Ashita anatani bokuga mienakutemo kitto kawarazu aishiteru

von Tsukasa
GeschichteRomanze / P6
30.08.2006
30.08.2006
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Ashita anatani bokuga mienakutemo kitto kawarazu aishiteru
~Even if you don’t see me tommorow, I must love you as I do now~
Songtext: Cassis -> Gazette


~Sakura Oberschule, Tokyo 14.31~

Es war gerade Geschichtsunterricht, der langweiligste Unterricht denn man haben konnte. Die ganze Klasse wartete schon sehnsüchtig auf die Klingel, auch die beiden Freunde Suguru und Kenji, die sich schon die ganze Zeit Zettelchen schrieben.  „Suguru Joyama, was machst du da?“, fragte die Lehrerin und ging auf ihn zu. „Gar nichts“, erwiderte er und gab ganz unauffällig Kenji das Zettelchen. „Aha, dann kannst du mir doch bestimmt erzählen was wir gerade durchnehmen, oder?“, entgegnete sie und schaute ihn an. „Was war das jetzt noch mal gleich“, sagte er und wurde Rot vor Verlegenheit. Man hörte ein leises Kichern. Suguru drehte sich sauer um, da er bemerkt hatte dass es Kenji war der gekichert hatte. Dieser grinste nur. Der Rest des Unterrichts war noch langweiliger als davor, und alle wären am liebsten eingeschlafen. Dann auf einmal ging die Schulglocke, alle Schüler stürmten aus dem Klassenzimmer. Sie wussten ja, dass sie sich heute Abend sich alle wieder sehen werden zur Abschlussfeier, keiner konnte Verstehen, warum sie noch unterricht bekamen, sie konnten, doch eh die nicht mehr Zeugnisse verbessern, warum hatten sie sich dann noch Unterricht, und gerade noch Geschichte, dass langweiligste auf der Welt. „Wir sehen uns dann um 17 Uhr nicht wahr?“, fragte Kenji seinen Freund. „Ja, ich freue mich schon, endlich aus der Schule, nur ich habe Angst, dass wir uns aus denn Augen verlieren. Du bist mein bester Freund und ich möchte auch dass es so bleibt“

„HEY!! Wo bist du mit deinen Gedanken“
Der Gitarist wurde aus seinen Gedanke gerissen. „Was ist los?“, fragte er etwas aufgebracht. „Wo warst du mit deine Gedanken schon wieder?“, fragte Uruha und schaute Aoi an.  „Sorry, war keine Absicht, war was bestimmtes“, hakte Aoi nach. „Du hast tatsächlich nicht zugehört“, stellte Ruki fest. „Ich habe nur gesagt, dass wenn wir jetzt in Frankfurt landen, nach Heidelberg gebracht werden, da treffen wir dann die 15 Jährige Yuuki, sie zeigt uns die Stadt etwas, unser Hotel ist in Heidelberg aber unser Auftritt haben wir in Ludwigshafen“ „Ich habe gerade Yuuki-Chan angerufen, sie zeigt wohl gerade noch eine andere Band die Stadt, ich habe also jemand in Hintergrund reden hören.“, erwiderte Reita. „Aha, hast du vielleicht herausgefunden welche?“ „Nein, habe ich nicht“

~An einen anderen Ort~
„So das hier ist das Schloss von Heidelberg“, erwiderte ich und zeigte auf die Ruine. „Sieht das geil aus!“
// Hoffentlich sind Gazette nicht auch so schwierig wie D’espairsRay, sonst drehe ich noch durch//
„Tsukasa? Du siehst nicht wirklich interessiert aus, liegt es an mir oder was?“, fragte ich und schaute den Drummer an. „Nein keinesfalls, du erzählst das wirklich Klasse, du bist eigentlich ein spitze Reiseführer, nur es ist halt, ich war schon mal hier deshalb, es ist zwar schon Ewigkeiten her, aber dass Schloss hat sich kaum verändert“, erwiderte er und schaute sich die Gegend an. Ich ging zu denn anderen drei, die sich die Stadt ansahen.
