und flüstert etwas in ihr Ohr. Ich wüsste zu gerne, was er gesagt hat, dass sie ihn nicht gleich wieder abweist. Wahrscheinlich entschuldigt er sich gerade bei ihr für sein Verhalten gestern. Was auch immer er getan hat. Aber wie hat er bloß so schnell dieses Lächeln auf ihre Lippen gezaubert? So hat sie mich auch immer angelächelt, wenn wir… Ja, wenn. Besser als. Als es noch ein „wir“ gab. Wer hat die Affäre eigentlich beendet? Ich, wegen meiner Frau? Oder sie, weil sie jeden von sich stößt, sobald er ihr zu nahe kommt? Keine Ahnung. Ist ja eigentlich auch egal. Vorbei ist vorbei. Endgültig. Klingt als ob ich mir das einrede? Nein, das ist alles ernst gemeint. Wirklich.
Sie dreht sich zu ihm um. Die beiden küssen sich. Seine Hand streicht dabei zart über ihren Nacken. Sie bekommt eine Gänsehaut. Ich weiß, wie sehr sie diese Berührung liebt. Weiß er es auch? Sicher, die beiden sind schließlich ein Paar. Bin ich eifersüchtig? Nein, das ist vorbei. Wirklich. Sie liegt in seinen Armen. Ihr Kopf ruht auf seiner Schulter. Mit der einen Hand streicht er ihre langen, blonden Haare zur Seite. Die andere wandert unter ihr Oberteil. Er küsst ihren Nacken. Sie schließt genießerisch die Augen. Na, den Streit scheinen die beiden vergessen zu haben… Er tritt einen Schritt von ihr zurück. Grinst sie schelmisch an. Was hat er vor? Verschwörerisch beugt er sich ein wenig vor und sagt ihr etwas. Sie ist sich nicht ganz sicher, soweit ich das von hier beurteilen kann. Sie steht mit dem Rücken zu mir. Jetzt nicht mehr. Er hat sie wieder umgedreht, in seine Arme gezogen, flüstert ihr wieder ins Ohr. Ihre Augen sind wieder geschlossen, das Lächeln auf ihren Lippen ist auch wieder da. Ihre Unsicherheit ist verschwunden. Ist sie überhaupt unsicher gewesen? Ist das Lächeln wieder da oder war es nie weg? Ich weiß es nicht. Ich dachte, ich kenne sie, aber tue ich das wirklich?
Er knöpft ihr Oberteil auf. Langsam, genüsslich, Knopf für Knopf… Ein schwarzer BH kommt zum Vorschein. Mit ein paar dezenten Rüschen. Nichts besonderes, schlicht. Aber doch sexy, wie er sich an ihre Brüste schmiegt. Wieder tritt er ein Stück von ihr zurück. Das Oberteil gleitet an ihren Armen hinunter zu Boden. Der BH fällt hinterher. Hastig zieht er sich das Hemd aus. Zieht dann sie zurück in seine Umarmung. Sie lehnt sich gegen seinen nackten Oberkörper, die Augen immer noch geschlossen. Er streichelt ihre Brustwarzen, die sich sofort aufstellen. Knabbert an ihrem Schulterblatt. Sie lässt sich vollkommen fallen. Wann habe ich sie das letzte Mal so gesehen? Ich muss lächeln. Ich erinnere mich. Ihre Haut war so zart, ihre Lippen… Bei unserem ersten Mal trug sie dieses eine Parfüm. „Crying Rainbow“. Der Name… Na ja. Aber der Geruch… Irgendetwas Blumiges; mit ein bisschen Vanille. Vermischt mit dem Duft ihres Körpers und ihrer Haare… Mmh… Es hat mich halb verrückt gemacht. Ob sie das wohl immer noch benutzt?
Seine Hände spielen mit dem Knopf ihrer Jeans. Öffnen ihn langsam, wie ein Weihnachtsgeschenk. Mit der rechten Hand gleitet er in ihren Slip. Sie öffnet leicht den Mund. Kein Laut dringt durch die Wand, aber in meinem Kopf höre ich ihr Stöhnen. Es klingt eher wie ein Seufzen; verlangt nach mehr. Eiskalt läuft es mir den Rücken hinunter. Er widmet sich wieder ihrer Jeans. Zieht sie mitsamt ihrem Slip herunter. Sie befreit sich vollständig von diesem Kleidungsstück. Er tritt abermals ein Stück zurück und zieht hastig seine Hosen aus. Bevor Samantha sich umdrehen kann, schlingt er wieder seine Arme um sie und drückt seinen nackten Körper an ihren. Zart streicht er über ihre Haut. Seine rechte Hand wandert über die Innenseite ihrer Schenkel. Lässt sie leise stöhnen. Mit dem linken Arm umfasst er ihren Oberkörper. Hält sie gefangen in seiner Umarmung. Er kennt sie nicht. Sam behält gern selbst die Kontrolle im Bett. Noch spielt sie sein Spiel mit und lässt ihn gewähren, aber wenn er die Regeln nicht bald ändert…

Fortsetzung folgt... (ich weiß, dass das gemein ist)
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