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Virus! Der schleichende Tod

GeschichteDrama / P16 Slash
Ito Keita Iwai Takuto Niwa Tetsuya Saionji Kaoru Shichijo Omi Shinomiya Kôji
24.07.2006
13.07.2007
12
36.226
 
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Dieses Kapitel
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24.07.2006 2.998
 
Titel: Virus – Der schleichende Tod
Untertitel: Die Schulfeier
Teil: 01/??
Autor1: Nicnatha
Email: 2X-Treme@web.de
Autor2: Yamica
Email: yamica@craig-parker.de
Fanfiction:
Rating: PG-14
Genre: Drama
Inhalt: Eigentlich wollen die Schüler der BL Gakuen nur in die Sommerferien hineinfeiern mit einem grossen Fest, doch mit einem mal wird das Ganze von einer rätselhaften Krankheit überschattet!  
Warnungen: [yaoi][drama][angst]
Pairing: OmixKaoru, TetsuyaxKeita
Archiv: ja
Disclaimer: Gakuen Heaven und die Charaktere daraus gehört natürlich nicht uns (schön wär's) und wir verdienen hiermit auch kein Geld.



Die Kiste war ziemlich schwer, aber Kaoru trug sie strahlend durch die Korridore der Schule. Es war zwar ein Kraftakt gewesen den stellvertretenden Direktor dazu zu bekommen etwas für die Schulfeier, die am letzten Schultag vor den Sommerferien veranstaltet werden sollte, zu spenden, dass es dann aber eine Kiste mit exotischen Früchten vom Delikatessenladen war, die sie sowohl zur Deko des Buffets, wie auch für die Bowlen waren, war ziemlich
ungewöhnlich.

Kaoru schätzte den Wert des Inhalts auf über 20'000Yen, womit er gar nicht so falsch lag. Er brachte den Karton zur Turnhalle, die gerade von ein paar emsigen Schülern geschmückt wurde.

Etwas weiter hinten in der Halle befand sich die Tür, die in einen der Geräteräume führte, wo sie sich um die Verpflegung kümmerten, für die Kaoru abkommandiert war. Warum auch immer. Kaoru konnte sich nicht entsinnen je besonderes Fähigkeiten diesbezüglich an den Tag gelegt zu haben. Aber er würde seinen Part zu alledem beitragen, wie die anderen auch und ein paar Früchte klein schnippeln würde er gerade noch schaffen.

Neugierig inspizierte er erst einmal den Inhalt der Kiste genauer. Einige der Exoten kannte er sogar, auch wenn er weder ein großer Fan von Papaya noch von Karambole war, auch wenn gerade letztere besonders hübsch mit ihrer Sternform aussah, nachdem man sie geschnitten hatte.

Dann gab es allerdings auch Früchte, die er nie zuvor in seinem Leben gesehen hatte und die auch nicht so besonders toll aussahen, weswegen er sie nur klein schnitt und in die Schüsseln für die Bowlen warf. Nach getan Werk landeten diese erst einmal in einem kleinen Kühlschrank, in dem er schon diverse Inhalte für das Mixgetränk aufbewahrte. Nun musste er
los um die bestellten Häppchen in Empfang zu nehmen. Kaoru mochte zur Finanzabteilung der BL Gakuen gehören, aber für so einen Anlass hatte er seine Knauserigkeit einmal weit nach hinten geschoben und sich an einen Partyservice gewandt, die nun sogar pünktlich lieferten.

Alles feinsäuberlich aufgestaut und verpackt, dass sie auch bis morgen, dem großen Tag der Feier halten würden. Zufrieden betrachtete Kaoru den Inhalt des Kühlschrankes und nickte sich selbst zu. "Jush....alles fertig, Auftrag erledigt, die Party kann morgen Abend meinetwegen stattfinden", meinte er und machte auf dem Absatz kehrt, um zu Omi zurück zu kehren.

Der saß noch immer im Zimmer des Schatzmeisters und Langweilte sich nun
wirklich. Sein geliebter Gegner hatte heute noch keinen Angriff auf seinen Computer gestartet und so hatte er wirklich nichts zu tun.

