Quifanu Dunkles Herz

GeschichteDrama / P16 Slash
05.09.2006
14.10.2009
36
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So also, die Charaktere stammen aus meiner Feder, das setting ist den FR entnommen Disclaimer:
Das heißt Das Reich um die REalms stammt nicht von mir, mein Wissen über Faerûn stammt aus den Regelwerken und aus einigen Romanen zu ihnen. Wobei ich mir mühe gebe alles zu beschreiben. Die Charaktere hingegen sind alle meiner eigenen Fantasie entsprungen.






Birgt dein Herz auch Hoffnung,
Glaubst du daran, dass sich alles zum Gute wende,
nur auf das dich die Schatten verschlingen?
In der Gewissheit das nie wieder die Sonne deinen Weg erhellen wird?





Doch mit jedem Tropfen der roten Flüssigkeit, mit jedem neuen Schmerz der durch ihn strömte ward die Erinnerung größer. Zähe Gedanken, die nicht mehr sein gewesen waren, kamen zurück, so als würde man einen Schleier lüften. Erinnerungen die wie schillernde Seifenblasen an ihm vorbei zogen, nur um vor seinen Augen zu zerplatzen. Und hinter dem angehobenen Schleier zeigten sich Bilder. Bilder die ihn innehalten ließen, die Zweifel über die Richtigkeit des momentanen Geschehens schürten. Und dann, dann wusste er es.
Einst verband ihn und dieses Wesen, welches bereit war ihn zu töten ein Band, das zarte Band aufkommendes Vertrauen, so waren sie doch fast Freunde gewesen.
Nur spärlich wich der Sonnenelf zur Seite, als sein Gegenüber erneut bereit war zu töten. Das verletzte Bein knickten unter der recht geringen Last, des schmalen Körpers ein und kniete unbrauchbar auf der kalten Erde. Erde die so eisig war, wie das Herz seines Gegners schien. Ein Herz das nun wohl so schwarz gefärbt war, wie die kohlrabenschwarzen Augen.
Doch kein Laut entkam des goldhaarigen geschundenen Kehle, nur die sonst so strahlenden Augen sahen nun trübe vom Schmerz tief in die des anderen, als könnten sie so dessen Seele erreichen und die selben Erinnnerungen wecken. Zum Scheitern verurteilt, prallten er auf eine Mauer, errichtet aus Hass und Verzweiflung.
Erneut wollte der Gegner angreifen, doch diesmal erwehrte der Elf sich seiner nicht, sondern ließ mit einem lauten Scheppern, das Rapier zu Boden fallen. Lange hallte, jener Laut in seinem Kopf weiter und noch viel länger, diese kleine nagende Stimme, welche ihm Fragen zu wiserte, auf die er keine Antworten finden konnte. `Wie hatte er nur vergessen können?`
Der Gegenüber stoppte vor dem knieenden Sonnenelfen und erwiderte den Blick, während er mit dem rechten Fuß gegen das auf dem Boden liegenden Rapier trat.  Ganz so als wollte er nicht gegen einen Unbewaffneten Kämpfen. Doch war dda nicht vielleicht mehr? Vielleicht fing auch er an sich zu erinnern?
Nur gedämpft, als wären sie weit fern, auch wenn sie doch so nah waren, nahm der Elf die anschwellenden Stimmen von Außeerhalb war. Stimmen die ihm nichts Gutes brachten. „Töte! Töte endlich diesen Elfen um zu uns gehören!“
Das Schwert wurde erhoben, das rapier mit einem kräftigen Tritt beiseite geschmettert, so dass es mit einem lauten Knall gegen eine der hohen Felswände prallte. Unerreichbar für den Sonnenelfen,  der nur gepeinigt auf keuchen konnte.  Trotz allem, suchte erneut den Augenkontakt und diesmal gelang es ihm. Ein Blick aus hellen Augen, der sich seinen Weg bahnte, bis er durchdringen konnte, durch die Schwärze. Der Augenkontakt wurde tiefer, wurde fester wie ein Fluss, der die beiden Gegner mit sich riss. Doch als sie drohten zu ertrinken, in einem Wirbel aus Erinnerung und Schmerz, war es der Elf welcher den Blick senkte. Nein so wollte er es nicht erzwingen, so konnt er es einfach nicht.
Kurz sank das Schwert, welches sich kurz zuvor eindeutig auf sein Herz gerichtet hatte und Fragen kamen auf. „Elf, wer bist du?“ Ein schmales Lächeln auf dne Lippen des Elfen, er musste ihn doch erkennen, ihn und sich ihrer Freundschaft erinnern. Doch stechender Schmerz beendete den Traum der Hoffnung und kraftlos sank der Körper des goldhaarigen Elfen zu Boden. Rot färbte die ausgezerrte Erde.
Trauer zerbrach die Augen des Elfen und mühevoll versuchte er dem harten Erdreich zu entkommen, sich zu erheben und auf seinen Gegenüber zu zu gehen.
Freundschaft! Vertrauen! Eisiges Feuer brannte in der Seele. Warum nur? Warum verstand er  nicht?Warum musste dies alles Geschehen? Einst war ihm das Geschenk des Lebens überreicht worden, doch nun wurde es ihm wieder genommen werden, genommen von einem Freund. Das letzte bisschen Freiheit erstickte und nichts blieb mehr übrig.
Mit Tränen, in den Augenwinkeln verborgen, versuchte er die Gestalt zu erreichen, die wie angewurzelt da stand, nur der eisige Wind zerrte an den dunklen Haaren, gab den Blick auf die verborgenen Hörner frei. Nie mehr würde er die Schönheit des Lebens genießen, hinaus in Abenteuer ziehen können und auch der letzte Schleier fiel hinab, gab die letzten Erinnerungen frei.

„Kelsey,... !“ Mehr als diese Worte gewispert von der gebrochenen Stimme des Sonnenelfen brauchte es nicht. Das Schwert Kelseys sank und glitt ihn schließlich aus der zitternden Hand. Wie gelähmt versuchte er zu reden, doch kein Wort entkam Kelseys heißerer Kehle und voller Entsetzen machte er einen Schritt zurück.
Eine Träne rann über des Elfen Gesicht, endlich, endlich hatte dieser sturre Kerl verstanden endlich hatte er ihn erkannt und er lächelte müde, während er erneut versuchte auf die Beine zu kommen und diesmal sollte es ihm gelingen, doch nur einige Momente, denn der Schmerz, beraubte ihn jeder  Kraft und er würde wohl wieder zu Boden fallen.
Doch diesmal waren dort Hände, Arme die ihn auffingen, ihm halt gaben, wo er glaubte jede Stütze schon längst verloren zu haben. „Loririon?“
Hinter Kelsey erhallten die Stimmen wie aus einem Traum, einem schrecklichen Alptraum: „Töte endlich, töte!“
Doch Kelsey hörte nicht, konnte und wollte es nicht hören. „Loririon, mein Freund, was habe ich getan?“
In jenem Moment fiel endlich der Zauber des Magiers von Kelsey und der entsetzte Tiefling verstand mehr als ihm lieb war. Und während er nicht bereit war den Sonnenelfen loszulassen oder gar auf die Stimmen zu hören, stöhnte er nur entsetzt auf.

Wie hatte es dazu kommen können?





Ich weiß ist ein wneig langatmig, aber ich gelobe Besserung, nur konnte ich es nicht lassen, bei der Einleitung.
Und *noch einwerf* ich schreib sowas das erste Mal *verkrümel*
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