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Ein Sommer auf New Avalon

von Eiswolf
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
08.12.2006
04.01.2007
6
15.799
 
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08.12.2006 3.137
 
Prolog

New Avalon
Irgendwann im 31. Jahrhundert
Avalon Tiefebene
Sommer

Die Sonne über Avalons Kontinent hatte ihren Zenit schon lange überwunden und verschwand in einem fantastischen Schauspiel hinter dem Horizont. Der Himmel färbte sich Blutrot als die letzten Strahlen sich ein letztesmal Widerspänstieg gegen die Nacht wehrten. Der Mond schien schon lange vor den letzten sich verabschiedenden Sonnen strahlen und begleitete die ersten Sterne in die Nacht hinein.

Es wurde kühler auf New Avalons Erde. Die hellen Strahlen des Mondes durch schnitten die Schwärze der Nacht und fassten die Umgebung in unwirkliches Licht. Schatten von Tieren die seltsame Laute aus riefen und genau so fremdartig aus sahen gingen auf ihren Streifzug durch die Felder dieser Region. Die Tiere so wie Räuber und Beute Stoben auseinander. Ein Dumpfes grollen und Vibrieren ging durch den Boden. Ein Lichtschein durch schnitt die Nacht. Dort wo der Kegel auf die Landschaft traf erleuchtete er alles Taghell. Vereinzelt strahlten Augen von Tieren die das Licht reflektierten aus der Dunkelheit zurück und verschwanden im Dunkel der Nacht. Die Geräusche der Nacht wurden durch das schwere Brummen zerschnitten die die gewaltige Maschine von sich gab. Das Donnern der Motoren die von Fahrzeugen die diese Riesige Maschine begleiteten verstummte abrupt. Mit einem Pfeifen verschwand auch der Lichtkegel der vor kurzer Zeit noch die Nacht Taghell erscheinen lies. Ruhe kehrte ein auf der Weiten Ebene von New Avalon.
Stille.
Kein einziges Geräusch war mehr zu vernehmen. In weiter Ferne hörte man dass ein Tier den Mond anheulte. Es klang Schaurig und fremdartig zu gleich. Welche Spezies es war konnte keiner sagen. Vermutlich war es ein art Coyote der die Tradition von seinen Terranischen Vorfahren aus vergangenen Zeiten nacheiferte.

