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...denn ich liebe Kouga...

GeschichteLiebesgeschichte / P16
Ginta und Hakkaku
22.12.2006
15.06.2007
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Hallo!^^
So kurz vor Weihnachten habe ich mir gedacht (<--ich? xD), ich schreibe noch mal einen One Shot.
Diese Idee kam mir, als ich über die Folgen eines KougaXKagome Pairings nachdachte...
Ich hoffe, euch gefällt mein Lebenswerk!
*wiedermal maßlos übertreib*

Vorher bedanke ich mich noch herzlich bei meiner tollen beta faint! *schleim* xD
Nee, echt. Danke, für deine Mühen!^^


Und jetz:
Viel Spaß!^^



…denn ich liebe Kouga…


Es war bereits tiefe Nacht und ein wunderschöner Vollmond stand am Himmel. Er beleuchtete einen großen Felsen, in dem sich mehrere Höhlen befanden. In jeder anderen Nacht wäre alles dort dunkel und ruhig gewesen, doch heute war die Größte der Höhlen hell erleuchtet und Musik und Lachen hallte durch das Tal. Denn heute war eine ganz besondere Nacht.

Der Führer des ansässigen Wolfsrudels hatte sich eine Frau genommen und die beiden hatten an diesem Tag geheiratet. Da war es natürlich kaum verwunderlich, dass noch immer alles feierte.

Eine junge Frau jedoch teilte nicht die Freude der anderen Wölfe. Tränen rannen über ihr schmales, wunderschönes Gesicht, das durch die orangeroten Haare, die es umrahmten noch mehr betont wurde. Die beiden Zöpfe, zu denen es gebunden war, fielen ihr bis ins Kreuz hinab. Ihre Augen waren nur halb geöffnet, doch trotzdem wäre jedem Betrachter sofort die smaragdgrüne Iris aufgefallen. Ansonsten war sie nicht auffällig gekleidet, sodass niemand sie zu sehen schien. Eine eng anliegende, rotschwarze Rüstung, die durch ihre Form den Körperbau der Frau betonte und ein kurzer Rock aus weißem Fell waren das einzige, was sie trug. Ihre Füße baumelten im Wasser des Baches, der sich an den Höhlen vorbei einen Weg die Felsen hinunter bahnte und direkt am Eingang der Versammlungshöhle, in der gefeiert wurde, vorbei floss.

Nach einiger Zeit stand die Wolfsdämonin auf und trat in den großen Saal. Dort waren alle Wölfe des Clans und die anderen Leute, die man eingeladen hatte, versammelt und sangen, lachten und tanzten. In ihrer Mitte stand das Brautpaar: Ein hochgewachsener, junger Mann, dessen langes, rabenschwarzes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden war und eine Frau mit ebenfalls schwarzen Haaren, die jedoch kunstvoll hochgesteckt waren. Ihre haselnussbraunen Augen sahen tief in seine azurblauen. Ein sanftes Lächeln hatte sich auf ihren Gesichtern gebildet. Beide waren in lange, prunkvolle Gewänder gehüllt.

Noch ein paar Schritte ging die Beobachterin tiefer in die Höhle, dann setzte die Musik, welche von mehreren lässig gekleideten Männern, die auf Flöten und besonderen Streichinstrumenten spielten und einer hübschen Frau in einem auffälligbunten, aber dennoch verräterisch kurzen Kleidchen, die sang, herrührte, wieder ein und das Brautpaar begann, zu tanzen. Eng umschlungen schwebten sie förmlich über die Tanzfläche.
Von Zeit zu Zeit gesellte sich ein anderes Pärchen zu ihnen und wiegte sich im Takt der Musik.

„Oh, Kouga…“, flüsterte die junge Frau am Eingang traurig, während sie erst den Führer und dann seine jetzige Frau musterte, „warum…? Warum hast du Kagome, dieser menschlichen Frau, den Vorzug gegeben? Dabei hast du mir doch damals versprochen…“ Ihre Stimme brach und sie begann lautlos zu schluchzen. Als sie auch noch mit ansehen musste, wie Kouga, der Anführer dieses Rudels und Kagome sich leidenschaftlich küssten, konnte sie nicht mehr. Sie wirbelte herum und stürmte aus der Höhle.

Drinnen hatte niemand die Zuschauerin bemerkt. Alle tranken fröhlich auf das Brautpaar. Die Stimmung war ungetrübt.

