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Hospital Scene

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Buck Wilmington Chris Larabee Ezra Standish Josaih Sanchez Vin Tanner
27.12.2006
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Disclaimer: Die glorreichen Sieben sind nicht mein, auch wenn ich nix dagegen hätte. Weder jetzt noch irgendwann verdienen ich daran Geld.

Hospital Scene

By Nightfighter



Die Sonne schien durch dir großen Fenster der Larabee Ranch. Chris Larabee, Eigentümer, und sein bester Freund Buck Wilmington saßen am Küchentisch und tranken Kaffee. Es war im ganzen Haus ruhig. Nur von draußen war das zwitschern der Vögel zu hören. Es versprach ein schöner sonniger Tag zu werden. Wahrscheinlich die letzten schönen Tag in diesem Herbst. Der November stand unmittelbar bevor und die Nächte waren schon frostig. Es würde hier draußen bald der erste Schnee fallen. Buck musste bei dem Gedanken schmunzeln.
„ Woran denkst du?“ fragte Chris über den Tisch hinweg.
„ An den Winter und Ezra.“ Antwortete Buck und beide grinsten. Der Südstaatler und der harte Winter in Denver vertrugen sich nicht all zu gut miteinander. Obwohl Ezra letztes Jahr bewiesen hatte, das er durchaus mit dem Winter vertraut ist. Sie hatten eine Woche frei bekommen und waren gemeinsam zum Skifahren in den Bergen gewesen. Zum Erstaunen aller hatte sich Ezra als sehr guter Skifahrer geoutet und gab zu Spaß daran zu haben. Trotzdem. Sobald sie in Denver daheim waren, hatte er sich über die Kälte, den Schnee und den Winter an sich beklagt.
Chris lächeln verschwand langsam und machte Sorgenfalten Platz. Abrupt stand er auf und ging zum Waschbecken. Spülte seine Tasse aus und verlies die Küche.
„ Beeil dich, Buck.“ War alles was er im rausgehen sagte.
Traurig schüttelte Buck den Kopf und folgte Larabee´s Beispiel. Wenige Minuten später verließ Chris Jeep den Hof der Ranch Richtung Denver.

Mercy Hospital, Denver.
Das piepen der Monitore ließ Vin nicht schlafen. Nichts lies ihn diese Tage schlafen. Sobald er die Augen schloss, sah er alles wieder ganz deutlich vor sich. Das alte Warenhaus, Lois Bender, einer der größten und wichtigsten Waffendealer im Bundesstaat Colorado samt seiner vier schwerbewaffneten Bodygards. Alles war bis dahin glatt gelaufen. Ezra hatte sich gut ihn Benders Organisation integrieren können. Hatte als Unterhändler das Treffen mit Josaih, getarnt als reicher Waffenhändler aus Columbien, arrangiert. Gemeinsam mit Bender und seinen Bodygards war Standish zum vereinbarten Termin erschienen. Team 8und 9 hatten als Verstärkung in Position gelegen. Genauso wie Team 7. Bender war mit dem Geld einverstanden gewesen und Josaih besichtigte grad die Waffen, als ein Anruf die Hölle ausbrechen lies.
Was genau dann passiert war, konnte hinterher niemand mehr sagen. Vin wusste nur noch, das er, als er von seinen Platz herunter gekommen war, Josaih am Boden hockend vorgefunden hatte. Nathan kniete neben ihm. Ezra in seinen Armen. Blut floss zwischen den Händen des großen Mannes hervor, die er auf die rechte Seite das Südstaatlers presste. Leise redetet er mit ihm. Schmerzen waren in den grünen Augen deutlich lesbar. Mehrmals schlossen sie sich, und jedes Mal hielt Vin den Atem an, bis sie sich wieder öffneten. Die Sirenen wurden mit jeder Minute lauter. Und dann platzen zwei Rettungssanitäter ins Warenhaus. Eine Liege zwischen ihnen. Sie starteten ihre übliche Prozedur und Vin konnte gar nicht so schnell schaun wie Ezra in die Ambulanz geladen wurde. Dann raste der Wagen davon und Vin umfing Dunkelheit.
Piep. Piep.Piep. Dieses Geräusch holte ihn in die Wirklichkeit zurück. Er wollte sich mit der linken Hand übers Gesicht streichen, doch erinnerte ihn ein plötzlicher Schmerz in seinem Oberarm daran, dies nicht mit links  sondern rechts zu tun. Ein Querschläger hatte es sich dort während  der Schießerei gemütlich gemacht. Gemerkt hatte er es erst, als die Ambulanz mit Ezra davon gefahren war.
Heute durfte er heim. Vin wusste das er die nächsten Tage bei seinem Freund und Boss auf der Ranch verbringen würde. Chris lies niemanden nach einer Verletzung allein. Und schon gar nicht ihn oder Ezra. Tanner schmunzelte. Bis Ezra das Krankenhaus verlassen konnte würde es wohl noch eine Weile dauern.