So fand ihn auch Kaoru vor und setzte sich schweigend neben ihn auf die Tischkante. "Hide ist damit beschäftigt die jüngeren Schüler zu erschrecken, indem er unvermittelt hinter ihnen auftaucht und ihre Dekorationsarbeiten besichtigt. Also vorerst wird er nicht an seinem
Computer sitzen."

"Schade, und was soll ich solang machen? Ohne ihn ist es nur halb so lustig am Computer."

"Wie wär's wenn du deinen Hintern mal aus dem Stuhl hebst und dich etwas bewegst? Irgend etwas gibt es immer noch zu tun. Plakate aufzuhängen zum Beispiel...", meinte Kaoru schnippisch und patschte sich plötzlich unwillkürlich gegen den Hals. "Autsch....verflixte Biester, reicht es nicht, dass sie mich nachts fressen?", murrte er und kratzte sich sichtlich
genervt den Hals.

Omi hob seine Hand und drehte Kaorus Kopf etwas zur Seite. "Du hast eben
süßes Blut."

"Ja, leider....letztes Jahr haben mich die Viecher vollkommen zerstochen und jetzt wo ich ein Moskitonetz über dem Bett hab, stechen sie mich einfach am Tag....danke auch..."

Omi lächelte ihn an. "Soll ich dir etwas dagegen geben?"

"Ein Mückenmittel? Dann riech ich wie eine Apotheke..."

"Nein, etwas ganz natürliches..." Omi grinste und drehte Kaorus Kopf noch
etwas mehr, bevor seine Lippen die Stelle berührten, an der er gerade gestochen worden war.

Kaoru zuckte leicht zusammen, entspannte sich dann aber wieder, mit einem
gehauchten "Omi" auf den Lippen und schloss kurz die Augen.

Sein Freund küsste die Stelle sanft und löste sich dann wieder von ihm. "So nun dürfte es nicht mehr jucken, und als nächstes besorg ich dir noch etwas Zitronen Öl."

Ziemlich perplex nickte Kaoru und lächelte dann. "Gut, aber du kannst dich trotzdem nicht vor der Arbeit drücken. Niwa würde das sonst merken, aufschreiben und es uns ewig vorhalten."

"Na ja, ich kann doch so tun, als hätten wir hier schon gearbeitet."

"Dein Risiko, kalkuliere weise", riet Kaoru und erhob sich wieder. "Ich geh mal nachsehen, was die Bühnendeko macht." Mit einem letzten Kopfnicken verschwand Kaoru und ging nach unten in den Hof, wo einige Schüler mit der Dekoration für eine fahrbare Bühne beschäftigt waren. Oder besser beschäftigt sein sollten, denn Shunsuke fand es spannender Keita ständig die falsche Farbe hin zu stellen, worauf dieser immer wieder von
vorne anfangen musste.

"Wenn du so weitermachst, bin ich morgen noch nicht fertig...", murmelte Keita leise und senkte den Kopf.

"Tja, aber morgen Abend ist die große Party", grinste Shunsuke und gab Keita endlich den Topf mit der roten Farbe zurück.

"Ja und wer bekommt Ärger mit Saionji-san wenn es in einer Stunde nicht fertig ist?"

"Ja, das würde mich auch interessieren....wer möchte denn Ärger mit mir?", erklang da wie auf Bestellung die Stimme von Jo-o-sama.

"Ähm..." Keita lächelte ihn an. "Niemand, nicht war Shunsuke?"

"Nein, natürlich nicht", kam es verunsichert von Shunsuke, der eiligst zusah, dass er weg kam. Kaoru seufzte. "Keita-kun, warum sprichst du nicht einfach Tacheles mit ihm, wenn er dich ärgert? So lernt er es doch nie, dich zu respektieren..."

"Aber das kann ich nicht, ich...." Keita seufzte. "Will doch nur, dass mich alle mögen."

"Shunsuke wird dich auch mögen, wenn du ihn mal in die Schranken weist...er braucht das ab und zu."

"Na ja, ich weiß nicht."

Kaoru schaffte es sogar ein Lächeln für Keita zu erübrigen. "Versuch es einfach...er wird im ersten Moment etwas dumm aus der Wäsche gucken, dich danach aber mit mehr Respekt behandeln. Du willst doch nicht der artige Sklavenjunge der Schule werden, oder?"