Eine leichte Sommerbrise trug frische Luft und Gerüche aus dem Gebirge auf die Ebene. Das hohe Grass und die Pflanzen die hier wuchsen wiegten sich zärtlich im Wind. Ein leises Zischen erklang auf dem ein lautes Poltern von Metal auf Metal folgte. Eine Luke schwang auf und ein Rasseln kündete von einer Leiter die herabgelassen wurde. Ein Mann so um die 24-25 Jahre alt stieg langsam und gemächlich nur mit Boxershorts und Kühlweste begleitet an dem Metalkoloss in die Tiefe. Das kurze Schwarze Haar troff vor Schweiß und klebt ihn auf der Stirn. Eine Narbe zierte seine Stirn oberhalb des Nasenbeins. Ein Leichter Wind fuhr ihn zwischen Kühlweste und Haut. Ihm lief ein leichter Schauer über den Rücken. Er ging weiter und entfernte sich schritt für schritt von seiner Maschine. Nach ca. 20 Meter kam er an seinem Ziel an. Leise öffnete sich eine Luke bei dem Gefährt das auf Luftpolstern ruhte und ein Mann mit schwarzem Barett kam zum Vorschein. Sein Oberkörper schaut heraus und ein breite Grinsen trat auf sein Gesicht. Die weißen Zähne Leuchteten in die Nacht hinein. Mondstrahlen trafen auf seinen Waffenrock und ließen die Abzeichen eines Sergeanten blitzen. „Nun alter Freund. Was jetzt?“ fragte er den jungen Mechpiloten. Seine blauen Augen glitzerten voller Schalk und man sah das dieser Mann etwas hinterlistiges hat das aber nicht böse gemeint war. „Hmm lass mich mal überlegen.“ Der Mechpilot lehnte sich rücklings gegen das gepanzerte Fahrzeug und verschränkte seine muskulösen Arme vor der Brust. Seine dunkel Braunen Augen schweiften Gedanken verloren über die Ebene. Das Mondlicht das zuvor die Landschaft in Silbriges Licht hüllte verblasste als eine Wolke vor dem Mond vorbei zog ein dunkler Schatten bewegte sich über die Ebene angetrieben vom Wind der hoch Oben in den Wolken wütete. Die leichte Brise die zuvor noch über die weite Graslandschaft der Ebene blies, frischt zu einem etwas kühleren Wind auf.
Das Gras begann sich deutlich mehr im Wind zu schwingen und ein kalter Schauer lief den Sergeant und seinen jungen Freund über den Rücken. „Also wenn es sonst nichts gibt verziehe ich mich wieder in das Innere meines Panzers.“ Meinte der Sergeant und verschwand kurz darauf in die Wärme seines Fahrzeugs. Der Mechpilot. Schreckte aus seinen Gedanken hoch als er das Leise zischen hörte das die Luke von sich gab als im Gefechtsraum ein Überdruck produziert wurde um im Falle eines Giftgasangriffes oder wenn man in einer Lebensbedrohlichen Atmosphäre kämpfte trotzdem geschützt zu sein. Langsam schlenderte er zu seinen Kampfkollos hinüber und kletterte wieder den Mech hinauf. Leises klirren von Metal auf Metal klangen durch die Nacht. Es wurde wieder Ruhig im Gelände Rund um die Kampfgruppe. Als der Pilot oben ankam schloss er die Luke und versiegelte sie. Er setzte sich wieder auf seinen Platz und beobachtete die Anzeigen vor sich. Hier und da klimmte ein Lämpchen auf. Sonst war alles ruhig nicht mal auf dem Radarschirm der Grün unterlegt war waren Auffällige Zeichen zu sehen. Er schloss müde seine Augen und dachte nach.

Der Chef stand auf dem Gipfel eines Berges der Bergkette und überblickte das unter ihm liegende Gelände mit einem Nachtsichtgerät. Die Grün Schwarzen Silhouetten die er sah stimmte ihn glücklich. –Ich glaubs nicht! Was machen die da? Stehen einfach mitten in der Pampa und Schlafen schön ruhig.- dachte er bei sich und ein grinsen umspielte seine Mundwinkel. Die Narbe an der Seite die sich von der Stirn über das Linke Auge runter zog bis zum Kien begann zu hüpfen bei der Bewegung des Grinsens. Langsam hob er einen Arm und balde die Hand zur Faust leise knirschte unter der Kraft seiner Hand der Schwarze Lederne Handschuh denn er eigentlich immer Trug ob es nun Heiß oder Kalt war. Er zog den Arm aus der Luft herunter und sein Ellbogen formte einen Rechtenwinkel. Nach diesem Zeichen hörte man leises Knirschen als Tonnen aus Stahl unter ihren Ketten Steine zu Staub zermalmten. Er blickte noch immer durch den Restlichverstärker und beobachtete die Szenerie unten im Tal. Das Knirschente Geräusch verstummte und leises Brummen des Motors wurde Hörbar. Er nahm das Nachsichtgerät vor seinen Augen herunter und hielt es in einer Hand mit der anderen Hand begann er sich seine Nasenwurzel zu Massieren. Er drehte sich um. Ein Windstoss der vom Gipfel des Berges herunter fuhr blies Luft die vom Gletscher abgekühlt wurde in sein Gesicht. Er kniff die Augen zusammen als feine Staubkörner die früher Steine waren sich in seinen Augenliedern verfingen. Eine Träne löste sich aus dem Augenwinkel und suchte sich einen Weg entlang der Narbe runter zu seinem Kien um dort auf den Staubigen Trockenen Boden einen Fleck zu hinterlassen. Langsam schritt er zu dem Ungetüm zurück das auf Ketten Ruhte und auf ihn wartet. Er warf das Nachtsichtgerät in eine Luke die am Dach offen stand und setzte die Beiden Arme auf die Panzerung des Fahrzeuges. Mit einem Leichten Hüpfer half er sich um sich hoch zu ziehen und verschwand kurz darauf in der Luke im Turm wo er das Nachtsichtgerät hineingeworfen hat. Das einzige das man noch sah war wie eine Hand sich nach der Luke ausstreckte und sie zu zog. Langsam setze der Panzer sich in Bewegung  und fuhr so gut es ging Geräusch los zurück in eine Schlucht zum Restlichen Zug der Einheit.

