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A special call

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
24.11.2006
12.02.2008
9
15.395
 
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
24.11.2006 1.083
 
Osobjennui telefonnui rasgowor – A special call


Autor: Sissi Parker
Kategorie: Alexei Yagudin Fanfiction
Rating: PG-13
Disclaimer: Mir gehören keine der reellen Charaktere in der Geschichte. Das ist nur Fiktion. Alle Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall. Die Ereignisse in dieser Geschichte sind nie passiert und werden auch nie passieren. Es wird kein Geld mit dieser Fanfiction gemacht. Sascha, die Hauptperson um die sich fast alles drehen wird, gehört mir.
Short-Cut: Ein Telefonscherz entwickelt sich für Alexei bald zu mehr als er je ahnen konnte.
Anmerkung: Diese Story (oder vielmehr der Anfang davon) ist mir gerade in die Hände geraten. Ich habe das schon 2005 geschrieben. Vielleicht interessiert sich ja wer dafür. Dann könnte ich mich überreden lassen daran weiter zu arbeiten ;-)

Kapitel 1 „A call“

Freitag, 15. Februar 2002

Sascha Evans stellte die Schüssel Popkorn auf den Tisch, holte noch ein Glas aus der Küche und öffnete eine Flasche Wein. Dann schob sie eine DVD in den Recorder und machte es sich auf der Couch vor dem Fernseher gemütlich. „Top Gun“ begann zu laufen und Sascha ließ sich zum wahrscheinlich 10. Mal von Maverick alias Tom Cruise fesseln. Der Film war gerade zur Hälfte gelaufen, als das Telefon klingelte. Entnervt hielt die junge Frau die DVD an und griff nach dem Hörer. „Evans!“, meldete sie sich.

„Mein Name ist Nicholai Turow vom russischen Geheimdienst.“, meldete sich eine männliche Stimme mit russischem Akzent.

***


Alexei, Tim, Sasha, Todd und Mike saßen in Todds Zimmer und feierten ihren Olympiaerfolg. Nach einem atemberaubenden Kurzprogramm am Dienstag hatte Alexei Yagudin gestern mit einer Leichtigkeit und seiner schrittgewaltigen Kür zur Musik „Der Mann in der eisernen Maske“ Olympiagold geholt. Timothy Goebel stand ebenfalls mit ihm auf dem Treppchen und hatte sich Bronze erkämpft. Die anderen Drei, Alexeis Landsmann Alexander Abt und die beiden Amerikaner Todd Eldredge und Michael Weiß, kamen auf den 5., 6. und 7. Rang. Jetzt konnten sie die restlichen Tage in Salt Lake City genießen. Am Sonntag in einer Woche stand nur noch das Schaulaufen für die Medaillengewinner auf dem Programm.

Todd schenkte allen noch mal nach. Sie waren von zuerst Champagner nun zu Sekt gewechselt. Der schmeckte genauso und die Wirkung war die selbe, behauptete Mike. Die leere Flasche wanderte zu den anderen 7 am Boden. Alle waren angeheitert und die Stimmung unter den Eiskunstläufern war großartig. Tim, der Jüngste im Bunde, kam auf die Idee Scherzanrufe zu machen und keiner der Herren war nüchtern genug um sich zu alt dazu zu fühlen. Tim begann auch sogleich eine Nummer aus dem Telefonbuch zu suchen und zu wählen.

„Dexter!“, ertönte eine verschlafene Stimme.

„Hier ist Agent Larris. Spreche ich mit Nathan Dexter, Hampton Lane 7, Brigham?“, begann Tim mit einem leicht texanische Akzent und stellte das Telefon auf Lautsprecher.

„Ja!“, erwiderte Mr. Dexter.

„In der Nacht vom 11. zum 12. wurde in der Statebank in der 13th Street ein Raubüberfall mit Geiselnahme verübt. Wir benötigen ihre Zeugenaussage.“, erklärte Tim und versuchte sich das Lachen zu verbeißen.

„Aber ich war doch gar nicht da!“, widersprach Nathan Dexter erschrocken.

„Dann benötigen wir ihre schriftliche Aussage, dass sie nicht da waren.“, behauptete Tim und seine Freunde hielten sich schnell den Mund zu um nicht loszuprusten und alles zu verderben.