"Sklave?" Keita sah ihn überrascht an und wurde rot.

"Du solltest dich lieber beeilen, bald ist Mittag und dann wird es hier zu heiß", meinte Kaoru, ohne weiter auf den 'Sklaven' einzugehen.

"Hai, ich beeil mich, versprochen." Keita schnappte sich die Farbe und pinselte fleißig weiter.

Kaum war Kaoru weg, kam Shunsuke wieder an. "Was wollte Jo-o-sama denn von dir?"

"Mir sagen, das ich dir die Meinung sagen soll."

"Oh...", kam es perplex von dem kleinen Rothaarigen.

"Ja, aber... weißt du...." Keita lächelte ihn an. "Ich kann das nicht."

"Huh? Warum nicht?"

"Weil... na ja.... du bist doch mein Freund."

"Hehe, ganz recht....", meinte Shunsuke. "Das bin ich und du kannst dich auch auf mich verlassen, dass weißt du doch, ne?"

"Dann hilfst du mir beim Streichen?" Keita hob einen zweiten Pinsel hoch.

"Klar doch...." Und ehe sich Shunsuke versah, war er von Keita geschickt manipuliert worden, ohne dass er es überhaupt merkte.

Dieser war einfach nur froh, als sie fertig waren und beide waren vollkommen verschwitzt, denn die Sonne stand hoch am Himmel und beide trugen noch ihre Schuluniformjacken.

Aber nun galt es noch die Bühne in Richtung Turnhalle zu schieben, was für die beiden zierlich gebauten Jungen fast ein Ding der Unmöglichkeit darstellte. Doch mit einem Mal, nachdem sie schon ganz verzweifelt geschoben und gezogen hatten, setzte sich das Teil in Bewegung, nachdem neben Keita ein großer Schatten aufgetaucht war.

Blinzelnd sah er hoch und versuchte zu erkennen, wer dort neben ihn getreten war.

"Warum rufst du mich denn nicht, wenn du so was schweres zu schieben hast?", kam es tadelnd von Niwa, der das Gefährt scheinbar alleine zur Halle schob, da Shunsuke nicht einsah, warum er noch mehr schwitzen sollte, wenn O-sama es doch so gern für Everybodys-Darling-Keita himself tat.

"Na ja, es... wir.. ich...." Keita begann zu stammeln und wurde rot. "Gomene."

Niwa lachte nur leise und brachte die Bühne an ihren vorgesehenen Platz. "Sonst noch etwas?", wollte er hilfsbereit von Keita wissen.

"Hmm.... nein, ich denke das war alles...." Keita schien zu überlegen.

Nicht bemerkend, dass Niwa ihn eingehend musterte.

"Ich geh nun erst mal duschen, ich denk das hab ich mir verdient."

"Hai, hast du....und was machst du nachher?"

"Ich... weiß noch nicht."

"Okay, dann fahren wir nachher zusammen in die Stadt und holen die Plattenspieler für den Diskjockey ab."

"Aber nicht mit deinem Motorrad oder?"

"Willst du laufen?"

"Aber die Plattenspieler kannst du doch so gar nicht transportieren."

"Der ist klein, der passt in die Packtasche."

"Ach so.... na ja.." Keita schluckte, denn ihm wurde mulmig bei dem Gedanken wieder auf das Bike steigen zu müssen.

"Keine Sorge. Ich pass schon auf dich auf", versprach Niwa. "Und nun beeil dich, ich warte in einer halben Stunde am Eingangstor."

"Okay...." Keita verneigte sich und verschwand dann schnell.

Niwa blieb einen Moment selbstgefällig grinsend stehen und sah ihm hinter her. "Keine Sorge...ich pass schon auf ihn auf.....Endo...", gab er plötzlich von sich, obwohl niemand zu sehen war.

Der Angesprochene aber zuckte erst einmal zusammen und kam hinter dem Baum hervor und stellte sich ertappt neben Niwa. "Das will ich hoffen...er ist nicht nur dir wichtig."

Kazuki trat neben Niwa und sah zu ihm hoch. "Du bist manchmal wirklich zu
unvorsichtig."

"Nicht bei Keita....da pass ich auf...."