Aus der ferne hörte man das leise Knirschen von zermalmenden Steinen und das rasseln der Ketten. Der Wind wurde stärker und trug die Geräusche in die Nacht wo sie mit andern Geräuschen durchgemischt wurden um so zu vertuschen was im Gebirge Vorgeht. Langsam setzten sich die Panzer in Bewegung unter den Tonnen die auf Ketten dahin rollten hörte man das Knirschen von Steinen die zu Kies zermalmt wurden. Die Panzer rollten aus der Schlucht heraus und gingen in Angriffsformation auf. Sie rollten den Berg hinunter um einen Schlag gegen die Truppen zu führen die unten im Tal standen.

Der Mechpilot saß im Cockpit und schaltete seinen Funk ein. Ein leises Knacken und knistern drang aus dem Lautsprecher heraus der schon durch die vielen Kämpfe und auch der dadurch entstanden Hitze schon Sprünge in den der Membrane bekommen hatte. Er öffnete einen Kanal und sprach mit ruhiger fester Stimme zum Sergeant „Mach dich bereit wir rücken ab. In ungefähr 1 Kilometer Entfernung gibt es einen See mit einem Wald dort gehen wir in Stellung ich habe das Gefühl das uns der Chef beobachtet hat und uns Angreifen wird. Wie ihr in Stellung geht sage ich euch Vorort.“ „Nun gut dann mal Los Jungs folgt den Mech und haltet die Augen offen.“ Gab der Sergeant den Befehl über Funk weiter. „Marschreihenfolge zu erst der Mech dann ich , Der Korporal und zum Schluss der Gefreite. MARSCH  MARSCH!!“ schrie er zum Schluss über die Frequenz des Zuges. Das Langsame wummern des Reaktors erhöhte sich zu einem Gleichmäßigen und etwas schnelleren Schlagens als der Mech sich gemächlich in Richtung See in Marsch setzte. Die Panzer rollten in Reihe hinter den Mech her. Sie Hinterliesen Eine tiefe Spur der Ketten im hohen Steppengras und verschwanden wenige Zeit später am Horizont.