Während Vin seinen Gedanken nach hing, betraten gerade Chris Larabee und Buck Wilmington das Mercy Hospital. Sie stiegen in den Aufzug zur 13 Etage. Ezra würde eventuell heute auf Normalstation verlegt. Chris hatte darum gebeten dabei zu sein. Der Südstaatler kam noch nicht all zu viel von seiner Umwelt mit. Daran lagen vor allem die starken Schmerz- und Beruhigungsmittel, unter welchen er noch stand. Die Kugel hatte ihn genau in die rechte Thoraxhälfte getroffen, Blut und Luft hatten die Lunge noch im alten Warenhaus kollabieren lassen. Aufregung war nicht gut für den Undercover Agenten. Deshalb wollte Chris unbedingt bei der Verlegung dabei sein. Jedoch sicher waren sich die Ärzte eh noch nicht.
Bing. Der Fahrstuhl hielt im 13ten Stock und die beiden Männer standen am Eingang zur Intensivstation. Nach zweimaligem Klingeln öffnete ihnen eine Schwester und läst sie herein. Beide kennen den Weg genau. Langsam betreten sie den kleinen Raum in dessen Mitte ein Bett steht. Diverse Infusionen und andere Schläuche gehen zum Bett oder von diesem weg. Ein Monitor link oben an der Wand zeigt einen gleichmäßigen Herzschlag. Ezra schläft. Die Schwester kommt zu ihnen ins Zimmer.
„ Mr. Larabee, Mr. Wilmington. Dr. Godfellow wird in fünf Minuten bei ihnen sein und den weiteren medizinischen Verlauf von Mr. Standishs Verletzung mit ihnen besprechen.“ Beide Angesprochenen nickten der Schwester zu. Chris lässt sich auf einem Stuhl zu Ezras rechter Seite nieder. Die Drainage in seiner Lunge ist seit gestern draußen. Das gesamte Team hofft, das es so bleibt. Lungenverletzung sind immer schwerwiegend und können leicht zu Komplikationen führen. Doch bisher verlief alles gut. Vorsichtig nahm Chris Ezras Hand in seine und strich mit dem Daumen über den Handrücken. Buck lies sich auf der anderen Seite in den Stuhl sinken.
„ Hey Kumpel. Na wie geht’s?“ fragte Buck leise, obwohl es offensichtlich war das Ezra schlief.
Doch zum erstaunen Beider öffneten sich die Augen des Südstaatlers und grüne Pupillen kamen in Fokus. Ezras Kopf dreht sich der Stimme entgegen. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen.
„ Mr. Wilmington.“ Kurzes Luftholen und ein Kopfdreher nach recht. „ Mr. Larabee.“
„ Hey Ez.“ Sagte Chris leise. „ Wie fühlst du dich?“
Ezra blinkte kurz mit den Augen, als würde er überlegen müssen. „ Gut.“
Chris musste lächeln. Die kürze der Antwort verriet das Ezra immer noch Probleme mit der Luft hatte. Doch hatte Dr. Godfellow sie darauf vorbereitet.
„ Das ist gut zu hören, Mr. Standish.“ Sagte selbiger, als er eintrat.
Larabee und Wilmington standen auf, doch Dr. Godfellow bedeutete ihnen sich wieder zu setzen.
„ Was macht die Luft, Mr. Standish?“
„ Besser.“ Kam die kurze Antwort. Der Doktor nickte. Dann wand er sich an Chris Larabee.
„ Haben sie ihm die gute Nachricht schon verkündet, Mr. Larabee?“ Chris schüttelte den Kopf.
„Dann mal los.“ Ermutigte ihn der Arzt.
Ezra sah fragend von einem Mann, in seinem Zimmer, zum Anderen. Dann wand sich Chris an seinen Undercover Agenten.
„ Ezra. Dr. Godfellow möchte dich heute gerne auf eine normale Station verlegen.“ Ein Lächeln formte sich auf Ezras Gesicht.
„ Gerne.“
„ Unter der Bedingung das sie sich sofort bei der Schwester melden, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Ich denke des weiteren das wir in ein bis zwei Tagen mit dem Aufstehen anfangen können. Das Sitzen gestern ist ihnen gut bekommen?“ Dr. Godfellow sah Ezra aufmerksam an.
Dieser nickte als Antwort. „ Ja.“
„ Gut, dann wird ich alles nötige veranlassen.“ Damit verlies der Arzt das Zimmer.
Buck erhob sich und meinte: „ Ich geh mal eben telefonieren.“ Und ging aus dem Zimmer. Chris wusste das der Rest von ihnen ständig auf dem laufenden gehalten werden wollte, was Vin und Ezras Kondition anging.
Nachdem Buck das Zimmer verlassen hatte, sah Chris Ezra scharf an.
„ Mr. Larabee. Wenn sie bedenken haben, wegen meiner Verlegung sollten sie diese wohl eher Dr. Godfellow äussern als mir.“
Shit, Ezra hatte wieder mal erraten an was Chris gedacht hatte. Er lächelte. „ Wenn er dich für so fit erklärt, dann soll es mir recht sein.“
Ezra  nickte. Seine Augenlider betrogen ihn. Sie wogen inzwischen mehrere Tonnen und drohten sich von selbst zu schließen. Doch nicht jetzt, wo er das Zimmer wechselte. Chris sah das.
„ Schlaf ruhig Ezra. Buck und ich sind bei dir. Auch während der Verlegung. Wir lassen dich nicht allein. Von heute an wird auch immer jemand da sein. Ich verspreche es.“ Er sah Ezra direkt in die Augen. Zur Antwort schlossen sich diese.
Alles würde wieder werden. Vin würden er später mit Heim nehmen und Buck würde die erste Wache an Ezras Bett halten.
Eine ewige Routine.
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