"Seit wann?"

Niwa sah leicht missmutig auf Kazuki herab, dann aber grinste er wieder. "Seit er hier an der Schule ist", meinte er dann und liess Kazuki stehen, um schon mal sein Motorrad zu holen.

Seufzend blickte Kazuki auf die Stelle, an der Keita verschwunden war und
senkte den Blick.

Doch diese Runde schien an Niwa zu gehen, der geduldig am großen Tor auf Keita wartete.

Pünktlich eine halbe Stunde später tauchte Keita auf und hatte sogar noch nasse Haare vom duschen.

"Yo, Keita.....bereit für die große Stadt?"

"Was hast du denn alles vor?"

"Och, vorher noch etwas Essen gehen zum Beispiel. Wir können die Anlage eh erst um 18 Uhr abholen."

"Essen?" Keita lächelte. "Gute Idee."

Niwa hatte es ja gewusst. Er hatte aus zuverlässigen Quellen erfahren, dass Keita seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte und nun sicher hungrig war. Also beeilte er sich nun mit der Fahrt in die Stadt, auch wenn Keita mal wieder Tausend Tode hinter ihm auf dem Motorrad starb.

Derweilen betrat Kaoru mit Omi die Kantine, die nur spärlich besucht war, so dass Kôji noch nicht all zu viel Stress hatte für Ordnung zu sorgen. Deswegen saß dieser auch bei Iwai am Tisch und unterhielt sich mit dem Zeichner, während dieser etwas an einer Skizze ausbesserte.

"Und wohin willst du dich setzen?", fragte Omi leise.

"Nicht ans Fenster, mir ist sonst schon heiß genug", meinte Kaoru und besah sich das heutige Abendessen. "Macht mich nicht wirklich an", brummelte er in seinen nicht vorhandenen Bart.

"Soll ich dir etwas anderes besorgen?", fragte sein Freund besorgt und führte Kaoru in den Schatten.

"Nein, ich werd mich mit dem Salat zufrieden geben. Kann mir morgen dann ja den Bauch voll schlagen..." Kaoru schmunzelte, schließlich wusste nur er, welche Delikatessen auf die Schüler warteten, welche die Party besuchen würden und nicht schon nach Hause gefahren waren.

"Als wenn du jemals viel isst." Omi rückte Kaoru den Stuhl zurecht und ging
dann selber nach vorn um das Essen zu holen.

Als er zurück kam blickte Kaoru abwesend in Richtung Fenster und hatte das Kinn in einer Handfläche abgestützt, die eindrücklich grünen Augen halb geschlossen.

"Kaoru? Stimmt etwas nicht?"

"Hmm? Oh, du bist zurück. Danke..."

"Du siehst erschöpft aus, du hast dich heute bestimmt überanstrengt!"

"Wahrscheinlich setzt mir nur einfach die Hitze zu...."

"Aber so warm ist es doch gar nicht."

"Ach ja? Dann bin ich einfach nur empfindlich."

"Fühlst du dich wirklich so heiß?"

"Uhm, es geht schon....hast du meinen Salat?"

"Ja.. hier." Omi reichte ihm den Salat und setzt sich dann selbst."

"Danke..." Kaoru hatte nur kurz einen Blick auf Omis Essen geworfen, wandte den Blick dann aber schnell wieder ab, weil ihm seltsam übel wurde bei dem Anblick.

Doch sein Freund hatte mächtigen Appetit und begann zu essen.

Kaoru stocherte etwas lustlos in seinem Teller herum und schob ihn nach ein paar Blättchen Kopfsalat von sich weg.

"Du musst mehr essen!"

"Heute nicht", wehrte Kaoru ab. "Sonst schaff ich morgen nichts..."

"Bist du sicher, das es dir gut geht?" Omi schob nun auch sein Essen von sich Weg, da er sich Sorgen um Kaoru machte.

"Ja, sicher....ich freu mich nur auf die Ferien, ich brauch Erholung..."

"Gehst du nach Hause?"

"Nein, aber Hide...."

"Was ist mit ihm?"

"...der geht nach Hause, also hab ich Ruhe. Das reicht schon aus."

"Aber wenn er geht...."

