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Don't like it don't read it!!!

von sash
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Bayer 04 Leverkusen Die deutsche Nationalmannschaft FC Schalke 04 TSV Alemannia Aachen Werder Bremen
01.10.2006
18.12.2010
8
5.583
 
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.10.2006 1.280
 
Hallo erstmal. Seit gefühlten 300 Jahren habe ich endlich wieder zurück zu meinenm ersten, richtigen fandom gefunden und ich muss schon sagen... it's good to be back :)
Viel Spaß mit den beiden. Mir persönlich sagt das Pairing nicht sooo zu, war eine Auftragsfanfiction, aber ich bin doch recht zufrieden mit dem, was dabei rumgekommen ist.

LG sash

~

Unglauben lag in Markos Blick, als er zu seinem Kapitän aufsah.
„Soll ich's nochmal sagen? Leg. Dich. Hin.“
Seine Stimme klang betont kühl, unnahbar.
Marko ließ sich rücklings auf das Bett fallen und schloss die Augen. Was ihn trieb, den Befehlen folge zu leisten, wusste er selbst nicht so genau; er wusste nur, dass man seinem Kapitän nicht widersprechen durfte.
Niemals.
Er warf erneut einen Blick hoch zu Philipp, fragend diesmal.
„Philipp...?“
„Ganz ruhig, Marko.“
Er legte den Kopf zurück. Irgendjemand machte das Licht aus. Stockdüster.
Er hörte seinen eigenen Atem schneller werden, fast panisch.
„Ich bin der Kapitän.“
Marko spürte ihn über sich kriechen. Philipps Hand fuhr langsam über seine linke Wange. Ein Daumen strich über seinen Mundwinkel, zog seine Lippe leicht herab. Er starrte in die Dunkelheit.
Weiche Lippen auf seinen, die nach etwas tasteten, aber der Kuss veränderte sich, wurde hart und fordernd. Philipps Zunge drang in seinen Mund ein und forschte rücksichtslos nach einem fremden Geschmack. Einem guten Geschmack.
Er keuchte auf, als Philipp sich wieder zurückzog und er das Geräusch von Stoff hörte, der über Haut und Haare glitt. Sein eigenes Shirt folgte, wurde bis zu seinem Hals hochgeschoben. Wieder die Lippen, diesmal auf seinem Oberkörper. Saugende Lippen, eine heiße Zunge, die über seine Brustwarzen glitt und Zähne, die sich in seine Haut versenkten.
Er wollte etwas sagen, wollte zupacken, in die Haare des anderen greifen, aber über seine Lippen  drang nur ein weiteres, leises Keuchen.
Neben seinem eigenen Atem, war nun auch der Philipps zu hören, schwer und stoßweise.
„Du warst schon immer mein Favorit.“, kam es über die Lippen, die mit einem Mal ganz dicht an seinem Ohr waren. Eine Zunge fuhr über seine Ohrmuschel, dann spürte er Zähne in seinem Ohrläppchen.
Er spürte, wie er hart wurde. Ungläubig fuhr seine eigene Hand an seinem Körper herab, doch sie wurde weggedrückt und durch eine andere ersetzt.
„Na.“
Philipp ließ seine Finger in Markos Shorts gleiten, quälend. Langsam.
Er konnte sein Grinsen nicht sehen, aber spüren.
Die Finger fuhren tastend über seine Erregung, erkundeten jeden Zentimeter der empfindlichen, weichen Haut, bevor sie sich mit festem Griff um seine Länge schlossen.
Marko stieß laut hörbar Luft aus. Er wollte nicht... er wollte. Er wagte sich nicht, irgendetwas zu sagen.
Philipp begann damit, ihn zu befriedigen, erst zögerlich, mit kurzen Pausen, dann schneller. Markos Kiefer pressten sich fest aufeinander.
„Schrei. Dich hört keiner.“
Ein Befehl, keine Erleichterung. Die Finger hielten ihr Tempo, arbeiteten mit mehr Druck. Enge.
Ein leises Wimmern fand seinen Weg über Markos Lippen, dann ein Stöhnen.
„Phil...“
„Kapitän.“
Andere Finger zogen ihm die Shorts weiter herab und winkelten seine Beine an, bevor sie über die Innenseite seiner Schenkel strichen. Nägel hinterließen ein brennendes Gefühl, dann verschwanden die Finger wieder. Er fühlte sich benommen. Marko legte seine Hände auf sein Gesicht, hielt sich die Augen zu. Zwecklos.
Er vernahm ein schmatzendes, feuchtes Geräusch, dann spürte er erneut Philipps Finger, diesmal nass, an seinem Eingang. In kreisenden Bewegungen strichen sie darum, bevor sie wieder verschwanden, wieder das Geräusch. Ein Zittern durchlief seinen Körper.
Als einer der Finger in ihn eindrang, schrie er auf.
Wieder das Grinsen in der Dunkelheit. Diesmal sah er schemenhaft Zähne blinken.
