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Das Monster der Woche

von Eve
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery / P12 / Gen
Walter Skinner
12.11.2006
12.12.2006
5
7.630
 
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Dieses Kapitel
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12.11.2006 1.182
 
Pairing: Skinner/Kim, Cook POV Cook

Disclaimer: Sie gehören leider nicht mir, sondern CC.

Anmerkung: Mulder hat Scully, Doggett hat Reyes und wen hat Skinner?
                   Der Arme ist irgendwie immer zu kurz gekommen, drum widme
                   ich ihm diese FF. Die Story spielt so zwischen der 4. und 6. Staffel. Der    
                   genaue Zeitpunkt ist für die Geschichte eigentlich nicht so wichtig

Also, ich wünsche viel Spaß beim Lesen.




Schüsse peitschten durch den Raum. Immer wieder spuckte die Pistole neue, totbringende Munition aus. Sämtliche Geschosse fanden ihr Ziel und fuhren mit einem häßlichen, klatschenden Geräusch in das laut schreiende, um sich schlagende Monster. Mehrmals war es schon getroffen worden und versuchte immer wieder, mit einem unbändigen Lebenswillen sich aufzurichten und auf sein Opfer zuzukriechen. Sie konnte nicht aufhören zu schießen. Mit beiden Händen die Waffe haltend, zog sie immer wieder den Abzug durch. Selbst, als dieses unheimliche "Ding" sich nach einem letzten qualvollen Schrei noch einmal aufbäumte, um dann endlich tot in sich zusammenzusinken, schoß sie weiter, bis ein sich wiederholendes Klicken anzeigte, daß das Magazin leergeschossen war.

Die Sache war total eskaliert. Entsetzt starrte Kim Cook auf die Waffe in ihrer Hand. Sie konnte nicht glauben, daß sie damit soeben 2 Menschen  erschossen hatte, na ja vielleicht auch nur einen Menschen und ein E T W A S.

Auch jetzt noch die leergeschossene Pistole krampfhaft in den Händen haltend, zielte sie vor sich in den Raum. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Sie hatte das Gefühl, als übertönte ihr schnell und hart schlagendes Herz die Stille, die jetzt eingetreten war.

Ein tiefes Stöhnen, welches diese unheilvolle Stille unterbrach, ließ sie zusammenzucken. Mit vorgehaltener Waffe fuhr sie herum und sah Assistant Director Skinner mit schmerzverzerrten Gesicht neben der Tür hinter ihr liegen. Er hielt sich mit beiden Händen sein Bein. Ein mindenstens 20 cm großes, schwarz glänzendes Teil steckte in seinem Oberschenkel. Langsam sickerte Blut aus der Wunde und bildete auf dem schutzigen Fußboden eine große, dunkelrote Lache.

"Sie können die Waffe jetzt herunter nehmen, Kimberley", preßte er zwischen vor Schmerz zusammengepreßten Zähnen hervor. Sein erbarmungswürdiger Anblick holte sie in die Wirklichkeit zurück. sie ließ die Waffe sinken. Mißtrauisch die zusammengesunkene, blutüberströmte Kreatur aus den Augenwinkeln beobachtend, kniete sie sich neben ihm nieder. Sie mußte jetzt einen klaren Kopf bewahren und vor allen Dingen nicht darüber nachdenken, was sie eben getan hatte. Dazu hatte sie später immer noch Gelegenheit. Sie beugte sich über ihren Chef und stellte besorgt fest, daß er dringend Hilfe benötigte, wenn er hier nicht verbluten wollte.

Schnell nahm sie ihr Halstuch und band ihm geschickt das Bein ab. "Kommen sie, Sir, sie müssen schnellstens zum Arzt." Sie versuchte ihn auf die Beine zu ziehen. Stöhnend richtete sich Skinner mit ihrer Hilfe auf. Schwer stützte sich der große Mann auf seine Sekretärin, die den Arm um ihn schlang und ihn energisch in Richtung Treppenhaus zog.

In was für einen Schlammassel war sie da nur geraten. Während sie den verletzten AD vorsichtig die schmale Treppe hinunter bugsierte, zogen die Ereignisse der vergangenen Tage noch einmal an ihr vorbei:


Ihr war, als wäre es wesentich länger her als nur 5 Tage, seitdem sie AD Walter Skinner eines Morgens zu sich rief, um ihr mitzuteilen, daß er sich aufgrund Personalmangels nun selbst um eine X-Akte kümmern werde. Da gemäß Dienstvorschrift 257 des FBI mindestens 2 Agenten in einen Einsatz geschickt werden müssen und im Moment sich alle verfügbaren Agenten bereits im Einsatz befanden, bat er ausgerechnet sie, ihn zu begleiten.