// Was ich nicht alles mache damit ich mal etwas Zeit mit meinen Stars verbringen kann, und dann nachdem man mit großer Mühe sich denn ganzen Reiseführer von Heidelberg durchgelesen und auswendig gelernt hat, kommt einer an und sagt, er war schon mal hier, ich glaub ich spinne!!//

~Am nächsten Tag in der Schule~

„Stell dir mal vor, wir haben uns wirklich jetzt endlich getroffen“, sagte meine Freundin Jessica. Sie ist Fan von Tokio Hotel und ist jetzt zusammen mit Tom, den Gitaristen, ich weiß bis heute noch nicht was sie von den hat, aber egal ich muss ja nicht mit ihn auskommen. „Und wie war dein Tag gestern?“ „Frag lieber nicht, ich habe einen ganzen Reiseführer auswendig gelernt, und dann kommt einer von denen und sagt das er dass schon alles kennt, dass ist einfach unfair“, sagte ich und regte mich dabei auf. „Und hat es zwischen euch beiden gefunkt?“, fragte sie neugierig. „Nein, hat es nicht, sonst hätte ich nicht so eine verdammt gute Laune“, fauchte ich sie an. „Du und deine Ironie, naja hast ja heute Mittag noch eine Chance“, erwiderte sie. „Ich hasse dein Sarkasmus“, sagte ich und zerfetzte aus versehen meine Hausaufgaben. „Äh, du hast doch nicht etwa deine Hausaufgaben gerade den Gar ausgemacht.“ Jetzt erst realisierte ich dass ich meine Hausaufgaben gerade zerfetzt habe. Ich stand auf und ging richtig Bushaltestelle. „Hey!“ „Sage bitte dass ich Krank bin oder irgendwas“ Ich lief zum Bus und konnte meine Augen nicht trauen. Genau im gleichen Bus waren auch Gazette, das war doch kein Zufall mehr, die haben sich alle gegen mich verschworen. Ich tappte im Bus rum und suchte einen Platz. Auf einmal stand Aoi auf. „Bitte sehr!“ „Vielen Dank“ Ich setzte mich hin und überlegte wie ich mich heute Mittag am besten bei im bedanken konnte. Als wir am Bahnhof ankamen wollte ich aussteigen, doch habe ich nicht gemacht da ich gesehen habe, dass sie auch ausgestiegen sind. Ich zögerte doch stieg auch aus, da ich nicht nach Hause konnte. Ich lief zum Bahngleis. Als ich auf dem Bahngleis war sah ich wie Aoi mich die ganze Zeit beobachtete. Warum beobachtet er mich? Ich sehe doch nicht besonders gut aus, und sowieso ich bin auch nicht wirklich die schlankste hier. Ich drehte mich kurz um und schaute ihn an.
//Boah, der sieht ja richtig zum anbeißen aus//
Ich ging auf Aoi zu. „Vielen Dank, wegen vorhin, dass war wirklich sehr nett. Ich bin Yuuki eure Reiseführerin“, sagte ich und stellte mich erst mal ordnungsgemäß vor. Ich sah in ihren Gesichtern, dass sie irgendwie geschockt waren es zuhören. „Ich weiß wir haben erst heute Mittag ein Termin, aber ich würde mich freuen wenn ich euch jetzt schon die Stadt zeigen darf, dann sind wir auch nicht in Zeitdruck. „Ja, warum nicht?“, entgegnete Ruki. „Musst du nicht in deinem Alter noch zu Schule, Yuuki-Chan?“, fragte mich Uruha. „Ja eigentlich schon, aber ich habe heute Morgen aus versehen meine Hausaufgaben zerfetzt, da ich mich aufgeregt habe.“, erwiderte ich. „Wie kann man seine Hausaufgaben zerfetzen?“, fragte mich Aoi. „Wenn deine Freundin dich nervt und gleichzeitig ärgern tut dann passiert, dass schon mal.“, sagte ich und fing an zu grinsen. In gleichen Moment kam auch schon der Zug. Wir sechs stiegen ein. „Heidelberg Hauptbahnhof müssen wir aussteigen“, sagte ich zu den anderen. „Ja okay“ Ich suchte mir einen Platz im Zug, dass war ganz schon schwierig, da alle auf den Weg zur Arbeit waren. Ich verlor auf einmal mein Gleichgewicht und fiel nach hinten voll gegen Aoi. Er hielt mich fest damit ich nicht auf den Boden flog. Doch plötzlich hörte ich meine Klassenlehrerin. Ich versteckte mich hinter Aoi. „Oh! Du bist doch Aoi von der Gruppe Gazette oder?“, sagte eine Mädchen Stimme die ich als die meiner Freundin deuten konnte. „Ja, bin ich“, entgegnete er in perfektem Deutsch. „Ah da bist du ja Yuuki“, sagte sie und zog mich hinter Aoi weg. „Ich dachte du bist Krank“, erwiderte meine Lehrerin. „Äh..ja wie soll ich sagen…“ „Ich habe sie aus der Schule gelassen und wollte dass sie mit mir und meine Freunde nach Heidelberg geht, wir kennen uns aus dem Internet und nun hatte ich endlich mal die Möglichkeit mein Engelchen kennen zulernen“, erklärte Aoi. Das war natürlich alles gelogen, aber er ist nicht dabei rot geworden, ich hätte so was nie gekonnt. Plötzlich kamen die anderen dazu.