Sie wollte einfach nur weg. Weg von hier, weg von ihm! Weg von Kouga und seiner Frau.
Doch sie kam nicht weit.
Nach wenigen Metern stieß sie schmerzhaft gegen etwas – oder besser: gegen jemanden.
Sie spürte die für Wolfsdämonen typische Rüstung unter ihren Fingern und als sie aufschaute, sah sie in ihr bekannte, mausgraue Augen.

„Ayame…w-was machst du denn hier?“, fragte der Wolf vor ihr unsicher.

„Oh…es…es tut mir Leid“, murmelte sie fast unhörbar.

„Du weinst ja! Ist es wegen Kouga und Kagome? Du solltest nicht hier sein.“

„Ich weiß, Ginta…“, flüsterte Ayame, „aber…mir ist zu Ohren gekommen, dass diese Hochzeit heute stattfinden sollte…und da musste ich einfach herkommen. Aber…ich wünschte, ich hätte es nicht getan!“ Den letzten Satz schrie sie fast. Sie wollte keine Schwäche zeigen. Nicht hier, nicht jetzt und schon gar nicht vor diesem niederen Wolf aus dem Rudel dieses…dieses Betrügers!  Doch zu ihrem Missfallen konnte sie die Tränen nicht zurückhalten und so rannen sie ihr weiter über das Gesicht.

‚Ich…ich muss sie irgendwie trösten!’, dachte ihr Gegenüber, ‚Mensch, Ginta! Lass dir was einfallen!’ Unsicher legte er seine Arme um sie und sie schmiegte sich automatisch an ihn.

„Ist ja schon gut…“ Er wusste nicht warum, aber diese Worte schienen ihm einfühlend und tröstend.

„Nein…“, schluchzte Ayame laut, „Nichts ist gut! NIEMALS!“

Instinktiv zog Ginta sie mit sich fort; weg von der Höhle, in der gefeiert wurde. Ohne zu wissen, warum, erreichte er schließlich seine eigene Schlafhöhle. Nicht jeder Wolf des Rudels hatte eine. Nur die, die ihrem Anführer Kouga am nächsten standen.

„Wohin gehen wir?“, fragte die junge Frau in seinen Armen plötzlich und stieß ihn von sich.
Ihre feine Nase zuckte leicht. „Du hast mich zu deinem Schlafplatz geführt.“ Es war eine einfache Feststellung, ohne Frage.

„H-Hab ich das?“, stotterte der Wolf peinlich berührt, „A-Aber…ich…ähm…ich meine…ich wollte nicht…also…“

Trotz ihrer Trauer lächelte sie ihn an. Irgendwie war er schon süß, wenn er so unsicher war.

‚Sie…sie ist wirklich wunderschön…’, stellte Ginta in Gedanken fest, ‚ich frage mich wirklich, warum Kouga nicht sie zu seiner Frau gemacht hat, sondern Kagome…ich würde wahrscheinlich…’ Als ihm jedoch bewusst wurde, WAS er da gerade dachte, zuckte er erschrocken zusammen und schüttelte entsetzt den Kopf.

„Was ist denn?“, riss ihn da Ayames Stimme wieder in die Realität zurück. Sie konnte seine Angst deutlich wittern.

„Es…es ist nichts“, log er, doch sie durchschaute ihn sofort.

„Komm schon, sag es mir“, forderte die Wölfin. Ihre Trauer über die Hochzeit hatte sie schon fast vergessen, so amüsierte sie dieser junge Wolf.

„Ich dachte nur darüber nach, warum Kouga eigentlich Kagome geheiratet hat“, antwortete er wahrheitsgemäß und die Röte stieg ihm ins Gesicht.

„Ich weiß nicht.“ Ayame ließ den Kopf hängen. All die Trauer von eben kam wieder in ihr hoch. „Vielleicht…ist sie einfach…hübscher, als ich…“

„Nein!“, rief Ginta sofort aus. Was zum Teufel hatte er jetzt schon wieder gesagt?! Er wusste es selbst nicht. Er hatte das einfach loswerden müssen. Ohne es zu wollen sprach er weiter: „Du bist die schönste Frau, die ich je getroffen hab.“ Sein Kopf glich nun einer überreifen Tomate und er konnte nicht verstehen, wie diese Worte seinen Mund hatten verlassen können.
Es war fast so gewesen, als ob er sich selbst von oben gesehen hätte. Er hatte kaum eine Bewegung seiner Lippen gespürt, doch die Worte, die er gesagt hatte, hallten laut in seinem Kopf wider.