"Was?" Kaoru sah Omi verwirrt an, lachte dann aber leise. "Wird dir dann langweilig?"

"Ja...", gab der leise zu.

"Hmm", kam es da leicht schnippisch von Kaoru. "Ich dachte wir würden uns eine ruhige Zeit machen und den Strand ab und an besuchen. Keine Lust?"

"Wir beide zusammen an den Strand?" Omi schien sich dieses Bild auszumalen
und begann zu lächeln. "Klingt fast besser, als Hide abwehren."

Auch auf Kaorus Gesicht legte sich ein zufriedenes Lächeln. "Siehst du. Ich weiß schon wie ich die glücklich machen kann."

"Das weißt du ganz genau, deswegen hab ich dich ja auch so gern."

Die beiden verbrachten noch einige Zeit zusammen, ehe Kaoru sich unvermittelt erhob und verkündete, dass er wohl ins Bett gehen würde.

"Soll ich dich ins Zimmer bringen?", bot Omi sofort an

"Wir können zusammen hin gehen, ja, wenn du magst...." Schließlich lagen ihre Zimmer nebeneinander. Natürlich nicht zufälligerweise, sondern weil Omi das so gedreht hatte und Kôji hatte es, auch nachdem er es herausgefunden hatte, so sein lassen.

So brachte der Größere seinen Freund ins Zimmer und sah ihn dann noch mal
ernst an. "Sicher, das alles okay ist mit dir?"

"Klar, was denn auch nicht? Es kühlt ja schon ab. Inzwischen frier ich schon fast wieder."

"Gut, also schlaf schön.."

Kaoru nickte Omi zu und verschwand dann in seinem Zimmer und kam auch am
nächsten Morgen nicht wieder raus und Omi fand sich allein im Frühstücksraum wieder.

Sorgenvoll sah er immer wieder zum Eingang und hoffte, das Kaoru endlich
ankam.

Doch er kam nicht, dafür erschien sogar Keita einmal in aller Früh, wenn auch nicht alleine, sondern an Niwas Seite.

Das brachte Omi dazu aufzuspringen und an ihnen vorbei zu eilen.

"W-was ist denn los, Omi?", rief ihm Tetsuya hinter her, der Keita gerade noch bei Seite hatte ziehen können, damit Omi nicht in ihn hineinstürmte.

Keita lag nun in seinen Armen und sah Omi hinterher, der nur rasch winkte.
"Irgendwas mit Saionji-san, er kommt doch sonst nie zu spät!"

"Hmm....stimmt, Kaoru-chan ist ein Frühaufsteher..."

Omi war bereits verschwunden und Keita sah ihn fragend an. "Meinst du es ist etwas mit ihm passiert?"

"Das hätte ich doch vernommen", war sich Tetsuya sicher, zog Keita dann aber doch hinter sich her, um nachzusehen.

Keita war verwirrt, da Niwa ihn an der Hand hielt und hinter sich her zog, doch er folgte ohne Widerworte.

Natürlich erreichte Omi einiges eher Kaorus Zimmer, doch auf sein Klopfen hin, kam keine Reaktion aus dessen Innern.

"Kaoru? Bist du wach? Ich mache mir Sorgen um dich!"

"Was ist denn? Macht er nicht auf?", wollte Niwa wissen, der Omi als erster erreicht hatte. "Kann es nicht sein, dass er einfach irgendwo anders hin ist?"

"Das hätte er mir doch gesagt!"

"Wieso? Ist er dir Rechenschaft schuldig?"

Omi stieß Niwa zur Seite und klopfte dann wieder. "Kaoru? Bist du da?"

"Soll ich Shinomiya mit dem Generalschlüssel holen?"

"Kannst du nicht die Tür aufbrechen!?"

Niwa sah misstrauisch von Omi zu Keita, was dieser dazu meinte. Natürlich konnte er, aber wenn es unbegründet war, würde er Ärger kassieren.

Keita nickte nur leicht. "Vielleicht stimmt es ja und ihm ist wirklich etwas passiert..."

"Okay, wenn ihr meint." Ein einmaliges gegen die Tür Rempeln mit der Schulter Niwas, reichte aus, um die Tür aus dem Schloss zu drücken, so dass sie aufsprang.
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