//Durchsage: Heidelberg Hauptbahnhof//
„Wir müssen Aussteigen“, sagte ich und schaute alle an. „Ja okay“, entgegnete Ruki der etwas kleiner war als ich. Uruha bekam einen Lachanfall, wahrscheinlich weil man jetzt sehr gut sehen konnte wie klein Ruki ist. Er ist ja auch der größte in der Band, kein Wunder dass der das witzig findet. „Lach nicht Uruha, ich kann nichts dafür wenn Yuuki so groß ist.“, entgegnete er und schaute den Gitaristen an. „Naja groß bin ich eigentlich nicht, ich bin eigentlich normal für mein Alter“, erwiderte ich. Ich schaute unauffällig Aoi an und sah wie er grinste. Wir stiegen aus dem Zug aus, und gingen in die Bahnhofshalle. Meine Klasse in meinem Nacken und mit Aoi Händchen haltend gingen wir aus dem Bahnhof Richtung Bushaltestelle. Es war mir richtig unangenehm mit Aoi Händchen haltend rum zulaufen. Irgendwann bringe ich meine Freundin deshalb noch um, und meine Klasse sofort mit. Ich schaute auf die Fahrpläne um zuschauen, mit welchen Bus wir fahren konnten. Wir können mit fast allen Fahren. „Als ersten gehen wir zur Innenstadt, dann schauen wir mal weiter wo ich euch dann hinbringe.“, entgegnete ich. „Falls ihr einkaufen möchtet sagt mir einfach bescheid, dann könnt ihr in die Läden rein.“ „Ja, okay!“, kam es sofort von Ruki. Wir alle stiegen im Bus ein und fuhren zum Verkehrsknotenpunkt von Heidelberg dem Bismarckplatz. Der Bismarckplatz ist auch der Anfang der Fußgängerzone. Man braucht ungefähr 5 Minuten mit dem Bus dorthin. In Bus war es mir noch unangenehmer, da mich Aoi kurze Hand auf seinem Schoss gesetzt hat da kein Platz mehr frei war. Meine Freundin schaute die ganze Zeit zu uns rüber.

Ich wurde aus Verlegenheit rot. Zum Glück merkt man Aoi nicht sein Alter an, sonst würden noch mehr Leute uns anstarren. Der Rest der Band war sich am kaputtlachen, naja es sah ja auch etwas witzig aus.
//Durchsage: Nächste Haltestelle Bismarckplatz//
Ich sprang von Aoi’s Schoss runter, der schaute mich nur verwirrt an. Mich nervte es schon ein wenig so zutun als wären wir ein Liebespaar, der Gedanke ist zwar nicht schlecht aber, es ist ja nur gespielt. Meine Lehrerin ging plötzlich auf Aoi zu und redete mit ihm, ich konnte nicht hören über was sie geredet haben, aber anscheinend etwas über das sich meine Lehrerin sehr aufgeregt hat. Hat er vielleicht die Wahrheit gesagt? Kai kam zu mir. „Deine Lehrerin ist ziemlich ausgetickt als Aoi ihr gesagt hat, dass er 26 ist und du 15“ Ich schaute ihn erschrocken an. Das war es also, sie hat Aoi gefragt wie Alt er ist.
//Aoi ist wirklich Süß//
„Er hat sich in der ersten Sekunde in dich verliebt, sofort als du im Bus gekommen bist, man hat es ihn sofort angesehen. Würdest du ihm egal sein, hätte er dich spätestens jetzt verpfiffen. Aoi kann nicht gut lügen. Er mag dich wirklich sehr“, erwiderte Kai. Mir kullerte eine Träne durchs Gesicht. Warum fang ich an zu weinen? Da ich dass gleiche für ihn empfinde oder weil, ich es Nett von ihn finde? Wahrscheinlich beides. Ich wühlte in meine Tasche und mir fiel meine CD auf den Boden, ich hob sie schnell auf und machte sie wieder in meine Tasche. Aoi und meine Lehrerin waren sich immer noch am streiten, ob es immer noch um mich ging? Aoi wandte sich von der Lehrerin ab und ging auf mich zu. „Sag mal, ist die immer so?“, fragte mich Aoi und strich sich durch die Haare. „Nein, eigentlich nicht, worüber habt ihr geredet?“, entgegnete ich. Mir war klar dass Aoi mir nicht sagen würde über was sie sich gestritten hatten. „Das geht dich nichts an!“ „Vielen Dank, ich dachte wir sind ein Paar!