Ayame starrte ihn einem Moment lang fassungslos an. Eine peinliche Stille trat ein.

Ginta kam es wie eine Ewigkeit vor, bis Ayame schließlich das Schweigen brach.

„Ist das…dein Ernst?“, fragte sie, nun ebenfalls leicht rosa im Gesicht, „Oder…willst du mich nur trösten?“

„Ich…also…“, stammelte er, nicht wissend, was er jetzt am besten sagen oder tun sollte. Kurz schloss er die Augen und flehte um Hilfe. Instinktiv zog er die junge Frau wieder in seine Arme und sagte mit nun festerer Stimme: „Ich meinte es so, wie ich es gesagt hab.“ Als er sich seines Handelns bewusst wurde, wollte er sie wieder von sich weg schieben, aber sie hielt seinen Arm fest.

„Nicht, bitte“, war das einzige, was sie hervorbrachte.

Mit puterrotem Gesicht und brennenden Wangen hielt er sie nun in seinen Armen. Er spürte etwas Warmes an der Innenseite seines Harnischs hinunterlaufen und kurz danach stieg ihm die salzige Geruch von Tränen in die Nase.

‚Dieser verdammte Kouga!’
Er war zwar sein Führer, doch trotzdem begann Ginta, ihn zu hassen; dafür, was er dieser so wunderschönen Frau angetan hatte und immer noch antat. Seinetwegen lag sie nun weinend in seinen Armen.

„Ayame…“, hauchte er ihr ins Ohr, „hör bitte auf zu weinen. Ich…ich kann das nicht ertragen!“

Ayame jedoch schluchzte laut auf.

„Es…es tut mit…Leid…aber…ich…ich kann einfach nicht…nicht mehr!“, brachte sie unter Tränen hervor. Langsam führte er sie zu seinem Bett aus dicken Fellen. Darauf ließ er sich nieder, sodass sie halb auf seinem Schoß saß. Er wiegte sie sanft in seinen Armen, bis sie sich wieder etwas beruhigt hatte. Ohne, dass er es von ihr verlangte, begann sie plötzlich, ihm ihr Herz auszuschütten.

„Als ich noch klein war, hatte ich mich eines Tages im Wald verlaufen. Ein Gewitter zog herauf und ich versteckte mich in einem hohlen Baumstumpf. Doch plötzlich wurde ich von Vogeldämonen, den Gokuraku, umzingelt. Zusammengekauert saß ich in meinem Versteck. Mir war kalt und ich hatte große Angst. Immer wieder schlugen die Fänge der Dämonen gegen das Holz des Baumes. Als einer ein erstes Loch hinein bekam, schrie ich vor Schreck auf. Nur knapp verfehlten seine Klauen meine linke Schulter. Irgendwann hörte ich plötzlich den Kampfschrei eines Wolfdämons. Ich wartete ab, was geschehen würde. Innerlich hatte ich mit meinem kurzen Leben schon abgeschlossen. Da steckte Kouga seinen Kopf in die Baumhöhle. ‚Was machst du denn hier? Komm mit. Ich bringe dich nach hause’, sagte er zu mir. Erleichtert kroch ich aus meinem Versteck und kletterte auf seinen Rücken. Es war bereits tiefe Nacht, doch der Vollmond tauchte den Wald in ein silbriges Licht. Dann sah ich mich um, entdeckte aber nur die Überreste eines der Gokuraku, den Kouga wohl erlegt haben musste. Schließlich rannte er los, mit mir auf dem Rücken. Wir kamen an einem Wasserfall vorbei. ‚Sieh nur! Ein Mondregenbogen!’, rief ich erfreut. Er blieb stehen, drehte sich zu mir um und meinte: ‚Ja, das ist etwas ganz besonderes.’ Dann gab er mir ein Versprechen: ‚Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Wenn du groß bist, mache ich dich zu meiner Frau!’“ Wieder begann Ayame zu schluchzen und Ginta zog sie noch näher zu sich.