Sie hatte von Anfang an Bedenken, da sie doch nur Sekretärin war und nicht über die entsprechende Ausbildung verfügte. Sie hatte in ihrem Leben noch nie eine Waffe in der Hand gehalten, wollte es eigentlich auch gar nicht. Im Gegenteil, sie war sehr zufrieden mit ihrem ruhigen Schreibtischjob. Doch er blieb hartnäckig und versicherte ihr, sollte die Sache brenzlig werden, würde er Verstärkung anfordern und sie würde er selbstverständlich aus jeglichen Schwierigkeiten heraus halten. Ihm war schließlich auch bewußt, daß sie zwar eine sehr gute Sekretärin war, aber für eventuelle gefährliche Außeneinsätze nicht unbedingt die geeignetste Person.Trotz ihres unguten Bauchgefühls bezüglich dieser Sache, willigte sie schließlich ein.

Schon einige Stunden später saß sie im Auto neben ihrem Chef und fuhr durch Washington DC, zu einem der etwas herunter gekommenen Außenbezirke, in dem sich angeblich sonderbare Vorfälle häuften.

In den letzten Monaten waren dort eine Reihe allein stehender junger Frauen verschwunden. Es dauerte immer erst eine Weile, bis die Frauen vermißt wurden. Meistens fiel es den Vermietern der entsprechenden Wohnungen auf, daß da etwas nicht stimmte, weil die Miete ausblieb. Somit wurde die örtliche Polizei aufmerksam und man machte sich auf die Suche nach den Vermißten. Doch keine der Frauen tauchte wieder auf. Auch eventuelle Leichen wurden nicht gefunden,. Alle blieben spurlos verschwunden. Da die Polizei in diesem Fall nicht weiter kam und immer mehr Frauen verschwanden, gaben sie den Fall an das FBI weiter. Und nach einigem internen Hin und Her, landete der Fall schließlich auf Skinners Schreibtisch.

Wie der Zufall es wollte, war in der Myrtle Road, in der Straße, wo 3 der verschwundenen Frauen gewohnt hatten, eine Wohnung frei geworden, die Skinner unter dem Namen >Smith< angemietet hatte. Sie konnte sich ein leichtes Grinsen nicht ganz verkneifen. Sie hatte ihrem Chef noch nie viel Fantasie zugetraut, aber mußte es denn unbedingt dieser Allerweltsname sein?  Ihr hatte er nun eröffnet, sie würden als Ehepaar Smith, welches von außerhalb nach Washington ziehen wollte, dort einziehen und die ganze Angelegenheit undercover unter die Lupe nehmen.

Kims ungutes Gefühl in der Magengegend verstärkte sich daraufhin nur noch mehr. Worauf hatte sie sich da nur eingelassen? Als ob es nicht reichen würde, daß sie ihr klimatisiertes ruhiges Büro verlassen hatte, um irgendwelchen verschwundenen Frauen hinterzuforschen. Nein, jetzt sollte sie auch noch die nächsten Tage auf engsten Raum mit dem Mann zusammen sein, in den sie schon seit Ewigkeiten verliebt war. Sie hatte mit so viel Mühe eine Mauer um sich errichtet, die einzig und allein dazu da war, ihre Gefühle für ihn zu verbergen. Sie wollte sich schließlich nicht bodenlos blamieren und als kleine sentimentale Sekretärin dastehen, die hoffnungslos ihren Chef anhimmelte. Für sie bestand nämlich überhaupt kein Zweifel, daß ihre Gefühle von ihm nie erwidert werden würden. Schließlich hatte sie schon oft genug beobachtet, wie Skinner Dana Scully anschaute, wenn er sich unbeobachtet fühlte. Zweifellos empfand er mehr für Scully, als ein Vorgesetzter für seine Mitarbeiterin empfinden sollte.



Zu allem Überfluß hatte sich auch noch Petrus gegen sie verschworen, denn als sie besagtes Stadtviertel erreichten, goß es wie aus Kübeln und es sollte die ganze Woche auch nicht wieder aufhören.

Somit bezogen Assistant Director Walter Skinner und seine Sekräterin Kimberley Cook ihre gemeinsame Wohnung in einem großen, dunklen Mietshaus in einer der herunter gekommensten Straßen DC´s.


So das wars erst einmal mit Kapitel 1. Fortsetzung folgt!

Um reichlich Feedback wird gebeten!!
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