Magnetic Olga

von Magnolia
GeschichteAbenteuer / P18
Dr. Olga Vukavitch Frank Parker
09.01.2007
10.01.2007
3
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Magnetic Olga
by Magnolia


Kapitel 1

Das war der vielleicht beste Abend, den sie seit einer ganzen Weile, hatte. Er hatte sich wie ein perfekter Gentleman verhalten, keine ausfallenden Bemerkungen, keine Füßelein unterm Tisch und vor allen Dingen, keine Unterbrechungen durch Anrufe von der Arbeit.
Sie hatten sich einfach wunderbar unterhalten.

Parker brachte Olga noch bis zu ihrer Zimmertür, gab ihr einen Kuss auf die Wange und verabschiedete sich.
Olga war schon etwas verwirrt über sein Verhalten, sonst hatte er doch immer versucht etwas weiter zu gehen, ihr noch mehr Komplimente gemacht. Doch dieses Mal war es nur ein winziger Kuss auf ihre Wange. Sie war überrascht und auch etwas enttäuscht, denn dieses Mal hätte sie ihn bestimmt nicht abgewiesen. Sie hätte sich endlich mal getraut ja zu sagen.
Olga hoffte dass sie vielleicht ein anderes Mal die Chance haben würde, denn sie hatten sich schon für ein nächstes Date verabredet.

Am nächsten Tag ging alles ziemlich hektisch zu. Die NASA hatte eine Kollision eines Spaceshuttles mit einem unbekannten Objekt gemeldet. Die Astronauten in dem Shuttle kamen zum Glück kaum zu Schaden und konnten unverletzt wieder schnell auf der Erde landen.
Die Männer des Shuttles wurden empfangen und so gleich gingen die Untersuchungen los. Das Spaceshuttle hatte ganz schön was abgekommen, doch so konnte untersucht werden was das wohl gewesen ist mit dem es zusammen gestoßen sind, es kam ja wie aus dem nichts.

Auch NNL war sehr an dem unbekannten Objekt interessiert und machten auf sich um zu helfen dieses zu untersuchen.

Für Parker war das ganze zwar interessant, ab er sie sagten ihm mal wieder nicht was geschehen ist, aber es war auch zuviel Hektik als das sie ihm etwas sagen konnten.
Talmadge, Owsley, Mentnor und Ramsey waren schon sehr früh nach Houston geflogen um bei den Untersuchungen zu helfen.

Parker ging durch die Gänge und merkte, dass Olga grad aus ihrem Zimmer kam. Während sie hektisch aus der Tür trat, zog sie sich ihren zweiten Schuh an, versuchte sich dabei noch ihre Jacke an zu ziehen. Ihre Haare waren noch nicht gemacht und nachdem was Parker sah, sah sie ziemlich verschlafen aus.

„Miss Vukavitch, sie sind doch nicht etwa in Eile?!“ scherzte Parker und lächelte.

„Ich kann es nicht glauben, dass ich verschlafen habe!! Wir reden später okay!!!“ antwortete ihm Olga hektisch und lief an ihm vorbei ohne ihn auch nur an zu sehen.

„Olga, was ist hier eigentlich los??“ rief er ernst. Doch Olga hörte ihn nicht mehr und verschwand um eine Ecke.

Es vergingen fast drei Tage und in der ganzen Zeit lies kaum jemand von sich hören, außer Bradley rief kurz an und teilte Parker mit das sie noch mitten in den Untersuchungen stecken würden.
Parker fragte sich immer noch warum sie ihm nicht erzählten was überhaupt passiert war, er langweilte sich sehr so alleine.

Am Abend des dritten Tages kam das ganze Team wieder in NNL an, doch da alle sehr müde waren, hatte keiner von ihnen Interesse Parker und den anderen von den Untersuchungen zu berichten.
Er entdeckte Olga, die auf ihr Zimmer zuging und folgte ihr.

„Hey Olga, was war den los, wo waren sie den alle?“ fragte Parker.

Sie drehte sich zu ihm, doch schaute ihn kaum an.
„Mr. Parker, heute nicht mehr okay, es wird alles morgen erklärt. Ich will nur noch auf mein Zimmer und schlafen. Gute Nacht Mr. Parker!“ sagte sie total übermüdet und schloss die Tür hinter sich.

Parker hatte bemerkt das sie die selben Sachen trug, welche sie an hatte als er sie das letzte Mal gesehen hatte und außerdem sah sie total Müde aus, als hätte sie die ganzen 3 Tage durchgearbeitet.

Und das war auch gar nicht so verkehrt, Olga hatte, genauso wie die anderen, die ganze Zeit daran gearbeitet herauszufinden was es mit diesem Unbekannten Objekt auf sich hatte.
Trotz der Müdigkeit wollte sie ihre Untersuchungen nicht unterbrechen und noch hinter die Bedeutung der Substanz kommen die aus dem Objekt stammte. Sie war kurz vor einer Lösung und war sich sicher dass sie es noch diese Nacht herausfinden würde.



Mittlerweile war es schon 3 Uhr Morgens geworden und Olga klebte immer noch an ihrem Mikroskop, sie war sich sicher dass sie jede Sekunde die Antwort haben könnte.
Sie konnte ihre Augen kaum noch offen halten und hatte sie schon ein paar Mal für ein paar  Sekunden geschlossen. Doch das hinderte sie nicht daran weiter zu machen. Neben dem Mikroskop stand gleich die unbekannte schwarze Substanz die sie untersuchte. Zum wiederholten Male schloss sie kurz ihre Augen noch während sie durch das Mikroskop schaute und bemerkte schon gar nicht mehr wie sich ihre Hände schlapp vom Mikroskop lösten und ihr Kopf auf den Tisch sank. Ihre linke Hand stieß somit, unbeachtet, das Glas mit der schwarzen Substanz um und diese verteilte sich nun um ihre Hand.
Ungewöhnlich war, dass sie das Glas eigentlich in die andere Richtung gestoßen hatte, doch aus irgendeinem Grund zog es die Flüssigkeit in genau entgegengesetzte Richtung.
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