Im Weiher der am Rande eines kleinen Haines aus Nadelnbäumen lag warf der Mond über New Avalon silbriges Licht das sich im Wasser brach und ein verzehrtes Bild des Mondes auf die Oberfläche warf. Kleinere Wellen warfen sich an den Strand des Teiches um kurz darauf wieder ins Meer aus Wasser zurück zu kehren. Der Hain lag am Südlichen Ufer des Wassers, die Bäume des kleinen Waldes wiegten sich im Wind der zu nehmend zu einem Sturm wurde. Wolken zogen am Himmel dahin die unheilvolles verkündeten. Der Mond der noch manchmal durch die Wolkendecke lugte warf sein Licht auf die Bäume des Waldes wo sie von Spinnennetzen gefangen wurden und dem ganzen ein Gespenstisches Aussehen verlieh.
Ein leises Knirschen drang aus dem Unterholz. Vögel die aufgeweckt wurden und noch nicht realisiert hatten was los war flogen mit wildem Geschrei auf und traten die Flucht in den dunklen Nachthimmel an. Ein glitzern drang aus dem Wald heraus das Bald drauf wieder verschwand. Die Wellen auf dem kleinen See hatten zugenommen und man hört ein platschen das Wasser vertrang und verantwortlich für den Wellengang war. Langsam und mit gleichmäßigen Schrittes sah man wie der Greif langsam aber sicher ins Wasser stieg und die Fische die schon um seine Beine schwammen weiter davon trieb worauf sie kurz danach zurück kehrten da sie zu neugierig waren wer der Eindringlich in ihrem Teich war. Der Greif verschwand kurz darauf unter der Wasseroberfläche. Das einzige das noch von seinem Gang in die Tiefe kündete waren vereinzelt Luftblasen die sich vom Mech lösten und langsam ihren Weg nach oben um wieder eins mit der Atmosphäre zu werden der sie entrissen wurden. Ein Aufmerksamer Beobachter der am Rande des Weihers saß und vor sich hin Quakte sah im Nahen Hain wie die Panzer Langsam in Stellung rollten und ihre Rohre gegen Norden ausrichteten wo sich die Gebirgskette befand. „Korporal Teilen sie Männer ein um die Spuren der Panzer zu verwischen und machen sie Schnell!“, gab der Sergeant einen kurzen Befehl über die Frequenz des Zuges. „Jawohl.“, drang die metallische Stimme des Korporals aus dem Helmlautsprecher des Sergeants der sich eine Tasse Kaffe vom Kampfraum zum Kommandanten Platz hinauf reichen ließ. Er nahm einen Schluck von der Schwarzen herb schmeckenden Brühe deren Dampf zur Luke hoch stieg. Er sah runter und bedankte sich mit einem Kopf nicken bei dem Mann seiner Mannschaft der ihm den Kaffee gereicht hatte.

Der Korporal schob die Luke seines Panzers auf und stützte sich mit beiden Armen ab die er da nach spannte und sich so aus dem Panzer hievte. Er sprang vom dem Riesigen Stahlkoloss und verschwand kurz darauf zu seinem Nachbarpanzer der von einem Gefreiten geführt wurde. Er zog sich an den Panzerplatten hoch und klopfte an die Luke. Er hörte ein kurzes Zischen als sich die Luke öffnete und sich der Druck ausglich. Die Luke schwang auf und unten saß ein Gefreiter der verschlafen zum Korporal hinauf blickte. „Na was ist den Los schon genug vom Manöver?“, fragt der Korporal im Freundschaftlichen Ton seinen Kameraden.

Der Chef saß im innen Raum seines Panzers. Das gelbliche Licht schillerte auf der Instrumententafel und tauchte den Innenraum in eine unwirklich surreale Beleuchtung. Unter dem Gewicht des Panzers brach Gras und kleiner Gestrüppe auf den Weg zum Hain des Gegners. Die Panzer verringerte die Fahrt. Ein Geschwader von Flugtieren stiegen vom Grass der Steppe auf und verabschiedeten sich mit protestierenden Gekreische.  
Die Panzer blieben stehen.
Mit leisem Surren drehten die Türme Richtung des kleinen Hains. Ein heller Blitz erleuchtete kurz die Nacht. Die Druckwelle die vom Abschuss her rührte beugte das Gras rund um die Panzer nach unten. Rote Streifen zogen ihre Spuren am Finsteren Himmel. Beim Hain leuchteten kurz Feuer auf und kündeten von dem Einschlag der Geschosse. Ein dumpfes Schlagen war aus den Panzern zu hören als die Rohre geöffnet wurden und neue Kartuschen ihren Weg in das Rohr fanden.
Eine weitere Salve löste sich aus den Rohren der Panzer. Langsam setzten sie sich wieder in Bewegung.
Die Ketten rasselten. Der Wind fuhr in die Kanonenrohre und ließ ein Schauriges tiefes Pfeifen ertönen das über die Ebene getragen wurde. Langsam begann es zu Regen. Tropfen zerplatzten auf der Panzerung.