“, fauchte ich ihn an. Ich schaute ihn an, und entschuldigte mich in gleichen Moment. „Es war keine Absicht, Tut mir Leid dass ich überreagiert habe“, flüsterte ich und schaute auf denn Boden. Warum habe ich das gesagt? Warum habe ich, ihn vorgeworfen dass er es mir erzählen soll, da wir ein Paar sind? Sagt er es mir vielleicht nicht, weil er mich liebt? Er schaute mir in die Augen. „Grübele nicht soviel das zerstört dein niedliches Gesicht“, sagte er und strich mir über die Wange. Ich konnte kichern wahrnehmen und wurde rot. Eine ganze Menschenmenge hat sich um uns versammelt. „Lach bitte, dann siehst du viel schöner aus“, erwiderte Aoi. Ich lächelte ihn an. Er nahm mich in Arm, und flüsterte mir etwas ins Ohr. Ich wurde so rot wie eine Tomate. Ruki drängelte sich vor damit er wieder was sehen konnte. „Ähmm…“, unterbrach Reita die beiden. „Wo gehen wir als nächstes hin Yuuki-Chan?“ Ich war so in Gedanken dass ich gar nicht realisierte das Reita gerade mit mir geredet hat. Ruki gab auf einmal ein furchtbares grelles quietschen von sich. Es riss uns aus unseren Gedanken und wir rissen uns sofort von einander los. „Gut gemacht Ruki-Chan“, erwiderte Uruha. „Mich hat irgendetwas gepiekt, das tat höllisch weh.“, entgegnete Ruki. Ich drehte mich von Aoi weg, es war mir verdammt peinlich was geschehen ist, und dass auch noch vor so viele Menschen. Jetzt hat nur noch gefehlt das wir uns geküsst hätten, aber dann wäre ich wahrscheinlich in Erdboden versunken. Aoi legte seinen Arm um meine Schulter. „Wo gehen wir jetzt hin, Yuuki~“, fragte mich Ruki. „Wollt ihr einkaufen??“, warf ich in die Runde. Alle Augen funkelten, ich wusste sofort die Antwort. Wir gingen in Kaufhof rein und begaben uns auf Etage 2 Frauenabteilung. Ich dachte ich spinne die wollten doch nicht hier bei den Damensachen sich Klamotten suchen. Nach 5 Minuten kam eine Verkäuferin und fragte Ruki was sie hier veranstalteten. Ich tat einfach so als würde ich die 5 nicht kennen. Aoi kam zu mir gelaufen und fragte mich wie ich die Sachen finde. Es waren 2 Oberteile, sie sahen nicht schlecht aus. „Sehen ganz gut aus“, entgegnete ich. „Kannst du mal halten?“ Er drückte mir die Sachen in der Hand und verschwand. Nach einer geschlagenen Stunde waren alle fertig, wir gingen zur Kasse, mich konnte man gar nicht mehr sehen vor lauter Klamotten, die ich für die 5 tragen sollte. Als wir an der Kasse ankamen, nahm mir die Verkäuferin die Sachen ab, endlich wieder Frische Luft zum atmen. Ich seufzte. Die Verkäuferin sah verzweifelt aus, als sie schon beim 20. Teil war und der Klamottenberg nicht weniger wurde. Uruha und Aoi waren schon fleißig Plastiktüten am einpacken. Wir waren jetzt schon beim 34. Kleidungsstück, und nun wurde der Berg langsam etwas weniger. Sie hatten nun schon 4 Tüten voll und Aoi und Uruha, hatten keine Lust mehr weiter einzupacken. „Da waren nur ganze 3 Kleidungsstücke von mir bei“, beschwerte sich Aoi. „Ja und von mir waren auch nur 4 dabei“, erwiderte Uruha. Als ich die Rechnung sah, fiel mir förmlich die Kinnlade runter, ich würde nicht mal mit meinen ganzen Klamotten an die Rechung kommen. „4904 €, bitte sehr“, sagte die Verkäuferin. „Uru-Chan zahl mal“, kam es von Ruki. „Aoi-Chan?“, kam es sofort von Uruha. „Tut mir leid ich habe kein Geld mit“, erwiderte Aoi. „Uruha, jetzt zahl endlich“, sagte Ruki. Uruha kramte aus seiner Manteltasche sein Geldbeutel. „Hier bitte sehr“ „Vielen Dank“
