Freundschaftsdienst

von Kathleena
GeschichteAllgemein / P18 Slash
27.11.2006
27.11.2006
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Mir gehört weder Basti noch Lukas, die Idee ist meine und ich verdiene nicht einen Cent damit.

Slash - don´t like it, don´t read it

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„Wie…du gehst heute nicht mehr weg?“ Philipp hob gespielt entrüstet die Augenbrauen, als er neben Bastian Richtung Parkplatz ging.
„Ja stell dir vor, ich werde auch älter und vernünftiger“ entgegnete der Mittelfeldspieler und brach kurz darauf in Gelächter aus, DAS konnte er nun nicht mal selber glauben.
„Nein, bei dem Wetter hab ich nur einfach keine Lust groß etwas zu unternehmen, und so ein gemütlicher Abend daheim kann auch mal ganz schön sein“ erklärte Bastian.
Philipp schien sich damit jedoch nicht so wirklich zufrieden zu geben „Aber so ganz allein“ sagte er mit mitleidigem Unterton.
„Komm, mach dass du nach Hause kommst, DU bist ja schließlich nicht alleine“ lachte Basti kopfschüttelnd.
„Wo du recht hast…aber vielleicht denk ich mal an dich“ behauptete Philipp schmunzelnd.
„Tust du ja eh nicht…und jetzt mach´s gut“ entgegnete er als sie am Parkplatz ankamen.
„Wie du meinst, bis morgen dann“ verabschiedete sich sein Mannschaftskollege und steig kurz darauf in sein Auto.

Basti sah ihm mit einem lachenden Kopfschütteln nach und suchte dann in seiner Tasche nach seinem Autoschlüssel, von welchem er überzeugt war, ihn in die Seitentasche geworfen zu haben.
Nur war da kein Schlüssel.
So stellte der Mittelfeldstar seine Tasche auf den Boden und wühlte seufzend eine ganze Weile darin.
„Na toll“ brummte er vor sich hin, als er merkte das definitiv kein Schlüssel dort war.
*Also noch mal zurück* ging es ihm durch den Kopf und er hoffte darauf, dass er ihn irgendwo in der Kabine liegen gelassen hatte…

Da Bastian meistens zu einem der letzten gehörte, gab die Kabine der Allianz Arena ein recht verlassenes Bild ab.
Einzig eine Tasche lag auf der Bank, deren Inhalt mehr neben der Tasche oder auf dem Boden zu finden war.
*Lukas* dachte Bastian schmunzelnd.
Ordnungsliebend war der Pole wirklich nicht, aber in dieser Hinsicht stand ihm Bastian in nichts nach.

Er wandte seinen Blick von der Tasche wieder ab und ließ seinen Blick stattdessen durch den Raum wandern.
Doch seinen Schlüssel konnte er nirgends entdecken.
Weder am Boden, noch auf den Bänken, noch sonst wo.
Also war er doch wieder bei Lukas Platz, hob die herumliegenden Klamotten hoch, doch auch darunter war nichts zu finden.

Aber gut, wenn ihm Lukas´ Klamotten schon nicht weiterhelfen konnten, dann konnte es vielleicht Lukas selber tun.
Also durchquerte er die Kabine Richtung Dusche, hatte die Frage schon auf den Lippen, doch als er seinen Kopf um die Ecke neigte, schien sich jedes einzelne Wort in Luft aufzulösen.
Wie versteinert blieb Bastian am Duscheingang stehen und konnte seinen Blick nicht von dem abwenden was er dort sah.

Lukas drehte ihm den Rücken zu, sein Kopf war leicht in den Nacken gelegt, die Augen waren geschlossen und seine Lippen leicht geöffnet. Eine Hand war gegen die mit Fließen überzogene Wand gelehnt während die andere Hand sich etwa in Körpermitte befand…rhythmisch bewegend.

Bastian spürte wie sein Hals mit einem Mal trocken war und er musste ein paar mal schlucken um ein gewöhntes Gefühl herzustellen.

Lukas Lippen entwichen kleine Stöhnlaute und Bastian spürte einen heißen Schauer über seinen Körper laufen, der sein Blut in Wallung brachte.
Lukas erschien ihm mit einem Mal so sinnlich, so perfekt…

Er merkte nicht wie sein Herz begann schneller zu schlagen, wie er selbst die Lippen geöffnet hatte um den schnellen Atem entweichen zu lassen.
Seine Wangen fühlten sich an, als müssen sie glühen und nur am Rande merkte er, wie sich in seiner Hose etwas zu regen begann.

