auf wiedersehen

von anni-nini
GeschichtePoesie / P12
Anna Kyoyama
07.11.2006
07.11.2006
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Das Gedicht stammt aus einem Buch das ich erst gelesen habe. Mir kam sofort die Idee für diese Ff. Für alle dies wissen wollen: Das Buch heißt: „Schere, Stein, Papier“ ist von Patricia McLachlan und handelt von einem Findelkind, dass ein Jahr bei fremden aufwächst. Schönes Buch. Aber Schluss mit dem Gelaber!
VIEL SPASS BEIM LESEN!


Kapitel 1: Tod….





Ich finde mich nicht ab, liegende Herzen in harten
    Grund gesperrt.
So ist es, so wird es sein, denn so war es, Zeit bricht
    den Stab:

'Ihr wart früher immer bei mir habt mich beschützt,'

Ins Dunkel gehen sie, die Wiesen, die Lieben,
    hinuntergezerrt.

'Ich hab euch, so wie ihr mich, immer geliebt.'

Unter Lilien und Lorbeer; ich aber finde mich nicht
   ab.

'Unsere letzte Begegnung vor so langer Zeit, war ein Streit.'

Liebende, Denker, in dem Boden mit euch.
Seid eins mit dem wahllosen Staub, der kein
   Wort
Fühlt oder weiß von den euren, seid ihm gleich.
Ein Satz bleibt, eine Formel. Das Beste ist fort,

'Bitte vergebt mir, es tut mir unendlich Leid!'

Die Antworten schnell und kühn, das Lachen, die
    Liebe, der Blicke Licht
Vergangen. Sie nähren die Rosen. Anmutig, wie sie
   gefällt,

'Wir sehen uns bestimmt wieder, irgendwann, im Paradies….'

Ist die Blüte. Voll Duft ist die Blüte. Ich weiß es.
   Ich billige nicht.
Kostbarer war in deinem Augen das Leuchten als alle
  Rosen der Welt.

'Es tut mir Leid, so viele Jahre snd vergangen, ohne ein einziges Wort.'

Tief, tiefer als tief in das Dunkel der Gruft,
Sanft gehen sie, die Schönen, die Zarten, die Guten,
   ins Grab.

'Nun steh ich hier alleine vor eurem Grab und weine still…'

Die Klugen, die Heiteren, die Starken gehen still, wenn
   es ruft.
Ich weiß es. Ich billige nicht. Und ich finde mich
   nicht ab.

'Nein ich bin nicht alleine. Er ist bei mir.'

Anna schaute Yo aus ihren, tränen geröteten Augen an. Er lächelte warm und tröstend. Es fing an zu regnen. Die Regentropfen vermischten sich mit Annas Tränen. Sie streckte ihr Gesicht gen Himmel.
Yo nahm ihre Hand und streckt auch sein Gesicht zum Himmel. Beide hatten ihre Augen geschlossen. Der Regen prasselte auf sie nieder. Tropfen rollten von den Blättern und Bändern des einzigen Blumenstraußes auf dem Grab.
Sie machten ihre Augen wieder auf, lächelten sich an und gingen Richtung Ausgang.

'Nein. Ich bin nicht alleine und werde es auch nie sein. Denn ich habe Yo.
Ich werde euch nie vergessen.'

„ES TUT MIR LEID UND ICH LIEBE EUCH! MAMA UND PAPA!!!“

Anna hatte zum Himmel geschrien. Krähen waren aufgeschreckt in den Bäumen und flogen unter lautem Gekreisch in den Himmel.

'Nein Niemals.'



Und wie fandet ihrs?
Naja das kommt halt dabei raus wenn ich ein Gedicht in `nem Buch sehe!
HEL
Eure Anna
PS: Das Gedicht ist von Edna St. Vincent Millay und heisst eigentlich "Grabgesang ohne Musik"!
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