Wir gingen aus Kaufhof raus mit 7 Tüten. Ich und Aoi trugen keine einzige, da wir Händchen haltend durch die Altstadt gingen. Wir gingen mit der Bergbahn hoch zum Heidelberger Schloss. Ich zeigte ihnen, dass Schloss, ich redete und redete. Ich drehte mich um und sah dass keiner mehr da war außer Aoi.  Er hielt mich an Arm fest und drückte mich fest an sich. „Ich habe mich in dich verliebt, Yuuki“, flüsterte er. „Ich weiß es hört sich komisch an, aber ich habe mich in der ersten Sekunde in dich verliebt.“ Wir standen hier im Hof vor dem Schloss, hinter uns ein Brunnen, eine bessere Gegend hätte er sich wirklich nicht aussuchen können. Ich machte mir Sorgen um die anderen, falls sie uns suchten. „Yuuki-Chan, darf ich dein Freund sein?“, fragte er mich, und schaute tief in meine grünen Augen. „Ja, ich würde mich sehr freuen wenn du mein Freund wärst, Aoi“, erwiderte ich und mir liefen ein paar Tränen durchs Gesicht. Er hatte schöne braune Augen, sie fesselten mich und ich konnte nicht aufhören sie anzuschauen. Er nahm mich in Arm, eine ganze Zeit lang standen wir einfach so da. Er flüsterte mir ins Ohr. „Darf ich dich vielleicht Küssen?“ Ich wurde rot. Ich flüsterte zurück. „Versuch es doch“ Die anderen kamen nun an, nur wir bemerkten sie nicht. Meine Freundin beobachtete uns. Er kam mit sein Gesicht immer näher an meins es waren bestimmt nur 2 cm die zwischen uns lag. Wir zögerten erst aber küssten uns schließlich. Alle applaudierten. Als wir sahen dass sie uns gesehen hatten, gingen wir auseinander. Meine Freundin lief zu mir. „Hey! War dass auch gespielt?“, fragte sie sofort. „Nein, war ernst gemeint. Ich und Aoi sind nun wirklich ein Liebespaar, hoffe ich“, erwiderte ich und lächelte. „So wie der Kuss aussah, seid ihr sicher nun ein Paar, ich freue mich wirklich für dich, du hast es wirklich verdient, hast ununterbrochen Japanisch gelernt, und hast sogar ein Reiseführer gelesen.“, erwiderte Jessica.  „Was soll das jetzt schon wieder heißen?“, fragte ich. „So wie ich es gesagt habe“, entgegnete sie. „Und wie gut konnte er Küssen?“ Ich schaute meine Freundin an und lächelte. „Sehr gut!“, erwiderte ich. „Du bist ihn wirklich verfallen“, stellte meine Freundin fest und schlug mir auf die Schulter. Ich grinste sie nur an und beobachtete Aoi, der anscheinend gerade von Uruha geärgert worden ist. Meine Lehrerin wollte ihn gerade ansprechen, als er zu ihr sagte: „Ich benutze Yuuki nicht, mir ist vollkommen egal was die anderen denken, ich habe mich nun mal in ihr verliebt, ich kann es nicht Rückgängig machen. Und noch was nur weil, ich 12 Jahre älter bin wie sie heißt dass nicht sofort das ich nur ihren Körper möchte.“ Meine Lehrerin aber ließ nicht locker und stritt sich mal wieder mit ihm. „Glaubst du wirklich dass ich das wirklich glaube, du hast du doch in erster Linie genommen wegen ihren Aussehen“, sagte sie. Er ließ sich nicht drauf ein und ging zu mir. Ich habe natürlich alles mitbekommen, doch ließ es mir nicht anmerken.

„Hey! Yuuki hast du Lust heute Abend mit uns feiern zu gehen, dann können wir in den 20. Januar reinfeiern“, schlug mir Ruki vor. „Ja gerne, warum nicht“, erwiderte ich. Aoi schaute mich an. „Darfst du dass eigentlich von deinen Eltern?“, fragte Aoi. „Muss ich meinen Eltern das erzählen?“, entgegnete ich. „Du willst deinen Eltern verheimlichen dass du mit uns feiern gehen willst, warum?“, fragte Uruha. „Meine Eltern würden es mir nie erlauben, aus der Angst schon raus dass mir was passieren könnte“, erklärte ich. „Was könnte dir schon groß passieren?“, erwiderte Uruha. „Ich wäre nicht die erste die nach einer Party von einen entführt wird“, sagte ich. „Übertreibst du nicht etwas, und sowieso, wir würden dich nach Hause begleiten“, sagte Reita und schaute mich an. „Meine Eltern sind so, und dass wäre ja gerade dass schlimme daran, ich alleine mit 5 Männer Party feiern, meine Eltern würden dass nie zulassen“ „Meinen die etwa wir würden dich abfüllen und das dann ausnutzen“, sagte Ruki etwas sauer. „Ich weiß ihr würdet das nie machen, aber ich kenne meine Eltern“, erwiderte ich und schaute traurig auf den Boden. „Ich gehe mit dir zu deinen Eltern, stelle mich vor, und sage ihnen dass wir auch ganz lieb zu dir sind“, entgegnete Aoi. „Das machst du nicht! Du dürftest nicht mit mir zusammen sein, du darfst schon ist aber Strafbar, da ich noch keine 16 bin. Ich bin eine Schutzbefohlene“, erklärte ich. „Ah so, wusste ich gar nicht, aber danke das du mich aufgeklärt hast. Wann wirst du denn 16 Yuuki“, fragte Aoi. „Am 21 November, dauert also noch“, sagte ich. „Würden deine Eltern das zulassen, wenn ich ihnen sage dass wir ein Paar sind?