Als nächstes nahm er einen stechenden Schmerz wahr, als ein zweiter Finger den Weg in ihn fand. Die Finger glitten tiefer in ihn, krümmten sich, schoben sich weiter.
Der nächste Schrei entfuhr ihm, diesmal mit Lust vermischt. Eine Lust, für die er sich hasste. Er kam sich vor wie eine verdammte Hure. Er schwor sich, seinen Namen nicht mehr zu nennen.
Die Finger spreizten sich, glitten vor und zurück, bevor ein dritter hinzukam.
Marko konnte nicht mehr, als diesen mit einem weiteren Stöhnen zu quittieren. Sein Kopf glühte.
Philipp dehnte ihn, als wäre er warmes Plastik.
Mit einem Mal zogen sich die Finger zurück. Er biss sich hart auf die Knöchel.
Ein paar Mal noch glitt die andere Hand über sein steifes Glied, dann zog auch sie sich zurück.
Ein paar Sekunden des Wartens vergingen, Sekunden, die Marko umbrachten.
Seine Beine wurden weiter auseinander geschoben, ungeachtet der Shorts, die immer noch zwischen seinen Waden hingen.
Philipp packte seine Hüften, mit einem wahnwitzig festen Griff und drang dann in ihn ein, heftig und tief.
Haut platzte und Blut lief über Markos Handrücken, als er feste zubiss um nicht schreien zu müssen.
Philipp zog sich ein Stück zurück, nur um dann erneut mit voller Gewalt in ihn zu stoßen, wieder und wieder. Die Schwärze um sie herum wurde noch eine Spur dunkler.
Das Keuchen seines Kapitäns drang wie aus großer Entfernung gedämpft an Markos Ohren, bis er sie sich zuhielt, weil er es nicht mehr ertrug. Er wollte das hier nicht fühlen, er wollte es nicht lieben, lieber wollte er sich Tausende Male selbst belügen, als sich einzugestehen, dass ihn das hier auf eine perverse Art und Weise unglaublich befriedigte. Das er es sich gewünscht hatte, in seinen abgedrehtesten, intimsten, feuchtesten Träumen.
Philipp.
Die Stöße wurden härter, gingen ihm durch Mark und Bein und die Hände auf seinen Ohren halfen kaum, die Laute, die sein Bezwinger von sich gab, zu dämpfen.
Es war ein lustvolles, aber dennoch vollkommen leidenschaftsloses Stöhnen, dass ihn zittern ließ.
Marko wusste, dass er diese Behandlung nicht mehr lange aushalten würde. Er versuchte, sich die ganze Abartigkeit der Situation vor Augen zu rufen um verdammt noch mal nicht von diesem Arschloch dazu gebracht zu werden, zu kommen. Geliebtes Arschloch.
Er dachte seinen Namen, sprach ihn nicht aus, als er es nicht mehr zurückhalten konnte. Sein Rücken drückte sich durch, seine Wirbelsäule nahm eine unnatürliche Krümmung an, als er sich heftig stöhnend ergoss. Er spürte seine eigene Nässe auf seinem Bauch und es widerte ihn an, aber er konnte mit einem Mal nicht anders, als hysterisch zu lachen.
Wie oft, in seinem Träumen, hatte er...
Mit einem letzten, schwächelnden Stoß kam Philipp in seinem Inneren. Er spürte die Zuckungen, die seinen eigenen Körper mitreißen wollten und ihm einen lauten Aufschrei entlockten, bis sie schließlich langsam verebbten.
Der Atem zweier vollkommen verausgabter Männer war das einzige, was für lange Zeit zu hören war.
Schließlich spürte Marko, wie Philipp sich zurückzog. Ein Gefühl des Verlustes.
Er bewegte sich nicht, wartete.
Eine Hand fuhr durch sein Haar und ließ ihn den Atem anhalten. Die Hand fuhr über seinen Kopf, zwirbelte seine Haarspitzen zwischen den Fingern, langsam und vorsichtig.
Er atmete aus, öffnete den Mund, aber er wusste nicht was er sagen sollte.
„Schh.“
Philipp war über ihm, er spürte dessen Atem. Warm, beschleunigt. Er streichelte durch sein Haar.
Marko musste schluchzen und schlug sich erschrocken die Hand vor den Mund. Leises Lachen.
Ein Ruck ging durch seinen ganzen Körper, als Philipp ihn an den Haaren hochriss, abrupt, brutal.
„Hör mit jetzt gut zu...“
Der Atem auf seiner Haut war heiß, er war ihm so nah...
Marko biss die Zähne zusammen. Es schmerzte, aber er blieb still.
„Niemand wird jemals hiervon erfahren, verstanden?“ Philipps Stimme klang erzürnt. Was hatte er falsch gemacht?
„Ich kann dafür Sorgen, dass du nie mehr auf's Feld kommst.“
Er ließ ihn mit einem Mal los und erhob sich.
Das Geraschel von Stoff, leises Fluchen. Plötzlich ein Lichstrahl; die Tür.
„Merk's dir: Niemand!“
Das letzte was Marko sah, war Philipps dunkler Umriss im Türrahmen, dann kehrte die Dunkelheit zurück.
Für immer.
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