„Aber...“

„Möchten sie, dass wir sie wegen Behinderung polizeilicher Ermittlungen verhaften.“, unterbrach Tim den armen Herrn.

„Nein, natürlich nicht. Aber..“

„Dann erwarte ich sie morgen früh auf dem Revier in der 5th Avenue.“, damit legte Tim auf und brach in schallendes Gelächter aus, worin die anderen einstimmten. Als nächstes versuchte es Todd. Danach musste Alexei ran. Statt sich eine Nummer aus dem Telefonbuch zu suchen, wählte er einige Zahlen aus dem Kopf. Am anderen Ende klingelte es und Alexei wartete.

„Evans!“, meldete sich eine weibliche Stimme nach dem vierten Klingeln.

„Mein Name ist Nicholai Turow vom russischen Geheimdienst.“, sprach er in stark gebrochenem Englisch.

„Falsch verbunden.“, meinte die Frau am anderen Ende und legte auf. Verdutzt schaute sich Alexei in der Runde um. Dann begannen alle zu lachen. Die gute Frau hatte kurzen Prozess mit Alexei gemacht. So schnell war er wahrscheinlich bei noch keiner Frau abgeblitzt. Sasha übernahm nun den Hörer und wählte.

***


Mit klopfendem Herzen legte Sascha den Hörer auf. Was war das gewesen? Sie kannte keinen Nicholai Turow. Der Akzent schien echt gewesen zu sein, so weit sie es beurteilen konnte. Schnell wählte sie eine Nummer und wartete ungeduldig.

„Thomas!“, erklang es nach nur einem Klingeln.

„Hey, hängst du wieder am Computer?“, fragte Sascha neckend. Sie konnte sich ihren Kollegen bildlich vor sich sehen, wie er mit Headset vor seinem PC saß. Dan war das technische Genie in ihrem Team.

„Sasch, was verschafft mir die Ehre?“, fragte Daniel Thomas.

„Dan, kannst du für mich eine Telefonnummer überprüfen und einen Namen?“

„Sicher.“, versprach er. „Lass hören!“

„Die Nummer ist 80 13 74 67 81 und der Name Nicholai Turow, angeblich KGB.“ Sascha hörte kurze Zeit nichts außer Tastaturgeklapper. Nur zwei Minuten später hatte Dan Ergebnisse.

„Nicholai Turow haben wir nicht in den Akten. Auch keine Alias mit den Namen ist bekannt. Die Nummer ist aus Salt Lake City, genaugenommen aus dem Olympischen Dorf, Haus drei. Soll ich das Zimmer auch noch rausfinden und wer dort wohnt?“, fragte Dan eifrig.

„Ich glaube, dass ist nicht nötig. Wenn doch, melde ich mich noch mal.“, sagte Sascha.

„Willst du mir jetzt sagen, worum es geht?“, fragte Dan neugierig.

„Das weiß ich selbst noch nicht genau.“, wich Sascha aus. „Ich danke dir. Wir sehen uns morgen.“, verabschiedete sie sich und legte auf. Sie überlegte kurz und begann dann eine Nummer einzutippen. Es klingelte. Nach dem zweiten Ton nahm jemand ab.

„Eldredge!“

„Ich möchte bitte mit Nicholai Turow sprechen.“, verlangte Sascha.

***


Todd erstarrte und blickte mit geweiteten Augen in die Runde. Seine Freunde schauten verwundert zurück. Was war los? Dann deckte Todd den Hörer mit einer Hand ab und wisperte zu Alexei: „Es ist für dich Lyosha.“ und reichte ihm den Hörer. Der nahm ihn entgegen.

„Wer ist es?“, fragte er neugierig.

„Jemand der Nicholai Turow sprechen will.“, erwiderte Todd und alle rissen überrascht die Augen auf. Todd drückte auf die Lautsprechertaste und Alexei wand sich zum Anrufer.

„Ja?“, sagte er zögern.

„Mister Turow, hier spricht der amerikanische Präsident.“, sagte die Stimme und Alexei schaute noch verwirrter, während die Jungs sich von ihrem Schock erholt zu haben schienen und anfingen zu grienen. „Nun Mr. Turow vom russischen Geheimdienst was verschafft mir die Ehre ihrer Aufmerksamkeit?“

„Ähm! ... Woher haben Sie die Nummer!“

„Schon mal von Caller-ID gehört“

„Oh!“
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