“, erwiderte Aoi. „Wahrscheinlich schon, sie hätte zwar trotzdem etwas Angst aber dass ist ja unmöglich, da du es ja nicht sagen darfst. Ich glaube aber wenn meine Eltern es wissen das sie nichts dagegen haben, sie haben schon oft gesagt dass es egal ist wie Alt einer ist, deshalb glaube ich dass sie nichts dagegen haben werden“, sagte ich. „Darf ich dann mitkommen?“, fragte Aoi. „Ja okay“, erwiderte ich und lächelte. Ich und Aoi gingen mit den anderen wieder zum Bismarckplatz, und wir verabschiedeten uns. „Wir treffen uns um 14 Uhr hier, okay?“, sagte Uruha und schaute uns an. „Wie viel Uhr haben wir?“, fragte ich. „13 Uhr“, erwiderte Aoi der gerade auf seine Uhr schaute. „Das werden wir nicht schaffen, denn Zug denn wir nehmen um zurück zu kommen kommt 14:03“, entgegnete ich. „Ja okay, dann warten wir hier“, sagte Ruki. Aoi und ich gingen zur Bushaltestelle und stiegen im Bus ein der uns zum Hauptbahnhof bringt. Ich schaute aus dem Fenster und dachte an irgendetwas. „An was denkst du gerade?“, fragte mich Aoi. „Keine Ahnung wenn ich das selber wüsste“, gab ich ihn als Antwort. Er fing an zu lächeln. Ich hatte Angst, dass meine Eltern ausflippen, dass sie sogar mir verbieten würden mit zugehen. Nachdem wir am Hauptbahnhof waren und aus dem Bus gestiegen sind, gingen wir rein und schauten uns den Fahrplan an. „Gleis 7 um 13.15“, sagte Aoi und schaute drauf. „Fährt der über Heidelberg-Kirchheim?“, fragte ich. „Ja, warum?“, entgegnete er. „Wäre er nicht über Kirchheim gefahren, hätten wir ihn nicht nehmen können“, erklärte ich. „Ganz schön kompliziert“, erwiderte er. Ich lächelte ihn an. Wir gingen zum Gleis 7 und warteten dort auf den Zug. Ich nahm mein CD Player aus der Tasche. „Kann ich mithören?“, fragte mich Aoi. „Ja klar, wenn du das gerne hörst“, sagte ich und gab ihn ein Ohrstöpsel. Ich drückte auf Play, und ich sah wie sich ein grinsen auf Aoi’s Gesicht schlich. Ich hatte meine Gazette CD im CD Player, eigentlich war es klar dass er es schön findet. Er sang leise mit, er konnte die Texte ja auch auswendig. Da ich mein CD Player auf Shuffle hatte, kam als erstes mein Lieblingslied. Dann nach 10 Minuten kam der Zug endlich. Wir wollten uns reinquetschen doch dabei fiel mir mein CD Player auf den Boden. Ich hob ihn schnell auf und lief in Zug. Nachdem wir im Zug waren versuchte ich mein CD Player wir an zu kriegen, doch der war grundlos verloren. Ich machte ihn auf und holte meine CD raus und machte sie in der Hülle von meiner D’espairsRay CD. „Mach nicht’ so ein trauriges Gesicht, ich kauf dir heute Mittag einen neuen“, sagte Aoi und wollte mich trösten. „Danke, aber dass brauchst du nicht, ich werde wahrscheinlich noch einen Zuhause haben“, entgegnete ich. Nach einer Zeit, liefen wir durch den Zug um einen Platz zu suchen. Wir fanden einen Platz und setzten uns hin. Nach einer Zeit kam ein Junge an uns vorbei. „Entschuldige darf ich mich hier vielleicht setzen?“, fragte er höfflich. „Haii~“, sagte Aoi. Der Junge erschreckte sich etwas, er hat ja nicht gesehen das Aoi ein Japaner ist. „Arigato gozaimasu“ Ich lächelte Aoi an. „Kennen wir uns nicht?“, fragte mich der Junge. Ich schaute ihn an. Tatsächlich kannten wir uns, es war Karyu Gitarist von D’espairsRay. „Ja wir kennen uns Karyu von D’espairsRay“, erwiderte ich. Aoi schaute ihn sofort an.
