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Nur mit Dir

von Fleny
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P18 / Gen
Balian von Ibelin Godfrey von Ibelin Guy de Lusignan Saladin Sibylla Tiberias
25.10.2006
21.03.2011
81
220.885
11
Alle Kapitel
279 Reviews
Dieses Kapitel
22 Reviews
 
 
25.10.2006 811
 
Hallo ihr lieben,
ich ging ursprünglich in den Film wegen Orlando, doch als ich den Film sah war ich einfach nur begeistert von einer anderen Person. Als diese dann starb war ich schwer empört und dachte mir, "Schreib doch mal ne Story wo der arme Kerl ein bissel mehr Glück hat" naja ich hoff es kommt gut an bei euch. Was ihr auch gern mit einem Review zum Ausdruck bringen dürft ;)



Update 20. April 2010
Ich weiß, der Anfang ist haarig und gruselig zu lesen, aber es wird besser! ich versprechs!
Das sind noch die Kapitel die ich vor vier Jahren geschrieben habe, in meiner Anfangszeit, und ist dementsprechend...
Ich werde wohl eines Tages die Geschichte komplett neu hochladen, mit den überarbeiteten Kapiteln, aber das dauert noch.
Lasst euch bitte nicht entmutigen... Es wird wirklich besser :-D
Und nun... viel Spaß!!!

Kingdom of Heaven – Eine etwas andere Darstellung


Heiß! Anders konnte man es nicht beschreiben…
Diese unglaubliche Hitze die innerhalb von ein paar Stunden über das Land zog, hält doch nun wirklich kein normaler Mensch mehr aus…
Wer hatte es sich ausgesucht hier zu leben? Und das freiwillig?!
Aber wir mussten weiter! Wenn wir hier verharren würden, würde uns die nächste Kamelkarawane nur mitleidig anschauen und denken: ´Schon wieder ein paar Dumme die sich hierher verirrt haben.´
Und so wollten wir nun wirklich nicht enden!

Wir, das waren mein treuester Beschützer und bester Freund Armon, ein Franzose der mit 16 an unseren Königshof kam und mir als Spielgefährte dienen musste.
Ein Friedensgeschenk des damaligen Französischen Königs.
Was er allerdings dem Jungen damit antat schien ihn wenig zu interessieren.
Ich war damals mit meinen gerade mal 4 Jahren nicht in der Lage gewesen über so etwas nachzudenken.
Er war für mich einfach nur ein Junge der weder meine Sprache sprach noch sie verstand... Und doch war er der beste Freund den man sich wünschen konnte.
Als Prinzessin, die ich nun mal war ob ich es wollte oder nicht, hatte man nicht wirklich viele „echte“ Freunde.

Immerzu hatte man zu lernen wie man sich benehmen durfte und wie nicht.
Man lernte, das man sich den Männer eher zu Füßen warf als das man auch nur ein Wort gegen sie wendete, geschweige denn Ansprüche erhob!
Dazu die Schule, die schon in frühesten Alter begann. Eigentlich bevor man überhaupt wusste wo der Unterschied zwischen Mann und Frau eigentlich lag, wonach man aber bloß nicht fragen durfte…

Die verschiedenen Sprachen die ich bis zu meiner Hochzeit zu sprechen hatte, ließen auch nicht unbedingt den Raum für Freizeit um mit normalen Freunden, wie dem Sohn des Kochs, etwas zu unternehmen.
Was uns aber sicherlich nicht daran hinderte trotzdem Mist zu bauen.
Und genau dieser Sohn war auch mit von der Partie sich mit mir durch die Wüste zu quälen. Edward, mein heutiger Priester und Freund in allen Lebenslagen der mir steht’s mit Rat und Tat zur Seite stand.
Ich hatte mich vor langer Zeit durchgesetzt das meine Familie seine Ausbildung bezahlte und ihn mir zur Seite stellte. Und da er rein Katholisch war, hatten sie auch nichts dagegen einzuwenden.
Katholische Priester blieben schließlich ihr ganzen Leben fromm und jungfräulich! Wo ich doch manchmal dachte, welche Verschwendung, genau diese Männer behandeln ihre Frauen doch besser als alles Andere...

Und da wäre dann noch ich: Susann Elizabeth Karoline Marie von Schottland. Zweitgeboren meines Vaters, Victor dem ersten, dem König von Schottland.
Die manchmal herbe Enttäuschung meiner Familie, da ich mit meinen heutigen 17 Jahren noch immer nicht unter der Haube war, sodass mein kleiner Bruder, Jonathan von Caradan, Lord eines recht großen Guts im Norden von Schottlands, sich noch immer keine Frau suchen durfte, dabei war er ja schon fast 16!!! Ein schlimmes Vergehen in unseren Kreisen! Und da mir sicherlich noch nicht in den Sinn kam mich dem nächst Besten an den Hals zu werfen würde er wohl eher noch graue Haare bekommen als eine Frau.
Der Arme... Tzz....  Er würde noch früh genug dazu kommen…

Und so schwankten wir weiter durch die Hitze, bis wir endlich in der ferne die Mauern einer Stadt sahen.
Kerak…
Ich wendete mein Pferd und brachte mein scheinbar endloses Gefolge somit zum stehen. „Hört mich an! Die Mauern der Stadt sind in Sicht! Bringt all eure letzen Kräfte auf, bald ist es geschafft!“
Ich wusste, wenn wir noch länger hier blieben gäbe es erste Tote und das musste und wollte ich verhindern.
Die ersten lagen schon mit Hitzschlag und Kreislaufproblemen auf unseren Wägen.
Ich hatte mittlerweile fast meine ganzen Güter irgendwo im Sand zurück gelassen, damit diese Menschen Platz und etwas Schatten bekamen.
Ich konnte immer noch Späher ausschicken die meine Truhen und Kleider wieder einsammelten.
Alle richteten sich wieder etwas auf… Ich sah ein neues Feuer in ihren Augen aufflammen… Das Feuer der  Erleichterung und die Neugierde was uns in dieser neuen Stadt erwarten würde…
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