„Das hat er wirklich gesagt?“, fragte er irgendwann, „Aber dann seid ihr ja eigentlich verlobt gewesen, oder?“

„Ja, du sagst es“, seufzte sie, „das sind wir GEWESEN. Aber…jetzt hat er Kagome, diesen Menschen, geheiratet und gibt vor, sich an nichts erinnern zu können. Ich muss mich wohl oder übel damit abfinden…“

„Kann ich dir irgendwie dabei helfen?“

„Du hast mir schon sehr geholfen, ich danke dir“, antwortete sie lächelnd.

Er sah, wie sich ihr Mund dem seinen näherte, spürte ihren Atem und dann ihre zarten Lippen auf seinen. Ihre Augen schlossen sich und er bemerkte, wie sich ihr Körper in seinen Armen entspannte. Schließlich fielen auch seine Lider zu und er erwiderte zögernd den Kuss. Als sie sich noch näher an ihn schmiegte, geschah dann das unvermeidliche: er konnte sein Verlangen nicht mehr zurückhalten. Deutlich spürte Ayame, wie erregt er war. Da sie auf seinem Schoß saß, wusste sie, was sein Körper wollte. Aber wollte er selber es auch?

Ginta konnte die Veränderung in Ayames Geruch wahrnehmen. Scheinbar wollte sie mehr…aber durfte er das denn überhaupt? Und wollte er es auch? Er wusste es selbst nicht mehr. Sein Körper schrie förmlich nach ihren Berührungen aber eigentlich wollte er das doch gar nicht! Oder doch?

‚Verdammt! Ich…ja, ich liebe sie, aber…will sie mich auch? Und was wird Kouga dazu sagen?’ Seine Gedanken fuhren Karussell.

„Ginta…“, hauchte sie ihm ins Ohr und ein Schauer lief ihm über den Rücken, als ihre Lippen seine Wange berührten. Als sie dann auch noch seinen Hals küsste, war es um ihn geschehen. Er legte eine Hand zwischen ihre Schulterblätter und einen Arm um ihre Taille, drückte sie fest an sich. Ayame zog ihn zu sich, bis er das Gleichgewicht verlor und auf sie fiel, sich mit den Händen links und rechts von ihrem Kopf abstützend.

„Ayame…“

Völlig von seinem Begehren überwältigt, beugte er sich zu ihr hinunter und küsste sie zärtlich. Seine Zunge bat stumm um Einlass, den sie ihm auch sofort gewährte. Kurz darauf focht sie mit der ihren um die Wette.

Irgendwann löste er sich von ihr und beide keuchten vor Anstrengung. Ein leises Lächeln huschte über ihr Gesicht und er konnte nicht umhin, ihren Hals zu Küssen. Leicht saugte er an der zarten Haut. Die junge Frau unter ihm seufzte leise auf und krallte sich in seine Schulterfelle. Sie zog und zerrte daran, bis schließlich die Träger rissen und es abfiel, wodurch sich auch sein Brustharnisch löste. Ginta musste kurz aufstehen und ihn ablegen, damit er nicht auf sie fiel.

Diese Gelegenheit nutzte Ayame aus, setzte sich auf  und streifte sich ebenfalls ihre Rüstung und die Schulterfelle ab. Als der junge Mann sich also wieder umdrehte, wurde er prompt wieder rot.

‚W-Was…?’, fragte er sich in Gedanken. Er kämpfte kurz mit sich, doch letztendlich siegte sein Verlangen nach dieser hübschen Frau über seine Schüchternheit und er trat wieder auf sie zu. Jede Röte war aus seinem Gesicht verschwunden.

Dann stand sie vollends auf und schritt auf ihn zu. Ihre Augen sahen in die seinen und keiner der beiden konnte den Blick abwenden. Immer näher kamen sie sich, bis Ayame ihn schließlich zu sich zog und sich gegen ihn drückte. Wieder spürte sie seine Erregung nur zu deutlich. Auch Ginta konnte nun die ihre fühlen. Eine Gänsehaut hatte sich über ihren ganzen Körper ausgebreitet, ihr Herz schlug schnell, eigentlich zu schnell und ihre Atemzüge waren unregelmäßig und heftig. Er konnte ihre Brüste an seiner spüren und er wollte noch mehr.