//Das ist Karyu von D’espairsRay//
„Du bist doch Yuuki, oder?“, entgegnete Karyu. „Du hast uns doch Heidelberg gezeigt“ Ich lächelte. „Ja bin ich“, erwiderte ich. „Du kommst mir auch bekannt vor“, sagte Karyu und schaute Aoi an. „Kann sein, ich bin Aoi Gitarist der Band Gazette“, erwiderte Aoi. Karyu schaute verwundert ihn an. „Aoi? Mein Bandkollege ist ein Fan von dir“, sagte Karyu. „Man hier gibt es ja keine Plätze mehr!“ „Hizumi, schrei nicht so rum, es muss nicht jeder wissen das du ein Platz suchst.“, erwiderte Tsukasa. „Wo ist eigentlich Karyu?“, fragte Hizumi so laut das es keiner überhören konnte. „Hier bin ich!“, rief Karyu. Hizumi und die anderen beiden kamen angelaufen. Tsukasa sah Aoi. „Aoi-San! Wie geht es dir?“, sagte Tsukasa und schaute ihn an. „Hmm? Kennen wir uns?“, fragte Aoi. „Suguru Joyama, erkennst du mich nicht mehr?“, sagte Tsukasa etwas niedergeschlagen.

//Blickwechsel -> Gazette//

„Aoi, hat es wirklich erwischt“, sagte Ruki und schmiss sich ins Bett. „Ja, der Kuss war doch richtig romantisch“, erwiderte Kai. Ruki gab ein lautes quietschen von sich. „Ruki, das tat in den Ohren weh“, schrie Uruha ihn an. „Sorry, das Bett ist aber viel zu hart“, quengelte Ruki. „Deshalb brauchst du aber nicht so zu quietschen“, antwortete Reita und setzte sich auf Ruki’s Bett. „Du spinnst doch, dass ist doch nicht hart“ Uruha und Kai fingen an zu lachen. „Was gibt es da zu Lachen?“, fragte der kleine Vokalist und schaute den Gitaristen und Drummer an. „Ach nichts!“, sagte Uruha und zeigte mit den Finger an der Wand. Ruki drehte sich um und fing an zu schreien. „Eine Spinne~“, kreischte er. Uruha kugelte sich vor Lachen auf den Boden. „Das ist nicht witzig! Uru-Chan mache lieber die Spinne tot, als dich auf den Boden rumzukugeln“, fauchte Ruki den Gitaristen an. „Warum sollte ich? Ich habe keine Probleme mit Spinnen“, sagte Uruha. Ruki schaute in der Runde. „Ich mache ja schon“, sagte Reita und nahm einen von den vielen Schuhen die in Zimmer standen und schlug das arme Tier tot. „Musste das eins meiner Schuhe sein?“, fragte Ruki fassungslos. „Sei froh dass ich sie tot geschlagen habe“, sagte Reita und stellte denn Schuh wieder auf denn Boden. Nachdem sich Uruha und Kai wieder beruhigt hatten, fing Ruki wieder an zu quieken. „Wer hat eigentlich von uns die Ehre mit Ruki in ein Zimmer zu Schlafen“, fragte Uruha genervt von Ruki’s dauer quieken. „Du hast die Ehre Uruha, ich und Reita Schlafen in ein Zimmer und Aoi hat die Ehre alleine zu Schlafen“, erwiderte Kai und kicherte. „Wieso darf Aoi alleine schlafen?“, fragte Uruha. „Das hat Ruki eingerichtet, dass Aoi mit Yuuki im Zimmer schlafen darf, so als Geburtstagsgeschenk“, erklärte Reita. Uruha schaute Ruki sauer an. Ruki fing an zu quieken. „Ich warne dich, wenn du das heute Abend beziehungsweise Nacht machst bist du so Platt wie die Spinne“, sagte Uruha. „Das traust du dir doch sowieso nicht“, fauchte der kleine Vokalist. „Natürlich traue ich mich dass“, entgegnete der Gitarist. „Reita~! Uru-Chan will mich schlagen“, quengelte der kleine Vokalist. „Dann hör auf zu quieken, quietschen oder sonstige Geräusche zu machen“, sagte Reita. „Ich quieke, quietsche nicht“, quiekte Ruki. „Und was war das gerade?“, fragte Uruha. „Ich quieke nicht“, sagte Ruki sauer. Uruha nahm seine Sachen und sortierte sie im Schrank ein. „Soll ich deine Sachen auch einräumen?“, fragte der Gitarist den Vokalisten. Die Augen des kleineren funkelten. „Ja gerne Uru-Chan“, sagte er und hupfte durch sein Zimmer. Uruha sortierte auch die Sachen des Vokalisten im Schrank rein. „Arigato~“ Uruha nahm alle Schuhe und stellte sie in eine Reihe. „Sag mal Ruki, wofür brauchst du 7 paar Schuhe?“, fragte der Gitarist. „Für jeden Tag ein paar Schuhe“, erwiderte der Vokalist. Alle schauten Ruki an. „wir sollten schon mal los wir haben 13:50“, sagte Reita. „So spät!“, schrieen die anderen drei. Uruha nahm seine Schuhe und zog sich auch schnell sein Mantel an. Ruki stand vor dem Schrank und wusste nicht welche Schuhe er anziehen soll. „Nimm irgendwelche Ruki“, sagte Reita.