Autokanonen Granaten schlugen in den Bäumen ein und ließen Laub und Äste auf die gepanzerten Fahrzeuge fallen. Auf manchen Fahrzeugen breiteten sich Farbflecken aus und deuteten Treffer an. Die Leichten Treffer wurden vom Simulationscomputer aufgezeichnet und ließen etwas Panzerung vom Panzerungsmodel verschwinden. Nichts Aufregendes es war gerade soviel das der Lack in einem echten Gefecht angekratzt wurde.
Nach der letzten Salve des Gegners breitet sich auf einen Panzer ein Farbfleck auf der Kette aus.
Ein Warnton klang durch den Gefechtsraum des getroffenen Panzers. Der Kommandant dieses Panzers fluchte leise als der Computer sich weigerte den Panzer fahren zu lassen.
„Sir, Melde Ketten Ausfall. Keine Bewegung mehr möglich ich sitze hier fest.“ Kamm die etwas wütende stimme des Panzerkommandanten über den Funk.
„Nur Ruhig Blut. Das machen wir schon.“ Antwortete der Mechpilot. „Alle Feuerbereit machen. Erst auf mein Kommando feuern.“ Bestätigungen kamen über Funk ins Cockpit des Mechpiloten.
-Nun denn bald ist es soweit.- der Pilot atmete tief durch um seine Nervosität in den Griff zu bekommen. Er blickte aus der Cockpitscheibe in den Trüben Weiher. Schwermütig dachte er nach. „Kontakt!  130 Nord. Quadrat B 4 1000m.“ meldete  ein Stimme über Funk und riss den Mechpiloten in die Realität zurück. „Feuer halten. Lasst sie näher kommen.“ Sprach der Pilot in das Mikrofon.
Nervös senkte der Richtschütze im inneren des Panzers das Visier über einen Schwarzen Punkt auf Grünen Hintergrund. „900, 800, 700, 500,….“ Flüsterte hinter ihm der Kommandant. „FEUER.“ dröhnte aus den Lautsprecher des Panzers.
Ein Heller Blitz erhellt den Rand des Waldes. Geschosse pfiffen durch die Luft, wo sie einschlugen wirbelten Staub und Erdbrocken auf. Stein und Kopfgrosse Erdbrocken regneten auf die Panzerplatten der Ungetüme nieder.
Es begann stärker zu regnen. Regen vermischte sich mit der Erde die lose auf den Panzerplatten lag und vermengte sich zu Schlamm. Die Panzer nahmen schnellere Fahrt auf als  der Angriff vorüber war. Vereinzelt schossen die Anrückenden Panzer auf den kleinen Hain. Pulver Schmauch und Gase schwängerten die Luft mit Schwefel. Rauchwolken zogen Träge dahin. Zerrissen von den vorrückenden Panzern. Gischt und Grass wurden in die Luft geschleudert als weitere Granaten vor, neben und hinter den Panzern Einschlug.
„Verdammt! Ich sehe fast nichts mehr.“ Kamm eine nervöse Stimme vom Richtschützen.
„Feuer Halt. Rückwärts Marsch.“ Befahl der Sergeant seinen Panzern. Langsam setzten sie sich in Bewegung. Kleine Bäume knickten als die Panzer zurück fuhren.
Sie beschleunigten und zogen tiefe Spuren in die Nasse vom Regen aufgeweichte Erde. Ein Panzer blieb zurück. Er senkte langsam seine Kanone. Ein Feuerblitz erhellte kurz die Umgebung als eine weitere Granate auf ihre Todbringente Mission geschickt wurde.

Ein dumpfes Klopfen drang von draußen herein. Der Computer ließ den Schadensmonitor rot blinkend aufleuchten. Kurz darauf wurde es im inneren des Panzers Dunkel. Schwaches Bläuliches Licht drang durch die Sehschlitze ins innere. Die Besatzung war still.
„Nun das wars wohl Kameraden.“ Brach der Kommandant das Schweigen.
Eine Flamme durch schnitt kurz die Dunkelheit im inneren. Eine Glutspitze war zu sehen und der Geruch von verbranntem Tabak drang in die Nase der übrigen Besatzungsmitglieder.
Außen am Turm des Kolosses wusch der Regen die Farbe ab die den Treffer im Munitionsdepot simulierte. Schlieren liefen herunter.

