... wie ein neues Leben

von Galato
GeschichteDrama / P16
19.11.2006
16.03.2007
17
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A/N: Tja, nun kommt doch der Metze ^^ (schönen Gruß an Lenna :D) Ich hatte mir diese FF eigentlich anders vorgestellt, aber dann hatte ich gestern plötzlich die zündende Idee - naja, mal sehen, ne? Wird sicherlich nicht so wie Alex On The Run, und evtl. muss ich das Rating noch mal nach oben schrauben ^^ Ich will noch nicht zu viel verraten, vor allem weil ich dann befürchte, dass die Story weder ganz anders verläuft als geplant *seufz* - siehe "Er sieht mich nicht..."
Naja, genug gelabert. Nächstes Wochenende gehts weiter.
Lieben Gruß
Galato

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Als die Andere mich verließ,
da dacht’ ich mir
das kann doch gar nicht sein.
Und ich sagte mir, das Spiel ist aus,
ich bleib für alle Zeit allein...


(Jürgen Marcus – „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“)


Wütend knallte er die Tür hinter sich zu. Seine Sporttasche pfefferte er in die eine Ecke der Wohnung, seine Jacke in die andere.
„Scheiße!“ schimpfte er in die leeren Räume und trat gegen den Türrahmen.

Er hatte sie verloren. Alexandra hatte sich für Michael entschieden.

Christoph setzte sich in einen Sessel und starrte durch die Balkontür. Er war ja auch einfach zu blöd. Verliebte sich Hals über Kopf in Alex, die sich gerade erst von Michael getrennt hatte. Dass er ihr zufällig in München begegnet war, hatte er für Schicksal gehalten und sich darauf eingelassen. Und sie war ja auch nicht abgeneigt. Nicht einmal einen Monat lang waren sie zusammen, da ging er mit ihr zu Michaels Geburtstagsparty. Die blödeste Idee, die er, Christoph, je gehabt hatte. Damit hatte er den beiden doch praktisch die Gelegenheit gegeben, sich zu versöhnen. Oder was auch immer.
Und er hatte es doch die ganze Zeit geahnt, es innerlich gefühlt, dass Alex Michael nicht vergessen konnte.

Genervt stützte er seinen Kopf in die Hände. Er selbst war an seiner Lage Schuld. Aber er hatte wirklich geglaubt, er könne sie letztendlich für sich gewinnen.
Tja, so konnte man sich irren, Herr Metzelder, hörte er eine innere Stimme zu sich sagen.
Christoph lehnte sich nach hinten und atmete tief durch.
Weiber, dachte er. Die sind doch alle gleich. Auch die, zugegeben, wenigen Freundinnen vor Alexandra hatten ihn verletzt. Irgendwann reichte es.

Christophs Gedanken überschlugen sich. Er war durchaus nicht der Typ, der Rache üben würde.
Aber es war an der Zeit, dass sich in seinem Leben etwas änderte.
Man hielt ihn für einen Womanizer, warum auch immer. Er hatte sich nie wie einer verhalten.

Aber jetzt… sollte er langsam mal damit anfangen.
Er würde sich nicht mehr verletzten lassen.

Jetzt würde er den Spieß umdrehen.
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