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Silent Declaration Of Love

von rohppie
SongficAllgemein / P12 Slash
Hiead Zero
24.12.2006
24.12.2006
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Hallo alle zusammen!^^  Ich habe vor einiger Zeit eine kleine Songfic geschrieben und auf mehrfachen Wunsch auch nun on gestellt.
Eine besondere Widmung geht an meine Chasy und Simi *euch beide knuddl* Und es ist für alle, die vielleicht etwas mit meinem Geschreibsel in Verbindung bringen können, wie ich es tue.
Aber nun habe ich genug geredet, ich hoffe, es gefällt euch und vielleicht lasst ihr mir ja ein paar Kommentare da?^.~
LG Quaki


Silent Declaration Of Love

Leise hallen meine Schritte durch den leeren Gang, bin - wie so oft in letzter Zeit - in meinen Gedanken versunken.

//Versuche sie zu begreifen//

Alle kreisen nur um ein und dasselbe. Niemals hätte ich gedacht, dass eine einzige Person mich so in Verwirrung stürzen könnte.

//Dass gerade DU es geschafft hast//

Es ist so seltsam, so ungewohnt. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, was das für Auswirkungen hat. Wie wird es nun weitergehen?

//Wieso musstest gerade DU es sein?//

Ein leises Geräusch reißt mich aus meinen Gedanken. Ein Klavier?
Ich drehe meinen Kopf in die Richtung, aus der die Klänge kommen.
Das Musikzimmer...
Leise und vorsichtig, als wäre es ein Verbrechen, schleiche ich mich zu besagtem Raum, luge durch den Spalt in der angelehnten Tür.
Ganz allein, auf einem der Stühle sitzt du, hast einen CD-Player vor dir stehen, aus dem die Musik dringt.
Langsam nimmt mich dieser Augenblick gefangen, lässt mich alles andere vergessen.

>I'm not a perfect person<

Nein, das bin ich ganz sicher nicht. Auch, wenn ich es mir nie eingestehen wollte, ist es so. Ich wollte immer der Beste sein, doch in dir habe ich meinen größten Rivalen gefunden.

>There's many things I wish I didn't do
But I continue learning
I never meant to do those things to you<

Aber ich musste es tun. Ich wollte dich niemals so verletzen, aber ich habe es zu meinem eigenen Schutz getan. Wollte niemanden an mich heranlassen, wollte keine Schwäche zeigen. Doch allmählich bröckelt mein Schild, das Schild, das mich immer vor Gefühlen geschützt hat.

>I've found a reason for me
To change who I used to be
A reason to start over new
and the reason is you<

Ich wollte es niemals so weit kommen lassen, habe es immer versteckt, in die hinterste Ecke meines „Ichs“ verbannt.
Die Gefühle für dich.
Die Gefühle, die stetig wachsen, mit jeder Sekunde, die du in meiner Nähe bist. Immer wieder habe ich festgestellt, dass ich dich nicht mehr so wie anfangs behandle. Wie lange ist unsere letzte Schlägerei schon her? Einige Monate mit Sicherheit.
Aber ich kann dich einfach nicht mehr verletzen, will das auch gar nicht.
Ich will dein Lächeln sehen, die Funken in deinen Augen, wenn du glücklich bist.

>I'm sorry that I hurt you<

Immer wenn ich in deine traurigen Augen blicke, verspüre ich einen Stich in meiner Brust. Oft kann ich einfach nicht anders, ich schütze mich, indem ich andere verletze. Doch ich will das nicht, will dir nicht wehtun.

>It's something I must live with everyday<

Jedes Mal, wenn ich es wieder tue, würde ich es am Liebsten rückgängig machen. Doch das geht nicht, ich kann nicht. Noch nie konnte ich diese vier kleinen Worte über meine Lippen bringen, auch wenn ich es so oft wollte.

>And all the pain I put you through
I wish that I could take it all away<

Doch dafür müsste ich es sagen, über meinen Schatten springen und mich endlich bei dir entschuldigen.

//Es tut mir leid//

Was ist daran so schwer? Wieso schaffe ich es nie, dir dies ins Gesicht zu sagen?

>And be the one who catches all your tears<

Ich weiß nicht, ob du oft weinst. Einmal habe es gesehen, diese einzelne Träne, die über dein Gesicht lief. Deine Augen, die sonst voller Freude waren, zeigten nur Trauer.
Doch ich hatte nichts tun können, habe einfach nur vor dir gestanden und dich stumm angestarrt.

Als ich die Tür öffne und eintrete, erschrecke ich über meine eigene Tat.
Ich weiß nicht, warum ich das tue. Ich weiß nur, dass mein sonst so harter, selbstsicherer Gang, alles andere als das ist.
Unsicher, langsam.
Du schaust auf, ich kann deine Tränen sehen, ein weiteres Mal. Und wieder ist diese unglaubliche Trauer in deinen Augen zu lesen.
Trotzdem siehst du mich mit einem fragendem Blick an. Aber ich kann dir deine stumme Frage nicht beantworten, weiß ich die Antwort doch selbst nicht.

>I've found a reason for me
To change who I used to be
A reason to start over new
and the reason is you<

Wenn du wüsstest, was ich alles wegen dir tun würde. Würdest du dann immer noch weinen? Wenn du wüsstest, wie es wirklich in mir aussieht?
Oder bin ich nicht der Grund für deine Tränen?

Als ich bei dir angekommen bin, stehe ich einen Moment ratlos vor dir, weiß nicht, was ich nun machen soll.
Noch immer ruht dein Blick auf mir, hast ihn nicht einmal abgewendet. Immer noch fließen einige Tränen über deine Wangen, lassen dich in diesem dunklen Raum so verloren wirken.
Ich knie mich vor dich, deine Augen folgen jeder meiner Bewegungen. Langsam lasse ich meine Hand nach oben gleiten, streiche mit ihr über deine Wangen, verwische die Tränenspur. Fahre weiter, höher, in dein geschmeidiges Haar, lasse sie dort verweilen.
Ich schaue dir in die Augen, versinke in diesen Seelenspiegeln.

//Wie schon so oft//

Langsam, wie in Zeitlupe ziehe ich deinen Kopf näher, immer näher, Zentimeter für Zentimeter. Merke deinen warmen Atem auf meiner Haut, schließe meine Augen. Kaum eine Sekunde später spüre ich deine weichen Lippen auf meinen, es durchfährt mich wie ein Blitz. Du erwiderst den Kuss, vertiefst ihn noch ein wenig.

Nach schier einer Ewigkeit lösen wir uns wieder voneinander, sehen uns, wie schon einige Sekunden zuvor, gegenseitig schweigend in die Augen. Von der eben noch standhaften Trauer in deinen Augen ist nichts mehr übrig, was von dem sanften Lächeln, das sich auf deinen Lippen gebildet hat, noch unterstrichen wird.

//Worte wären überflüssig//

Nach einigen Sekunden erwidere ich dein Lächeln mit meinem eigenen, verweile noch einige Zeit in dieser Position. Und mit einem letzten, alles sagendem Blick stehe ich auf und verlasse den Raum, ohne mich noch einmal umzudrehen.
Ich muss nichts erklären, du hast verstanden.

>I've found a reason to show
A side of me you didn't know
A reason for all that I do
And the reason is you<
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