Ayame fuhr mit ihren zarten Fingern die Muskeln an seinem Oberkörper und den Schultern nach. Sie folgte jeder einzelnen Rille und Kurve. Irgendwann bemerkte sie, dass seine Hände an ihren Brüsten lagen, doch das störte sie wenig – im Gegenteil. Sie genoss seine Brührungen, so, wie er die ihren. Seine Hände Fuhren über ihren Rücken, bis zu dem Pelzrock, den sie trug. Diesen lockerten seine Finger schnell, sodass er ihr über die hüften rutschte.

Ayame ließ es geschehen. Sie wollte, dass er sie berührte – und sie wollte ihn berühren. Ihre Hände fuhren nun ebenfalls zu dem Fell um seine Hüften und lösten leicht die versteckte Schnalle. Auch seine Hüften waren nun unbedeckt, was sie sofort ausnutzte, indem sie sie mit ihren Fingern berührte. Als beide Felle mit einem Raschen endgültig zu Boden gefallen waren, zog sie ihn noch näher zu sich und ließ sich nach hinten fallen. Sie landete weich in den Fellen, aus denen sein Nachtlager bestand.

Da sie sich nicht losließen, wäre Ginta auf ihr gelandet, wenn er sich nicht abgefangen hätte. Doch sofort zog Ayame ihn zu sich herunter. Ihre Arme hatte sie um seine Taille geschlungen, sodass sein Unterleib gegen ihren gedrückt wurde. Im ersten Moment wollte sich Ginta dagegen wehren, doch nach einem heißen Kuss auf seinen Hals, ließ er sich langsam nach unten sinken und legte beide Arme um ihre Schultern.

„Ginta…“ Sie stöhnte laut auf, als er in sie eindrang.

Er spürte, wie sie eins wurden und Ayame schließlich ihre Hüften gegen seine presste. Bevor er aufseufzen konnte, zog sie seinen Kopf an ihren Oberkörper und er begann, sie immer wieder zu Küssen. Erst ihre Schultern, dann ihr Schlüsselbein und schließlich fuhren seine Lippen über ihre Brüste. Sie keuchte auf und drückte sich noch fester an ihn. Nun konnte auch er ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.

Während seine Hände sich noch mit ihren Brüsten beschäftigten, versanken seine mausgrauen Augen in ihren smaragdgrünen. Wieder nahm sie sein Gesicht in die Hände und begann ihn zu küssen. Immer wieder, immer länger, bis ihre Zunge seine Lippen berührte. Da hielt er sie fest und ein leidenschaftliches Zungenspiel begann. Auch Gintas Hüften hoben und senkten sich im Takt einer unhörbaren Musik.

Ein leises Jaulen entwich seiner Kehle, als er sich schließlich in ihr ergoss. Noch einmal küsste sie ihn leidenschaftlich. – Es sollte ihr letzter sein, doch das wussten beide noch nicht. Doch er löste den Kuss und hauchte ihr ins Ohr: „Ich liebe dich, Ayame.“

Da wurde ihr schlagartig bewusst, was sie getan hatte. Sie hatte Ginta ausgenutzt. Und nun liebte er sie.

‚Das habe ich nicht gewollt.’ Tränen stiegen ihr in die Augen und sie schob Ginta von sich weg. Sein Blick stellte eine stumme Frage.

‚Was…?’

„Es…es tut mir Leid, Ginta. Aber ich kann nicht bei dir bleiben, …denn ich liebe Kouga…“ Mit diesen Worten zog sie sich schnell wieder an und rannte hinaus in den strömenden Regen, der wie um ihre Gefühle widerzuspiegeln, soeben eingesetzt hatte.

„AYAME!“ Auch der junge Wolf war aufgesprungen und band sich im hinausrennen sein Fell um die Hüften. „Bitte, warte doch! AYAME!“

Ihre Worte hallten in seinem Kopf wider.

‚..denn ich liebe Kouga…’

Er konnte es nicht verstehen und glauben wollte er es nicht.

‚Wenn sie ihn noch liebt, warum tut sie mir das an?’, fragte er sich, als er an einem Nahen Fluss ihre Spur verlor.

Sein Kopf war leer.

Nur eins wusste er sicher: Er würde sie niemals wieder sehen.



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So das wars.
Ich hoffe, dass es euch gefállen hat, bin aber für jede Kritik offen ^.~
Also lasst mir doch bitte ein kleines Review da!
Außerdem wünsche ich euch alle fröhliche Weihnachten!
und(falls wir uns nicht mehr sprechen) ein prost neujahr! xDDD
Doei
Phia
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