Er war von Lukas Anblick komplett gefangen, es war ihm unmöglich seinen Blick auch nur minimal abzuwenden.

Seine Temperatur musste um einiges gestiegen sein und seine Beine schienen ihr Eigenleben entwickelt zu haben, so dass er im nächsten Moment selber etwas erschrak als er merkte, dass er einige Schritte auf Lukas zugegangen war.
Doch sofort fühlte er sie wieder wie magisch zu seinem besten Freund hingezogen, es war ihm unerklärlich warum er keinen klaren Gedanken fassen konnte, und so ging er mit langsamen Schritten weiter.

Doch als er einen weiteren Schritt tat, hielt er abermals inne und das Herz schien ihm in die Hose zu rutschen als Lukas plötzlich den Kopf drehte und ihm direkt in die Augen sah.
Beide waren einen Augenblick lang wie bewegungslos, aber Bastian konnte in den Augen seines Freundes kein Erschrecken entdecken…Sein Blick war wie benebelt.
Und als Bastian sah wie sich Lukas schon beinahe provozierend über die geöffneten Lippen leckte, spürte er wieder die enge in seiner Hose.

Paralisiert sah er wie Lukas mit den Bewegungen seiner Hand weiter machte, den Blick mit halb geöffneten Augen haltend.
Bastian glaubte, dass seine Sinne vollkommen verrückt spielten, dass er selbst vollkommen verrückt war, doch ehe er sich versah, stand er hinter Lukas.
Er hatte seine Augen geschlossen und legte seinen Kopf vorsichtig auf Lukas Schulter, dessen leises Stöhnen in seinen Ohren.

Lukas Duft stieg ihm in die Nase, gemischt mit dem Geruch von Shampoo und Duschgel, und es war das berauschenste was er je gerochen hatte.
Sein Herz schlug wie wild gegen seinen Brustkorb und er spürte wie sein Körper erzitterte, als er Lukas Hand spürte die sich um seine eigene legte.
Er hielt den Atem an und öffnete etwas die Augen, sah dass Lukas seine Hand mit sich zog.
„Lukas“ brachte er hervor, doch es war kein Stück Widerstand zu erkennen, es war viel mehr ein einsames krächzen.

Er wusste, was passieren würde und doch zog er scharf die Luft ein, als er spürte wie seine Hand mit einem Mal um etwas warmes und pochendes gelegt wurde.
Diese Berührung ließ ihn erneut die Augen schließen und als er Lukas leise seinen Namen stöhnen hörte, legte er seine freie Hand auf Lukas Hüfte und schloss die andere um die Erregung des Stürmers.

Lukas legte seinen Kopf erneut in den Nacken und sein hals lag so verführerisch da, so dass Bastian nicht anders konnte als seine Lippen darauf zu legen und die freien Stellen mit seinen Lippen zu verwöhnen.

Lukas, der seine Hand noch immer um Bastians Hand gelegt hatte, begann diese nun wieder zu bewegen und beide stöhnten dabei fast gleichzeitig auf.
Dieses Gefühl unter seiner Hand, machte Bastian fast wahnsinnig, so dass er leicht in den Hals des jungen Pole biss, was dieser mit einem wohligen Keuchen zur Kenntnis nahm.

Bastian konnte seine eigne Erregung mehr als deutlich spüren, aber alleine Lukas Stöhnen war ihm momentan Befriedigung genug.
Er wollte Lukas zum Höhepunkt bringen und dessen Stöhnen war mit abstand, dass schönste was er seit langem gehört hatte.

Als sich beide Hände immer schneller und fester bewegten, drückte er sich von hinten enger an Lukas, seine Lippen noch immer auf den Hals gepresst, sein Verstand schien sich entgültig verabschiedet zu haben.

Er merkte gar nicht, wie seinen Lippen selbst immer wieder laute Stöhnlaute entwichen, spürte nur noch Lukas warmen Körper vor sich, dessen warme Haut unter seinen Lippen…er war vollkommen überwältigt.