Rote Spuren durchzogen den Nachthimmel als die Antwort der Angreifer folgte. Granaten zerplatzen auf den Beschädigten Panzer und färbten ihn ein. Den Panzer ereilte das gleiche Schicksal wie seinem Gegenstück auf der anderen Seite. Ein letzter Feuerball fuhr aus dem Kanonenrohr des verlorenen Panzers. Dieser letzte Abschiedsgruß zerplatze am Bug eines gegnerischen Panzers und Kostete ihn eine Menge Panzerung. Langsam kehrte wieder Ruhe im Hain ein. Die Panzer des Chefs fuhren langsam in den Hain. Zwei der Panzer blieben am See stehen und deckten die anderen ab. Ein Blitzen in der Steppe und das Heulen heran fliegender Geschosse durchzog das leise Plätschern des Regens. Die Geschosse krachten neben den Panzern ins Gras vereinzelte streiften sie Gegnerische Panzer ohne viel Schaden anzurichten.

Der See begann zu brodeln Luftblasen stiegen auf und zerplatzen an der Wasser Oberfläche. Eine Wespe stieg aus der Tiefe heraus. Wasser schoss an ihrer Panzerung herunter und fiel mit lautem Plätschern zurück in den Teich. Wellen schlugen über den Rand und ließen am Ufer zappelnde Fische zurück die langsam ihr Leben aushauchten. Sie hob die Waffe im Linken Unterarm und Richtete ihren Schweren Laser auf die wenig gepanzerte Rückseite der im Wald stehenden Panzer. Aus dem Lauf der Waffe stieg dampf als sie für einen Schuss aufgeladen wurde. Dünne Rauchschwaden die aus dem Lauf aufsteigen verliehen ihr den Anschein als ob sie ein Revolverheld aus längst vergangenen Tagen war. Ein Roter Strahl löste sich aus der Waffe der Wespe und zerkochte Panzerplatten an der Rückseite eines Panzers. Hinter der Wespe sah man Zwei zur gleichen Zeit aufscheinende Lichtblitze. Geschosse schlugen die in die Rückenpanzerung der Wespe ein und ließen sie vorne über kippen. Wasser spritzte Hoch als das 20 Tonnen Gefährt in den Weiher zurück fiel. Farbkleckse breiteten sich wie ein Geschwür über den Rücken der Wespe aus. Und wieder durch die Wucht die der Sturz der Wespe verursachte wurden Fische aus dem See geschleudert und ein paar Tote Fische wurden wieder mit hinein gerissen.
Im inneren des Cockpits war es Ruhig. Nach einander schaltete der Simulationscomputer die Systeme und Bildschirme ab. Der Mechpilot seufzte. Er nahm den Neurohelm ab, schnallte sich vom Pilotensitz ab und ließ sich auf die Armaturen des abgeschalteten Mechs nieder. Er lehnte sich zurück und stierte mit den Augen zur Ausstiegsluke. Er lies sich zurück fallen. Liegend kramte er in der Seitentasche seiner Stiefel nach einer kleinen Schachtel. Er zog sie heraus nahm eine Zigarette heraus und zündete sie an. Einen Arm legte er hinter den Kopf und zog an der Zigarette.
Er dachte nach.
Draußen wurden die Restlichen Einheiten des Mechpiloten eingekreist. Farbflecken und Schlamm Schlieren überzogen den Rumpf der verbliebenen Panzer. Nach einander bleiben sie stehen bis der Letzte Panzer einen Letzten Schuss abgab und das Antwortfeuer aus 4 Kanonen den Rest des Panzers einfärbte.
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