Stirb langsam

von Zess
GeschichteDrama / P12
Clark Kent
23.08.2006
23.08.2006
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"Strib langsam"




Keuchend, lahm legte sie sich nieder.

Die Beine von ihr gestreckt.


Das weiße, dichte Fell bildete sich zurück.

Ihre Pfoten und Krallen formten sich zu Händen.

Ihre roten Augen verfärbten sich zu einem warmen Braun.

Ihr Körper nahm wieder menschliche Gestalt an.

Sie spürte den stechenden Schmerz in ihrer Brust
und wie sich dieser Schmerz in ihrem ganzen Körper verbreitete.

Langsam.

Schleichend.

Sie fühlte sich taub und benommen.

Ihre Beine waren schwer.

Sie hatte Mühe ihre Augen aufzuhalten.

Ihre Atmung wurde flacher
und folgte keinem normalen Rhythmus.

Sie wusste, sie würde es nicht schaffen.


Doch Kyla hatte keine Angst vor dem Tod.

Jetzt nicht mehr.


Denn Clark war bei ihr.

Sie lag auf seinem Schoß.

Er hielt sie in seinen kräftigen Armen.

Sanft an seinen Körper gedrückt,
wiegte er sie hin und her.

Er strich mit seinen warmen Fingerspitzen über ihr Haar.

Über ihre Wangen.

Über ihren Hals.


Der Wind ließ verwelckte Blätter um die beiden tanzen.

Das Rauschen dröhnte in Kyla´s Ohren.


Clark zog vorsichtig seine Jacke aus
und legte sie über ihren nackte Körper.


Leise flüsterte sie: "Ich wollte den Vorarbeiter
und deine Mum nicht verletzen."

"Ich muss dich ins Krankenhaus bringen."

Kyla berüherte sein Gesicht.

Ihre Hand fühlte sich kalt an.

Sie zitterte.

"Clark, bleib bei mir.
Es tut mir leid."

Sie sank in sich zusammen und hörte auf zu atmen.

Ihre Augen starrten ihn an.

Leer.

Tot.

Clark kämpfte mit den Tränen und rief kraftlos. "Nein, Kyla, nein ... "

Er legte seinen Kopf auf ihren und schloß ihre Lider.