Mit einem Mal spürte er wie Lukas sich noch enger an sich drückte und dann plötzlich etwas warmes auf seiner Hand.
Sich an Lukas schmiegend, hielt er ihn fest umklammert, den lauten Atem in seinem Ohr und ließ ihn langsam wieder zur ruhe kommen, ebenso wie er sich selber erst wieder beruhigen musste.
Langsam meldete sich sein Verstand zurück und er wusste rein gar nicht was er mit seinen Gedanken anfangen sollte…

Etwas durcheinander trat er etwas von Lukas zurück.
Lukas selbst drehte sich nicht zu ihm um…ging einfach einen Schritt zur Seite, stellte die Dusche wieder an und tat als sei nichts gewesen.
Bastian stolperte aus der Dusche, suchte etwas um seine Hände abzuwischen und war schon halb aus der Kabine verschwunden, als ihm einfiel warum er eigentlich hergekommen war…

Mit einem Seufzer blieb er am Kabineneingang stehen und wartete einfach, bis Lukas wieder erschien.
Als dieser wirklich auftauchte, konnte er dessen Überraschung deutlich ansehen, doch er ging trotz allem ganz gewöhnlich seinen normalen Tätigkeiten nach und rubbelte seine Haare trocken.

„Lukas?“ fragte Bastian etwas leise.
„Hm?“ kam es von angesprochenem.
„Ich kann mein Autoschlüssel nicht finden“ erklärte der blonde beinahe verlegen.
„Oh…du bist wirklich ein Schlamper“ lachte Lukas und als der ältere dieses Lächeln sah, lachte er ebenso befreit auf.
Nie würde etwas zwischen den beiden stehen…schon gar nicht so etwas.

„Mh ja aber…kannst du mich heimfahren…ich hab daheim ein Ersatzschlüssel?“ wollte Bastian wissen.
„Dein Hausschlüssel hast du nicht verloren?“ lachte Lukas wieder, während er in seine Klamotten schlüpfte.
„Ne, den hab ich in meiner Hosentasche“ erklärte Basti und Lukas schüttelte daraufhin nur den Kopf.
„Also gut, warte kurz, bin gleich fertig“
„Danke“ meinte Basti und tat wie ihm geheißen und wartete die letzten Minuten bis Lukas fertig war um dann mit ihm die Kabine zu verlassen…

„Öhm du“ kam es von Lukas.
„Was denn?“ fragte Basti nach, doch als er Lukas Blick folgte, stahl sich ein leichtes Lächeln auf seine Lippen.
Hinter der Kabinentür glitzerte etwas silbernes leicht auf und Bastian erkannte sofort was es war…sein Autoschlüssel.
„Vielleicht solltest du nicht nur mehr Ordnung halten, sondern auch mal den Augenarzt aufsuchen“ mutmaßte Lukas neckisch und wurde von Bastian mit einer Grimasse bedacht.

„Der lag vorher nicht da“ verteidigte sich Basti, doch kam damit natürlich nicht weit.
„Ja ja, schon okay…und jetzt lass uns gehen“ lachte der Stürmer und so  gelangten sie schließlich doch noch zu ihren eigenen Autos.

Bastian hatte die Tasche in sein Auto geworfen und blieb dann unsicher vor der Tür stehen.
Seine Gedanken begannen sich wieder zu drehen, etwas regte sich in ihm, dass er nicht kontrollieren konnte und nicht wollte…

„Lukas“ fragte er und drehte sich zu seinem Kumpel, der eben in Begriff war, sein Auto aufzuschließen.
„Ja, was denn?“ fragte er nach.
Basti hatte die Worte auf den Lippen, doch er brauchte eine Weile bis er sie auch hörbar hervorbrachte.
„Kommst du trotzdem noch mit?“ wollte Bastian mit gesenktem Kopf wissen.

Einen Moment herrschte Schweigen, doch dann hörte er Lukas leichtes Lachen.
„Du tust nie etwas ohne Gegenleistung, oder?“
Er spürte wie seine Wangen schon wieder rot wurden, doch auch er musste schmunzeln.
“Du solltest mich kennen…ich mache nie etwas umsonst“ sagte er herausfordernd und eine ganze Weile blickten sie sich einfach nur abtastend an.

„Also los steig ein“ meinte Lukas „Ich fahr hinter dir her…“