//Blickwechsel -> Yuuki//

„Vielen Dank, dass Yuuki mit darf, ich werde sie auch wieder mit nach Hause begleiten“, sagte Aoi und verbeugte sich. „Bis Später Yuuki“, entgegnete meine Mutter. Aoi, D’espairsRay und ich gingen zum Bahnhof. „Du siehst wirklich gut aus, Yuuki“, entgegnete Hizumi und schaute mich an. „Was ist das eigentlich für Parfüm das du benutzt?“, fragte Karyu und roch an mir rum.  „Das Parfüm heißt Annasui“, entgegnete ich.  Tsukasa roch an mir ebenfalls rum. „Hai~! Das ist Annasui“, erwiderte er. Aoi schaute Tsukasa und Karyu sauer an. Hizumi sah Aoi an und kicherte. „Da tut ja jemand sein Eigentum beschützen“, entgegnete Karyu. „Yuuki ist nicht mein Eigentum, sie ist von keinen das Eigentum“ Ich machte mir meine Kopfhörer auf damit ich die Streithähne nicht hören musste.
//Frei im freien Fall und nirgendwo anders//
„Was hörst du da?“, fragte mich Tsukasa. „Frei im freien Fall von Tokio Hotel“, entgegnete ich. Aoi lächelte mich an, im Sinne was hörst du da für ein Müll. Ich lächelte zurück. Nachdem wir am Bahnhof waren schauten mich alle an. Ich hatte eine Art Kimono an, ich weiß nicht was daran so interessant ist. Plötzlich fing ich an laut mitzusingen. „Frei im freien Fall und nirgendwo anders...“
„Yuuki, willst du nicht lieber aufhören mitzusingen“, sagte Aoi und stupste mich an. „Ich mache ein Spiel mit euch, ich singe ein Stück von ein Lied mit, und ihr ratet welches Lied es ist.“, schlug ich vor. „Ja okay!“, antworteten die anderen. Ich konzentrierte mich aufs Lied. „Ai shite Kudasai…“ Alle schauten mich an. „Keine Ahnung“ Ich lächelte. „Das war Dir en grey, das nächste“, entgegnete ich. „Ashita anatani bokuga mienakutemo kitto kawarazu aishiteru“ Aoi fing an zu hüpfen. „Ich weiß es aber sag es nicht“, erwiderte er und grinste. „Das müsste doch Cassis von Gazette sein, nicht wahr?“, sagte Tsukasa unsicher. Aoi fing an breiter zu grinsen. „Ja stimmt“, erwiderte ich. Dieses Spielchen ging ungefähr 10 Minuten lang, dann kam unser Zug. „Alle einsteigen!“, sagte ich und lief in Zug. Wir suchten uns Plätze. Aoi und ich fanden zwei freie Plätze und setzten uns hin. „Du und Tsukasa ihr kennt euch noch von früher, nicht wahr?“, fragte ich. „Ja, wir kennen uns von der Mittelschule an. Tsukasa und ich waren auch Austauschschüler hier in Heidelberg, deshalb kannte ich das alles schon, aber ich fand es so toll wie du uns die Geschichte erzählt hast dazu.“, erwiderte Aoi. Ich schaute ihn fassungslos an. „Du warst schon mal hier, warum habt ihr euch dann eine Reiseführerin bestellt?“, fragte ich. „Das war Ruki, wir wussten das erst im Flugzeug, ich bin aber froh dass er es gemacht hat.“, entgegnete ich. „Ja ich auch“, sagte ich. „Aishiteru“, erwiderte Aoi und küsste mich. Ich erwiderte denn Kuss und schloss meine Augen. Aoi schloss ebenfalls die Augen und genoss wie ich den Augenblick.
//Nächste Haltestelle: Heidelberg Hauptbahnhof//

Alle stiegen aus. „So sind alle da?“, erkundigte ich mich. „Hai~“ Wir gingen in der Bahnhofshalle, als ich plötzlich von einen Jungen angerempelt worden bin. „Hey, kannst du nicht aufpassen“, sagte ich. „Du hast mich doch angerempelt“, schrie der Junge mich an. Das ließ ich mir nicht gefallen und gab ihn eine Ohrfeige. Aoi zog mich weg, bevor ich denn armen Jungen noch verprügelt hätte. „So ein Mistkerl“, sagte ich sauer. „Beruhige dich Yuuki-Chan“, entgegnete Aoi und nahm mich in Arm. Die anderen schauten mich nur an. „Wir sollten uns beeilen wir haben gleich halb drei“, erwiderte Karyu. „Ja du hast recht“, sagte Hizumi. Wir gingen zur Bushaltestelle und bekamen noch knapp denn Bus. Alle fanden einen Platz und setzen sich hin.